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Posts Tagged ‘E-Reader’

Lesestoff vom Discounter – ALDI macht E-Book Anbietern Konkurrenz

Januar 8th, 2018 | Verlage der Zukunft | 0 Comments

Schon lange bieten einige Discounter, wie zum Beispiel Lidl, Penny oder ALDI Mobilfunktarife zu günstigen Preisen an. Auch Reisen, Fotodruck oder Musikflatrate-Angebote sind bereits in den Angebotskatalog vieler Discounter eingezogen. ALDI hat sich jedoch in neue Gewässer vorgewagt. 2016 startete der Service „ALDI life eBooks“ mit einem E-Reader von Medion, eigener Reader App für Android-Geräte und über einer Million verschiedensprachiger eBooks im eigenen E-Book-Shop. Die Kampfansage: ein umfangreiches Angebot, bestehend aus dem Medion Android-Tablet (7 Zoll), einem 10 € E-Book-Gutschein, sowie einem kostenlosen 60-Tage-Abo für ALDI life Musik, dem im Vorjahr erfolgreich gelaunchten Musik-Streamingdienst von ALDI in Kooperation mit Napster.

Screenshot Aldi life

Screenshot ALDI life auf Windows-PC

Ein Jahr später sehen wir, dass ALDI sich nicht auf den ersten Erfolgen ausgeruht hat: Mittlerweile gibt es die Reader App auch für iOS Geräte und der ALDI life Shop ist auch für Windows-Nutzer im Microsoft Store verfügbar.  Und wer nun denkt, das E-Book-Angebot gleiche einer Bücher-Grabbelkiste im Supermarkt, hat weit gefehlt: Mit zwei Klicks in der ALDI life App findet man alle Titel der aktuellen Spiegel Bestsellerliste. Neben Krimis und Ratgebern findet man im Angebot des Shops jedoch auch z.B. Sachbücher, u.a. zu Recht, Wirtschaft und Sozialwissenschaft, sowie Schul- und Fachbücher. Besonders unerwartet zeigt sich ein umfangreiches Angebot im Bereich Wissenschaft. So findet man z.B. ganze 6686 Titel zum Gebiet der Physik und Astronomie. Besonders aktuell erscheint das relativ große Angebot der Titel der Kategorie „Deutsch als Fremdsprache“ mit 233 Ttiteln. Alle Bücher können direkt am PC oder in der Reader App gelesen werden.

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Mehr als nur ein E-Reader: Der Tolino

Juni 22nd, 2015 | Internationale Entwicklungen, Neue Prozesse, Produkte & Profile, Veränderungen der Arbeitswelt | 0 Comments

tolino

Mittlerweile dürfte wohl jeder, der seine Buchkäufe bei Thalia, Hugendubel oder Weltbild erledigt, über ihn gestolpert sein: Den Tolino.

Als er im Frühjahr 2013 von den Filialisten ins Sortiment aufgenommen wurde, geschah dies mit dem Anspruch, an digitalen Lesetrends teilzunehmen und deren Zukunft aktiv mitzugestalten. Auch dem gemeinsamen Konkurrenten Amazon wollte man selbstbewusster entgegengetreten. Der Tolino löste bis dato veraltete bzw. nutzerunfreundliche Technologien ab, so beispielsweise den stark fehlerhaften Thalia-OYO.

Es folgten aufwendige Marketingkampagnen, die insbesondere auf die Vorteile des offenen Systems abzielten. Mit Erfolg – denn laut zahlreicher Umfragen bildet gerade diese Universalität eine wesentliche Einflussgröße auf das Kaufverhalten der Kunden. Während Amazon den Kindle-Usern die verbindliche Nutzung des hauseigenen Onlineshops diktiert, genießen Tolino-User absolute Unabhängigkeit. Wer also sein Gerät bei Hugendubel erwirbt, kann problemlos in den Shops anderer Anbieter stöbern. Ein unschlagbares Konzept, von dem sowohl Buchhändler als auch Endverbraucher profitieren.

