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23. Juni 2017

Über die Zukunft der Buchbranche – Ein Interview mit Martin Schmitz-Kuhl

Interview, Meinung & Kritik, Neue Prozesse, Produkte & Profile, Self-Publishing, Veränderungen der Arbeitswelt | 0 Comments

Interview

Nach seinem Studium der Politikwissenschaft, Recht und Neuere Geschichte in Darmstadt war Herr Schmitz-Kuhl als freier Journalist und Redakteur tätig. Er arbeitet zudem als Medienentwickler eines Online Fachmagazins und veröffentlicht zusammen mit seiner Frau Anke Kuhl Kinderbücher.

In seinem Buch „Books & Bookster. Die Zukunft des Buches und der Buchbranche“, welches 2015 im Bramann Verlag erschienen ist, hat Martin Schmitz- Kuhl einige Vertreter der Buchbranche zur Zukunft dieser interviewt.

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20. Juni 2017

Wenn Lesen ein Erlebnis wird: das Lebende Buch®

Neue Prozesse, Produkte & Profile | 0 Comments

Cross/Multimedia

Du schlägst die ersten Seiten eines Buches auf, liest die ersten Zeilen, vergisst deine Umgebung und eine komplette neue Welt entsteht in deinem Kopf: Stimmen, die in deinem Kopf miteinander sprechen, Landschaften, die vorbeiziehen, eine Stimmung, die dich in Beschlag nimmt. Was aber, wenn es keine Vorstellung ist? Was, wenn dieser Film sich nicht in deinem Kopf, sondern vor deinen Augen abspielt, während du liest?

Das Lebende Buch® setzt genau diese Idee, die für viele wie ein Szenario aus Harry Potter klingt, in die Wirklichkeit um und fasziniert damit mittlerweile Kunden und Leser auf der ganzen Welt.

Zwei grundverschiedene Medienformen, wie das Buch und den Film zu vereinen, war das Ziel des Erfinders, der daraus eine Geschäftsidee entwickelte. Zu sagen sie hätten dies geschafft, wäre sogar untertrieben, denn die Bücher des Unternehmens LIQUID sind ein Gesamtwerk, das für sich steht und seine Leser begeistert. Ihr Lebendes Buch ist eine multimediale Installation, bestehend aus einem haptischen, realen Buch mit Text, das sich auf einem Präsentationstisch mit Beamer befindet. Auf diese Art und Weise ist es möglich, direkt auf das Buch Bilder, Filme und mehr zu projizieren, wodurch beide Medien zu einer Einheit werden können. Weiterlesen!

16. Juni 2017

Augmented Reality – eine Chance für die Verlagsbranche?

Interessantes, Neue Prozesse, Produkte & Profile, Verlage der Zukunft | 0 Comments

 

Cross/Multimedia

Bild ©Schular

Ist es möglich, Printmedien durch die Kombination mit digitalen Medien attraktiver zu gestalten, besonders für die „digital natives“? Mit Hilfe von Augmented Reality (AR) soll dies gelingen.

Augmented Reality ist kein brandneues Thema in der Verlagsbranche, es ist jedoch noch nicht völlig im Bewusstsein der Öffentlichkeit angekommen. Das digitale Erweitern von gedruckten Inhalten mit Hilfe von mobilen Endgeräten, auf welchen die nötigen Apps installiert sind, mag für viele Menschen befremdlich klingen. Besonders Kinder- und Schulbuchverlage haben jedoch erkannt, dass diese Technologie Vorteile mit sich bringt. Nicht nur, dass man damit den Nerv der Zeit trifft und beweist, dass man durchaus in der Lage ist, die eigenen Produkte weiter zu entwickeln. Nein, tatsächlich unterstützen AR-Inhalte den Lernprozess und berücksichtigen das mit der Verbreitung digitaler Medien einhergehende veränderte Lernverhalten junger Menschen. Weiterlesen!

13. Juni 2017

Verlagsvorstellung- Heute: Sternensandverlag

Neue Publisher | 0 Comments

Sonstiges
Logo farbig

 

Dieser Artikel berichtet von einem noch sehr jungen Verlag, der vor allem durch Fannähe und nahe Zusammenarbeit mit seinen Autoren ins Auge springt.

 

 

Von der Idee zur Gründung des Sternensand Verlag

 

Der Sternensand Verlag wurde von den Autorin C.M. Spoerri zusammen mit ihrem Mann 2015 ins Leben gerufen und hat seinen Standort in der Schweiz.

Doch die Geschichte der Verlagschefin Corinne Spoerri begann bereits vor der Geburtsstunde des Verlags.

