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Posts Tagged ‘Social Network’

Mein Literaturkreis – Der Buchclub 2.0

September 22nd, 2015 | Internationale Entwicklungen | 1 Comment

mein literaturkreis - vdzu

Hintergrund:

Wer kennt sie nicht – Die Lese-und Literaturkreise, allgemein bekannt als Buchclubs. Man sitzt in einer gemütlichen Runde und wählt gemeinsam ein Buch aus. Danach tauscht man in regelmäßigen Treffen seine eigenen Leseeindrücke mit denen der anderen Mitglieder aus. Dies ist auch das Ziel von Mein-Literaturkreis.de: Menschen mit gleichen Literaturinteressen in einer freundlichen Runde zusammen zu bringen.

Name des Modells: Mein-Literaturkreis.de
Geschäftsführer: Kerstin Hämke
Träger: Mein Literaturkreis
Sitz: Bad Honnef

Beschreibung und Nutzen des Geschäftsmodells:

Mein-Literaturkreis.de ist eine Website, welche es sich zur Aufgabe gemacht hat, Menschen durch Literaturkreise zusammen zu bringen. Ob man nun einfach einem Lesekreis in seiner Nähe beitreten will oder darüber nachdenkt einen eignen zu gründen, das Team von Mein-Literaturkreis.de steht als Ratgeber-Plattform unterstützend zur Seite.
Für alle Leser, welche keine Zeit oder Lust auf einen „traditionellen“ Literaturkreis haben, gibt es in Kürze einen Online Literaturkreis auf der Website. Ebenso werden Tipps und Anregungen zu buchbezogenen Themen, Informationen zu Literatursendungen im TV, Literaturfestivals und wichtigen Buchpreisen auf der Seite präsentiert.
Für die kostenlose Mitgliedschaft reicht eine kurze Anmeldung aus, die damit Zutritt zu einer Community von vielen gleichgesinnten Lesebegeisterten ermöglicht. Read More

Newsgrape: Eine Zwischenbilanz

Mai 25th, 2013 | Neue Publisher | 1 Comment

Sie wollten den Journalismus retten und sorgten für frischen Wind in der Branche – vor zwei Jahren gründeten die drei Studenten Felix Häusler, Leo Fasbender und Gabor Guzmics das Internet-Start-Up Newsgrape. Doch hat sich das Konzept bewährt? Zeit für eine Zwischenbilanz.

NewsgrapeDie Idee hinter Newsgrape ist denkbar einfach: Die Plattform möchte die Produzenten und Konsumenten von Texten zusammenbringen. Blogger und Journalisten können ihre Artikel auf der Seite publizieren, die dann wiederum von den anderen Nutzern bewertet, abonniert und kommentiert werden können. Und: Wie keine andere Plattform zuvor setzt Newsgrape auf Social Media. Der einzige Unterschied zu anderen Communities wie YouTube ist, dass die Urheber der Texte 75 Prozent der Werbeeinnahmen für sich beanspruchen können.

Brücke zwischen neuen und traditionellen Medien

Schon kurz nach der Gründung zeigten sich erste Probleme. Zu wenig Nutzer sorgten dafür, dass die drei Gründer ihr Konzept noch einmal komplett überarbeiteten und das Projekt relaunchten.

Der Fokus liegt nun weniger auf dem Erstellen von Nachrichten, als auf dem personalisierten Streaming von News. Auch andere Social Networks wurden in die Plattform integriert. So können zum Beispiel im Nutzerstream auch Artikel aus dem Twitter-Trending angezeigt werden. „Ein wichtiger Schritt“ für Newsgrape, so Mitbegründer Fasbender, da das Augenmerk der Seite auch darauf liegen soll, neue und traditionelle Medien miteinander zu verbinden. Laut Fasbender wurden im Oktober 2012 täglich fast eine Viertelmillion Artikel analysiert, Tendenz steigend. Ziel ist, das Streaming noch weiter zu personalisieren.

Fest steht: Zwar befindet sich das Projekt noch in der offenen Beta-Phase, die Bilanz kann sich dennoch schon sehen lassen. Für interessierte Blogger und Streamer lohnt sich die Community auf jeden Fall.

Leo Fasbender über seine Newsgrape-Erfahrung:

Christina Flöhr

Crowdfunding – eine Chance für Autoren?

Februar 13th, 2013 | Internationale Entwicklungen, Neue Publisher | 4 Comments

Was ist eigentlich Crowdfunding?
Das Oxford Dictionary meint dazu folgendes: „The practice of funding a project or venture by raising many small amounts of money from a large number of people, typically via the Internet“. Viele Menschen unterstützen also finanziell ein Projekt, um dieses realisieren zu können. Dafür erhalten sie meist ein Dankeschön in Form des fertigen Werks, individuelle Geschenke, eine Gewinnbeteiligung oder Ähnliches.

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Social-Media–Marketing ohne Lehrbuch

September 17th, 2011 | Meinung & Kritik, Neue Prozesse, Produkte & Profile | 0 Comments

Der Social Media-Bandwagon

Zu Beginn eine Frage:

Können Sie ohne lange nachzudenken sagen, welcher Verlag das Buch verlegt hat, das gerade auf Ihrem Nachttisch liegt?

