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Posts Tagged ‘Electronic Publishing’

Lesen mit Ton – Kann das funktionieren?

Juli 18th, 2017 | Neue Prozesse, Produkte & Profile, Verlage der Zukunft | 0 Comments

Cross- und Multimedia

©isle audio

Denkt man über die Frage nach, ob Lesen und Ton/Musik zusammenpassen, würde man wohl pauschal sagen: Nein, nicht wirklich. Entweder verschwinden die Hintergrundgeräusche beim Lesen sowieso oder man wird durch diese beim Lesen unterbrochen bzw. gestört.

Die Idee der drei Studenten, die 2016 das Startup „Isle audio“ mit ihrem Produkt: dem aBook, gegründet haben, ging in dieser Frage eine ganz neue Richtung. Ihre Vision: Beim Lesen soll ein Klangumfeld erzeugt werden, das zum Gelesenen passt und somit das Leseerlebnis unterstützt. Im Klartext heißt das: Während du liest, wird über Kopfhörer eine zum Inhalt passende Geräuschwelt abgespielt, so kann der Jahrmarkt mit entsprechender Musik zum Leben erwachen oder der Wald durch Rascheln und Rauschen zu dir in den Zug oder ins Wohnzimmer kommen. Read More

Wenn Lesen ein Erlebnis wird: das Lebende Buch®

Juni 20th, 2017 | Neue Prozesse, Produkte & Profile | 0 Comments

Cross/Multimedia

Du schlägst die ersten Seiten eines Buches auf, liest die ersten Zeilen, vergisst deine Umgebung und eine komplette neue Welt entsteht in deinem Kopf: Stimmen, die in deinem Kopf miteinander sprechen, Landschaften, die vorbeiziehen, eine Stimmung, die dich in Beschlag nimmt. Was aber, wenn es keine Vorstellung ist? Was, wenn dieser Film sich nicht in deinem Kopf, sondern vor deinen Augen abspielt, während du liest?

Das Lebende Buch® setzt genau diese Idee, die für viele wie ein Szenario aus Harry Potter klingt, in die Wirklichkeit um und fasziniert damit mittlerweile Kunden und Leser auf der ganzen Welt.

Zwei grundverschiedene Medienformen, wie das Buch und den Film zu vereinen, war das Ziel des Erfinders, der daraus eine Geschäftsidee entwickelte. Zu sagen sie hätten dies geschafft, wäre sogar untertrieben, denn die Bücher des Unternehmens LIQUID sind ein Gesamtwerk, das für sich steht und seine Leser begeistert. Ihr Lebendes Buch ist eine multimediale Installation, bestehend aus einem haptischen, realen Buch mit Text, das sich auf einem Präsentationstisch mit Beamer befindet. Auf diese Art und Weise ist es möglich, direkt auf das Buch Bilder, Filme und mehr zu projizieren, wodurch beide Medien zu einer Einheit werden können. Read More

Pay per Use- die Lösung zur Kundenbindung?

Mai 30th, 2017 | Neue Prozesse, Produkte & Profile | 0 Comments

Innovative Geschäftsmodelle

Die Konkurrenz des Internets für den Buchhandel ist längst Realität. Social Media und Medienplattformen ringen um unsere Aufmerksamkeit und eröffnen uns neue Beschäftigungsmöglichkeiten neben den Printmedien. Aber nicht nur Buchhändler verzweifeln in Anbetracht der gegenwärtigen Lage. Auch Zeitungs- und Zeitschriftenverlage haben es nicht leicht, sich in diesem Angebot an Medien sichtbar zu machen. Kunden weigern sich, Abonnements abzuschließen und sich zur langfristigen Bindung zu verpflichten. Dieser Umstand zwingt die Verlage zum Umdenken. Wie kann man das Interesse von Kunden aufrechterhalten, ohne sie zu sehr zu bedrängen?

Die „Pay per use“-Methode scheint einen Ausweg zu ermöglichen. Damit gemeint ist ein Zahlungsmodell, bei dem der Kunde einmalig einen Preis für den Zugriff auf einen bestimmten Inhalt zahlt, der von einem Unternehmen zur Verfügung gestellt wird. Entweder geschieht dies durch den Download des entsprechenden Produktes oder durch das Erhalten dessen Nutzrechtes über eine dem Unternehmen gehörige Web-Plattform. Letzteres hat den Vorteil, dass der Verlag eine Möglichkeit hat, Werbeanzeigen zu schalten und Marketing für weitere Produkte zu betreiben.

