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Kontakte statt Kulis sammeln: Recruiting-Tag in der Akademie des Deutschen Buchhandels begeistert erneut

Februar 24th, 2014 | Internationale Entwicklungen | 1 Comment

Literaturhaus MünchenIm Literaturhaus München hat die Digitalisierung Einzug gehalten – zumindest in den Köpfen der Verlagsvertretenden, Personaler und auch Berufseinsteigenden, die am 22. Februar dort zusammentrafen.

In vier Vortragssessions bekamen die über 300 Studierenden, AbsolventInnen und Young Professionals aus ganz Deutschland viele Tipps für den Einstieg in die von neuen Produkten und Zielgruppen geprägte Verlagsbranche. Für das Networking an den Ständen der Mini-Jobmesse waren großzügige Pausen eingeplant – manche Teilnehmende verzichteten zusätzlich auf einen Teil der Vorträge, um die durchgehend offen und herzlich auftretenden Personaler in einem ruhigen Moment zu erwischen.

Das Team von Bommersheim Consulting, das den Nachwuchstag gemeinsam mit der Akademie des Deutschen Buchhandels bereits im zweiten Jahr veranstaltete, war mit einer großen Wand voller Ausschreibungen präsent, zu deren Anforderungen sowie Anknüpfungspunkten zum eigenen Lebenslauf sich die BewerberInnen eingehend beraten lassen konnten.

Die Frage „Lohnt sich das?“, die sich mir angesichts der Besuchermassen auf den Vorjahresfotos stellte, kann ich nach diesem motivierenden Tag mit einem klaren „Ja“ beantworten. Denn alle, die schon immer wissen wollten, was eigentlich ein Business Developer macht und ob man heutzutage als Lektorin programmieren können muss, bekamen sowohl in den Vorträgen als auch im persönlichen Gespräch kompetente und realitätsnahe Antworten. Die zweite Frage hat mir übrigens Bernd Zanetti, Direktor der Akademie des Deutschen Buchhandels, mit einem klaren „Nein, aber“ beantwortet. Denn um zum Beispiel als Lektorin einschätzen zu können, was für ein Special Feature tatsächlich zu einem Buch passt, das als enhanced E-Book erscheinen soll und welche Kosten von der Entwicklung bis zur Umsetzung entstehen, ist die Bereitschaft, sich mit den technischen Basics solcher neuer Technologien auseinanderzusetzen, unerlässlich.

Für alle, die solche Herausforderungen mögen, ist die Verlagsbranche aktuell genau der richtige Ort. Mit Tea Herovic, die bei den Jungen Verlagsmenschen den Bereich Presse und Veranstaltungen betreut und dementsprechend sympathisch durch den Recruiting-Tag führte, werden wir euch in Kürze ein Beispiel dafür vorstellen, wie der Weg zum Traumjob an der Schnittstelle zwischen nutzerfreundlichem Digitalprodukt und inhaltlich hochwertigem Buch gelingen kann.

Fotografin + Autorin: Unica Peters

 

Frag doch mal … Experten stehen Rede und Antwort

Mai 24th, 2011 | Meinung & Kritik | 0 Comments

Wenn es um die Themen Social Networks und Medienwandel für Verlage geht, sind Interesse und Unsicherheit meist sehr groß. Durchsucht man das Internet, stößt man auf zahlreiche Artikel, Blogs, Tweets, Kommentare und auch Videos. Bei der gegebenen Informationsvielfalt verliert man schnell den Überblick und fühlt sich zunehmend überfordert. Eine einheitliche Sichtweise auf die Chancen und Risiken sozialer Netzwerkarbeit sucht man vergeblich. Die Geschwindigkeit, mit der sich Social Media und elektronische Medien entwickeln, macht es notwendig, sich immer wieder neu zu orientieren und als Unternehmen zu positionieren. Für alle Beteiligten gibt es häufig mehr Fragen als Antworten auf das aktuelle Geschehen. Read More

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