main_banner

Posts Tagged ‘geschäftsmodell’

Amazon Crossing – Vom Buchhändler zum Verleger

Mai 9th, 2017 | Neue Prozesse, Produkte & Profile | 1 Comment

Innovative Geschäftsmodelle

 

“To be Earth’s most customer-centric company, where customers can find and discover anything they might want to buy online.” – Die Vision von Amazon ist es, das weltbeste kundenorientierte Unternehmen zu sein, indem eine Plattform geschaffen wird, wo Menschen Produkte finden und entdecken, die Sie online kaufen möchten.

CC Namensnennung Romy V. Reichert

 

– Man könnte meinen,  das weltbeste kundenorientierte Unternehmen sollte unbedingt einen eigenen Verlag haben, um die literarischen Bedürfnisse zu befriedigen, wenn man bedenkt, dass Amazon bereits im Jahr 2009 AmazonPublishing gegründet hat. Der Verlag veröffentlicht nicht nur neue und bereits vergriffene Titel, er übersetzt –zudem Werke ins Englische unter dem Imprint AmazonCrossing.

 

Gegründet wurde das Imprint 2010 mit dem Ziel, erfolgreiche Titel aus verschiedenen Ländern dem englischsprachigen Publikum zugänglich zu machen. Damit nimmt sich Amazon eines Problems an, das es schon seit vielen Jahren auf dem englischen Markt gibt und das als 3%-Problem bezeichnet wird, denn weniger als drei Prozent der jährlich auf dem US-Markt erscheinenden Bücher sind Übersetzungen. In diesem Bereich gelang Amazon ein schnelles Wachstum: 2016 lag sein Anteil an den Übersetzungen bei 10%, im Jahr davor waren es sogar 14%. Damit ist AmazonCrossing bereits sieben Jahre nach seiner Gründung Marktführer in den USA, die restlichen 86-90% Anteil an Übersetzungen sind nämlich auf zahlreiche kleinere Verlage verteilt.

 

Doch was unterscheidet den Internet-Riesen von dieser Vielzahl an kleinen Verlagen?

Read More

Mein Literaturkreis – Der Buchclub 2.0

September 22nd, 2015 | Internationale Entwicklungen | 1 Comment

mein literaturkreis - vdzu

Hintergrund:

Wer kennt sie nicht – Die Lese-und Literaturkreise, allgemein bekannt als Buchclubs. Man sitzt in einer gemütlichen Runde und wählt gemeinsam ein Buch aus. Danach tauscht man in regelmäßigen Treffen seine eigenen Leseeindrücke mit denen der anderen Mitglieder aus. Dies ist auch das Ziel von Mein-Literaturkreis.de: Menschen mit gleichen Literaturinteressen in einer freundlichen Runde zusammen zu bringen.

Name des Modells: Mein-Literaturkreis.de
Geschäftsführer: Kerstin Hämke
Träger: Mein Literaturkreis
Sitz: Bad Honnef

Beschreibung und Nutzen des Geschäftsmodells:

Mein-Literaturkreis.de ist eine Website, welche es sich zur Aufgabe gemacht hat, Menschen durch Literaturkreise zusammen zu bringen. Ob man nun einfach einem Lesekreis in seiner Nähe beitreten will oder darüber nachdenkt einen eignen zu gründen, das Team von Mein-Literaturkreis.de steht als Ratgeber-Plattform unterstützend zur Seite.
Für alle Leser, welche keine Zeit oder Lust auf einen „traditionellen“ Literaturkreis haben, gibt es in Kürze einen Online Literaturkreis auf der Website. Ebenso werden Tipps und Anregungen zu buchbezogenen Themen, Informationen zu Literatursendungen im TV, Literaturfestivals und wichtigen Buchpreisen auf der Seite präsentiert.
Für die kostenlose Mitgliedschaft reicht eine kurze Anmeldung aus, die damit Zutritt zu einer Community von vielen gleichgesinnten Lesebegeisterten ermöglicht. Read More

Business Model Generation – wieso eigentlich?

