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Archive for the ‘Internationale Entwicklungen’ Category

Schrägstrich 4.0 – Typo 24/7

November 21st, 2016 | Internationale Entwicklungen, Neue Prozesse, Produkte & Profile | 0 Comments

1Wo fängt Typografie an und wo hört sie auf? Ist die Monospace-Schrift auf der Mikrowelle schon Typografie? Sind Bahntickets, Eintrittskarten fürs Kino, Kassenzettel oder andere Ephemera auch typografisch wertvoll? Und wie ist das eigentlich mit Weinetiketten?

Endlich ist es soweit: Das digitale Typografiemagazin »Schrägstrich« feiert eine Neuerscheinung! Nach einem ganzen Jahr harter Arbeit, spannender Autorenakquise, nervenzerreißender Satzarbeit und bemerkenswerter Bildrecherche wird das Magazin nun endlich vier Jahre alt.
Auch die diesjährige Ausgabe bietet abwechslungsreiche Artikel zu Themen rund um Typografie, Gestaltung und Design.

Neben den Magazin-Rubriken »Typografie und Theorie«, »Schriften und Schriftgestalter«, »Typografie und Technik« und »Typografische Spurensuche« konnten in der vierten Ausgabe nun auch Autoren zur neuen Rubrik »Typografie ist Kunst« gewonnen werden.

Schrägstrich 4.0 steht unter dem Leitthema »Typo 24/7«. Typografie begleitet uns; manchmal sehr offensichtlich und oft auch ganz unscheinbar. Unsere Autoren beschäftigen sich in der vierten Ausgabe des Typografiemagazins nicht nur mit der Frage, ob auch eBooks typografisch aufbereitet werden können, sondern auch damit, wie Menschen mit Sehbehinderung ihren eigenen typografischen Alltag erleben. Das digitale Magazin greift dabei nicht nur typografische Alltagsgeschichten auf, sondern widmet sich auch den unterschiedlichsten Einsatzgebieten, in denen die Typografie ihre übliche Anwendung findet.

2So enthält die neue Publikation einen Artikel von Gabi Schulze, die sich mit dem Großdruck von Büchern für sehbeeinträchtigte Leser beschäftigt und Nicholas Ganz widmet sich den Herausforderungen des Calligraffiti. Ebenso wecken der Artikel von Götz Gramlich über den Wettbewerb um die 100 besten Plakate sowie das Interview mit dem Amsterdamer Schildermaler Henry van der Horst eine andere Perspektive auf unseren typografischen Alltag. Peter Reichard befasst sich in seinem Artikel mit dem Genussmarketing und beschreibt, welche typografischen Anforderungen an die Gestaltung von Weinetiketten existieren und wie diese die Geschichte des Etiketts beeinflussten.

»Schrägstrich – das Typografiemagazin« ist eine Arbeit von Studierenden des Studiengangs Buch- und Medienproduktion an der HTWK Leipzig. Neben der thematischen Recherche, der Organisation und dem Projektmanagement waren dabei vor allem die technische Umsetzung des Magazins als iBook sowie die liebevoll und detailliert gestalteten Zwischenseiten das Herzstück der Projektarbeit.

Das Magazin ist unter diesem Link kostenlos für den Download verfügbar:

https://itunes.apple.com/us/book/schragstrich-4.0/id1166164408?mt=11

Das iBook funktioniert auf iPads mit iBooks ab Version 2 und iOS 5 (oder höher) sowie auf dem iPhone ab iOS 8.4 und dem Mac ab OS X 10.9.

Folgt uns doch, um immer auf dem Laufenden zu bleiben!
Facebook: www.facebook.com/SchraegstrichMagazin
Twitter: https://twitter.com/typomagazin

 

Autor: Maximilian Amthor

Round not Square – Das Revival der Schriftrolle

September 12th, 2016 | Internationale Entwicklungen, Kleinverlag, Neue Prozesse, Produkte & Profile | 0 Comments

Die Neuerfindung der Buchrolle – so lautet der Slogan des Berliner Startups Round not Square. Was das besondere ist? Im On-Demand-Druck werden tatsächlich richtige Buchrollen hergestellt, die aber nicht nur inhaltlich besonders sind, sondern auch äußerlich einiges hermachen. Was genau steckt hinter Round not Square?

