Weihnachtsstress? Dieses Jahr nicht!

Diese Adventszeit ist aufgrund der aktuellen Situation noch einmal besonderer als sonst. Für den Einen ist es eine Erleichterung, weil man nicht auf Weihnachtsfeiern gehen muss und die Kontaktbeschränkungen eine gute Ausrede sind, um sich nicht auf dem Weihnachtsmarkt am Glühweinstand mit kalten Füßen die Beine in den Bauch zu stehen.
Für den Anderen ist es aber vielleicht noch stressiger als sowieso schon. Denn zu den ganzen Weihnachtsvorbereitungen kommt dieses Jahr noch die Pandemie mit all ihren Herausforderungen.

Und dabei ist gerade die Advents- und Weihnachtszeit für diejenigen, die Weihnachten feiern, eigentlich eine Zeit der Besinnung. Eine Zeit, in der wir das Jahr gemeinsam mit unseren Liebsten Revue passieren lassen und endlich mal zur Ruhe kommen können. Deshalb ist es dieses Jahr besonders wichtig, sich selbst in dieser Zeit nicht zu vergessen und nicht im Stress und den Erwartungen Anderer zu versinken.


Tipps für stressfreie Weihnachten

• Schraube deine eigenen Erwartungen herunter.
Auch wenn vielleicht nicht so viele Veranstaltungen stattfinden, wie in den letzten Jahren, kann Weihnachten genauso toll werden. Vielleicht sogar besser. Wir müssen nichts für niemanden machen und umgedreht.

• Verabschiede dich von dem Gedanken, dass alles perfekt sein muss.
Letztendlich ist Weihnachten auch nur so besonders, weil wir es so definieren und eigentlich ein Tag wie jeder andere im Jahr.

• Lege den Fokus auf Minimalismus und stoppe die Massen an Geschenken.
Jedes Jahr werden die Geschenke unter dem Weihnachtsbaum mehr. Verschenke nur, was wirklich gebraucht wird.
Buchtipp: Minimalismus von Joshua Milburn und Ryan Nicodemus

• Plane deine Geschenke im Voraus.
Mit persönlichen Geschenklisten kann man schon verteilt über das ganze Jahr Geschenke sammeln, mit Wunschlisten kann man es seinen Liebsten einfacher machen. Überraschungen sind natürlich trotzdem immer erlaubt!
Tolle personalisierte Planer z. B. auf persönlicherkalender.de, mein-taschenkalender.com oder wonderspot.de

• Hilfe anbieten und auch annehmen.
Man darf sich eingestehen, dass man nicht alles alleine schafft und das muss man auch gar nicht. Gemeinsam macht es sowieso mehr Spaß.

• Beschenke dich selbst.
Vergiss neben deinen Lieben nicht die wichtigste Person in deinem Leben, dich selbst. Tue auch dir selbst etwas Gutes.
Achtsamkeits-Buchtipp: Search Inside Yourself von Chade-Meng Tan

Doch auch nach Weihnachten sollten wir die Achtsamkeit und das Bewusstsein für das, was uns guttut, nicht vergessen. Dabei können Tagebücher oder personalisierte Kalender eine gute Hilfe sein. Solche sind übrigens auch tolle Weihnachtsgeschenke wie zum Beispiel das „6-Minuten Tagebuch“ von Dominik Spenst oder der Achtsamkeitskalender „Ein guter Plan“.
Ein anderes, alternatives Weihnachtsgeschenk, neben Selbstgebasteltem und Selbstgemachtem, kann zum Beispiel Zeit sein. Zeit ist das wertvollste Geschenk, was wir haben und das können wir auch wunderbar noch nach Weihnachten mit unseren Lieben teilen.
Aber auch durch die Teilnahme an Spendenaktionen oder durch Freiwilligenarbeit, können wir in der Weihnachtszeit Menschen, die es nicht so einfach haben wie wir, eine Freude machen.

Weihnachten muss nicht stressig sein, wenn wir es nicht wollen. Wenn es zu viel wird und wir lieber mit einem Glas Rotwein und einem guten Buch in der Badewanne liegen wollen, dann können wir uns damit selbst beschenken und uns dann umso mehr auf die unperfekte Zeit mit unseren Lieben freuen. Dieses Jahr war sowieso anders als geplant, da kann Weihnachten auch anders sein. Stressfreier. Besinnlicher. Wunderbarer.

 

Autorin: Camilla Sprenger
Grafik: Camilla Sprenger

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