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Posts Tagged ‘Social Web’

Immer mehr Verlage bei Facebook – Warum eigentlich?

Juli 29th, 2011 | Internationale Entwicklungen | 0 Comments

Eine Fanpage bei Facebook gehört heute auch in der eher traditionell agierenden Buchbranche zur Grundausstattung des Marketing- und Kommunikationsbaukastens. Doch noch vor weniger als einem Jahr war das zweithäufigste Wort in Verbindung mit dem Social Network schlicht Hype, wahlweise auch Modeerscheinung oder Zeitverschwendung. Was hat sich geändert?

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Fünf Wege zu gutem „User generated Content“

April 11th, 2011 | Meinung & Kritik, Neue Prozesse, Produkte & Profile | 0 Comments

Mallary Jean Tenore fasst im Leitfaden „5 Ways to Get People to Contribute Good Content for Your Site“, zusammen, was die Journalisten Alexis Madrigal und Sarah Rich vom Logshot Magazin und Laura Brunow Miner, Urheberin von Pictory, auf einer Podiumsdiskussion anlässlich der „Online News Association Conference“ (November 2010 in Washington, D.C.) zu diesem nicht zuletzt wirtschaftlich relevanten Thema zu sagen hatten. Read More

Bettina Halstrick (Der Hörverlag) im Interview: Das A und O im Social-Media-Marketing

April 8th, 2011 | Meinung & Kritik | 1 Comment

der Hörverlag

© der Hörverlag

Der Hörverlag veröffentlicht seit 1995 Hörbücher aller Genres und Formate. Dank populärer Themen wie „Harry Potter“ und „Der Herr der Ringe“ konnte der Hörverlag dem Medium Hörbuch zum Durchbruch verhelfen. Das Verlagsprogramm umfasst 850 lieferbare Titel. Seit März 2008 ist Der Hörverlag bei Facebook, Twitter, YouTube und Blogger aktiv.

Welche Potenziale Social-Media-Marketing-Tools für die Verlagsbranche aufzeigen, erklärt Bettina Halstrick.

Frau Halstrick, seit 2005 arbeiten Sie im Hörverlag als Marketingleitung. Worin liegen Ihre Aufgabenschwerpunkte? Wie ist Ihr Team aufgestellt, insbesondere in Bezug auf das Web 2.0?

Unsere Marketingabteilung setzt sich aus sechs Mitarbeiterinnen zusammen: drei Grafikerinnen, eine Werbereferentin, eine Herstellerin und die Marketing-leitung. Jährlich veröffentlicht Der Hörverlag ca. 150 Novitäten. Ich verantworte den Bereich Corporate Design und Marketingkommunikation. Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Marke „Hörverlag“ und dem Medium Hörbuch als eigenständiger Bereich in der Verlagsbranche. Das Web 2.0 ist bei uns angesiedelt und wird zu zweit bearbeitet.

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Einfluss in Social Media erhöhen

April 5th, 2011 | Meinung & Kritik | 0 Comments

Laut Spiegel Online vom vergangenen Oktober ist der Einfluss von Social Media eingeschränkt auf „Klatsch, Tratsch und sich selbst“. Den Mainstream haben Blogger, Facebook und Co noch nicht erreicht, vielmehr handle es sich um eine Parallelgesellschaft, verstrickt im „digitalen Selbstgespräch“. Dies kann dahingehend unterstützt werden, dass eines der Top Themen im jungen und Unsicherheiten auslösenden Social Web die Erweiterung des eigenen Wirkungsbereiches ist. Kurz um: Wie werde ich zum Influencer? Einen vielversprechenden Erklärungsansatz bietet hierzu die Kurzdokumentation „Influencers: How Trends & Creativity Become Contagious“ von Paul Rojanathara und Davis Johnson. Die These, Trends seien weniger das Ergebnis eines Individuums sondern vielmehr das Resultat verschiedener Faktoren, wird mit Kommentaren einiger „Vorzeige-Influencer“ untermauert. Was unterscheidet, in einem Satz, den Influencer vom Mainstream? „Die Fähigkeit eine Idee oder ein Konzept außerhalb des Mainstream-Bewusstseins wahrzunehmen und es in dessen Bewusstsein zu platzieren.“ Sobald ein Trend aber die konservative Mehrheit erreicht hat, verliert er seine Besonderheit und schafft Platz für neue, innovative Trends.
Aus dem Fakt, dass die drittgrößte Fanpage bei Facebook von Facebook selbst betrieben wird, lässt sich daher weniger belegen, dass sich Social Web nur aus sich selbst und einigen Egomanen speist, sondern dass es einem Vorzeige-Influenzer gelungen ist, ein Konzept nicht nur im Bewusstsein der Massen zu platzieren, sondern darüber hinaus einem Teil dieser Massen eine Plattform bietet, selbst Einfluss zu nehmen.