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© Round not Square

Inspiriert von der japanischen und chinesischen Rollbuchkunst, wurde der Verlag 2015 von Ioan Brumer und Antonia Stolz gegründet. Und Idee dahinter ist ebenso einfach wie genial: ein Medium zu schaffen, in dem die Grenzen des Buches aufgehoben werden und das deshalb konkurrenzlos bleibt.

Bei einer Schriftrolle muss nicht umgeblättert werden, man ist nicht an das Format einer einzelnen oder einer Doppelseite gebunden. Panoramaaufnahmen, Zeichnungen, lange Bildfolgen: alles ist möglich und nichts wird durch das schnöde Umblättern einer Seite unterbrochen. Gerade für Abbildungen ist dieses Format ideal.

Und nicht nur inhaltlich beeindrucken die Rollen von Round not Square. Auch der Einband – die Schutzhülle um die eigentliche Buchrolle – ist ansprechend gestaltet und macht einiges her. Egal ob sie also im Buchregal landet oder man sie als Kunstwerk an die Wand hängt: sie ist auf jeden Fall ein Hingucker.

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© Round not Square

Aber wie wird das Ganze umgesetzt?

Dafür haben die beiden Gründer eine eigene Druckerei. In dieser können theoretisch bis zu fünfzig Meter Papier am Stück bedruckt werden, die Technik dafür haben sie sich selbst erarbeitet. Es wird mit Neun-Farben Drucksystemen gearbeitet, die ursprünglich aus dem Fine-Art Bereich stammen und die Bilder farbecht drucken. Auch die Bindetechnik und die Materialen wie das Papier wurden sorgfältig ausgewählt bzw. eigens erfunden. Und sogar der Einband ist etwas Besonderes und einzigartiges. Zwar werden die meisten Bücher mit Buchleinen bezogen, aber es wird auch mit Holz und anderen Materialien gearbeitet. Dabei dient der Einband einerseits als Schutz für die Buchrolle, andererseits wird er auch selbst Teil des Buches, denn er dient auch dem Aufrollen des bereits gelesenen Teils.

Für mich ist das Ganze eine absolut coole Neuentwicklung, die sowohl schön anzusehen als auch äußerst dekorativ ist. Auf alle Fälle aber, sind die Buchrollen ihr Geld wert.

 

Autor: Maxi Pfeil

Neue Wege der Kommunikation – Snapchat als Instrument des Verlagsmarketings

Mai 26th, 2016 | Internationale Entwicklungen, Neue Prozesse, Produkte & Profile, Verlage der Zukunft | 2 Comments


Was haben Sixt, Rewe und Adidas gemeinsam? 
Außer dass die drei Unternehmen sehr erfolgreich sind, haben sie alle einen Snapchat-Account.

SnapchatLogoBuch bearb.

Fotomontage: Viktoria Gamagina

Den meisten 16-24-jährigen dürfte die App Snapchat geläufig sein, wenn auch nur vom Namen, da diese den größten Nutzeranteil von 52% darstellen. Für die anderen nochmal eine kurze Zusammenfassung: Mit der kostenfreien App kann man Fotos und Videos an seine Freunde verschicken und veröffentlichen. Der Clou – die Fotos sind nur für wenige Sekunden sichtbar und verschwinden dann wieder. Außerdem kann man nur Momentaufnahmen verschicken, das bedeutet man kann die Bilder nicht vorher mit dem neuesten Photoshop- Programm bearbeiten. Das macht die Authentizität der Momentaufnahme aus. Dort wo sich bis jetzt Max und Petra Bilder von ihren Katzen oder Selfies auf der Couch geschickt haben, wittern große Konzerne ihre Chance.

Dafür gibt es einige gute Gründe:

  • Die Anzahl der Snapchat-Nutzer wächst rasant und so auch die Anzahl potentieller Kunden.
  • Durch die tagtägliche Mediennutzung hat sich die Aufmerksamkeitsspanne des Menschen stark verkürzt, sodass die 15 Sekunden kurzen Bilder bei den Nutzern gut ankommen.
  • Das Unternehmen wirkt authentischer, da nur Momentaufnahmen geteilt werden können. Das erfordert jedoch einen hohen Handlungsfreiraum der Mitarbeiter. Das Unternehmen muss sich fragen, was gepostet werden darf und was nicht.
  • Da noch nicht so viele Unternehmen Snapchat nutzen, ist der Wettbewerb gering und man kann sich als Einsteiger leichter Leser sichern.