Indikatoren für diesen Erfolg gibt es einige. Inzwischen kann der Tolino mit einer bemerkenswerten Produktpalette aufwarten. Den Tolino Shine ergänzte bald der Tolino Vision, gefolgt vom Tolino Vision 2. Alle Reader arbeiten mit derselben Software. Einziger Unterschied besteht in ihrem technischen Aufbau. Der Tolino Vision z.B. blättert schneller als der Tolino Shine, während der Tolino Vision 2 beim Lesen in der Badewanne durchaus einmal ins Wasser plumpsen darf. Entsprechend kategorisiert sich das Preisniveau.
Um auch multimedialen Anforderungen zu genügen, werden parallel zu den Lesegeräten auch Tablet-PCs unter derselben Marke angeboten.
Ein weiterer Indikator ist der Stellenwert des Tolino bei den Händlern. Dort bildet er längst ein Kernsortiment, das mit anderen Sortimenten korrespondiert. Thalia beispielsweise präsentiert den Tolino seit geraumer Zeit in vielen Flagship Stores durch moderne Shop-in-Shop Konzepte, u.a. in Hamburg und Dresden.

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Smartphone ist beliebtestes Lesegerät für E-Books

April 14th, 2013 | Internationale Entwicklungen | 0 Comments

Jüngste Statistiken von Flurry Analytics zeigen, dass Smartphones die international beliebtesten Lesegeräte für E-Books sind. Flurry ist ein Unternehmen, das Nutzerdaten aus dem Gebrauch von aktuell 275.000 Apps sammelt und auswertet. Dabei ergab sich überraschenderweise, dass das Lesen von E-Books über entsprechende Apps beliebter ist als angenommen. Weltweit werden 90 Prozent der elektronischen Publikationen via Smartphone gelesen, so berichtet der Journalist Ansgar Werner auf seiner Internetseite e-book-news.de unter Berufung auf Flurry Analytics.

Neue Smartphone-Varianten versprechen angenehmes Lesen

Dieser Trend wird unter anderem vom Smartphone-Hersteller Yota aufgegriffen. Yota plant, in der zweiten Hälfte dieses Jahres ein Gerät auf den Markt zu bringen, das mit zwei verschiedenen Displays ausgestattet ist. Auf der Vorderseite befindet sich ein farbiger Touchscreen, auf der Rückseite ein E-Ink-Display für komfortables digitales Lesen.

Es liegt jetzt an den Verlagen, Inhalte zu liefern, die sich für das Smartphone eignen. Der erste Schritt in diese Richtung ist eine neue Variante des aus Japan stammenden Handy-Romans. Publikumsverlage (z.B. Carlsen) haben bereits smartphonetaugliche Fortsetzungsromane im Programm. Die Fortsetzungen sind ab 0,99 € per Download zu haben und bieten leichte Unterhaltung, die sozusagen „häppchenweise“ konsumiert werden kann.

Maria Hartl

Fast wie ein echtes Buch…

März 29th, 2011 | Neue Prozesse, Produkte & Profile | 0 Comments

Cover für den Kindle ©Oberon Design

Johannes Haupt, Chefredakteur und Herausgeber von lesen.net, beschreibt in seinem Artikel „Neue eReader-Mäntel imitieren Bücher“ den Trend, eReadern das „Look and Feel eines Buches zu geben“. Stimmt das wirklich?

eReader-Hüllen aus Leder & Leinen – damit versuchen Hersteller einem Hauptproblem von elektronischen Lesegeräten entgegen zu wirken: die fehlende Haptik. Das widerstandsfähige Material eines Einbandes, der Geruch des weichen Papieres und das sanfte Rascheln der Seiten – für Liebhaber „klassischer“ Bücher immer noch unverzichtbar.

Hier versuchen Hersteller von eReader-Zubehör anzusetzen, um buchaffine Leser verstärkt zum Kauf der Geräte zu bewegen. Das Angebot an „Mänteln“ ist in jeder Hinsicht vielfältig: es reicht von niedrigpreisiger Ware unabhängiger Dritthersteller bis zu hochpreisigen Artikeln der eReader-Produzenten Amazon, Sony & Co. Dabei sind mittlerweile pink- oder neongrünfarbene Markenhüllen aus Hochleistungskunststoffen für unter 10 Euro erhältlich, während sich gleichzeitig ein Luxuxsegment für Designer-Cover ab 100 Euro entwickelt. Die verwendeten Materialien reichen von Leder und Kuhfell bis zu Neopren, vom Soft- bis zum Hard-Case Cover. Optisch sind manche Schutzhüllen kaum von Büchern zu unterscheiden. Ist sogar der Geruch der Geräte nach „echten“ Büchern in der digitalisierten Zukunft möglich? Der Kult, der in US-amerikanischen hand-made Foren um das individualisierte Cover gemacht wird, muss auch jedem noch so buchbegeisterten E-Buch-Verweigerer mindestens ein Schmunzeln abgewinnen!