1983  in der Nähe von Zürich geboren, entdeckte Frau Spoerri bereits in ihrer Kindheit ihre Liebe zum Schreiben. Als Jugendliche verfasste sie selbst einige Kurzgeschichten, dachte jedoch nie daran, einmal ein Buch zu schreiben. Nachdem sie Psychologie studiert hatte  und schließlich im Frühling 2013  promovierte, entschloss sie sich, ihr einstiges Hobby wieder aufzunehmen. In Folge dessen schrieb sie unter dem Namen C.M. Spoerri die Fantasy-Saga „Alia“, die im Frühling 2014 mit dem ersten Band „Alia – Der magische Zirkel“ im Berliner Verlag AAVAA erschien.

Jedoch stellte Frau Spoerri rasch fest, dass es sich von einem Autorenhonorar nicht leben lässt, wenn man nicht „DEN“ Bestseller schreibt. Daher war für sie der Schritt ins Selfpublishing die logische Konsequenz. Aus diesem entstand schließlich im Sommer 2015 die Idee, einen eigenen Verlag zu gründen, um es ihren Lesern auch weiterhin zu ermöglichen, die Bücher im Handel bestellen zu können. Weiterlesen!

9. Juni 2017

Happy End oder Cliffhanger – Wie sollte ein Buch enden?

Meinung & Kritik | 1 Comment

Sonstiges

 

Bild: CC Pixabay

Alle Bücher haben einen Nachteil: Selbst das dickste Buch hat einmal ein Ende und man braucht wieder ein neues. Doch wenn es schon enden muss, dann doch wenigstens auf eine Art und Weise, die uns Leser zufrieden stellt. Doch wie sieht das perfekte Buchende aus? Klassisches Happy End, in dem alle Figuren glücklich bis an ihr Lebensende sind, ein offenes Ende, das Fragen unbeantwortet lässt oder gar ein trauriges? Oscar Wilde hat einmal gesagt: „Am Ende wird alles gut. Wenn es nicht gut wird, dann ist es noch nicht das Ende.“ Aber lässt sich dieses schöne Zitat auch auf die Buchwelt übertragen? Ich habe mich ein wenig umgehört, um Antworten auf die Frage zu finden: „Wie muss ein Buch enden, damit es für dich perfekt ist?“

 

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6. Juni 2017

Die bunte Juni-Linkliste zum Entdecken

Interessantes | 0 Comments

Sonstiges

Das Internet steckt voller Wunder und Geheimnisse. Es gibt eine unermessliche Anzahl interessanter Inhalte, ständig passiert etwas Neues. Genug der Phrasen und Allgemeinplätze: Wir von Verlage der Zukunft möchten mit Euch einige Links teilen, über die wir im vergangenen Monat gestolpert sind bzw. neugierig machen auf Content, zu dem Ihr bald mehr auf unserem Blog erfahren könnt!

 

Rausgestöbert:

**        Zuerst ein Hinweis auf das Magazin, sowie den Blog von Steffen Meier: Aktuelle & innovative Inhalte; auch die Lektüre der vergangenen Ausgaben lege ich Euch hiermit dringlichst ans Herz.

 

**        Ihr fragt euch sicher manchmal während stiller Stunden in eurem kleinen Studierzimmer: Welches Buch ist eigentlich in jedem Land das beliebteste? Verzagt nicht länger, VICE liefert die Antwort!

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2. Juni 2017

„Mein Ziel war nie, ein eigenes Buch zu schreiben, sondern eine Geschichte […] zu erzählen.“

Interview | 0 Comments

Foto ©KäptnBook

 

 

Interview

Die gebürtige Greifswalderin Kristina Andres  ist als freischaffende Künstlerin tätig und widmet sich neben ihrer Arbeit als Illustratorin und Grafikerin nun zunehmend dem Schreiben. Ihre zahlreichen Kinderbücher fanden Anerkennung durch mehrfache Auszeichnungen, u.a. von der Deutschen Akademie für Kinder- Jugendliteratur. Im Gespräch mit uns erzählt sie von der Lust zu Schreiben, dem „Erzählen wollen“ und warum E – Books doch gar nicht so schlecht sind.

 

Frau Andres,

In diesem Jahr ist das von Ihnen illustrierte Buch „Am Schneesee“, nach dem Text von Franz  Fühmann, im Rostocker  Hinstorff Verlag erschienen. Wann haben sie angefangen neben der Malerei ebenfalls als Illustratorin zu arbeiten?

Das war im Jahr 2004, also kurz nachdem ich mein Studium der bildenden Kunst beendet hatte.

 

Was fasziniert Sie an Ihrem Beruf? Weiterlesen!

30. Mai 2017

Pay per Use- die Lösung zur Kundenbindung?

Neue Prozesse, Produkte & Profile | 0 Comments

Innovative Geschäftsmodelle

Die Konkurrenz des Internets für den Buchhandel ist längst Realität. Social Media und Medienplattformen ringen um unsere Aufmerksamkeit und eröffnen uns neue Beschäftigungsmöglichkeiten neben den Printmedien. Aber nicht nur Buchhändler verzweifeln in Anbetracht der gegenwärtigen Lage. Auch Zeitungs- und Zeitschriftenverlage haben es nicht leicht, sich in diesem Angebot an Medien sichtbar zu machen. Kunden weigern sich, Abonnements abzuschließen und sich zur langfristigen Bindung zu verpflichten. Dieser Umstand zwingt die Verlage zum Umdenken. Wie kann man das Interesse von Kunden aufrechterhalten, ohne sie zu sehr zu bedrängen?

