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Posts Tagged ‘Google’

Unternehmensseiten bei Google+ Kinderkrankheiten und Chancen

November 9th, 2011 | Meinung & Kritik | 2 Comments

Gestern gingen in Deutschland und überall sonst auf der Welt die ersten Google+ brand pages an den Start – Wichtigstes dazu hier – und, klar: erstmal gibt es einen Haufen guter Gründe, die Dinger zu hassen. Aus unternehmerischer Sicht sind brand pages dertzeit sogar noch richtig gefährlich, denn alles, was ernstzunehmende Öffentlichkeitsartbeit und Kundensupport im Social Web verlangen, boykottieren Sie: Read More

Facebook, Twitter, Google+ – und was nun?

Juli 19th, 2011 | Meinung & Kritik | 2 Comments

Mit Google+ ist seit Juli ein neuer und ernstzunehmender Spieler für soziale Netzwerke auf dem Markt, über Funktionen und Unterschiede zu Facebook wurde bereits ringsum berichtet, daher hier nur ganz kurz das Wesentliche:

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Bettina Halstrick (Der Hörverlag) im Interview: Das A und O im Social-Media-Marketing

April 8th, 2011 | Meinung & Kritik | 1 Comment

der Hörverlag

© der Hörverlag

Der Hörverlag veröffentlicht seit 1995 Hörbücher aller Genres und Formate. Dank populärer Themen wie „Harry Potter“ und „Der Herr der Ringe“ konnte der Hörverlag dem Medium Hörbuch zum Durchbruch verhelfen. Das Verlagsprogramm umfasst 850 lieferbare Titel. Seit März 2008 ist Der Hörverlag bei Facebook, Twitter, YouTube und Blogger aktiv.

Welche Potenziale Social-Media-Marketing-Tools für die Verlagsbranche aufzeigen, erklärt Bettina Halstrick.

Frau Halstrick, seit 2005 arbeiten Sie im Hörverlag als Marketingleitung. Worin liegen Ihre Aufgabenschwerpunkte? Wie ist Ihr Team aufgestellt, insbesondere in Bezug auf das Web 2.0?

Unsere Marketingabteilung setzt sich aus sechs Mitarbeiterinnen zusammen: drei Grafikerinnen, eine Werbereferentin, eine Herstellerin und die Marketing-leitung. Jährlich veröffentlicht Der Hörverlag ca. 150 Novitäten. Ich verantworte den Bereich Corporate Design und Marketingkommunikation. Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Marke „Hörverlag“ und dem Medium Hörbuch als eigenständiger Bereich in der Verlagsbranche. Das Web 2.0 ist bei uns angesiedelt und wird zu zweit bearbeitet.

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F-Mail versus G-Mail

März 24th, 2011 | Neue Prozesse, Produkte & Profile | 2 Comments

Am 15. November stellte Mark Zuckerburg sein neues Facebook-Message-System vor. Facebook schafft damit eine einheitliche Oberfläche für alle digitalen Kommunikationsformen wie Facebook-Nachrichten, SMS, E-Mail und Chat. Nach Zuckerberg geht mit der „Social Inbox“, das soziale Postfach, die Kommunikation in die nächste Ebene.

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AppStore versus Android Market – Wo bleiben die Apps der deutschen Verlage?

März 4th, 2011 | Meinung & Kritik | 0 Comments

Eine wichtige Frage für die Verlagsbranche: Soll sie sich neben der Entwicklung von Apps für Apple-Produkte auch auf den Android Market stürzen? Lohnt sich der Aufwand?

AppStore versus Android Market

Der AppStore wird derzeitig von den meisten Verlagen präferiert © Johanna Braun

Es ist schon fast ermüdend, schaut man sich in den gängigen Foren die Diskussionen zum Thema iPhone und iPad an. Die einen betrachten diese Geräte als Himmelsgeschenk, die anderen können darüber nur die Nase rümpfen. Fakt ist: Apple hat die Verlagsbranche neu aufgewirbelt. Wirft man einen Blick in den AppStore, kommt man über die Anzahl der Apps aus dem Staunen nicht mehr heraus.
Doch Apples Alleinstellungsmerkmal ist passé. Mittlerweile haben auch andere Gerätehersteller mit ihren Smartphones käftig nachgezogen und Googles Betriebssystem Android mit seinem Android Market wächst stetig. Laut www.serviceplan.de liegt schon jetzt der Verkauf von Android-Smartphones vor dem des iPhones. Auch ziehen immer mehr Tablet-Computer nach, seit Apple den Markt erschlossen hat.

Jedoch ein Manko ist augenfälllig: Es fehlen für diese Geräte geeignete Apps der führenden deutschen Verlage im Bereich Bücher, Zeitungen und Zeitschriften. Die Branche hat hier verschlafen und lässt sich damit zusätzliche Erlöse entgehen. So sind Spiegel, Stern, FAZ, Cicero, GEO,  Handelsblatt und viele weitere Titel sowohl für das iPhone als auch das iPad erhältlich. Für Android-Telefone jedoch herrscht diesbezüglich gähnende Leere, wie auch auf www.carta.info zu lesen ist.

