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Posts Tagged ‘Autor’

Verlagsvorstellung- Heute: Sternensandverlag

Juni 13th, 2017 | Neue Publisher | 0 Comments

Sonstiges
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Dieser Artikel berichtet von einem noch sehr jungen Verlag, der vor allem durch Fannähe und nahe Zusammenarbeit mit seinen Autoren ins Auge springt.

 

 

Von der Idee zur Gründung des Sternensand Verlag

 

Der Sternensand Verlag wurde von den Autorin C.M. Spoerri zusammen mit ihrem Mann 2015 ins Leben gerufen und hat seinen Standort in der Schweiz.

Doch die Geschichte der Verlagschefin Corinne Spoerri begann bereits vor der Geburtsstunde des Verlags.

1983  in der Nähe von Zürich geboren, entdeckte Frau Spoerri bereits in ihrer Kindheit ihre Liebe zum Schreiben. Als Jugendliche verfasste sie selbst einige Kurzgeschichten, dachte jedoch nie daran, einmal ein Buch zu schreiben. Nachdem sie Psychologie studiert hatte  und schließlich im Frühling 2013  promovierte, entschloss sie sich, ihr einstiges Hobby wieder aufzunehmen. In Folge dessen schrieb sie unter dem Namen C.M. Spoerri die Fantasy-Saga „Alia“, die im Frühling 2014 mit dem ersten Band „Alia – Der magische Zirkel“ im Berliner Verlag AAVAA erschien.

Jedoch stellte Frau Spoerri rasch fest, dass es sich von einem Autorenhonorar nicht leben lässt, wenn man nicht „DEN“ Bestseller schreibt. Daher war für sie der Schritt ins Selfpublishing die logische Konsequenz. Aus diesem entstand schließlich im Sommer 2015 die Idee, einen eigenen Verlag zu gründen, um es ihren Lesern auch weiterhin zu ermöglichen, die Bücher im Handel bestellen zu können. Read More

Self-Publishing – Ein guter Anfang für Autoren

Dezember 9th, 2015 | Meinung & Kritik, Self-Publishing, Verlage der Zukunft | 0 Comments

Schon lange dient das Internet nicht mehr nur als Plattform für Informationsverbreitung und Einkaufsgelegenheiten, sondern bietet auch Möglichkeiten zur Selbstverwirklichung. Neben der Vermarktung von Musik, Kunst, Produkten oder von sich selbst (Youtuber) spielt auch immer mehr das Self-Publishing eine Rolle. Jeder weiß: Die Verlage und Druckereien müssen schauen, wie sie sich dem aktuellen Trend der Digitalisierung anpassen. Für Autoren öffnet sich aber dank der Digitalisierung ein neues Tor. Schnell, einfach und vor allem kostengünstig soll das eigene Werk veröffentlicht werden und für Leser zugänglich sein.

Mittlerweile gibt es zahlreiche Unternehmen, die Self-Publishing und zugehörige Services anbieten. Dazu gehören unter anderem epubli.de, BookRix, Ciando, XinXii, Neobooks oder Ciando.

Die bekannteste Plattform dürfte wohl epubli.de sein. Dort wird damit geworben, dass für einen Preis von 14,95 € das Buch erstellt wird, eine ISBN erhält und über beispielsweise Amazon und im Buchhandel vertrieben wird. Interessant ist hierbei vor allem, dass keine Mindestmengen abgenommen werden müssen, er die Rechte an seinem Text behält und den Vertrag jederzeit kündigen kann.

Für jeden, der selbst schreibt und nicht weiß, wie er an die Vermarktung seines Manuskriptes herangehen soll, sind diese Self-Publishing-Plattformen natürlich ein große Hilfe.

Manche Plattformen bieten nicht nur Kostenrechner für die Produktion an, sondern auch die Möglichkeit sich anhand dessen gleich das Honorar ausgeben zu lassen. So kann der Autor vorab kalkulieren und muss sich nicht in Unkosten stürzen.

