XML in Verlagen

Die Forderung „Verlage müssen ihre Inhalte in XML vorhalten“ existiert bereits seit mehr als 15 Jahren in der Verlagswelt. Medienneutralität durch Datenhaltung in XML soll den Verlagen die Option geben crossmedial zu produzieren.

Eine Forderung, die nicht falsch ist, aber etwas voraussetzt, was vielfach nicht geleistet wird:
Die Erarbeitung einer Crossmedialen Strategie.

Um eines klar zu stellen; es geht nicht um Technik, es geht nicht um Formate.
Es geht um den Markt in dem sich Verlage bewegen, die Kunden der Verlage und die Produkte die man den Kunden anbieten möchte.

Die Digitalisierung soll Alternativen zum klassischen Printprodukt ermöglichen.

Ohne entsprechende Produktstrategie verkommt XML in Verlagen allzu schnell zum Selbstzweck und liefert dabei zu wenig Mehrwert. Erst wenn eine geeignet Produktstrategie die Vorteile einer medienneutralen Datenhaltung nutzt, lohnt sich die Umstellung auf eine crossmediale Produktion.