Quellen
http://www.spiegel.de

http://www.influencersfilm.com

Vom traditionellen Internet, digitalen Lego und dem herkömmlichen Buch

März 28th, 2011 | Meinung & Kritik | 0 Comments

Daniel Michelis

© Daniel Michelis

Ein Interview mit Prof. Dr. Daniel Michelis, dem Herausgeber von Social Media Handbuch: Theorien, Methoden, Modelle

Wie hat sich das Internet aus Ihrer Sicht durch Social Media gewandelt?

Mit den sozialen Medien ist das Internet „beschreibbar“ geworden. Stefan Münker, der das erste Kapitel im Social Media Handbuch geschrieben hat, vergleicht das traditionelle Internet mit einer Litfaßsäule – die sozialen Medien hingegen als digitales Lego.
Die Teilhabe an den sozialen Medien, die Nutzung digitaler Bausteine ist so einfach geworden, dass eine große Zahl an Nutzern sich an der Produktion von Inhalten beteiligt. Wenn sich im Internet immer mehr Personen an der Inhalteproduktion beteiligen, verschwimmt die traditionelle Grenze zwischen Produzenten und Konsumenten.
Dieser Trend, der seinen Ursprung in der freien Verfügbarkeit entsprechender Technologien hat, wirkt sich auf viele Branchen und Produkte aus. Autohersteller bspw. lassen ihre Käufer das zukünftige Design bestimmen, Konsumgüterhersteller beteiligen Konsumenten an der Entwicklung neuer Produkte.

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Social Media in der Krise die Gretchenfrage

März 13th, 2011 | Meinung & Kritik | 2 Comments

cc KSplichal

cc KSplichal

In den letzten Tagen hat sich an vielerlei Stellen eine wenig freud- und fruchtvolle Diskussion etabliert, deren Tenor im Wesentlichen Ratlosigkeit gepaart mit moralisierendem Weltverbesserertum ist: wenn am anderen Ende der Welt eben jene gerade untergeht, dürfen wir dann weitertwittern, -facebooken, -bloggen und -netzwerken, als wäre nichts gewesen? Oder ist es sogar unsere Pflicht, genau dies zu tun, weil das Potential für Veränderung im eigenen Land angesichts von Katastrophen am Größten ist? — die Massenaufmerksamkeit ist jetzt , das Problem ist jetzt, ein Stein, der rollt, braucht keine Mobilisierungsenergie, politischer Lobbyismus verbietet sich zumindest tageweise, wenn städteweise Opfer zu beklagen sind etc. Meine Meinung dazu bedarf hier keiner Erwähnung.

Fakt ist, dass Sinn und Nutzen von Echtzeit-Social Web-Strukturen in den letzten drei Tagen an etlichen Stellen bewiesen und an einigen wenigen in Frage gestellt worden sind, dass wir aus Japan nur lernen, nicht aber ungeschehen machen können, und dass jede angeregte Debatte  mehr Nutzen bringen kann, als echauffiertes Schweigen oder Zeigenfingermoralismus. Ich denke, ich spreche für alle bei www.verlagederzukunft.de,  wenn ich mein tief empfundenes Mitgefühl mit unseren Mitmenschen in allen betroffenen Gebieten ausdrücke, aber auch meine Wut über die fatalistische Überheblichkeit der regierenden Minderheit, den uneinschätzbaren Gewalten [wie wir sie so nennen] der Natur mit Betonwänden und Atemschutzmasken trotzen zu wollen.

Unsere Beiträge werden in den nächsten Tagen der aktuellen Lage geschuldet sicherlich etwas verhaltener aus- gegebenenfalls auch ganz entfallen, möglicherweise auch thematisch mal nicht zwischen branchenrelevant und unterhaltsam changieren – dafür bitten wir um Ihr und Euer Verständnis.

i.N.d.R. Katja Splichal

Wie wichtig ist digitale Mundpropaganda im Social Media wirklich?