In Deutschland hat sich das Zahlungsmodell bisher noch nicht durchgesetzt. Auffindbar sind verschiedene Abonnement-Varianten, wie beispielsweise Monats-Abos, bei denen man gegen einen festen Betrag automatisch monatlich die neuste Ausgabe bezieht – als Print- oder digitales Medium, doch der eigentliche Vorteil des Kundenprofils geht dadurch verloren.
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Strategische Umorientierung bei Langenscheidt

Mai 7th, 2015 | Neue Prozesse, Produkte & Profile, Veränderungen der Arbeitswelt | 0 Comments

Der Langenscheidt Verlag formuliert seine verlegerischen Schwerpunkte neu. Als der Sprachenriese im März über einen geplanten Stellenabbau informierte, gab er damit auch das Signal zum Kurswechsel.

Geplant ist eine klare Fokussierung auf die Printproduktion. Gleichzeitig soll eine neue Abteilung Digital den Ausbau von App-Angeboten und Online-Wörterbüchern forcieren. Rein digitale Angebote entstehen künftig in Kooperation mit Partnern.

Wir sind gespannt und wünschen viel Erfolg!

Autor: Markus Heinrich

Das neue VdZu-Team stellt sich vor

April 27th, 2015 | Verlage der Zukunft | 0 Comments

Im April hat sich viel geändert: Mit dem neuen Semester steht auch ein neues Team hinter der Plattform Verlage der Zukunft. Wir studieren Buchhandel/Verlagswirtschaft im zweiten Semester an der HTWK Leipzig. Im Rahmen des Moduls Electronic Publishing freuen wir unsdie Initiative Verlage der Zukunft zu unterstützen. Wie jedes Jahr werden wir auf der Frankfurter Buchmesse präsent sein und dort das Speedmeeting organisieren. Dort können Nachwuchstalente mit den Führungskräften der Verlagsbranche in Kontakt treten.

Jeden Montag und Donnerstag werden wir wie gewohnt hier im Magazin Artikel veröffentlichen. Der Themenschwerpunkt ändert sich jedoch: zukünftig werden wir innovative Geschäftsmodelle und Konzeptionen im Bereich ePublishing vorstellen. Durch den digitalen Wandel befindet sich die Buchbranche im ständigen Wandel. Viele neue, interessante Unternehmensideen entstehen, die wir näher beleuchten werden.

Wir begrüßen unsere Stammleser und hoffen, auch neue Leser willkommen zu heißen. Anregungen sind immer gerne gesehen!

 

Team Verlage der Zukunft

Autorin: Alina Müller

Antolin – Mit Lesen punkten

Februar 26th, 2015 | Neue Prozesse, Produkte & Profile | 0 Comments

Lesen? Nein, danke! – Ein Problem, mit dem Eltern und auch Lehrer zu kämpfen haben. 

Dabei ist das Verständnis für Buchstaben und ihre Bedeutung eine wichtige Fähigkeit, die Kinder eigentlich mit Begeisterung erlernen. Wenn Erstklässler damit anfangen Überschriften oder einzelne Wörter in ihren Bilderbüchern bewusst zu verstehen und sich die Welt der Buchstaben selbst erschließen können, beginnt der Zauber des Lesens. Das Online-Portal „Antolin“ ist sich dieser (möglichen) Faszination aber auch den aktuellen Trends bewusst und versucht deshalb mit ihrem Konzept der Lesemotivation von Kinder auf die Sprünge zu helfen.

 

Was ist Antolin?

Das Konzept verbindet das klassische Lesen von Büchern mit einer technischen Komponente – die Anziehungskraft von Computern. Da die Begeisterung für digitale Technik bei Kindern in der heutigen Zeit besonders hoch ausgeprägt ist, versucht Antolin diese Interessensbasis mit dem klassischen Lesen zu verknüpfen. Das heißt, Schüler können, nachdem sie einen Text oder eine Geschichte gelesen haben, ihr inhaltliches Verständnis überprüfen, indem sie zum Text entsprechende Fragen auf der Internetseite von Antolin beantworten.