Juli 20th, 2015 | Internationale Entwicklungen, Meinung & Kritik, Neue Prozesse, Produkte & Profile, Veränderungen der Arbeitswelt | 0 Comments

Passend zum Semesterthema „Geschäftsmodelle“ möchte ich zwei Sachbücher von Alexander Osterwalder empfehlen, die diesen Bereich aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten:

  1. „Business Model Generation“ (mit Yves Pigneur, 2011 erschienen bei Campus)

 

business model generation

 

und

  1. „Business Model You“ (mit Tim Clark, 2012 erschienen bei Campus).

 

business model you

 

Inhaltliche Basis und strukturgebendes Prinzip dieser beiden Ratgeber ist die Business Model Canvas. Hierbei handelt es sich um ein Modell zur Visualisierung von Geschäftsmodellen. Wie dieses Modell funktioniert und wie das erste Buch entstanden ist, beschreibt dieser Artikel sehr gut. Read More

BookAffair – Online-Shop, Buchmagazin und Buchhändler-Forum in Einem

Juli 12th, 2015 | Internationale Entwicklungen | 0 Comments

HintergrundGrafik vdzu Anne
BookAffair.de ist eine geplante Online-Plattform, die die Vorzüge des Internets mit den Vorteilen einer klassischen Buchhandlung verbinden und Leser mit den Buchhändlern in ihrer Nähe vernetzen will. Dabei soll BookAffair.de eine echte Alternative zu Amazon werden. Die Website befindet sich momentan noch in der Entwicklung und soll am 15.10.2015 online gehen.

 

Name des Modells: BookAffair.de
Geschäftsführer: Walter Mayer

 

Beschreibung und Nutzen des Geschäftsmodells:

BookAffair.de will versuchen, mit journalistischen Mitteln die Atmosphäre einer Buchhandlung ins Internet zu übertragen, um so eine Brücke zwischen Digitalisierung und Buchhandel zu schlagen. BookAffair.de dient also als ein Online-Shop, mit dem gewissen Etwas einer Buchhandlung. Wenn ein Kunde ein Buch kauft, wird diese Bestellung an eine Buchhandlung geliefert, die sich an BookAffair.de beteiligt und geographisch am nächsten liegt. Von dort aus wird das Buch an die gewünschte Adresse geliefert (per Kurier oder Post), oder es kann direkt vom Besteller bei der Buchhandlung abgeholt werden.
So kann der Kunde den Buchladen um die Ecke unterstützen, muss aber auch nicht auf die Vorteile der Online-Bestellung verzichten.
Weitere geplante Elemente der Website soll ein Blog sein, indem Buchhändler sich austauschen oder auch Bücher empfehlen können. Außerdem soll BookAffair.de eine Plattform bieten, die Bücher zur passenden aktuellen Nachrichtenlage auswählt (wie etwa den Tod eines Schriftstellers).
BookAffair.de Gründer Walter Mayer will mit seiner Website den Versandriesen Amazon herausfordern und eine Art „Nachbarschafts-Amazon“ gründen, welches eine eigene Version des Internet-Buchhandels und somit ein Alternativangebot zu Amazon bietet. Read More

Geschäftsmodell: AbeBooks

Juli 6th, 2015 | Neue Prozesse, Produkte & Profile | 0 Comments

abebooks1

Hintergrund

Wo früher umständlich viele Antiquariate und Kataloge durchstöbert werden mussten, um antiquarische oder vergriffene Bücher kaufen zu können, bietet AbeBooks.de eine digitale Alternative. Die Plattform bringt damit Klarheit in den für den Kunden sehr unübersichtlichen Markt.

Name des Modells: AbeBooks.de
Geschäftsführer: Ulrich Brand
Träger: AbeBooks.com
Sitz: Düsseldorf

Beschreibung und Nutzen des Geschäftsmodells

AbeBooks.de versteht sich selbst als eine Plattform im Internet, auf der Buchhändler aus aller Welt ihre Bücher anbieten. Es handelt sich dabei um gebrauchte, antiquarische und vergriffene Bücher, aber auch um aktuelle Bestseller. Die ebenfalls aus aller Welt stammenden Kunden suchen sich aus der Datenbank ihre Artikel und bestellen sie über AbeBooks.de, die auch die Daten zur Verfügung stellt. Die Bestellung wird an den Buchhändler weiter geleitet und dieser versendet die Ware direkt an den Kunden.

