main_banner

Posts Tagged ‘Kinder-Apps’

Weihnachten mit Seemann Fiete!

Dezember 1st, 2014 | Neue Prozesse, Produkte & Profile, Verlage der Zukunft | 0 Comments

Bildschirmfoto 2014-11-19 um 19.58.38

Ab heute geht es wieder los! Jeden Tag können wir ein Türchen in unserem Weihnachtskalender öffnen. Gerade die Kleinen können es kaum noch erwarten bis der Weihnachtsmann vor der Tür steht. Auch digital können sie sich das Warten erleichtern. „Weihnachten mit Fiete“ hält jeden Tag eine neue Überraschung bereit. Mit dieser App für iPhone und iPad verbringen Kinder bis 5 Jahre die Vorweihnachtszeit zusammen mit Seemann Fiete. Täglich wartet ein neues Geschenk in Fiete’s Wohnung. Auf kreative Weise können die Kinder spannende Aufgaben in dem Haus des Seemanns lösen. Das Stapeln von Bauklötzen macht genauso viel Spaß wie das Schmücken seiner Wohnung. Doch was Fiete am Heiligabend als Geschenk bekommt, wird noch nicht verraten!

 

Ein kleiner Vorgeschmack.

Einen kleinen Einblick in Fiete’s Wohnung können wir schon gewähren, aber was versteckt sich in den Geschenken? Schaut einfach rein. Die erste Überraschung ist bereits da.

Bildschirmfoto 2014-11-19 um 19.58.21

 

 

 

Autor: Pepe Nitz

 

Onilo – Die Zukunft des Lesens?

November 17th, 2014 | Neue Prozesse, Produkte & Profile | 0 Comments

Druck

 

Die aktuelle Lage

Fakt ist, dass das Interesse am Lesen bei Kindern im Alter von sechs bis dreizehn Jahren kontinuierlich sinkt, wie die KIM Studie 2010 belegte. Dabei interessieren sich nur 15% der befragten Kinder „sehr“ für Bücher und ein Fünftel lese sogar nie. Der Trend ist alarmierend, denn Lesen ist eine elementare Fähigkeit und nicht nur wichtig um gute schulische Leistungen zu erbringen, sondern auch um mit digitalen Medien richtig umzugehen.

Was ist Onilo?

Um das Leseinteresse zu fördern, wurde die Plattform Onilo des Oetinger Verlags (Hamburg) ins Leben gerufen. Dort herrscht ein vielfältiges Angebot an Boardstories – bekannte Kinderbücher, die in digitale Form umgewandelt und mit animierten Elementen ausgeschmückt werden.
Mittlerweile verlocken dort über 160 Boardstories von 18 bekannten Kinderbuchverlagen in deutscher und englischer Sprache zum Lesen.
Die Zielgruppen sind hauptsächlich Leseanfänger. Mit kurzen Geschichten und zahlreichen Illustrationen soll in kleinen Schritten die Erarbeitung des Kontexts erleichtert und spielerisch umgesetzt werden.
Aufgebaut sind die digitalen Bücher als eine Art Video, dessen Geschwindigkeit nach den Bedürfnissen des Lesers manuell reguliert werden kann.
Onilo legt den Fokus hauptsächlich auf die Anwendung im Unterricht. Deshalb gibt es zu jeder Geschichte Unterrichtsmaterial und andere kreative Anregungen, die Lehrer in ihre Unterrichtsplanung einbringen können. So haben Schüler die Möglichkeit für sich oder vor einer Gruppe zu lesen, können aber auch einfach dem Lehrer zuhören.
Durch den kostenpflichtigen Download auf das Smartphone, Tablet oder den PC, kann Onilo überall problemlos genutzt werden.

Der Gedanke hinter diesem Konzept

Die Idee hinter dieser Entwicklung ist, dass Kinder sich schnell emotional mit der Lesegeschichte verknüpfen, das geschieht durch die animierten Bilder in Kombination mit den Textelementen. Die Schüler sollen in das Buch eintauchen und so ein besseres Verständnis für die Inhalte entwickeln, das erleichtert ihnen wiederum das Lesen an sich. Durch das intensive Arbeiten können die Schüler ihre eigenen Gefühle ausleben und auch Ansätze zur Konfliktlösung für sich erkennen.
Zusammengefasst steht der spielerische Umgang sowie das Gefühl für Sprache im Mittelpunkt.