Nein?

Dann geht es Ihnen wie der Mehrheit der Deutschen.

Kaum eine Marketing-Innovation verlangte je so wenig finanzielle Ressourcen wie das Web 2.0, dennoch gibt es nach wie vor viele Unternehmen, die sich vor der Nutzung scheuen. Dies scheint zum einen an der mangelnden Information auf den „seriösen“ Kanälen zu liegen und zum anderen an der Scheu, in einen nahezu privaten Kontakt mit den Kunden zu treten sowie der Unsicherheit in Bezug auf Datensicherheit, Mitarbeiterkommunikation und Sinnhaftigkeit.

Tatsächlich jedoch gehört die Verlagsbranche zu den Branchen, in welchen das Branding am wenigsten ausgeprägt ist.
Sonja Leitsbach, eine Mitarbeiterin der Presseabteilung des Eichborn Verlages, brachte diese Thematik im Rahmen eines Interviews folgendermaßen auf den Punkt:

„Die wenigsten wissen, von welchem Verlag das Buch ist, das sie gerade lesen. Deshalb wird auch kaum jemand in der Buchhandlung gezielt nach einem Verlag Ausschau halten. Durch die Verbindung über Social-Media-Plattformen, durch den direkten Kontakt zwischen Verlag und Leser, wird das Unternehmen immer wieder ins Gedächtnis gerufen. Kommt ein Verlag sympathisch und engagiert rüber, halten Kunden bestimmt bewusster Ausschau nach den jeweiligen publizierten Büchern.“

Wer Social Media für sich entdecken will muss sich etwas trauen und von den bekannten Wegen abweichen. Bieten Sie Ihren Kunden eine Plattform für ihre Anregungen, ihr Lob und auch ihre Kritik und profitieren Sie durch das resultierende word-of-mouth-Marketing, das Ihnen kostenlos zugutekommt.

Springen Sie nicht vom Social-Media-Bandwagon ab,
springen Sie auf!

Sören Kirchner vom tologo verlag: „Social Media als Mittel zur Kundenbindung“

Juni 23rd, 2011 | Neue Prozesse, Produkte & Profile | 2 Comments

Autorin: Tina Kutzschebauch, 30.05.2011, http://www.tologo.de/

© tologo verlag

Beim tologo verlag wird wöchentlich etwa eine halbe Stunde für soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter investiert . Was macht diese Plattformen so interessant?

Für Facebook braucht niemand umfangreiche Programmierkenntnisse. Die aktuellsten News, Rezensionen, Novitäten, Vorträge und Lesungen der Autoren werden vom Verlag regelmäßig auf Facebook online gestellt und automatisch an den eigenen Twitter-Account übertragen. „Es passiert selten, dass sich Neukunden auf der eigenen Homepage verirren. Viel wahrscheinlicher sind Bestandskunden, die ein bestimmtes Buch suchen oder Mundpropaganda-Empfehlungen von Freunden“, sagt Sören Kirchner. Dem eigenen Freundeskreis wird ebenso mehr vertraut, als dem Kommunikationsinstrument „Werbung“, in dem viel mehr versprochen, als gehalten wird. Read More

A Life on Facebook

April 12th, 2011 | Meinung & Kritik | 0 Comments

Immer mal wieder tauchen im Web famose kleine Kunstwerke auf, die das neue Lebensgefühl, die Möglichkeiten und Grenzen, das Schöne und Gruselige der Ära 2.0 illustrieren – hier werden wir sie sammeln und in Ehren halten!

Den Anfang macht heute Maxime Luère, der in unter drei Minuten erzählt, was mancher nicht zwischen zwei Buchdeckel bekommt – aber seht selbst:

„A LIVE ON FACEBOOK“ directed by M. Luère

 

 

 

 

 

Wer seine Lieblingsfundstücke ergänzt wissen will, ist hierzu herzlich eingeladen: postet uns den Link in den Comments hier oder auf der Fanpage oder schickt eine Mail übers Kontaktformular. 2 b continued..

 


Bettina Halstrick (Der Hörverlag) im Interview: Das A und O im Social-Media-Marketing

April 8th, 2011 | Meinung & Kritik | 1 Comment

der Hörverlag

© der Hörverlag

Der Hörverlag veröffentlicht seit 1995 Hörbücher aller Genres und Formate. Dank populärer Themen wie „Harry Potter“ und „Der Herr der Ringe“ konnte der Hörverlag dem Medium Hörbuch zum Durchbruch verhelfen. Das Verlagsprogramm umfasst 850 lieferbare Titel. Seit März 2008 ist Der Hörverlag bei Facebook, Twitter, YouTube und Blogger aktiv.

Welche Potenziale Social-Media-Marketing-Tools für die Verlagsbranche aufzeigen, erklärt Bettina Halstrick.

Frau Halstrick, seit 2005 arbeiten Sie im Hörverlag als Marketingleitung. Worin liegen Ihre Aufgabenschwerpunkte? Wie ist Ihr Team aufgestellt, insbesondere in Bezug auf das Web 2.0?