In Deutschland sind die Unternehmen noch zaghaft und trauen sich noch nicht so recht an einen Snapchat-Account, denn das fordert Mut und Kreativität.

Für Verlage ist Snapchat eine große Chance erfolgreiches Marketing zu betreiben ganz nah am Kunden, vor allem wenn eine junge Zielgruppe angesprochen werden soll. Der Verlag als Medienunternehmen sollte sich immer wieder umschauen nach neuen Wegen der Kommunikation.

Was kann Snapchat als Marketinginstrument?

  • Man kann Fotos, Videos und Geschichten schnell veröffentlichen, bepackt mit vielen Informationen und am besten mit Unterhaltungswert. So kommt es besonders gut an.
  • Durch Exklusivität der Inhalte kann man vorab Teaser oder Informationen zum Produkt geben.
  • Durch Echtzeitberichterstattung wirkt es auf den Leser nicht wie Werbung.
  • Marken können sich gegen Geld prominent machen durch Discover Channels die in der App gut sichtbar und leicht aufrufbar sind. Täglich kommen immer mehr dazu.

Also liebe Verlage, ran an das Smartphone und los fotografiert!

Autorin: Viktoria Gamagina

Unser Besuch bei der future!publish

Februar 4th, 2016 | Internationale Entwicklungen, Interview, Neue Prozesse, Produkte & Profile, Neue Publisher, Veränderungen der Arbeitswelt, Verlage der Zukunft | 0 Comments

(Quelle: Fotocredit © Literaturtest/Sandra Ratkovic)

(Quelle: Fotocredit © Literaturtest/Sandra Ratkovic)

Vom 28. bis 29. Januar fand zum ersten Mal die future!publish, der neue Kongress für die Buchbranche, in der Urania Berlin statt. Organisiert wird der Kongress von Literaturtest und dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels. Ein Teil des Verlage der Zukunft-Teams hatte die Möglichkeit einen Tag lang daran teilzunehmen und Einblicke in die Gegenwart und Zukunft der Branche zu gewinnen.

 

 

 

Eröffnet wurde der Kongress mit einer spannenden Keynote von Chantal Restivo-Alessi. Frau Restivo-Alessi ist Chief Digital Officer und Executive Vice President bei dem zweitgrößten Publikumsverlag der Welt, HarperCollins. In ihrer Keynote stellte sie HarperCollins vor, beurteilte neue Entwicklungen der Branche und gab den Teilnehmern wichtige Impulse. Ihr Hauptanliegen war, der Branche Selbstbewusstsein mit auf den Weg zu geben und die Position der Autoren zu stärken. Ihr Credo: Für HarperCollins ist jeder Autor ein Superstar.

Chantal Restivo-Alessi (Quelle: Fotocredit © Literaturtest/Sandra Ratkovic)

 

Nach diesem anregenden Einstieg besuchten wir den Vortrag von Jana Lippmann, welche die Marktforschungsabteilung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels e.V. leitet. Sie präsentierte die Ergebnisse der neuen Buchkäufer- und Leserstudie von 2015. Diese Analyse anhand der Sinus-Milieus gewährt tiefe Einblicke in das Kauf- und Leseverhalten, sogar ein Blick auf die Bücherregale der Studienteilnehmer ist möglich. Unserer Meinung nach bietet diese Studie eine gute Möglichkeit für Verlage, ihre Kunden besser zu verstehen und gezielter anzusprechen. Mithilfe der Studie ist es auch möglich, Strategien zu entwickeln, wie man Menschen ansprechen kann, die nicht als die klassische Buchkäuferschaft gelten. Interessierte können die Studie ab sofort beim Börsenverein des Deutschen Buchhandels erwerben.

