… und was liest Du so?

In diesem Semester möchten wir eine neue Kategorie auf diesem Blog ins Leben rufen. Hin und wieder posten wir hier Fotos von Bücherregalen von Profs, Studis oder sogar Autoren, um einen kleinen Einblick in ihre Lesegewohnheiten zu geben. Außerdem werden uns besagte Personen in einem Mini-Interview Rede und Antwort stehen.

Unser erster “Gast” ist Prof. Dr. Heiko Hartmann. Er studierte Germanistik und Philosophie und war unter anderem als Cheflektor im Wissenschaftsverlag Walter De Gruyter tätig. Seit 2013 lehrt er an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig Marketing in Medienunternehmen.

Welches Genre findet man überwiegend in Ihrem Bücherregal?

In diesem Regal (es gibt noch andere…) stehen fast ausschließlich wissenschaftliche Bücher, Lexika und Texteditionen. Das hat u.a. mit meinen früheren Studienfächern zu tun, Mediävistik und Philosophie. Das Spektrum reicht von althochdeutschen Epen des 9. Jahrhunderts über das Nibelungenlied bis zu Platon, Nietzsche und Stefan George. Es ist mein „philologischer“ Bücherschrank. Die Buch- und Medienwirtschaft hingegen steht direkt neben meinem Schreibtisch.

 

Können Sie sich noch daran erinnern, welches Buch Sie als Kind als erstes gelesen haben?

Da muss ich wirklich in der Erinnerung graben. Mir fallen mehrere „frühe“ Bücher ein, aber welches war „das Erste“? Es könnte das Märchen „Die drei kleinen Schweinchen und der böse Wolf“ gewesen sein, mit Illustrationen von Walt Disney. Das erste „richtige“ Buch, das ich mir vom eigenen Taschengeld gekauft habe, war „Tom Sawyer“. Ich habe es heute noch.

 

Welches ist Ihr Lieblingsbuch?

Das ist angesichts der Fülle des Bücher-Universums die allerschwierigste Frage, die ich nur so beantworten kann: Unter den drei Büchern, die ich mit auf die berühmte einsame Insel nähme, wäre ganz sicher John Steinbecks „Jenseits von Eden“. Das ist für mich so ein „Lebensbuch“, auf das ich immer wieder zurückkomme, und mit dem man nicht „fertig“ wird.

 

Autorinnen: Nikola Kraa, Verena Schröder

Lektorat: Laura Haase, Emilia Scheiba

Bildquelle: Heiko Hartmann

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