 

Wo wird es genutzt?

Ausgelegt ist dieses Konzept ausschließlich für Schulen und deren Schüler der Klassenstufen eins bis zehn. Unterstützung durch Antolin bekommen hierbei vor allem Lehrer, die das Portal in ihre Lehrplanung einbringen und so ihren Schülern eine modernere Art des Unterrichts bieten. Das Portal weist eine vielfältige Auswahl an Kinder- und Jugendliteratur auf: von klassischen Kinderbüchern bis hin zur Neuerscheinung werden alle Interessenbereiche abgedeckt, auch Bücher in anderen Sprachen, beispielsweise für den Englisch- oder Französischunterricht stehen zur Verfügung.

 

Wie wird es genutzt?

Um ein solches Projekt zu starten, muss der Lehrer für alle Schüler ein Login anlegen, mit dem sich jeder individuell anmelden kann. Der Lehrer ist der Administrator und verwaltet die Accounts, schaltet die Fragebögen bzw. Quizfragen zum aktuell behandelten Lesestoff frei und kann auch die erzielten Ergebnisse der Schüler anschauen.

Die Gestaltung des Portals ist vor allem für Grundschüler ausgelegt, so werden zum Beispiel, je nachdem wie viele richtig beantwortete Fragen erreicht wurden, Lesepunkte gesammelt. Ab einer bestimmten Anzahl an Punkten werden Bilder freigeschaltet oder auch Urkunden ausgestellt.

Die Bedienung ist für beide Seiten kinderleicht und die Umsetzung entsprechend für Schulkinder gestaltet. Mit einem jährlichen Kostenpunkt in Höhe von 40 € pro Schulklasse ist es zudem erschwinglich.

 

Fazit

Durch die zahlreichen Motivationselemente, die die Internetseite bietet, lassen sich vor allem jüngere Kinder zum Lesen ermuntern. Schwieriger ist das Konzept bei älteren Kindern, da sie den Leistungs- und Zeitaufwand eher als zusätzliche Arbeit ansehen. Nachteilig ist zudem, dass sich bereits zahlreiche Videos mit Aufgabenlösungen im Internet befinden.

Daher ist es sinnvoll, dass Lehrer bevor sie Antolin in ihren Unterricht integrieren, gut überlegen, ob diese Lehrmethode für ihre Schüler geeignet ist. Denn letztlich soll sich das Angebot motivierend auf das Leseverhalten der Kinder auswirken und nicht ausschließlich als zusätzliche Arbeit gelten.

 

Autor: Sarah Alsgut 

Fixed-Layout Kinderbuch Software im Vergleich

Februar 9th, 2015 | Neue Prozesse, Produkte & Profile | 0 Comments

Die digitalen Medien sind auf dem Vormarsch. Auch die Kinderzimmer erobern sie im Sturmflug. So gibt es mittlerweile verschiedene Möglichkeiten, Kinderbücher mit Animationen, Sprache und interaktiven Funktionen auszustatten, um den Kindern ein völlig neues, digitales Leseerlebnis zu ermöglichen. In diesem Artikel werden verschiedene dafür entwickelte Software-Lösungen kurz vorgestellt und verglichen.

 

Fixed-Layout – was genau bedeutet das?

Bei Fixed-Layout Büchern handelt es sich um eine fixierte Gestaltung der Seiten. So kann der Leser keine Schriftänderung vornehmen. Was zunächst negativ klingt, bringt aber mehrere Vorteile. Es entsteht ein fest positioniertes Layout, bei dem Text auch auf Bilder gesetzt werden kann. Weiterhin sind Schriften in das Layout eingebunden und auch eine Vorlesefunktion kann integriert werden.

Das entsprechende Datei-Format ist das EPUB 3.0-Format, das unter anderem von Apple, Google und mit Einschränkungen von Amazon unterstützt wird. Umgesetzt werden Fixed-Layout Bücher nach Erstellung mittels eBook oder App.