Kritisch betrachtet

Onilo möchte, dass ihre Idee in den Unterricht aufgenommen wird, diese spezielle Lehrmethode sei aber nicht in den Lernplänen vorgesehen. Dafür müssten neue Modelle zur Leseförderung konzipiert und durchgesetzt werden, denn es sei beispielsweise nicht klar ersichtlich, ob das Kind nun den Inhalt durch das Lesen oder durch das Betrachten der Bilder erschlossen hat. Außerdem wären Lehrer so gezwungen spezielle Fortbildungen zu besuchen, um die Boardstories richtig im Unterricht einsetzen und bewerten zu können.

 

Autorin: Sarah Alsgut

Lernapps – Fluch oder Segen?

November 10th, 2014 | Neue Prozesse, Produkte & Profile | 0 Comments

Eines steht fest: Die digitalen Medien sind auf dem Vormarsch. Viele Kinder kommen bereits im Grundschulalter, wenn nicht sogar noch früher, in den Kontakt mit modernen Geräten wie beispielsweise Smartphones und Tablets. Oft befinden sich dort auch schon von den Eltern installierte Lernapps, die die Kinder nutzen, um sich spielerisch Wissen anzueignen. Doch was genau hat es mit diesem Trend auf sich? Ist es wirklich ratsam, Kinder schon so früh mit der digitalen Welt vertraut zu machen?

Lernapps

Der neue Trend: Lernapps

Umfragen zeigen, dass immer mehr Kinder mit digitalen Medien lernen. So verdeutlicht eine Befragung des Nachhilfeportals „tutoria“ unter den Eltern, dass sich heutzutage rund 90% aller Kinder der Befragten gerne mit Hilfe digitaler Geräte Wissen aneignen. Bereits ein Drittel von ihnen nutze dabei auch Lernapps. Besonders hilfreich bemerken die Eltern dabei, dass Informationen schneller und leichter verfügbar seien, die Inhalte seien oft aktueller als bei bekannten Printausgaben und bei Online-Übungen bekomme das Kind sofortiges Feedback. Allerdings stehen einige der Befragten dem Hype auch kritisch gegenüber. Die Kinder seien von den technischen Bedingungen abhängig, kommt es mal zu einer Störung, so entstehe eine ungewollte Lernpause. Des Weiteren fürchten viele, der soziale Kontakt käme zu kurz.

Das Angebot steigt, die Auswahl ist riesig

Betrachtet man das Angebot, das zurzeit an Wissensapps vorhanden ist, so ist die Auswahl gewaltig. Allein im Apple AppStore existieren bereits über 75.000 Apps, die speziell für das iPad konstruiert sind. Auch der Anbieter Android bietet eine enorme Auswahl, gegliedert nach Altersgruppe und Bildungsbereich. Selbst für die Jüngsten im Alter von ein bis drei Jahren gibt es die verschiedensten Anwendungen zum Entdecken von Farben, der Umwelt oder unterschiedlichen Tieren. Neu ist auch, dass nicht nur die Kinder angesprochen werden. Auch für Lehrkräfte herrscht ein großes Angebot zur Unterstützung ihres Unterrichtes. So können sie beispielsweise auf interaktive Periodensysteme, Mathematik-Übungen oder verschiedene Kunstanwendungen, die ein Malen ohne Pinsel und Farbe ermöglichen, zurückgreifen. Dabei werden die Kinder schnell und einfach motiviert und der Unterricht für das Lehrpersonal erleichtert.

Vor- und Nachteile – Lernapps auf dem Prüfstand

Stellt sich nun die Frage, ob dieser Trend wirklich berechtigt ist. Wird der Blick auf die Vorteile gelenkt, so ist eines klar: Das Lernen mit digitalen Medien weckt bei Kindern häufig Spaß und Unterhaltung. Plötzlich macht es viel mehr Freude, die Mathematikaufgaben zu lösen und im Anschluss wird auch gleich noch angezeigt, ob das Ergebnis stimmt oder sich Fehler eingeschlichen haben. Auch unterwegs, sei es auf einer Autofahrt oder beim Warten auf den nächsten Bus, ist es nun möglich, schnell nebenbei einige Englischvokabeln zu üben, ohne erst Buch und Vokabelheft aus dem Rucksack zu suchen. So ergibt sich ein weiterer Vorteil: Würden Schüler und Lehrer auf das Lernen mit digitalen Geräten umsteigen, müssten Kinder nicht jeden Tag Unmengen von Büchern in ihren schweren Schulranzen zur Schule tragen. Hinzu kommt, dass über den Schulunterricht ein kontrollierter Umgang mit Medien vermittelt werden kann.

