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Posts Tagged ‘Neue Prozesse’

Content als Verlagsprodukt – Wie funktioniert das?

Juli 25th, 2017 | Interessantes | 0 Comments

Innovative Geschäftsmodelle

WordPress- Beispiel eines CMS

Neuer Wind in der Buchbranche: Was verkauft eigentlich der Verlag?

Bücher. Ist doch klar. Doch ist das wirklich alles? Wenn man sich heute auf Verlagswebsites begibt, stehen Bücher zumeist natürlich tatsächlich im Mittelpunkt. Doch auch beispielsweise e-Books und Audiobooks sind Produkte, die von Verlagen vertrieben werden. Nun fragt man sich: „Wenn das Buch gar nicht mehr das einzige Produkt eines Verlags ist, welches Produkt steht dann im Mittelpunkt? Was verbindet diese drei Medien?“ Die Antwort klingt zuerst recht banal: Der Inhalt. Die Sichtweise, dass das eigentliche Verlagsprodukt der sogenannte Content ist, wird immer populärer.  Trotzdem fällt es vielen Verlagen noch schwer, diesen in den Mittelpunkt zu stellen – sowohl rein gedanklich, als auch technisch. Eine Lösung zur Unterstützung dieser Denke bieten Content-Management-Systeme.

Was ist ein Content-Management-System (CMS)? Read More

Der Ruf nach Individualität – Personalisierbare Kinderbücher

Juni 20th, 2016 | Neue Prozesse, Produkte & Profile, Neue Publisher | 0 Comments

Die wohl bekanntesten Helden meiner Kindheit hießen Pippi, Hanni und Nanni, Findus oder Conni. Ich fand Freunde und Helden in ihnen und gerne wollte ich so sein wie sie. Dieser Wunsch nach eigenen Abenteuern kann sich jetzt für Kinder erfüllen (zumindest auf dem Papier)! Das Zauberwort lautet: personalisierbare Kinderbücher.

Was sind personalisierbare Kinderbücher?

Wie der Name bereits andeutet, ermöglicht diese Art von Bilderbüchern den Kindern selbst die Hauptrolle der Geschichte einzunehmen. Ihre Namen werden dabei an die Protagonisten vergeben. Zudem wird die Gestaltung des Buches nach Geschlecht unterschieden. Nun begibt sich das Kind in der Geschichte auf die Suche nach seinem Namen, findet einen Buchstaben nach dem anderen, die am Ende den Namen des Kindes ergeben. Bei einem kurzen Namen, werden zusätzliche Füllseiten mit extra Geschichten eingefügt, damit das Buch nicht zu kurz ist. So zumindest das Prinzip nach dem das DIY-Projekt „Ach du Schreck,mein Name ist weg!“ (www.lostmy.name/de) arbeitet.

Warum sind sie so erfolgreich?

Inzwischen hat lostmyname in 174 Ländern über 1,5 Mio. Bücher verkauft. Dies liegt wohl vor allem daran, dass es heutzutage immer schwieriger wird, Kinder mit individuellen, hochwertigen Geschenken abseits von Lerncomputern und anderen elektronischen Geräten glücklich zu machen und sie zugleich zum Lesen zu animieren. Lostmyname schafft beides: Abenteuer und Spaß mit liebevoll gestalteten Figuren und Welten, wodurch den Kindern das Lesen mehr als schmackhaft gemacht wird. Wenn die Hauptrolle dann auch noch den eigenen Namen trägt, leuchten Kinderaugen auf. Man wird selbst zum Helden und reist als mutiger Junge oder als mutiges Mädchen zu verschiedenen Orten, immer auf der Suchen nach einem weiteren Buchstaben.

Dass so ein Buch nicht jeder hat, erhöht zudem den Individualitätsfaktor und macht den Nachwuchs stolz.

Mein Fazit?