Allerdings gilt wie überall: je aufwendiger die Verarbeitung und je teurer das Material, um so mehr zahlt der Kunde für das vertraute Leseempfinden. Denn Schutzhüllen sind laut Haupt nicht im Lieferumfang der Lesegeräte enthalten. Außerdem erschweren (im wahrsten Sinne des Wortes) gerade aufwändig gestaltete Lederhüllen das komfortable Lesen.

Letztlich entscheidet der Geschmack und Geldbeutel der eReader-Nutzer. Technikbegeisterte werden die Buchoptik vermutlich nicht präferieren. Ob der buchähnliche Umschlag klassische Leser vom elektronischen Lesen überzeugen kann, bleibt abzuwarten. Vielmehr macht es momentan nämlich den Anschein, als wären die sogenannten Early Adopters nicht nur technikaffin, sondern gleichermaßen mit einem großen Hang zum Individualismus ausgestattet und darüber hinaus schlichtweg an der sicheren Aufbewahrung ihrer Geräte interessiert. Von einem Lesefreund, der sich einen Reader zulegt, weil die Hüllen jetzt so schön sind, haben wir noch nichts gehört.

VReader – Ein E-Reader für Kinder macht Lesen erlebbar

Februar 8th, 2011 | Neue Prozesse, Produkte & Profile | 0 Comments

Auf der diesjährigen US Toy Fair stellte VTech, der führende Hersteller von Kindercomputern, erstmalig den VReader, ein „Animated E-Book System for kids“ vor.

Screen des VReaders

Screenshot VReader; © Elisabeth Pagel; Inhalt: VTech Electronics

Das batteriebetriebene Gerät, das im Wesentlichen akkustisch unterlegte, annimierte Bilddateien wiedergibt, wird für das Alter von 3 bis 7 Jahren empfohlen und beinhaltet dementsprechend verschiedene Lernkategorien. Die Bedienung wird als besonders einfach beworben und erfolgt über einen Touchscreen sowie mittels eines kleinen Stifts. Via USB-Kabel kann das Gerät an den elterlichen PC angeschlossen werden um Lernzertifikate für das Kind auszudrucken oder kostenfreie Geschichten zu downloaden.

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Ein Problem mit der Vielfalt?

Januar 13th, 2011 | Internationale Entwicklungen, Neue Prozesse, Produkte & Profile | 5 Comments

Beispiel für ein aktuelles Tablet

© Archos Inc

Immer mehr Tablets und Pads überfluten den Markt.

Seit dem das iPad vor knapp einem Jahr vorgestellt wurde, ist der Markt für die flachen Rechner immer weiter gewachsen. Man hat sogar teilweise das Gefühl, täglich kommen mehrere der dünnen Lesegeräte dazu.

So wurden allein auf der CES in Las Vegas über 80 neue Tablets vorgestellt, die in den kommenden Wochen und Monaten auf den Markt kommen sollen, oder auch teilweise schon in diversen Geschäften gesichtet wurden.

Aber bringt diese mittlerweile fast unüberschaubare Vielfalt nur Vorteile mit sich? So setzen viele der Tablets bei dem Betriebssystem auf Android, das iPad läuft unter dem Apple-eigenen iOS und auch Windows 7 von Microsoft findet immer häufiger Verwendung bei Tablets die auf einen x86 kompatiblen Prozessor setzen. Gleichzeitig prescht Microsoft mit dem bald erscheinenden Windows 8 nach vorn und kündigt eine Unterstützung für die stromsparenden ARM-Prozessoren, die auch häufig verbaut werden, an.

Daneben gibt es noch verschiedene Hersteller die entweder auf komplett selbstentwickelte Softwarelösungen setzen, wie zum Beispiel RIM mit dem Playbook oder auf Linux-Derivate wie bei dem WeTab, bei dem auf MeeGo gesetzt wird.

Und es gibt natürlich auch noch die verschiedenen E-Reader, die nur auf das Anzeigen von elektronischen Texten spezialisiert sind, wie zum Beispiel der Kindle von Amazon und der E-Book Reader von Sony.

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