Doch viele sehen auch Nachteile in dieser Entwicklung. Zum einen darf nicht vergessen werden, dass nicht jeder Zugang zu modernen Geräten wie Smartphones oder Tablets hat. Nicht jeder Haushalt kann beziehungsweise möchte sich solches Equipment zulegen, so könnten sich Kinder ohne modernste Technik schnell benachteiligt fühlen. Zum anderen spielen noch einige weitere Faktoren wie übermäßiger Bildschirmkonsum eine Rolle. Durch diesen können Kopfweh, Müdigkeit und Unlust hervorgerufen werden. Außerdem werden durch das Lernen über den Bildschirm nur die Sinne des Hörens und Sehens angesprochen, wichtige Elemente der Realität könnten den Kindern verloren gehen. So sei es wichtig, die Umwelt selbst zu erkunden, anfassen zu können, wie sich zum Beispiel eine Baumrinde anfühlt und dies nicht nur visuell über einen Bildschirm wahrzunehmen.

So wird deutlich, dass der Umgang mit Lernapps keinesfalls übertrieben werden sollte. Insbesondere sozialer Kontakt und das Erleben von Natur und Umgebung dürfen nicht vernachlässigt werden. Mithilfe eines von den Eltern kontrollierten Umgangs bieten sie aber eine sehr gute Möglichkeit, Kindern spielerisch etwas beizubringen, sie weiter zu motivieren und Lehrinhalte unterhaltsamer zu gestalten. So bleibt es weiterhin spannend, was neue Entwicklungen mit sich bringen werden.

Autor: Maria Bende

Entwicklung Kinderbuch: So wie die Kleinen verändert sich auch die Branche

Juni 2nd, 2014 | Meinung & Kritik, Neue Prozesse, Produkte & Profile | 0 Comments

Am Sonntag war Kindertag; ich hoffe kein Elternteil hat diesen vergessen. Wie an jedem 1. Juni gab es viele Veranstaltungen und Geschenke für den Nachwuchs. Kleine und große – denn auch ich ging nicht leer aus – Kinder durften sich an wohlgemeinten Gaben erfreuen. Spielzeug und Süßigkeiten, das sind Klassiker. Das Buch ist es genauso. Dieses hebt sich sogar durch einen Fakt von seinen Kontrahenten im Laden ab. Nein, nicht nur durch die Preisbindung. Es hat einen ganz besonderen Auftrag.

OetingerBildung heißt dieser. Lesen soll ja hierfür förderlich sein, so zumindest die weit verbreitete Meinung. Wer liest eignet sich Wissen an. Umkehrschluss: Wer früh beginnt, hat logischerweise mehr Zeit zum Lernen. Da liegt nichts näher als dem eigenen Kind helfend zur Seite zu stehen. Ansprechende Literatur muss also her. Nebenbei sollten Kenntnisse und Werte vermittelt werden, aber zu Beginn soll der korrekte Umgang mit dem Buch erlernt werden.
Die Kinder selbst haben etwas andere Ansprüche. Manche haben natürlich den Antrieb genauso in der Zeitung zu blättern wie die Eltern, die sogar etwas aus dieser erfahren können. Aber für viele andere – bei mir war es genauso – ist das Lesen ein spannendes „Spiel“. Geschichten zu verfolgen und sich in diese hineinzuversetzen macht Spaß und lässt einen zum dauerhaften Nutzer des Mediums Buch werden. Die frühe Rekrutierung erfolgt also im Sinne der Branche.
Das Verbinden der Interessen beider Gruppen, die der Eltern (Käufer) und Kinder (Nutzer), ist die schwierige Aufgabe der Autoren und Verlage. Eine notwendige Tätigkeit, damit Bücher nicht nur gekauft, sondern auch gelesen werden.
Seit einigen Jahren müssen sich diese aber noch einem zusätzlichen Problem stellen: der Anpassung an den sich weiterentwickelnden elektronischen Markt.

Neue Konkurrenten
Tablets und Smartphones stellen eine Herausforderung für Kinderbuchverlage dar. Zum einen sind sie mit dem E-Reader Nutzergeräte für Angebote, wenn auch digitalisiert, die erstellt und vertrieben werden können. Dies benötigt zwar Investitionen, einen gewissen Aufwand und Kompetenzen, bietet aber gleichzeitig neue Absatzmöglichkeiten.
Zum anderen aber finden neue „Fressfeinde“ auf diesen Geräten ebenso Platz und Anwendung. Spiele um genau zu sein. Einfacher Rätsel- und Puzzlezeitvertreib, klassische Jump ’n‘ Run oder komplexe Games, sie alle haben das Potential einen großen Teil eines Kindertages zu belegen. Ein klassischer Fall intermedialer Konkurrenz. Ungeachtet ihrer Kosten sind sie durch bunte Farben und Bewegungen für die Augen eines Heranwachsenden meist verlockender als stumpf dreinblickende Satzstrukturen. Den Zugang zu den Geräten erhalten sie meist durch ihre Verwandten, die ihnen den Spaß gönnen, kurzzeitig eine Beschäftigung für sie brauchen – schon praktisch bei Autofahrten – und/oder einen pädagogischen Sinn darin sehen. Lesen lernen kann man ja auf verschiedenen Wegen.