Dennoch verlangt das Selbst-Publizieren den Autoren einiges ab. Viele Schritte, die vom Verlag übernommen werden, müssen in Eigenregie geschehen. Dabei fängt es bei der Korrektur und Überarbeitung des Manuskriptes an, geht über die Auswahl der Ausstattung und das Bekanntmachen seines Werkes. Die Auswahl an Ausstattungen ist beim Self-Publishing stark begrenzt und zudem besitzt ein Autor gegebenenfalls nicht das nötige Fachwissen, um dabei eine Entscheidung zu treffen, die genau seinen Wünschen entspricht. Dieser Schritt entfällt natürlich beim Publizieren eines E-Books. Auch das Werben über Social Media oder andere Plattformen muss geplant und gekonnt vonstattengehen.

Das Self-Publishing stellt definitiv eine große Errungenschaft der technischen Entwicklung in der Branche dar und hilft Autoren beim Einstieg ins Publizieren. Zu beachten ist aber, dass der Aufwand für die Vorbereitung enorm hoch ist. Somit ersetzt das Self-Publishing ins keiner Weise das Publizieren über einen Verlag. Den großen Durchbruch mittels Self-Publishing ist wohl eher die Ausnahme.

Autor: Martin Winkler

Clemens Meyer – er kam, las, signierte

Dezember 2nd, 2013 | Meinung & Kritik | 0 Comments

Am Freitag, den 29.11.2013, hatte die HTWK Leipzig einen besonderen Gast im Hörsaal des Geutebrückbaus: Für 20.00 Uhr hatte sich Clemens Meyer, Autor aus Leipzig, zur Lesung aus seinem neuen Roman „Im Stein“ angekündigt. Bereits über eine Stunde vor Beginn der Veranstaltung strömten die Zuhörenden in den Hörsaal, um sich einen der begehrten Plätze zu sichern.

Während die Veranstaltenden, unter ihnen Frau Prof. Dr. Kerstin Keller-Loibl, letzte Vorbereitungen trafen, diskutierten die vielen Studierenden und Besuchenden noch wild. Ein Tisch mit Leselampe, darauf eine Flasche Wasser und direkt davor zwei Kameras, die das Event live in das Audimax übertrugen – alles schien perfekt vorbereitet. Während 15 Minuten vor Beginn die freien Plätze rar wurden, war vom Autor des Abends jedoch noch nichts zu sehen.

Da keiner der Gäste auf den Live-Eindruck des Leipziger Autors verzichten wollte, stapelten sich die Menschen in den Fensterbänken und Gängen des großes Raumes. Kurz vor Beginn dann endlich Erleichterung: Clemens Meyer lukte vorsichtig in den Hörsaal, checkte kurz, ob das Handy aus ist, und betrat sodann die Bühne.

Clemens MeyerMit ruhiger und tiefer Stimme begann er seine kurze Vorrede: „Eins: Girl, Girl, Girl.“ Dies lässt noch nicht gleich erahnen, um was es in dem Roman eigentlich geht. Deshalb hier ein kurzer Abriss: Clemens Meyer schreibt in „Im Stein“ über das Rotlichtmilieu einer zwar namenlosen, aber als Leipzig erkennbaren Stadt. Die Welt der Prostituierten, Dealer, Freier und Immobilienmakler schildert er hier schonungslos. Auch aktuelle Debatten wie die um Zwangsprostitution werden aufgegriffen und Hintergründe offen gelegt. Dabei legt er auch keinen Wert auf eine „gesittete“ Schreibweise, sondern nennt das Kind direkt beim Namen: „[…] das Wochenende ist mir echt heilig – so wie mein Arsch […]“

Während seines Lesens blickte der gebürtige Hallenser nur selten nach oben zum Publikum. Nicht einmal, als eine Besucherin den Raum verlies. Hier ließ er nebenbei eher noch einen trockenen Witz fallen: „Da hat’s aber jemand eilig gehabt.“ und steigerte sich fast schon in die Problematik rein, dass er durch dieses Verhalten in seiner Aura gestört werde etc., was das Publikum jedoch zum Schmunzeln brachte – für Clemens Meyer deutlich zu hören : „Gut, die Laune steigt, dann kann es ja weitergehen. Also meine Laune, eure ist mir egal.“ Erneutes Gelächter brach aus.