abebooks2

Read More

PaperC – Bücher online lesen

Juli 2nd, 2015 | Neue Prozesse, Produkte & Profile, Verlage der Zukunft | 0 Comments

PaperC

Der eigene PaperC-Reader optimiert das Lesen vom Smartphone zum iPad bis hin zum Laptop. Dabei ist es dem Kunden nicht nur möglich, die gewählten Titel zu lesen, sondern auch im „Buch“ zu notieren und zu kommentieren. Träger des ganzen Unternehmens ist eine gleichnamige PaperC GmbH in Berlin.

Die Registrierung auf der Plattform ist kostenlos und mit dem Mieten von E-Books ist es Nutzern möglich laut PaperC „bis zu 90 % [zu] sparen“. Für Online-Leser bietet die Plattform also Fachliteratur und Belletristik aus einem umfangreichen E-Book-Sortiment, welches nur in Kooperation mit zahlreichen kleinen, mittelständigen und namenhaften Verlagen wie C.H. Beck oder der Verlagsgruppe Handelsblatt möglich ist.

Gegründet wurde die E-Book-Bibliothek 2008 als Gemeinschaftsprojekt von Felix Hofmann und Martin Fröhlich. Seither lässt sich eine positive Content-Entwicklung beobachten. Mittlerweile führt das Start-up 350 000 Titel von über 10 000 Verlagen aus verschiedensten Themenbereichen und in 49 verschieden Sprachen. Was als Bezahlung-pro-Seite-Geschäftsmodell begann, entwickelte sich zu einem wissenschaftlichen E-Book Store mit Bundle-Angeboten und startet nun mit einem Flatrate-Modell, für eine monatlich zu entrichtende Gebühr unbegrenzt lesen. Online. Der Umwelt zu Liebe. Denn für jeden neuen Leser spendet PaperC einen Euro zum Schutze des Regenwaldes.

Autorin: Christin Fetzer

Bookfairy – Die umfassende Unterstützung für den Buchhandel

Juni 29th, 2015 | Neue Prozesse, Produkte & Profile | 0 Comments

Bookfairy Logo

Das Projekt Bookfairy ist vor allem für den stationären Buchhandel interessant. Die vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels unterstützte Idee, die gerade noch entwickelt wird, soll Buchhändlern ein individuelles, an sie angepasstes Novitäten-Portfolio bieten. Dabei sollen die Vorteile von Buchmessen, Vertreterbesuchen und klassischem Vorschauversand vereint werden.

Bookfairy soll als umfassendes Informationsportal für den Buchhandel etabliert werden. Muss ein Buchhändler sich sonst durch Berge von Vorschauen diverser Verlage kämpfen, um zu entscheiden, welche Novitäten er in sein Sortiment aufnimmt, trifft Bookfairy eine persönliche Auswahl für den Händler. Somit übernimmt dieses Portal die Beratungsfunktion, die ursprünglich der Verlagsvertreter innehatte. Über Videos, die Web-Seminaren ähneln sollen, kann sich der Buchhändler inspirieren lassen und zusätzlich Verkaufsempfehlungen zu den einzelnen Titeln erhalten.

Read More

DipIn – Compare books, discover worlds

Juni 15th, 2015 | Internationale Entwicklungen, Neue Prozesse, Produkte & Profile | 0 Comments

Die App DipIn befindet sich zwar gerade noch in der Entwicklung, verspricht aber einen völlig neuen Ansatz, um in Literaturwelten einzutauchen.

DipIn stellt dem Nutzer kurze Textausschnitte aus zwei verschiedenen Romanen vor. Nach dem Lesen entscheidet dieser sich für den Ausschnitt, der ihm besser gefallen hat und erhält so weitere Informationen über die Geschichte, den Titel und den Autoren. Je mehr Entscheidungen der Nutzer trifft, desto besser lernt die App dessen Präferenzen kennen. Basierend auf diesen Daten, werden weitere passende Textausschnitte vorgestellt. Wenn einem Leser ein Buch besonders gefällt, kann er direkt Leseproben herunterladen oder es bei seinem nächsten Buchhandlungsbesuch als Referenz angeben.

