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Posts Tagged ‘Kongress’

future!publish – Kongress für die Zukunft

Januar 4th, 2016 | Internationale Entwicklungen, Interview, Neue Prozesse, Produkte & Profile, Veränderungen der Arbeitswelt | 0 Comments

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future!publish ist der neue Kongress zur Zukunft des Publizierens“ heißt es auf der Website: Für alle Interessierten der Buchbranche wird dies wohl eine erfreuliche Neuigkeit sein. In Berlin startet Ende Januar ein neuer Kongress, der alles beinhaltet, was das Publisherherz begehrt.
Der Veranstalter der future!publish ist Literaturtest, eine Agentur für Buch-PR und Buchmarketing mit Sitz in Berlin. Wir von Verlage der Zukunft hatten die Möglichkeit, ein Interview mit dem Geschäftsführer Mathias Voigt zu führen.

 

HeMathias_Voigt_Literaturtest_Copyright_Sabine_Felber_14.4.2014rr Voigt, am 28. und 29. Januar startet Ihr neuer Kongress, die future!publish, in Berlin. Was genau kann sich der Unwissende unter der Veranstaltung vorstellen und an wen richtet sie sich?

Die future!publish präsentiert frische Ideen für das Publizieren sowie das Marketing und Verkaufen von Büchern und E-Books. Wir wollen der neue Treffpunkt für die Buchbranche sein.

Wir richten uns an alle, die in der Buchbranche tätig sind: „Verlagsmenschen“, Buchhändler, Dienstleister … Darüber hinaus wollen wir auch den Nachwuchs begeistern: Wir bieten ein besonders günstiges Kongressticket für Studenten, Azubis und Volontäre an!

Die Anmeldungen sind bislang so vielfältig wie der Buchmarkt – wir freuen uns auf Mitarbeiter aus Publikums- und Fachverlagen, auf Kollegen aus dem Buchhandel usw. Sie vertreten Unternehmen aller Größen und kommen aus ganz unterschiedlichen Abteilungen – von der Geschäftsführung über die (Online-)Marketing- und Presseabteilungen bis zum Vertrieb und dem Business Development.

Auf welche Themen und Schwerpunkte kann man sich als Besucher freuen?

Wir bieten einen Dreiklang aus Mindflow, Workflow und Networking. Es gibt Sessions zum Change Management, zum „Vertrieb der Zukunft“, zu technischen Fragen wie Metadaten, zu „Consumer Insight“-Themen, zur Nachwuchsförderung und dem Employer Branding – um nur einige Themen zu nennen …

Es gibt ja bereits andere Events, die sich an Brancheninteressierte richten. Was ist denn das Neuartige an Ihrem Kongress, worin hebt er sich von anderen Veranstaltungen zum Thema Publishing ab?

Wir wollen über den Tellerrand schauen, um zu sehen, wie wir in 5 oder 10 Jahren arbeiten werden; wir wollen konkret Handhabbares für die tägliche Arbeit präsentieren; wir wollen daran mitwirken, die noch existenten Gräben zwischen der analogen und der digitalen Welt zu überbrücken; wir wollen alle Akteure des Buchmarkts zusammenbringen; wir wollen nicht zuletzt den Nachwuchs mit einbeziehen und hören, wie er die Zukunft des Buches gestalten möchte.

Warum sollte man den Kongress auf keinen Fall verpassen?

Unseren Kongress sollte man auf keinen Fall verpassen: wenn man auf der Suche ist nach Impulsen für die eigene Arbeit; wenn man schauen möchte, welche Ideen und Produkte es im Markt gibt; wenn man mit Gleichgesinnten Perspektiven für die Buchbranche eröffnen möchte; wenn man mitten in Berlin inspiriert ins neue Jahr starten möchte.

Interviewer: Hanna Kerschefski

Abenteuer Journalismus – LiMA vermittelt Handwerkszeug und diskutiert Hintergründe

Mai 6th, 2014 | Veränderungen der Arbeitswelt | 0 Comments

Linke Medienakademie; #LiMA14; HTW

Foto: Franziska Senkel

Ein sonniger Tag in Berlin-Lichtenberg. Erste TeilnehmerInnen der Linken Medienakademie 2014 durchqueren den vor einigen Jahren zum modernen Brunnen-Rondell umgestalteten Innenhof der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW). Im Eingangsbereich werden sie von studentischen Hilfskräften begrüßt. Alle bekommen ihren persönlichen WLAN-Code, den sie diese Woche noch oft benutzen werden.