Im Anschluss ging es schnell zum nächsten Vortrag. Aufgrund des großen Andrangs hatten wir die Möglichkeit, diesen aus nächster Nähe zu erleben. Falko Löffler sprach zum Thema „Was die Buchbranche von der Computerspielbranche lernen kann“. Der umtriebige freie Autor schreibt und übersetzt unter anderem Texte für Computerspiele. Nach einem charmanten Einstieg in den Vortrag, in dem er beschrieb, wie er über sein Lieblingsbuch „Per Anhalter durch die Galaxis“ und das dazugehörige Computerspiel bereits im jungen Alter die Verbindung zwischen beiden Branchen knüpfte, teilte Falko Löffler seine Erkenntnisse aus jahrelanger Arbeit für die Buch- und Computerspielbranche. Er brachte die von ihm gelieferten Denkanstöße treffend auf den Punkt: „Veränderung ist Dauerzustand, das Preisgefüge ist dynamisch geworden, Schnelligkeit wird belohnt, Raubkopien sind nicht an allem Schuld und auf Konvergenz folgt Divergenz“.
Die auf den unterhaltsamen und aufschlussreichen Vortrag folgende Pause geriet durch leichte Verzögerungen etwas kurz. Dafür wurde aber mit Brezeln, Kaffee und Kuchen entschädigt und trotz der Kürze bot sich die Möglichkeit, mit anderen Kongressteilnehmern ins Gespräch zu kommen.

Nach der Stärkung erwartete uns future!inspiration 1. Bei dieser Veranstaltung präsentierten sich innovative Unternehmen mit einem jeweils 10-minütigen Vortrag. Im Anschluss hatte das Publikum die Möglichkeit, Fragen zu stellen sowie Lob und Kritik zu äußern.
Stephan Heck von Sprylab eröffnete die Runde. Er stellte die Purple Publishing Suite vor, mit der sich Inhalte perfekt für digitale Endgeräte aufbereiten und in digitale Storytelling-Formate überführen lassen. So können z. B. eMags eindrucksvoll und nutzerorientiert gestaltet und produziert werden. Das mithilfe der Software entwickelte eMag „Epos“, ein neues Wissensformat der Welt, gewann mit der ersten Ausgabe über den 1. Weltkrieg den Preis für „Best in Tablet Publishing“ bei den Digital Media Awards Europe.
Im Anschluss stellte der Mediendesigner Caspar Armster Buchlichter vor, eine Online-Buchhandlung, die Kinder- und Jugend-E-Books verkauft und Eltern bei der Auswahl der E-Books für ihre Kinder unterstützt. Anders als üblich werden die E-Books hier nicht einfach nach Verkaufsrang, sondern inhaltlich, thematisch, nach Lesealter und technischer Umsetzung sortiert. Danach kam Tobias Fischer zu Wort. Er ist Entwickler bei der pagina GmbH und stellte printCSS vor, den Nachfolger von xsl-fo bei der vollautomatischen Satzausgabe von XML-Daten. PrintCSS bietet im Vergleich zu seinem Vorgänger viele neue Möglichkeiten zur Herstellung eines gestalterisch höherwertigeren Satzbildes.

Für einen besonderen Abschluss des Tages sorgte der letzte Vortrag. Vorgestellt wurde die LogBook App, die Literatur im Raum erfahrbar machen soll. Entwickelt wird diese am =mcm institute der Universität St. Gallen. Mittels Augmented Reality werden die Grenzen zur realen Umgebung überwunden, um dem User ein neuartiges Literaturerlebnis zu bieten. In Zusammenarbeit mit dem Diogenes-Verlag entsteht so ein tolles Projekt, mit dem man ab Oktober 2016 thematisch verschiedene Spaziergänge durch Zürich unternehmen kann. Dieses Projekt sollte alle Verlage dazu anregen, in eine neue Richtung zu denken und die Möglichkeiten der Digitalisierung bestmöglich auszuschöpfen.

Nach diesem anregenden und informativen Tag auf dem Kongress verabschiedeten wir uns wieder Richtung Leipzig.

Autoren: Julia Benter, Julia George

Seniorenapps

Januar 5th, 2016 | Internationale Entwicklungen, Meinung & Kritik, Neue Prozesse, Produkte & Profile | 0 Comments

Das Thema App geht nicht nur die junge Generation an. Immer mehr Senioren verwenden Android-Geräte und möchten verschiedene Apps zusätzlich nutzen. Der App-Markt hat auf die neue Nachfrage reagiert und Apps entwickelt, die vielen Senioren das Leben leichter machen sollen. Einige werden im Folgenden vorgestellt.

Big Launcher

Der Big Launcher ist ein Tool, das für viele Senioren sehr hilfreich zur Bedienung des Android-Gerätes ist. Es ersetzt, wenn gewünscht, die komplette Bedienoberfläche des Gerätes und vereinfacht die Menüeinstellungen durch verständliche Darstellung. Inwieweit die Bedienung vereinfacht werden soll, kann durch das verhindern und einschränken einzelner Funktionen eingestellt werden. Die bekannte Wischbewegung, die normalerweise für den Seitenwechsel genutzt wird, kann allerdings in der App nicht verwendet werden. Dazu sind dafür vorgesehene Buttons zu betätigen.

