„Es kommt für uns nicht infrage, unsere Bücher zu digitalisieren.“ – Ein Interview mit dem „kunstanstifter“-Verlag

Für gute Bücher braucht es in einem Belletristikverlag vor allem eines: gute Autoren. Bei dem 2006 gegründeten „kunstanstifter“-Verlag hingegen stehen die Illustrator*innen im Vordergrund.Denn der kleine unabhängige Verlag hat es sich zur Aufgabe gemacht, künstlerisch wertvolle Bücher zu verlegen. Dabei muss alles passen – die Qualität und Kreativität der Illustrationen, der Text und das Thema, die Ausstattung und Verarbeitung der Bücher und nicht zuletzt das menschliche Miteinander.Der rote Faden des Programmes sind jedoch die Illustrationen. Es entstehen sowohl Kinderbücher, als auch Werke für Erwachsene – und oft sind es einfach interessante und außergewöhnliche Bücher, die für jeden geeignet sind, der sich darauf einlassen möchte.
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Lost and Found

Die Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte erscheint manchem als lästig und wenig verlockend. Doch ist sie Teil der Identität. Dabei erfordert Aufarbeitung mehr als den Blick auf nackte Jahreszahlen und Namen von Personen, die uns doch fremd bleiben.
Emotionen über die Schicksale Einzelner sind untrennbar mit ihr verbunden und verlangen es, gefühlt zu werden.
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Poetry’s magic…

Lange galt Lyrik auf dem Buchmarkt als absatzschwaches Spektrum und wurde innerhalb des belletristischen Sortiments eher stiefkindlich behandelt. Die schnelllebige Generation der Digital Natives nimmt sich kaum mehr Zeit für Droste-Hülshoff oder Hölderlin. Stattdessen sind es soziale Netzwerke, wie Facebook oder Instagram, die viel Alltagszeit beanspruchen und so auch Einfluss auf die Kultur des 21. Jahrhunderts nehmen.
Vielleicht ist es deshalb auch nicht weiter verwunderlich, dass eine neue Art der Gattung „Dichter“ ausgerechnet dem Internet entspringt: Der Instagram-Poet.
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