Gedanken zu future!publish 2021

Am 14. und 15. Januar fand die sechste von Literaturtest organisierte future!publish statt. Pandemiebedingt wurde der Kongress für die Buchbranche in digitaler Version über die Plattform hopin veranstaltet. Für Verlage der Zukunft durften Vanessa Frömmig und Greta Rugullis aus dem Studiengang Buch- und Medienproduktion Impressionen für Euch sammeln.

Die diesjährige future!publish begann mit einer hochkarätigen Begrüßung mit Videobotschaften von Bodour Al Qasimi (Präsidentin der International Publishers Association), Karin Schmidt-Friderichs (Vorsteherin des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels) und Alexander Skipis (Hauptgeschäftsführer des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels). Ihre Worte, die zum einen Mut und zum anderen Ansporn für die Branche nach einem harten 2020 gaben, waren ein gelungener Start für den weiteren Kongress.

In den folgenden Tagen wurde in Vorträgen, Diskussionen und Workshops spannende Konzepte entwickelt, Thesen beleuchtet, Anstöße gegeben – die Themen waren dabei so breit gefächert, dass für jeden und jede Teilnehmer:in etwas dabei war. Als speziellen Dienst stellt die future!publish die Panels im Nachgang zur Verfügung, sodass man vom reichhaltigen Programm nichts verpassen kann.

Auch das Barcamp, eine Tradition der future!publish, hat im digitalen Raum Platz gefunden. Weiterhin waren Yogapausen, ein Mini-Illustrationskurs, Lesungen und musikalische Klänge Teil des Rahmenprogramms und haben die Veranstaltung noch vielfältiger gemacht und gleichzeitig für Abwechslung gesorgt.

Außerdem war die future!publish Plattform für die Verleihung des Deutschen Buchtrailer Awards. Gewonnen haben die Trailer zu Herzfaden von Thomas Hettche (Verlag Kiepenheuer & Witsch), Sommer von Jihyun Kim (Verlag Urachhaus) und Im Dickicht von Ryūnosuke Akutagawa (Literatur der Zukunft) jeweils in den Kategorien Erwachsene, Kinder und Publikumspreis. Letzterer wurde von den Leser:innen von buchjournal.de gewählt.

Überraschendes Highlight der Veranstaltung war die Möglichkeit zu netzwerken. Zwar konnte der direkte und persönliche Austausch nicht durch Online-Formate substituiert werden, jedoch hat das Networking in Form von 1:1 Speeddates von 2-3 Minuten bewiesen, dass es doch möglich ist, verdammt nah dran zu kommen. Dadurch, dass man randomisiert in eine Konversation geworfen wurde, ergaben sich Gespräche und Konstellationen, die es so in Person wohl nie gegeben hätte. Eine Ansicht, die unsere Gesprächsparter:innen im Dialog häufig betonten.

Insgesamt kann man nicht anders, als den Veranstalter:innen der future!publish 2021 ein großes Lob für einen derart gelungenen Kongress machen. Die freundschaftliche und familiäre Atmosphäre ging beim Wechsel auf ein digitales Format nicht verloren, man merkte in diesem Jahr vielleicht sogar umso mehr, wie sehr die Branche zusammenhält und letztlich auch zusammenhalten muss.

Wir bedanken uns an der future!publish 2021 teilgenommen haben zu dürfen und möchten betonen, wie sehr man gespürt hat, dass viel Mühe, Liebe und Leidenschaft hinter dem Kongress stehen.

Falls Ihr Euch die Programmpunkte im Detail angucken wollt, verweisen wir Euch auf die Webseite von future!publish. Außerdem hat Vanessa Frömmig unter @nessa_frmmg auf Twitter fleißig in Echtzeit berichtet. Unter dem Hashtag #fpbln21 findet Ihr zudem noch mehr Impressionen.

Autorin: Greta Rugullis

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.