 

Vergleich der Software

 

TigerCreate

TigerCreate ist eine für Mac programmierte Software zur Erstellung animierter eBooks oder Apps mit englischer Benutzeroberfläche. Eine umfassende Vorstellung aus einem vorigen Artikel finden Sie hier (http://www.verlagederzukunft.de/tigercreate-kreiere-deine-welt/). Das Programm bietet eine Vielfalt an Funktionen, so zum Beispiel das Einfügen von Animationen, Movieclips und Interaktionen (wie das Freirubbeln von Bildelementen), Abspielen von Audiodateien, Einfügen von Spielen (Puzzle, Malspiele) und eine Vorlesefunktion.

Eingangsformat: einzelne Daten, wie Texte, Bilder, Videos, Audio-Dateien

Ausgangsformat: TigerBook, Amazon KF8, iBookstore, Google Play Store, Apple App Store

Preise: Software kostenfrei, ebenso wie die TigerBook-Ausgabe,

Basic (für Fixed-Layout) mit 25€ pro Exportformat,

Standard (read and listen) mit 100€ pro Exportformat,

Interactive (vollanimierte/s, interaktive/s App/eBook) mit 250€ pro Exportformat

TigerCreate

 

PubCoder

PubCoder ist eine für Mac und Windows (ab 2. Quartal 2015 verfügbar) entwickelte Software mit deutscher Benutzeroberfläche. Auch hier können Bilder, Texte, Videos und Audio-Dateien in das Produkt eingefügt werden. Weiter gibt es Werkzeuge zur Erstellung von Animationen, einen Vorlese-Editor und eine Möglichkeit zur Fotobuch-Erstellung.

Eingangsformat: einzelne Daten, wie Texte, Bilder, Videos, Audio-Dateien

Ausgabeformat: Amazon KF8, iBookstore, Google Play Store, Apple App Store und weitere

Preise: nur verfügbar für mindestens 3 Monate Laufzeit, mit Rabatten,

Einzel-Lizenz für 50€ pro Monat,

Gruppen-Lizenz für 45€ pro Monat je Nutzer

 

PubCoder

 

Kindle Kids’ Book Creator

Hierbei handelt es sich um ein Programm mit deutscher Benutzeroberfläche zur Erstellung illustrierter eBooks. Die Funktionen sind begrenzt: Bilder können auf den Seiten dargestellt werden, Texte über ein Pop-up aufblinken.

Eingangsformat: Texte, Bilder

Ausgabeformat: Amazon KF8 für Kindle Fire-Geräte, Kindle App für iOS und Android

Preise: kostenfreie Software

 

 

Kid’s App Maker

Beim Kid’s App Maker handelt es sich um eine für Mac programmierte Software mit englischer Benutzeroberfläche zur Erstellung von interaktiven Kinder-Apps. Auch hier können Texte, Bilder, Videos und Audio-Dateien abgespielt, Animationen ausgelöst und Spiele getestet werden. Weiterhin beinhaltet das Programm einen Vorlese-Editor sowie ein Verwaltungssystem für unterschiedliche Sprachen.

Eingangsformat: einzelne Daten, wie Texte, Bilder, Videos, Audio-Dateien

Ausgabeformat: iOS, Android, Mac OS, Windows Phone

Preise: Einzel-Projekt-Lizenz zu 500€ für alle Ausgabeformate,

unbegrenzte Projekt-Lizenz für 5000€ pro Jahr

Kids_App_Maker

 

Fazit

Mittlerweile gibt es vielfältige Möglichkeiten zur Gestaltung von interaktiven eBooks und Apps. Anhand der Informationen stellt sich heraus, dass die Auswahl der geeigneten Software zum einen vom Produktportfolio abhängig ist, zum anderen von den vorhandenen Ressourcen und dem Grad der Interaktivität des Endproduktes. Daher steht Verlagen und Nutzern ein vielfältiges Angebot zur Verfügung, welches sich stetig weiterentwickelt.

 

 

 

Autor: Maria Bende

TigerCreate – Kreiere deine Welt!