Read More

CrowdFans – Crowdfunding für Kunst & Kultur

Juni 4th, 2015 | Neue Prozesse, Produkte & Profile, Verlage der Zukunft | 0 Comments

logo crowdfans

Über die Plattform CrowdFans.de können Projekte von Künstlern über ihre Fangemeinschaft finanziert werden. Meist handelt es sich bei diesen Projekten um Events wie Lesungen, Konzerte oder Live-Hörspiele. Bei dieser Form der Finanzierung geht es also weniger um Gewinnmaximierung, sondern eher um einen gemeinschaftlichen Nutzen.

Name des Modells: CrowdFans.de
Geschäftsführer: Ines Zimzinski
Träger: Die Hoeragenten UG
Sitz: Berlin

Beschreibung und Nutzen des Geschäftsmodells:

CrowdFans.de ist eine Crowdfunding-Plattform, auf der zum Beispiel eine Band ihre Projektidee vorstellen kann und eine Crowd, also die Fans, diese Idee mit einem gewissen Geldbetrag unterstützt.  Dafür lädt der Künstler einfach sein Projekt auf der Plattform hoch und legt ein zu erreichendes Finanzierungsziel fest, welches innerhalb eines bestimmten Zeitraums erreicht werden muss. Im besten Fall findet das Projekt Zuspruch und wird von den Fans finanziert, welche als Gegenleistung dann beispielsweise Tickets für einen Auftritt oder auch eine CD zugeschickt bekommen. Es gilt das All-Or-Nothing Funding Model, das heißt: sollte das Finanzierungsziel nicht erreicht werden, erhalten alle Fans ihr bereits gespendetes Geld zurück. Neuerdings gibt es auch eine Funktion, die sich flexibles Funding nennt. Hierbei bekommen die Projekte, denen nur noch ein geringer Betrag bis zum Finanzierungsziel fehlen würde, die Zeit allerdings schon abgelaufen ist, den bisher gesammelten Geldbetrag trotzdem ausgezahlt. Die Projekte werden oft nicht nur durch Crowdfunding finanziert, sondern auch noch durch andere Formen gestützt und können letztendlich trotzdem umgesetzt werden. Read More

Geschäftsmodell: Neobooks – Der Weg zum Self-Publishing

Mai 19th, 2015 | Neue Prozesse, Produkte & Profile | 0 Comments

Neobooks

Hintergrund:
Neobooks.com bietet Autoren einen einfachen und kostenlosen Weg ihre Werke zu veröffentlichen und gleichzeitig die Möglichkeit von Verlagen entdeckt zu werden. Die Plattform bietet den Autoren ein weites Vertriebsnetz, über das die E-Books verkauft werden können, und Hilfe bei Marketing- Maßnahmen an.

Name des Modells: neobooks.com
Geschäftsführer: Dr. Hans-Peter Übleis, Bernhard Fetsch, Josef Röckl
Träger: i-lab GmbH
Sitz: München

Beschreibung und Nutzen des Geschäftsmodells:
Neobooks ist eine Selfpublishing- Plattform, die von der Verlagsgruppe Droemer Knaur betrieben wird. Autoren und Herausgeber können Ihre Texte kostenlos hochladen und auf unkomplizierte Weise als E-Book veröffentlichen. Neobooks übernimmt die Konvertierung der Dokumente, den Vertrieb und bei Bedarf auch das Marketing der E-Books. Autoren behalten dabei die Rechte am Buch und erhalten eine transparente Einsicht in ihre Verkaufszahlen. Es fallen keine Einstell- oder Änderungsgebühren an. Der Vertriebsvertrag ist jederzeit kündbar und 70% des Nettoerlöses fließen an den Autor zurück. Als Nutzer von Neobooks profitiert man von einer großen Leser- und Autorencommunity, welche die Werke rezensiert und weiterempfehlen kann. Findet einer der kooperierenden Verlage Interesse an einem Buch, besteht für den Autor sogar die Chance auf einen Verlagsvertrag.

Read More

UA-46076145-1