Heiß begehrt sind auch Informationen zum aktuellen Stand des Programms, das in diesem Jahr recht kurzfristig organisiert.wurde:  Nach einem Wechsel der Geschäftsführung aufgrund interner Konflikte wagten der Vereinsvorstand und das studentische Team Anfang Januar einen Neustart und meisterten die Herausforderung, innerhalb von drei Monaten die komplette Workshop- und Vortragswoche mit über 200 Veranstaltungen und 100 DozentInnen vorzubereiten. Einige Kurse mussten ausfallen, aber die Mehrzahl fand bei insgesamt 500 Anmeldungen gut besucht statt. Auch die Podiumsdiskussionen mit zum Teil hochrangigen Gästen wie Peter Schaar, dem ehemaligen Bundesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit, konnten sich sehen lassen.

Meine Workshop-Woche begann mit einer klassischen Disziplin im Journalismus: dem Interview. Als Einstieg analysierten wir mit LiMA-Vorstandsmitglied Jörg Staude ein in der Süddeutschen Zeitung erschienenes Interview mit Constanze Kurz vom Chaos Computer Club. Dass das tatsächliche Gespräch nur die Rohfassung für den stilistisch überarbeiteten und umstrukturierten Text darstellt, konnten wir bei einem Vergleich dieses journalistischen Kleinods mit einem im Wortlaut abgedruckten Dialog feststellen. Als Lehrstück zum Thema Gesprächsführung sehr zu empfehlen.

Anschließend gab der Berliner Rechtsanwalt Matthias Bergt einen spannenden „Crashkurs Presse- und Medienrecht“. Hier ging es um den Unterschied zwischen Meinung (fiktiv: „Der Vortragsstil des Dozenten gefällt mir nicht“) und Tatsachenbehauptung („Schröder färbt sich die Haare“) und die möglichen rechtlichen Konsequenzen falscher Tatsachenbehauptungen. Außerdem erläuterte Bergt die Grundkonzepte von Privatsphäre und öffentlichem Raum. Spannend war auch sein Kommentar zur Frage, wie man von fotografierten Personen ordnungsgemäß die Erlaubnis zur Veröffentlichung von Fotos auf Facebook einholt: „Streng genommen ist dies gar nicht möglich. Datenschutz nach deutschen Vorstellungen existiert in den USA nicht. Die Bestimmungen von Facebook hierzu sind juristisch gesehen ein Schwarzes Loch, da keineswegs genau auszumachen ist, welche Verwendungszwecke sich Facebook für veröffentlichte Bilder vorbehält.“ Die Regeln des Presse- und Medienrechts betreffen übrigens nicht nur JournalistInnen, die in Print oder online veröffentlichen, sondern auch alle, die bloggen. Ihr möchtet euch sicherheitshalber nochmal schlau machen? Für Bergts nächstes Seminar im Juni gibt es noch Plätze.

Am nächsten Tag frischten ich und 19 weitere junge Medienmenschen unsere InDesign-Kenntnisse in einem Kurs bei Layout-Expertin Jacqueline Moschkau auf. Nach einer kurzen Einführung in die wichtigsten Grundfunktionen (inklusive Hintergründen wie dem Unterschied zwischen Raster- und Vektorgrafiken) setzten wir am eigenen Laptop kleine Aufgaben um und konnten im Lauf des 7-stündigen Workshops viele Detailfragen klären. Gut gelöst war, dass Workshops in den Stufen Basis, Aufbau und Pro besucht werden konnten, sodass der Stoff und die Übungen jeweils den Vorkenntissen der TeilnehmerInnen angepasst war.

Linke Medienakademie; #LiMA14; HTW

Foto: Franziska Senkel

Mein persönliches Highlight war Uwe Sievers’ Veranstaltung zum Thema “Wer kontrolliert das Internet?”. Der IT-Spezialist surfte schon im Internet, als selbiges noch kein World Wide Web war und einzelne Universitäten gerade erst begonnen, über interne Netzwerke hinaus zu kommunizieren. Einen kurzen Überblick zur Geschichte des Internets findet ihr hier. Im Seminar ging es u.a. darum, wie eigentlich so ein Datenpaket aufgebaut ist und über welche “Knotenpunkte” die Anfrage läuft, wenn wir z.B. eine Webseite in den USA aufrufen. Wer nach dem Einführungs-Video ein bisschen herumprobieren mag, findet hier Anregungen.

An Praxistauglichkeit kaum zu übertreffen war ein Pro-Workshop mit Katja Eichholz von der linken Tageszeitung Neues Deutschland. Sie gab uns nicht nur in einem Vortrag Einblick in das Content-Management-System ihrer Online-Redaktion. Wir durften uns auch selbst dort einloggen und anhand eines Praxisbeispiels die Herausforderung nachempfinden, eine tagesaktuelle dpa-Meldung unter Zeitdruck durch Ergänzen von eigenen Informationen, weiterführende Links und passendem Bildmaterial in einen spannenden Artikel zu verwandeln.