November 24th, 2014 | Neue Prozesse, Produkte & Profile | 0 Comments

Seit Anfang 2014 bietet Tiger Books Media ihre neue Software zum Verkauf, mit der es möglich ist, ohne schwierige Programmierung Bücher zu digitalisieren und so besonders für Kinder und Jugendliche interaktiven Spielspaß zu gestalten.

tigercreate

Heutzutage ist es nicht mehr ungewöhnlich, dass Kinder und Jugendliche zum Spielen, Lernen und Lesen den Tablet PC nutzen. Daher steigt natürlich auch der Druck für Verlage, die jungen Leser für sich zu gewinnen und ihre Inhalte zusätzlich digital als E-Book oder App zur Verfügung zu stellen. Eine von Tiger Books Media, der Tochter des Hamburger Kinder- und Jugendbuchverlags Friedrich Oetinger, herausgebrachte Software soll das für jeden auf einfachem und günstigem Weg realisierbar machen: TigerCreate.

Was ist möglich mit TigerCreate?

Die Hersteller werben mit der unglaublichen Einfachheit des Programms. Mit Hilfe weniger Mausklicks soll es möglich sein, interaktive Bücher und Spiele zu entwickeln und diese auf den verschiedensten Plattformen zu veröffentlichen. So könne man beispielsweise auf unkomplizierte Weise die erstellte App oder das E-Book gleichzeitig im App Store, Google Play Store oder jedem anderen beliebigen Store herausgeben, ohne dabei tief in den Geldbeutel greifen zu müssen.

Auch eine schwierige Programmierung sei nun nicht mehr nötig. Dadurch lasse sich TigerCreate besonders leicht in den Workflow einbinden und erziele eine Zeit- und Kostenersparnis von bis zu 80% gegenüber der herkömmlichen Programmierungsweise von interaktiven Büchern.

Aufgrund des entstehenden Mehrwerts der E-Books verspricht die Software außerdem eine Umsatzsteigerung. Denn durch die in die Geschichte integrierbaren Gestaltungsmöglichkeiten, wie Animationen, Sounds, Texte oder Hintergrundinformationen, ermuntere es Kinder und Jugendliche zum Lesen und trage gleichzeitig zu mehr Spannung und Spaß bei.

Wer kann TigerCreate nutzen?

Das Programm sei vorwiegend für Illustratoren, Verlagsmitglieder und andere Content-Inhaber entwickelt worden. Prinzipiell könne es aber jeder von uns verwenden. Man müsse sich lediglich anmelden und den AGB zustimmen. Danach erhalte man 1-5 Softwareschlüssel und könne TigerCreate vollständig öffnen und nutzen. Die Rechnungsstellung erfolge jedes Mal, wenn die produzierte App oder das E-Book publiziert werden sollen. Das können je nach Komplexität und verwendeter Features entweder 25, 100 oder 250 Euro sein. Will man das Produkt in geringfügig veränderter Form nochmals veröffentlichen, habe das keine weiteren Kosten zur Folge.

Natürlich erfordere auch die Verwendung von TigerCreate ein gewisses Know-how. Für jedes animierte Bilderbuch brauche man Fachkompetenzen aus unterschiedlichen Bereichen. So seien beispielsweise technisches Wissen und Kenntnisse in Grafikdesign und Bildbearbeitung sehr förderlich. Gleichzeitig sei es auch von Vorteil, pädagogische Erfahrungen mitzubringen, um die Werke an das Alter und den jeweiligen Bildungsgrad der Kinder und Jugendlichen anpassen zu können. Ansonsten seien vor allem Humor, Ideenreichtum und Fantasie von Bedeutung, um alle Besonderheiten von TigerCreate vollständig auskosten zu können.

 

Hat der Artikel Ihr Interesse zum Thema geweckt, erhalten Sie hier weitere Informationen:

http://tigercreate.com/de/

 

Autor: Vivien Zschammer

Onilo – Die Zukunft des Lesens?

November 17th, 2014 | Neue Prozesse, Produkte & Profile | 0 Comments

Druck

 

Die aktuelle Lage

Fakt ist, dass das Interesse am Lesen bei Kindern im Alter von sechs bis dreizehn Jahren kontinuierlich sinkt, wie die KIM Studie 2010 belegte. Dabei interessieren sich nur 15% der befragten Kinder „sehr“ für Bücher und ein Fünftel lese sogar nie. Der Trend ist alarmierend, denn Lesen ist eine elementare Fähigkeit und nicht nur wichtig um gute schulische Leistungen zu erbringen, sondern auch um mit digitalen Medien richtig umzugehen.

Was ist Onilo?