Februar 7th, 2011 | Meinung & Kritik | 1 Comment

Viele Menschen reden  gern und viel über all die kleinen und großen Neuigkeiten, die ihr Leben bereichern, manche besonders über jene Dinge, die sie neu erworben haben. Ein gefundenes Fressen also für Marketingstrategen, denn zum Konsens avancierte  Zahlen sagen: 90% der Käufer vertrauen Empfehlungen aus dem Bekanntenkreis. Die bisher von Beratern und Medienfachleuten suggerierten 1:1-Anwendbarkeit im Social Web und damit den Hype um ungesteuertes Word-of-Mouth enthebelt Dr. Martin Oetting im aktuellen Mundpropaganda Monitor.

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Social Media Conference 2011

Januar 31st, 2011 | Veränderungen der Arbeitswelt | 0 Comments

Social Media Conference 2011 in Hamburg, c Henrike Judwitt, 12.12.2010,12:08

Bildschirmfoto, © Henrike Judwitt, www.socialmediaconference.de

Am 15. und 16. Februar 2011 findet die zweite Social Media Conference“, die Konferenz zu Facebook, Twitter, Youtube & Co in Hamburg statt. Gastgeber
wird diesmal die Fachzeitschrift Internet World Business für Internet-Professionals sein.

Nach der ersten Veranstaltung am 25. und 26. Oktober 2010 in München,
findet die folgende Konferenz im Hamburger Hotel Atlantic Kempinski statt.
Die zweitägige Anwendertagung gibt einen Überblick über die wichtigsten Fragen rund um das Thema Social Media und Social Network.
Diese Veranstaltung orientiert und richtet sich branchenübergreifend an alle
Führungskräfte und Manager verschiedener Unternehmen, die mit Ihren
Produkten/Dienstleistungen künftig vermehrt in Social Media Kanälen aktiv
werden möchten. Außerdem werden Beispiele aufgezeigt, wie man bereits
eingeführte Marketing – Maßnahmen verbessern kann.

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Shelfari oder doch eher Lovelybooks?

Januar 21st, 2011 | Meinung & Kritik, Neue Publisher | 4 Comments

Screenshots; © Lovelybooks, © Shelfari

Du wolltest deinen Freunden deine (Lieblings-)Bücher schon immer auch online zeigen? Über Literatur ins Gespräch kommen,  Autoren kennenlernen und deine Rezensionen einer kritischen Jury präsentieren?

Dann richte dir doch auf deiner Büchercommunity dein eigenes virtuelles Bücherregal ein. Du bekommst schnell einen Einblick, welche Bücher gerade gelesen werden. Für Verlage bietet dies eine gute Möglichkeit ihr Programm den Lesern näherzubringen und gleichzeitig schnell ein Leserfeedback zu erhalten. Autoren können ihre Titel vorstellen und mit den Fans kommunizieren.
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Top 5: Verlage auf Facebook

Januar 19th, 2011 | Meinung & Kritik | 3 Comments

Unsere Top 5 drehen sich in dieser Woche rund um die Facebook-Auftritte von Verlagen. Wir haben uns mal umgeschaut und sind auf ein paar wirklich schöne Aktionen und Ideen gestoßen, die wir euch gerne vorstellen möchten. Die Top 5 wurden diesmal ausgewählt von Luise Meier und Virginia Illner. Sie erscheinen alle zwei Wochen, immer mittwochmorgens halb zehn.

Screenshot Facebook-Auftritt Kaupert © Kaupert Verlag

1. Kaupert Verlag
Der Kaupert Verlag wirbt für seinen neuesten „Straßenführer durch Berlin“ mit einer besonders reizvollen Aktion: Bei 5000 Fans auf Facebook gibt’s Gratis-Currywurst für alle! Am 16.12.2010 haben sie ihr Ziel erreicht und lösen nun im Frühjahr 2011 ihr Versprechen ein! Wir finden diese Aktion innovativ, erheiternd und sie macht definitiv Appetit auf mehr! 🙂

2. Rowohlt Verlag
Der Rowohlt Verlag hat erst am 17.01.2011 den Weg in die Weiten des Social Networks Facebook gefunden und hatte bereits in den ersten 12 Stunden schon über 1000 Fans. Nicht zuletzt könnte dieser rasante Fanzuwachs daran liegen, dass Rowohlt mit ein paar schönen Applikationen, über die man zu Leseproben und Autoren gelangt, das Interesse der potenziellen Kunden weckt. Den schnellen Fanzuwachs finden wir erstaunlich und wünschen weiter viel Erfolg und gute Ideen!

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