Die „Pay per use“-Methode scheint einen Ausweg zu ermöglichen. Damit gemeint ist ein Zahlungsmodell, bei dem der Kunde einmalig einen Preis für den Zugriff auf einen bestimmten Inhalt zahlt, der von einem Unternehmen zur Verfügung gestellt wird. Entweder geschieht dies durch den Download des entsprechenden Produktes oder durch das Erhalten dessen Nutzrechtes über eine dem Unternehmen gehörige Web-Plattform. Letzteres hat den Vorteil, dass der Verlag eine Möglichkeit hat, Werbeanzeigen zu schalten und Marketing für weitere Produkte zu betreiben.

In Deutschland hat sich das Zahlungsmodell bisher noch nicht durchgesetzt. Auffindbar sind verschiedene Abonnement-Varianten, wie beispielsweise Monats-Abos, bei denen man gegen einen festen Betrag automatisch monatlich die neuste Ausgabe bezieht – als Print- oder digitales Medium, doch der eigentliche Vorteil des Kundenprofils geht dadurch verloren.
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26. Mai 2017

Von Cowboys und Küssen – Die LoveLetter Convention 2017

Aktuelles, Messe, Neue Prozesse, Produkte & Profile, Neue Publisher | 2 Comments

Bericht

Ein Treffpunkt für all jene, deren Herz für die Liebe schlägt: Die 6. LoveLetter Convention (LLC) in Berlin stand vom 20. bis 21. Mai erneut im Zeichen der großen Gefühle. Dabei herrschte vor allem eins: eine familiäre Atmosphäre.

 

Foto ©Klaudia Szabo

Die LoveLetter Convention – eine Messe, die sich von der Masse abhebt

Am Campus der GLS Sprachschule in Berlin findet im Frühjahr traditionell die Messe statt, bei der sich alles um die Liebe dreht. Elf Verlage traten dieses Jahr als Sponsoren auf, darunter auch Größen wie der Ravensburger Buchverlag oder Bastei Lübbe. Mit dabei waren auch Autoren wie Poppy J. Anderson, Cora Carmack oder Samantha Young. Ihre Bücher verkaufen sich in dem Genre auch international in hohen Auflagen.

Was macht also eine verhältnismäßig kleine Messe wie die LoveLetter Convention attraktiv für diese Autoren, die in Standorten wie Leipzig oder Frankfurt am Main eine weitaus größere Masse an Besuchern erreichen könnten?

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23. Mai 2017

„Es wird nicht geschrieben!“ – Zu Besuch im Deutschen Literaturinstitut

Aktuelles | 1 Comment

Bericht
 

Wenn man den Weg zum Literaturinstitut geht, hat man fast das Gefühl, eine Hochsicherheitszone zu betreten, denn das historische Gebäude befindet sich direkt neben dem Amerikanischen Generalkonsulat, dessen Zufahrt von der Polizei abgesperrt und gesichert wird. Mein erster Gedanke, als ich mich Donnerstagabend auf den Weg gemacht habe, war dabei fast: „Sind die jungen Autoren eine so bedrohte Spezies, dass man sie beschützen muss?“ Doch ein Blick auf Google Maps schaffte Klarheit. Und doch könnte man fast meinen, dass eine kleine Gruppe von 40 aktiven bzw. 60 immatrikulierten Studenten doch schutzbedürftig sei.

Literarisches Schreiben

Doch von vorn: Am Donnerstag, dem 18. Mai 2017, lud der Verein Junge Verlagsmenschen alle Interessierten zu einem Besuch im Deutschen Literaturinstitut Leipzig ein, das als Teil der Universität Leipzig den Bachelor- und Masterstudiengang Literarisches Schreiben anbietet. Im Institut beantwortete Jörn Dege, Absolvent und aktueller Geschäftsführer, sämtliche Fragen, die den insgesamt 13 Teilnehmern einfielen. Abgehalten wurde diese Fragerunde im Saal des Literaturinstituts, der eigentlich gleichzeitig der Eingangsbereich ist. Wie wir uns bei der anschließenden kurzen Führung selbst überzeugen konnten, handelt es sich dabei auch wirklich um den schönsten Raum des Gebäudes, welches Jörn Dege selbst als eher trostlos beschrieb, trotz der schönen Fassade. An den Wänden des Saals hingen Fotografien einer Absolventin der gegenüberliegenden Hochschule für Grafik und Buchkunst, die die liebsten Leseorte bekannter Autoren, Künstler und anderer bekannter Persönlichkeiten zeigten.

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