Für 26,99€ (in der Standard-Ausführung) kauft man ein individuelles Präsent, an dem das beschenkte Kind lange und vor allem immer wieder Freude haben wird. Denn ein Buch kann man ja bekanntermaßen mehr als einmal lesen. Dadurch, dass sich mit unterschiedlichen Namen auch die Geschichte ändert, lohnt sich das mehrmalige Recycling der Geschenkidee zum Beispiel für Geschwisterkinder.

Insgesamt gefällt mir die Idee sehr gut und sie kommt definitiv auf meine Geschenkeliste für all meine kleinen Nichten, Neffen, Cousins usw.!

Autor: Marie-Theres Ebersoldt

Neue Wege der Kommunikation – Snapchat als Instrument des Verlagsmarketings

Mai 26th, 2016 | Internationale Entwicklungen, Neue Prozesse, Produkte & Profile, Verlage der Zukunft | 2 Comments


Was haben Sixt, Rewe und Adidas gemeinsam? 
Außer dass die drei Unternehmen sehr erfolgreich sind, haben sie alle einen Snapchat-Account.

SnapchatLogoBuch bearb.

Fotomontage: Viktoria Gamagina

Den meisten 16-24-jährigen dürfte die App Snapchat geläufig sein, wenn auch nur vom Namen, da diese den größten Nutzeranteil von 52% darstellen. Für die anderen nochmal eine kurze Zusammenfassung: Mit der kostenfreien App kann man Fotos und Videos an seine Freunde verschicken und veröffentlichen. Der Clou – die Fotos sind nur für wenige Sekunden sichtbar und verschwinden dann wieder. Außerdem kann man nur Momentaufnahmen verschicken, das bedeutet man kann die Bilder nicht vorher mit dem neuesten Photoshop- Programm bearbeiten. Das macht die Authentizität der Momentaufnahme aus. Dort wo sich bis jetzt Max und Petra Bilder von ihren Katzen oder Selfies auf der Couch geschickt haben, wittern große Konzerne ihre Chance.

Dafür gibt es einige gute Gründe:

  • Die Anzahl der Snapchat-Nutzer wächst rasant und so auch die Anzahl potentieller Kunden.
  • Durch die tagtägliche Mediennutzung hat sich die Aufmerksamkeitsspanne des Menschen stark verkürzt, sodass die 15 Sekunden kurzen Bilder bei den Nutzern gut ankommen.
  • Das Unternehmen wirkt authentischer, da nur Momentaufnahmen geteilt werden können. Das erfordert jedoch einen hohen Handlungsfreiraum der Mitarbeiter. Das Unternehmen muss sich fragen, was gepostet werden darf und was nicht.
  • Da noch nicht so viele Unternehmen Snapchat nutzen, ist der Wettbewerb gering und man kann sich als Einsteiger leichter Leser sichern.

In Deutschland sind die Unternehmen noch zaghaft und trauen sich noch nicht so recht an einen Snapchat-Account, denn das fordert Mut und Kreativität.

Für Verlage ist Snapchat eine große Chance erfolgreiches Marketing zu betreiben ganz nah am Kunden, vor allem wenn eine junge Zielgruppe angesprochen werden soll. Der Verlag als Medienunternehmen sollte sich immer wieder umschauen nach neuen Wegen der Kommunikation.

Was kann Snapchat als Marketinginstrument?

  • Man kann Fotos, Videos und Geschichten schnell veröffentlichen, bepackt mit vielen Informationen und am besten mit Unterhaltungswert. So kommt es besonders gut an.
  • Durch Exklusivität der Inhalte kann man vorab Teaser oder Informationen zum Produkt geben.
  • Durch Echtzeitberichterstattung wirkt es auf den Leser nicht wie Werbung.
  • Marken können sich gegen Geld prominent machen durch Discover Channels die in der App gut sichtbar und leicht aufrufbar sind. Täglich kommen immer mehr dazu.

Also liebe Verlage, ran an das Smartphone und los fotografiert!

Autorin: Viktoria Gamagina

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