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Posts Tagged ‘Mark Zuckerberg’

F-Mail versus G-Mail

März 24th, 2011 | Neue Prozesse, Produkte & Profile | 2 Comments

Am 15. November stellte Mark Zuckerburg sein neues Facebook-Message-System vor. Facebook schafft damit eine einheitliche Oberfläche für alle digitalen Kommunikationsformen wie Facebook-Nachrichten, SMS, E-Mail und Chat. Nach Zuckerberg geht mit der „Social Inbox“, das soziale Postfach, die Kommunikation in die nächste Ebene.

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Facebookmail, eine Herausforderung

Dezember 30th, 2010 | Internationale Entwicklungen, Neue Prozesse, Produkte & Profile | 2 Comments

 

04.12.2010, 09:46, www.facebook.de

Facebookmail;  © Aileen Burkhardt

Die Gerüchte um den webbasierten E-Mail-Dienst von Facebook bewahrheiten sich gemäß einem Artikel auf Techcrunch. Mit seinen weltweit derzeit ca. 550 Mio. Nutzern würde dieser Dienst von Facebook unverzüglich eine direkte und ernstzunehmende Konkurrenz zu Diensten wie Gmail von Google oder Yahoo! Mail darstellen.
Ziel von Facebook ist die Schaffung eines vielspurigen, universellen, ubiquitären Kommunikationsmediums, der die bisher vornehmlich  via E-Mail, SMS, Instant Messaging fließenden Informationsbäche zu einem kanalisierten Fluss verschmelzen lässt.
Die drei Haupt-Funktionen von Facebook-Mail sind eine gebündelte Kommunikation, ein Speicher, der alle geführten Konversationen verwaltet und eine „Social Inbox“, die den Posteingang nach Freunden und Wichtigkeit sortiert.

Dem geneigten Facebook-User stellt sich also die Frage: Warum die Seite überhaupt noch verlassen, wenn man von einer einzigen Plattform aus all seine Nachrichten lesen, bearbeiten und versenden kann? Falls sie sich noch stellt. Für Medienunternehmen allerdings ergeben sich nun daraus zusätzliche Marketingmöglichkeiten. Fans können über Facebook durch Newsletter und weitere Formen der zahlreichen Interaktions-Möglichkeiten erreicht werden. Das neue Mailsystem erlaubt dem Nutzer, Videos, Bilder und andere Dateien anzuhängen, was wiederum den Versand von Leseproben und kleiner Buchtrailer an den Endkunden ermöglicht.

Problematisch ist das Ganze allerdings in mindestens zwei Hinsichten, denn Social Web und Marketing sind zwei sehr sensible Seiten einer nicht lehrbuchreifen Gleichung und einen Newsletter, den man nicht im GMX-Postfach haben möchte, bestellt man sich auch nicht für seine FB-Mail, richtig? Genausowenig,  wie man möchte, dass  ausgerechnet Facebook private und womöglich in absehbarer Zeit auch geschäftlichen Nachrichten für immer speichert. Datenschutz und Datenschmutz – das alte Problem im Social Web.

Anyway: Ein Trend, der in einschlägigen Foren und Blogs schon lange zumindest gerüchteweise kolportiert wird, bestätigt sich einmal mehr: Facebook steuert weiterhin auf das Ziel zu, zum Synonym für Internet zu werden und festigt seine noch uneingeschränkte Vormachtstellung schon bevor eventuelle Wettbewerber sich formieren können.

mehr Informationen
[www.techcrunch.com|Jason Kincaid|13.11.2010|14:25]
[www.thomashutter.com|Thomas Hutter|13.11.2010|14:18]
[www.spiegel.de|Christian Stöcker|04.12.2010|09:14]

Die Schlacht am Daten-Buffet

Dezember 16th, 2010 | Internationale Entwicklungen | 0 Comments

13. November, 15:47 Uhr

Facebook feat. Google © Ashish Sadanandan

Der lang erwartete Datenkampf hat begonnen.

Es war nur eine Frage der Zeit  bis sich Größen wie Google, Twitter und Facebook am Internethimmel endgültig in die Quere kommen. Nutzerdaten bedeute Macht, dies hat Mark Zuckerberg schon bei der Gründung des weltweit erfolgreichen sozialen Netzwerkes Facebook erkannt.

Die neueste Idee, Kontaktlisten bei großen E-Mail-Anbietern wie Google, Yahoo oder Hotmail über Facebook  zu durchsuchen, verschafft Facebook eine Unmenge an neuen kostbaren Nutzerdaten. Doch der Traum eines endlos über Facebook verknüpften Internets wird von Google zerstört.

Dort weigert man sich vehement, anderen Websites automatischen Zugang zu eigenen Kontaktdaten zu erlauben, bis diese nicht auch ihre Nutzerdaten frei geben. Nun kann der Kampf beginnen.

Facebook zeichnet sich durch seine stetige Kontrolle der eigenen Daten aus und wird sicherlich in absehbarer Zeit keine Daten freigeben. Es wird ein schwerer Kampf für Google-Chef Eric Schmidt werden, einen Zugang zu den Nutzerlisten Facebooks zu erlangen.

Im Allgemeinen kann man sich auf einen spannenden Kampf der vorherrschenden Internetmächte freuen. Möge der Bessere gewinnen.

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