Besonders an dieser App ist der SOS-Button, der sich individuell konfigurieren lässt. Im Notfall können wenn gewünscht eigens formulierte Texte an verschiedene Nummern gesendet werden. Gleichzeitig kann die aktuelle GPS-Position hinzugefügt werden und wahlweise kann automatisch ein Anruf erfolgen.1.Logo

Um einen unbeabsichtigten Notruf abzubrechen, gibt es eine Time-Out-Funktion: die Zeitspanne, die verstreichen soll, bis die Nachrichten verschickt werden sollen, kann eingestellt werden.

Die kostenlose Version ist bis auf die individuelle Homescreeengestaltung vollständig einsetzbar.

 

99 Tipps für mehr Gesundheit

Mit zunehmendem Alter wird das Thema Gesundheit immer präsenter. Gegen kleinere Alltagsbeschwerden bietet diese App einige Hausmittel.

Übersichtlich sortiert in dreizehn Themengebiete, gibt es mittlerweile mehr als 99 Tipps beispielsweise zum Abnehmen, zum besseren Einschlafen, Erkältungen und Frauengesundheit. Vorbeugend kann man sich auch über Themen wie Hautpflege, Diät, Wellness und „Gesund auf Reisen und im Beruf“ informieren. Der Inhalt ist allgemein verständlich und alltagstauglich. Mit wenig Aufwand soll man viel für die Gesundheit tun können. Außerdem scheinen die Tipps der App-Beschreibung zufolge fachlich einwandfrei zu sein.

99Tipps

Kreuzworträtsel Free

Nicht nur Senioren füllen ab und zu Kreuzworträtsel in den Zeitungen aus. Für den Fall, dass man in einem ereignislosen Moment keine Zeitung zur Hand hat, vertreibt diese App die Langeweile. Leider sind die WortumschreibungenKreuzworträtsel etwas klein, das Zoomen in den Text ist daher unerlässlich. Bei einer höheren Displaygröße mit höherer Auflösung macht das Raten für Senioren mit schlechtem Augenlicht mehr Spaß, da man dort nicht zoomen muss und dadurch nicht so schnell den Überblick verliert. Es kann zwischen 3 Schwierigkeitsgraden gewählt werden. Die App ist imApple-Store kostenlos erhältlich

Ein anderes bekanntes Knobelspiel in App-Form ist „Sudoku Free“, welches als Android-Version im Google-Playstore erhältlich ist. Auch dieses bietet kostenlosen Spielspaß.

Sudoku

Toiletten-Scout

Für viele ältere Menschen ist es wichtig schnell das stille Örtchen aufsuchen zu können. Um nicht jedes Mal nachfragen zu müssen, wo das nächste WC ist, gibt es diese nützliche App. Der Toiletten Scout spürt mithilfe der aktivierten GPS-Funktion die WC`s in Ihrer Nähe auf. Aufgelistet oder auf einer Landkarte finden Sie über 600.000 Öffentliche Toiletten oder Toiletten in Restaurants. Eine Navigation zum nächstgelegenen Ort ist natürlich mit inbegriffen. Außerdem soll auch gekennzeichnet sein, wie barrierefrei die Toilette bzw. ob sie per Rollstuhl zu erreichen ist. Eine hilfreiche App nicht nur für Senioren.

Toiletten-Scout
Wir hoffen, wir konnten einigen Senioren mit diesen verschiedenen Apps die Benutzung eines Android-Gerätes ein wenig vertrauter machen und nützliche Funktionen für das Leben im hohen Alter aufdecken. Für weitere App-Vorschläge wird diese Seite empfohlen.

Autorin: Anna Krieg

future!publish – Kongress für die Zukunft

Januar 4th, 2016 | Internationale Entwicklungen, Interview, Neue Prozesse, Produkte & Profile, Veränderungen der Arbeitswelt | 0 Comments

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future!publish ist der neue Kongress zur Zukunft des Publizierens“ heißt es auf der Website: Für alle Interessierten der Buchbranche wird dies wohl eine erfreuliche Neuigkeit sein. In Berlin startet Ende Januar ein neuer Kongress, der alles beinhaltet, was das Publisherherz begehrt.
Der Veranstalter der future!publish ist Literaturtest, eine Agentur für Buch-PR und Buchmarketing mit Sitz in Berlin. Wir von Verlage der Zukunft hatten die Möglichkeit, ein Interview mit dem Geschäftsführer Mathias Voigt zu führen.