Auf all die tollen Rahmenveranstaltungen, die während der Workshop-Woche stattfanden einzugehen, würde den Rahmen dieses Blogbeitrags sprengen. Interessant war zum Beispiel die Podiumsdiskussion mit Vertretern  der  linken Tages- bzw. Wochenzeitungen aus Italien (Il Manifesto) und Frankreich (Politis), die von sehr erfolgreichen Crowdfunding-Kampagnen berichteten, die ihnen in wirtschaftlich bedrohlichen Zeiten eine Fortsetzung ihres medialen Engagements ermöglichten. Auf die Unterstützung einer kleinen Zielgruppe, die sich voll mit dem Projekt identifiziert, können MedienmacherInnen scheinbar bauen.

Die nächste Linke Medienakademie ist schon in Planung: Sie soll vom 16. bis 21. März 2015 stattfinden. Termin vormerken lohnt sich, denn DozentInnen mit so viel Fachwissen, Offenheit und Vermittlungskompetenz in Kombination mit Tages- und Wochentickets zu so erschwinglichen Preisen sind etwas Besonderes.

Autorin: Unica Peters

LiMa-Programm auf neuer Webseite online

März 15th, 2014 | Internationale Entwicklungen | 0 Comments

Allen, die zum Beispiel nach dem Karrieretag auf der Leipziger Buchmesse direkt Lust bekommen haben, ihre Skills aufzubessern und mit anderen jungen Medienmenschen zu diskutieren, sei noch einmal die Workshop- und Vortragswoche der Linken Medienakademie empfohlen, die vom 17. bis 22. März in Berlin stattfindet.

Das aktuelle Programm ist auf die neue Webseite www.linkemedienakademie.de umgezogen.

Neben Kursen, in denen ihr euch in Photoshop, InDesign, und PR fit machen könnt gibt es auch Workshops zu inhaltlichen Themen, zum Beispiel über „Finanzierungsmodelle für Printmedien im Onlinezeitalter“ oder die zukunftsträchtige Frage, wer eigentlich das Internet kontrolliert.

Kurzentschlossene können sich für die Kurse in den Kategorien Basis, Aufbau und Pro noch per Mail an info@linkemedienakademie.de einen Platz sichern. Das entsprechende Ticket (für Studierende schon ab 25€ für die ganze Woche!) könnt ihr dann direkt vor Ort in der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW), Campus Treskowallee 8 abholen und bezahlen. Die thematischen Vorträge in der LiMA-Arena sind für alle kostenlos.

Telefonische Nachfragen und Kursreservierungen sind ab dem 17.3. um 9 Uhr auch möglich unter Tel. 0179 1784491.

Autorin: Unica Peters

LiMA 2014 – Alternativer Medienkongress vom 17. bis 23. März in Berlin

Januar 31st, 2014 | Veränderungen der Arbeitswelt | 0 Comments

LiMA_LogoAls ich neulich im Internet auf die Ankündigung zur LiMA-Werkstatt 2014 stieß, schlug mein Verlagsnachwuchsherz direkt höher: Eine Woche professionelle Workshops zu Photoshop, InDesign, WordPress, PR-Kampagnen und vielem mehr, und das schon ab 25 Euro für Studierende!

Einsteiger, Fortgeschrittene und Profis  können sich für Kurse in den Bereichen Print, Foto/Grafik, Tv/Film, Radio, Online, Recherche, Ressource & Fundraising, Öffentlichkeitsarbeit & PR, Musik und Medienrecht anmelden. Das ständig aktualisierte Programm findet ihr hier: www.lima-akademie.de/LiMA14/index.de.html.

Gegründet wurde die Linke Medienakademie als Angebot für alle Medienschaffenden, die im beruflichen oder ehrenamtlichen Kontext alternative und linke Positionen, Kampagnen und Projekte bekannt machen wollen. Seit 2004 findet in Berlin jährlich ein großer Medienkongress statt, der sich neben den Workshops auch durch ein spannendes Rahmenprogramm und viel Raum für Austausch und Vernetzung auszeichnet.

Das diesjährige Motto „Walls and Bridges“ nimmt auf die „turbulenten Zeiten der Digitalisierung und Multi-Kommunikation“ Bezug und ist für die Verlage der Zukunft besonders interessant: In Vorträgen und Diskussionen wird nach Schnittstellen zwischen klassischen und neuen Medien gesucht.

Neben einem Lese- und Erzählcafé wird es auch Exkursionen in die bunte Medienwelt geben.

Die Werkstatt der Linken Medienakademie (LiMA) findet vom 17. bis 23. März auf dem Campus der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) in Berlin statt. Anmeldung und weitere Infos gibt es unter www.lima-akademie.de.

Wir sehen uns!

Autorin: Unica Peters

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