Einblick in den AppStore von Apple und googles Android Market

Im Vergleich: Links der qualitativ besser aufgebaute AppStore, rechts hingegen der unübersichtliche Android Market; Quelle: ©  iTunes S.à. r. l. 21.11.2010 & ©  Google Inc. 21.11.2010

Natürlich ist der AppStore von Apple im Vergleich zum Android Market viel übersichtlicher. Denn gerade weil die Schranken bei Google nicht so hoch sind, herrscht im App-Angebot großes Chaos, welches dringend eine Generalüberholung benötigt. Viel schwerer haben es da die App-Programmierer, durch Apples kritisches Zensur zu gelangen. Laut www.winfuture.de meint der Apple-Mitbegründer Steve Wozniak: „Nahezu jede App ist auf dem iPhone besser“. Er geht jedoch davon aus, dass Android irgendwann weiter verbreitet sein wird. Es scheint somit das Betriebssystem der Massen zu werden. Vermutlich gehen viele Verlage davon aus, dass Besitzer von Gertäten mit iOS schon allein wegen des hohen Kaufpreises von iPhone und iPad auch Paid Content gegenüber offener sind. Es heißt zwar einer Aussage von www.thenextweb.com zufolge, dass User vom Anroid Market bedeutend weniger für Apps bezahlen, Verlage sollten dies aber nicht zum Anlass oder gar zur Entschuldigung für Ausbleibendes Engagement in diesem Bereich nehmen.

Es wird Zeit, dass die Verlagsbranche sich nicht mehr nur auf Apple konzentriert, sondern ihre Fühler weiter ausstreckt! Denn ist erst einmal eine App für den AppStore entwickelt, ist der Aufwand für Android nicht mehr sonderlich hoch. So kann auch der Verlag sicherstellen, dass er in jedem Fall gelistet wird. Denn viele Appliationen kommen gar nicht erst im AppStore an und gehen wenn, dann in der Masse jämmerlich unter.

mehr Informationen
[www.serviceplan.de | Autor: Florian Stemmler | 10.09.2010]
[www.carta.info | Autor: Matthias Schwenk | 22.10.2010]
[www.winfuture.de | Autor: nickname | 19.11.2010]
[www.thenextweb.com | Autor: Matt Brian | 15.03.2010]

Social Media vs. China

Januar 11th, 2011 | Meinung & Kritik | 3 Comments

17.12.2010; 17:49 Uhr

Creative Commons; Autorin: Christina Schmidt

Yahoo und eBay sind wenig aktuell. Myspace ist fast kaum ein Thema. Facebook, Twitter und YouTube sind ganz gesperrt. Für viele Onliner undenkbar, denn kaum ein Internetnutzer hierzulande könnte sich seine tägliche Kommunikations-, Unterhaltungs- und Shoppingroutine ohne diese Anbieter vorstellen. Doch es geht.

Sven Goldpreis ist ein aktiver, aufgeschlossener und kreativer Blogger, der sich im Medienblog mit der Internetlandschaft Chinas auseinandersetzt – eine Herausforderung vor allem für international aufgestellte und expandierende Verlage, Medienhäuser und andere Content-Provider.

Chinas Regierung ist bekannt für das durchaus strenge Regelwerk der Großmächte und demonstriert ihre Macht nicht nur bezüglich der Familienplanung und Meinungsfreiheit der 1,33 Mrd. Chinesen, sondern zensiert neben Presse, Rundfunk und Fernsehen auch das Internet, denn diese „Soziale[n] Netzwerke bieten eine Plattform für negativen Meinungsaustausch und gefährden somit die soziale Sicherheit“ (Global Times). Doch ist es der revolutionäre Chinese, der seine Revolte via Facebook-Notitz plant, mittels Twitter propagiert und schließlich die Anleitungstutorials via Youtube verbreitet, der dadurch das chinesische Regime lahm legt? Sind wir schon soweit, dass man jedem Chinesen Terrorambitionen unterstellt? Sicherlich nicht, denn wie kommt es, dass trotz der Zensur viele Chinesen wieder aktiv in Facebook posten? Jedes Verbot ist umgehbar, so auch dieses.

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Die Schlacht am Daten-Buffet

Dezember 16th, 2010 | Internationale Entwicklungen | 0 Comments

13. November, 15:47 Uhr

Facebook feat. Google © Ashish Sadanandan

Der lang erwartete Datenkampf hat begonnen.

Es war nur eine Frage der Zeit  bis sich Größen wie Google, Twitter und Facebook am Internethimmel endgültig in die Quere kommen. Nutzerdaten bedeute Macht, dies hat Mark Zuckerberg schon bei der Gründung des weltweit erfolgreichen sozialen Netzwerkes Facebook erkannt.

Die neueste Idee, Kontaktlisten bei großen E-Mail-Anbietern wie Google, Yahoo oder Hotmail über Facebook  zu durchsuchen, verschafft Facebook eine Unmenge an neuen kostbaren Nutzerdaten. Doch der Traum eines endlos über Facebook verknüpften Internets wird von Google zerstört.

Dort weigert man sich vehement, anderen Websites automatischen Zugang zu eigenen Kontaktdaten zu erlauben, bis diese nicht auch ihre Nutzerdaten frei geben. Nun kann der Kampf beginnen.

Facebook zeichnet sich durch seine stetige Kontrolle der eigenen Daten aus und wird sicherlich in absehbarer Zeit keine Daten freigeben. Es wird ein schwerer Kampf für Google-Chef Eric Schmidt werden, einen Zugang zu den Nutzerlisten Facebooks zu erlangen.

Im Allgemeinen kann man sich auf einen spannenden Kampf der vorherrschenden Internetmächte freuen. Möge der Bessere gewinnen.

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