 

HeMathias_Voigt_Literaturtest_Copyright_Sabine_Felber_14.4.2014rr Voigt, am 28. und 29. Januar startet Ihr neuer Kongress, die future!publish, in Berlin. Was genau kann sich der Unwissende unter der Veranstaltung vorstellen und an wen richtet sie sich?

Die future!publish präsentiert frische Ideen für das Publizieren sowie das Marketing und Verkaufen von Büchern und E-Books. Wir wollen der neue Treffpunkt für die Buchbranche sein.

Wir richten uns an alle, die in der Buchbranche tätig sind: „Verlagsmenschen“, Buchhändler, Dienstleister … Darüber hinaus wollen wir auch den Nachwuchs begeistern: Wir bieten ein besonders günstiges Kongressticket für Studenten, Azubis und Volontäre an!

Die Anmeldungen sind bislang so vielfältig wie der Buchmarkt – wir freuen uns auf Mitarbeiter aus Publikums- und Fachverlagen, auf Kollegen aus dem Buchhandel usw. Sie vertreten Unternehmen aller Größen und kommen aus ganz unterschiedlichen Abteilungen – von der Geschäftsführung über die (Online-)Marketing- und Presseabteilungen bis zum Vertrieb und dem Business Development.

Auf welche Themen und Schwerpunkte kann man sich als Besucher freuen?

Wir bieten einen Dreiklang aus Mindflow, Workflow und Networking. Es gibt Sessions zum Change Management, zum „Vertrieb der Zukunft“, zu technischen Fragen wie Metadaten, zu „Consumer Insight“-Themen, zur Nachwuchsförderung und dem Employer Branding – um nur einige Themen zu nennen …

Es gibt ja bereits andere Events, die sich an Brancheninteressierte richten. Was ist denn das Neuartige an Ihrem Kongress, worin hebt er sich von anderen Veranstaltungen zum Thema Publishing ab?

Wir wollen über den Tellerrand schauen, um zu sehen, wie wir in 5 oder 10 Jahren arbeiten werden; wir wollen konkret Handhabbares für die tägliche Arbeit präsentieren; wir wollen daran mitwirken, die noch existenten Gräben zwischen der analogen und der digitalen Welt zu überbrücken; wir wollen alle Akteure des Buchmarkts zusammenbringen; wir wollen nicht zuletzt den Nachwuchs mit einbeziehen und hören, wie er die Zukunft des Buches gestalten möchte.

Warum sollte man den Kongress auf keinen Fall verpassen?

Unseren Kongress sollte man auf keinen Fall verpassen: wenn man auf der Suche ist nach Impulsen für die eigene Arbeit; wenn man schauen möchte, welche Ideen und Produkte es im Markt gibt; wenn man mit Gleichgesinnten Perspektiven für die Buchbranche eröffnen möchte; wenn man mitten in Berlin inspiriert ins neue Jahr starten möchte.

Interviewer: Hanna Kerschefski

Was macht eigentlich … 1000° Digital?

September 29th, 2015 | Internationale Entwicklungen | 0 Comments

2011 haben wir bereits einmal über dieses spannende Leipziger Unternehmen berichtet. Der Dienstleister, der auch Verlage wie z.B. den Ernst Klett Verlag als Kunden hat, erstellt unter dem Namen 1000°ePaper  digitale, interaktive Magazine, Kataloge, Geschäftsberichte und Broschüren über eine Standard-Software.

BILD EPAPER

 

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Mein Literaturkreis – Der Buchclub 2.0

September 22nd, 2015 | Internationale Entwicklungen | 1 Comment

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Hintergrund:

Wer kennt sie nicht – Die Lese-und Literaturkreise, allgemein bekannt als Buchclubs. Man sitzt in einer gemütlichen Runde und wählt gemeinsam ein Buch aus. Danach tauscht man in regelmäßigen Treffen seine eigenen Leseeindrücke mit denen der anderen Mitglieder aus. Dies ist auch das Ziel von Mein-Literaturkreis.de: Menschen mit gleichen Literaturinteressen in einer freundlichen Runde zusammen zu bringen.