Während er so immer wieder einen trockenen Witz in seiner scheinbar ernsten Weise brachte, konnte Clemens Meyer zum Ende hin nicht mehr an sich halten. Während er in seinem zweiten Teil noch ungeniert Obdachlose und Drogenabhängige mit Zombies verglich, so kam er an den letzten Seiten des Buches zu der Frage: „Wer denkt sich denn eigentlich sowas aus?“ und lachte.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Clemens Meyer mit seiner trockenen und selbstironischen Art das Publikum von sich und seinem neuen Buch überzeugt hat und durch diese Veranstaltung sicherlich noch einige Literaturfans mehr gewinnen konnte. Zu Recht wurde er daher auch mit zahlreichen Preisen (u.a. dem Preis der Leipziger Buchmesse) ausgezeichnet. Zudem wurde sein neuer Roman „Im Stein“ kürzlich auf die Shortlist für den Deutschen Buchpreis gewählt.

Autorin: Anja Bergmann

Shelfari oder doch eher Lovelybooks?

Januar 21st, 2011 | Meinung & Kritik, Neue Publisher | 4 Comments

Screenshots; © Lovelybooks, © Shelfari

Du wolltest deinen Freunden deine (Lieblings-)Bücher schon immer auch online zeigen? Über Literatur ins Gespräch kommen,  Autoren kennenlernen und deine Rezensionen einer kritischen Jury präsentieren?

Dann richte dir doch auf deiner Büchercommunity dein eigenes virtuelles Bücherregal ein. Du bekommst schnell einen Einblick, welche Bücher gerade gelesen werden. Für Verlage bietet dies eine gute Möglichkeit ihr Programm den Lesern näherzubringen und gleichzeitig schnell ein Leserfeedback zu erhalten. Autoren können ihre Titel vorstellen und mit den Fans kommunizieren.
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Buchshop 2.0 – Zukunft für Autor und Verlag?

Januar 12th, 2011 | Neue Prozesse, Produkte & Profile, Neue Publisher | 1 Comment

https://www.bilandia.de/images.v1/bdLogoLarge.png, am 05.12.2010, 13:51

Bilandia|de ist ein Online Buchshop der sämtliche Features beinhaltet, die solch eine Plattform bieten sollte. Neben dem Nutzen von Hörproben und dem Download von Buch Apps besteht seit der Aktualisierung der Seite für Autoren und Verlage die Möglichkeit, dort Profile anzulegen. Auf diesen Profilen findet man Informationen über den Autor/Verlag, über das aktuelle Buch sowie Kommentare von Bilandia|de-Usern. Positiv fällt der übersichtliche Aufbau der Seite auf. Weniger gut gelungen ist die Umsetzung für das Anlegen der so genannten Autoren-/Verlagsprofile. Hierzu findet man auf der Startseite keinen Hinweis. Nur über die Schaltflächen „Autor“ und „Verlag“ gelangt man zu dieser Funktion. Für ungeduldige User eher ein Killer. Dennoch, diese Plattform bietet dank der neuen Option die Möglichkeit, sich nicht nur über das jeweilige Buch sondern auch über die Menschen, die dahinter stehen, zu informieren.

mehr Informationen
[www.bilandia.de | Autor:- | 30.11.2010|20:30]
[www.wuv.de | Autor:
Julia Gundelach | 30.11.2010|10:33]

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