Die Reaktion?
Die Verlage gehen recht unterschiedlich mit dieser Problematik um.

Es gibt die „klassischen Kinderbuchverlage“, deren Verhalten sich kaum bis gar nicht verändert hat. Vielleicht wurde der Auftritt im Internet verstärkt, damit man diese über die „neuen Geräte“ finden kann. Konzentriert wird sich jedoch weiterhin auf die gedruckten Werke. Oft haben diese Verlage etablierte Reihen, die sich stetiger Nachfrage erfreuen und kein Umdenken erfordern. Die Eltern kennen die Helden und Geschichten aus ihrer eigenen Kindheit, mochten diese scheinbar und lassen nun ihre eigenen Kinder auf die Bücher los – oder eben umgekehrt. Solange das Interesse an den Charakteren nicht erlischt, lässt sich dieses Modell durchaus weiterhin umsetzen.

S.-Fischer„Moderne Kinderbuchverlage“ haben sich hingegen in ihrem Aufbau und Angebot deutlich angepasst. Rein digital arbeitende Kinderbuchverlage sind mehr eine Randerscheinung oder eine Entwicklung aus dem Selfpublishing. Die Kombination aus elektronischem und gedrucktem Angebot scheint sich bisher durchzusetzen. Hierbei setzen die Verlage, Oetinger und S. Fischer sind hier hervorzuheben, auf ihr Printangebot, erweitern dieses aber digital.
2011 wurde die kostenlose App „Tigerbooks“, eine Online-Vertriebsplattform für Kinder- und Jugendbücher, auf Initiative Oetingers veröffentlicht. Im Mai 2014 zog S. Fischer mit einer eigenen Plattform, „Blubberfisch“, nach. Diese dient zur Zusammenführung der verschiedenen Fischer-Verlagsprodukte, die für Kinder bis 12 Jahren gedacht sind.

Beide Plattformen bieten Leseproben und kleine Anwendungen an, um das Interesse der Nutzer zu wecken, diese an sich zu binden und möglicherweise zum Kauf weiterer Produkte zu animieren. Hierbei hat besonders Tigerbooks die Möglichkeiten der interaktiven und vertonten Geschichten erkannt und bietet eine große Auswahl dieser an. Durch das – in digitaler Nachbearbeitung durchgeführte – Einfügen von Interaktionsmöglichkeiten wie das Ein- und Ausschalten einer Lampe wird dem Nutzer erlaubt, das Geschehen zu beeinflussen. In manchen Fällen ist dies relevant für die Handlung und es wird dazu aufgefordert, in anderen nur eine Option. Ein Buch erhält somit das Element der Bewegung, des Spielens.

Durch die Software „TigerCreate“ des Tigerbooks Media Teams sind seit 2013 auch andere Verlage dazu in der Lage ihr Verlagsprogramm anzupassen, da sie nun die Möglichkeit besitzen kostengünstig animierte Bildergeschichten zu erstellen. Ein starker Anstieg des erhältlichen Sortiments, der Anzahl der Themenbereiche und der Qualität der technischen Umsetzung ist deshalb in Zukunft zu erwarten.

Deshalb rate ich zum nächsten Kindertag: Riskieren Sie einen Blick. Vielleicht finden Sie eine animierte und vertonte Fassung eines Kindheitsheldens. Oder zumindest ein gutes Geschenk.

Autor: Jonas Jorek

Kinder-Apps – Eine echte Marktchance für Verlage?

Januar 12th, 2012 | Internationale Entwicklungen, Neue Prozesse, Produkte & Profile | 0 Comments

Apps und E-Books für Kinder sind groß im Kommen. Doch wie reagieren Verlage – sehen sie Apps und E-Books als echte Chance und logische Ergänzung zum Kinderbuch?

[youtube http://www.youtube.com/watch?v=N9MKo219JmI&w=500&h=295]

Laut der KidsVerbraucherAnalyse aus dem August 2011 findet der Zugang zu den neuen Medien schon im Vorschulalter statt und beginnt demnach immer früher. An der Befragung nahmen dieses Jahr nicht wie bisher nur Kinder und Jugendliche im Alter von sechs bis 13 Jahren statt, sondern erstmals auch Eltern von Vorschulkindern im Alter von vier und fünf Jahren. Hierbei ergab sich, dass jedes vierte Vorschulkind Zeit am heimischen Computer verbringt und fast jedes fünfte sich bereits mit dem Internet beschäftigt.
Read More

UA-46076145-1