Name des Modells: Mein-Literaturkreis.de
Geschäftsführer: Kerstin Hämke
Träger: Mein Literaturkreis
Sitz: Bad Honnef

Beschreibung und Nutzen des Geschäftsmodells:

Mein-Literaturkreis.de ist eine Website, welche es sich zur Aufgabe gemacht hat, Menschen durch Literaturkreise zusammen zu bringen. Ob man nun einfach einem Lesekreis in seiner Nähe beitreten will oder darüber nachdenkt einen eignen zu gründen, das Team von Mein-Literaturkreis.de steht als Ratgeber-Plattform unterstützend zur Seite.
Für alle Leser, welche keine Zeit oder Lust auf einen „traditionellen“ Literaturkreis haben, gibt es in Kürze einen Online Literaturkreis auf der Website. Ebenso werden Tipps und Anregungen zu buchbezogenen Themen, Informationen zu Literatursendungen im TV, Literaturfestivals und wichtigen Buchpreisen auf der Seite präsentiert.
Für die kostenlose Mitgliedschaft reicht eine kurze Anmeldung aus, die damit Zutritt zu einer Community von vielen gleichgesinnten Lesebegeisterten ermöglicht. Read More

Business Model Generation – wieso eigentlich?

Juli 20th, 2015 | Internationale Entwicklungen, Meinung & Kritik, Neue Prozesse, Produkte & Profile, Veränderungen der Arbeitswelt | 0 Comments

Passend zum Semesterthema „Geschäftsmodelle“ möchte ich zwei Sachbücher von Alexander Osterwalder empfehlen, die diesen Bereich aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten:

  1. „Business Model Generation“ (mit Yves Pigneur, 2011 erschienen bei Campus)

 

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und

  1. „Business Model You“ (mit Tim Clark, 2012 erschienen bei Campus).

 

business model you

 

Inhaltliche Basis und strukturgebendes Prinzip dieser beiden Ratgeber ist die Business Model Canvas. Hierbei handelt es sich um ein Modell zur Visualisierung von Geschäftsmodellen. Wie dieses Modell funktioniert und wie das erste Buch entstanden ist, beschreibt dieser Artikel sehr gut. Read More

BookAffair – Online-Shop, Buchmagazin und Buchhändler-Forum in Einem

Juli 12th, 2015 | Internationale Entwicklungen | 0 Comments

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BookAffair.de ist eine geplante Online-Plattform, die die Vorzüge des Internets mit den Vorteilen einer klassischen Buchhandlung verbinden und Leser mit den Buchhändlern in ihrer Nähe vernetzen will. Dabei soll BookAffair.de eine echte Alternative zu Amazon werden. Die Website befindet sich momentan noch in der Entwicklung und soll am 15.10.2015 online gehen.

 

Name des Modells: BookAffair.de
Geschäftsführer: Walter Mayer

 

Beschreibung und Nutzen des Geschäftsmodells:

BookAffair.de will versuchen, mit journalistischen Mitteln die Atmosphäre einer Buchhandlung ins Internet zu übertragen, um so eine Brücke zwischen Digitalisierung und Buchhandel zu schlagen. BookAffair.de dient also als ein Online-Shop, mit dem gewissen Etwas einer Buchhandlung. Wenn ein Kunde ein Buch kauft, wird diese Bestellung an eine Buchhandlung geliefert, die sich an BookAffair.de beteiligt und geographisch am nächsten liegt. Von dort aus wird das Buch an die gewünschte Adresse geliefert (per Kurier oder Post), oder es kann direkt vom Besteller bei der Buchhandlung abgeholt werden.
So kann der Kunde den Buchladen um die Ecke unterstützen, muss aber auch nicht auf die Vorteile der Online-Bestellung verzichten.
Weitere geplante Elemente der Website soll ein Blog sein, indem Buchhändler sich austauschen oder auch Bücher empfehlen können. Außerdem soll BookAffair.de eine Plattform bieten, die Bücher zur passenden aktuellen Nachrichtenlage auswählt (wie etwa den Tod eines Schriftstellers).
BookAffair.de Gründer Walter Mayer will mit seiner Website den Versandriesen Amazon herausfordern und eine Art „Nachbarschafts-Amazon“ gründen, welches eine eigene Version des Internet-Buchhandels und somit ein Alternativangebot zu Amazon bietet. Read More

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