Unsere Marketingabteilung setzt sich aus sechs Mitarbeiterinnen zusammen: drei Grafikerinnen, eine Werbereferentin, eine Herstellerin und die Marketing-leitung. Jährlich veröffentlicht Der Hörverlag ca. 150 Novitäten. Ich verantworte den Bereich Corporate Design und Marketingkommunikation. Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Marke „Hörverlag“ und dem Medium Hörbuch als eigenständiger Bereich in der Verlagsbranche. Das Web 2.0 ist bei uns angesiedelt und wird zu zweit bearbeitet.

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Einfluss in Social Media erhöhen

April 5th, 2011 | Meinung & Kritik | 0 Comments

Laut Spiegel Online vom vergangenen Oktober ist der Einfluss von Social Media eingeschränkt auf „Klatsch, Tratsch und sich selbst“. Den Mainstream haben Blogger, Facebook und Co noch nicht erreicht, vielmehr handle es sich um eine Parallelgesellschaft, verstrickt im „digitalen Selbstgespräch“. Dies kann dahingehend unterstützt werden, dass eines der Top Themen im jungen und Unsicherheiten auslösenden Social Web die Erweiterung des eigenen Wirkungsbereiches ist. Kurz um: Wie werde ich zum Influencer? Einen vielversprechenden Erklärungsansatz bietet hierzu die Kurzdokumentation „Influencers: How Trends & Creativity Become Contagious“ von Paul Rojanathara und Davis Johnson. Die These, Trends seien weniger das Ergebnis eines Individuums sondern vielmehr das Resultat verschiedener Faktoren, wird mit Kommentaren einiger „Vorzeige-Influencer“ untermauert. Was unterscheidet, in einem Satz, den Influencer vom Mainstream? „Die Fähigkeit eine Idee oder ein Konzept außerhalb des Mainstream-Bewusstseins wahrzunehmen und es in dessen Bewusstsein zu platzieren.“ Sobald ein Trend aber die konservative Mehrheit erreicht hat, verliert er seine Besonderheit und schafft Platz für neue, innovative Trends.
Aus dem Fakt, dass die drittgrößte Fanpage bei Facebook von Facebook selbst betrieben wird, lässt sich daher weniger belegen, dass sich Social Web nur aus sich selbst und einigen Egomanen speist, sondern dass es einem Vorzeige-Influenzer gelungen ist, ein Konzept nicht nur im Bewusstsein der Massen zu platzieren, sondern darüber hinaus einem Teil dieser Massen eine Plattform bietet, selbst Einfluss zu nehmen.

Quellen
http://www.spiegel.de

http://www.influencersfilm.com

Firefox Alkoholkontrolle

März 14th, 2011 | Neue Prozesse, Produkte & Profile | 0 Comments

Nach den jüngsten Eskapaden um verunglückte Tweets und entzogene Social-Media Etats empfehlen wir heute all jenen die auch spät abends noch arbeiten oder auch mal aus dem Biergarten twittern: das Firefox Pugin  Social Media Sobriety Test

Der User wird davor geschützt, im nicht ganz klaren Zustand, peinliche Beiträge, Statusupdates und Videos bei z. B. Facebook, Youtube, Twitter, mySpace usw. einzustellen. Damit man das am nächsten Tag nicht bereut, wird mit einem einfachen Test eine Alkoholkontrolle durchgeführt, bei der man mit seinem Finger in einem sich bewegenden Kreis bleiben muss.

Was witzig gemeint war, scheint allerdings mit der zunehmenden Kapitalisierung des Social Web ein sinnvolles Tool für die Feier- und Statuswütige User ab 18.

Die Voreinstellungen des Tools sind frei wählbar.

 

Video dazu:  Social Media Sobriety Test from TDA_Boulder on Vimeo.

mehr Informationen dazu:

http://mashable.com/2010/11/07/social-media-sobriety-test/

http://www.20min.ch/digital/webpage/story/19265379

Diaspora ‒ teile, was du willst, mit wem du willst

März 1st, 2011 | Neue Prozesse, Produkte & Profile | 0 Comments

Kontrolle, Privatsphäre und Entscheidungsfreiheit – das verspricht das neue soziale Netzwerk Diaspora.

Da die Kritik an der Datenpolitik von Facebook in den letzten Monaten immer lauter wurde, bietet Diaspora den Nutzern eine Alternative, die ihre Daten schützen wollen.
Die Idee hinter diesem Projekt ist, dass jeder Nutzer im Besitz seiner eigenen Daten bleibt und selbst entscheiden kann wie und mit wem er diese teilt.

Es wird sich allerdings erst noch zeigen, ob Diaspora wirklich eine ernsthafte Konkurrenz für Facebook darstellt oder zu einem Nischen-Netzwerk avanciert.

Noch steckt das Projekt jedenfalls in den Kinderschuhen und durchläuft seine erste Testphase.

mehr Informationen
[www.t3n.de | Autor: Falk Hedemann | 17.09.2010]

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