Um das Leseinteresse zu fördern, wurde die Plattform Onilo des Oetinger Verlags (Hamburg) ins Leben gerufen. Dort herrscht ein vielfältiges Angebot an Boardstories – bekannte Kinderbücher, die in digitale Form umgewandelt und mit animierten Elementen ausgeschmückt werden.
Mittlerweile verlocken dort über 160 Boardstories von 18 bekannten Kinderbuchverlagen in deutscher und englischer Sprache zum Lesen.
Die Zielgruppen sind hauptsächlich Leseanfänger. Mit kurzen Geschichten und zahlreichen Illustrationen soll in kleinen Schritten die Erarbeitung des Kontexts erleichtert und spielerisch umgesetzt werden.
Aufgebaut sind die digitalen Bücher als eine Art Video, dessen Geschwindigkeit nach den Bedürfnissen des Lesers manuell reguliert werden kann.
Onilo legt den Fokus hauptsächlich auf die Anwendung im Unterricht. Deshalb gibt es zu jeder Geschichte Unterrichtsmaterial und andere kreative Anregungen, die Lehrer in ihre Unterrichtsplanung einbringen können. So haben Schüler die Möglichkeit für sich oder vor einer Gruppe zu lesen, können aber auch einfach dem Lehrer zuhören.
Durch den kostenpflichtigen Download auf das Smartphone, Tablet oder den PC, kann Onilo überall problemlos genutzt werden.

Der Gedanke hinter diesem Konzept

Die Idee hinter dieser Entwicklung ist, dass Kinder sich schnell emotional mit der Lesegeschichte verknüpfen, das geschieht durch die animierten Bilder in Kombination mit den Textelementen. Die Schüler sollen in das Buch eintauchen und so ein besseres Verständnis für die Inhalte entwickeln, das erleichtert ihnen wiederum das Lesen an sich. Durch das intensive Arbeiten können die Schüler ihre eigenen Gefühle ausleben und auch Ansätze zur Konfliktlösung für sich erkennen.
Zusammengefasst steht der spielerische Umgang sowie das Gefühl für Sprache im Mittelpunkt.

Kritisch betrachtet

Onilo möchte, dass ihre Idee in den Unterricht aufgenommen wird, diese spezielle Lehrmethode sei aber nicht in den Lernplänen vorgesehen. Dafür müssten neue Modelle zur Leseförderung konzipiert und durchgesetzt werden, denn es sei beispielsweise nicht klar ersichtlich, ob das Kind nun den Inhalt durch das Lesen oder durch das Betrachten der Bilder erschlossen hat. Außerdem wären Lehrer so gezwungen spezielle Fortbildungen zu besuchen, um die Boardstories richtig im Unterricht einsetzen und bewerten zu können.

 

Autorin: Sarah Alsgut

Das neue Team stellt sich vor

November 3rd, 2014 | Verlage der Zukunft | 0 Comments

Das neue VdZu-Team stellt sich mit innovativem Thema vor: alles rund um Kinderprodukte!

Seit dem letzten Artikel hat sich viel getan: „Verlage der Zukunft“ hat ein neues Team gefunden. Wir studieren Buch- und Medienproduktion im dritten Semester an der HTWK Leipzig und sind der neue Wegbegleiter für dieses Semester.

Ab sofort werden jeden Montag und Donnerstag neue Artikel im Magazin erscheinen, die sich vor allem mit ePublishing im Kinderbereich beschäftigen werden. Einzelne Artikel dazu gab es bereits – das Thema zur Generation von morgen bietet weiterhin vielseitigen Gesprächsstoff für Eltern, Lehrer, Verleger und Kinder. Wie lernen Kinder heute? Welche Produkte sind auf dem Markt? Wie gehen Eltern mit elektronischen Kinderprodukten um? Erfolgt bereits eine Einbindung in den Unterricht? Schon jetzt warten spannende Artikel darauf, veröffentlicht und gelesen zu werden!

Im Zuge der Übernahme von VdZu möchten wir uns bei unseren Vorgängern für ihre Arbeit bedanken und alle Stammleser  sowie zukünftigen Besucher unseres Online-Magazins begrüßen. Anregungen und Kommentare sind stets willkommen und werden gerne eingebunden. Viel Spaß beim Lesen!

 

VdZu_Team

 

Autorin: Franziska Mahr

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