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14. Mai 2016

Der Verlag an der Este

Kleinverlag, Verlage der Zukunft | 0 Comments

Der Verlag an der Este kommt aus Buxtehude – wie Buxtehude? Ja Buxtehude existiert wirklich, ganz in der Nähe von Hamburg. Dort können nicht nur Hunde mit dem Schwanz bellen und schlaue Igel Hasen im Rennen besiegen, sondern dort sorgt auch der Verlag an der Este dafür, dass Bücher in die Hände junger Leser gelangen und das seit gut 25 Jahren.

Und was ist nun das Besondere? Macht das nicht jeder Kinder- und Jugendbuchverlag?
Nicht ganz, denn der Verlag an der Este hat es sich zum Ziel gemacht, Buchprogramme zu erstellen, die Kinder und Jugendliche motivieren zu lesen. Um dies zu erreichen, setzt sich das Angebot vor allem aus Büchern mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis und aus Restauflagen sowie selbstverlegten Büchern zum kleinen Preis zusammen.

Besondere Buchprogramme

Der Verlag an der Este erstellt seine Buchprogramme, indem er aus der Titelflut des deutschen Buchmarktes Titel auswählt und diese prüft bevor sie ins Programm aufgenommen werden. Dabei wird auf altersgerechte Inhalte und Sprache geachtet, vor allem aber darauf, dass sich die Leser mit der Geschichte identifizieren können sowie das bereits genannte Preis-Leistungs-Verhältnis.

Leseförderung wird groß geschrieben

Der Grund hinter diesem etwas anderen Angebot ist das große Ziel junge Menschen dazu zu bringen ein Buch in die Hand zu nehmen und zu lesen. Bücher erfahren eine immer größere Konkurrenz durch andere Medien, dabei ist und bleibt Lesen eine wichtige Kernkompetenz im alltäglichen Leben. Die positiven Effekte sind weithin bekannt, wie Anregung der Fantasie oder auch die verbesserte Sprachkompetenz, wozu zum Beispiel ein vergrößerter Wortschatz gehört.

Bücherzeitungen – der etwas andere Vertrieb

Der Verlag an der Este ist auch was den Vertrieb angeht kein herkömmlicher Verlag, denn auch hier ist man einen etwas anderen Weg gegangen. Da die Hauptzielgruppe Schüler sind, hat man beschlossen diese direkt zu erreichen und dazu Bücherzeitungen zu entwickeln.
FindeFund ist die Zeitung für Kindergartenkinder bzw. deren Eltern und Erzieher, dann folgt „Gänsefüßchen“ für Grundschulkinder und schließlich gibt es noch den Bücherigel für SchülerInnen der Sekundarstufe.


Die Verteilung der Zeitungen erfolgt vor allem über die Schulen. Bei uns war es früher immer ein großes Ereignis, wenn die neuen Bücherigel da waren. Wir bekamen Unterrichtszeit, um in der Zeitung zu schmökern und zeigten uns gegenseitig die Bücher, die wir haben wollten. Die Auswahl wurde noch von den Eltern abgesegnet, sonst wären so manche Bestellungen etwas ausgeartet und ein paar Tage später kam das Bücherpaket in der Schule an.
In den Zeitungen hat fast immer jeder etwas gefunden, da diese nach Alter und Interessen aufgeteilt waren und eine bunte Mischung boten. Der Verlag hat es so geschafft seine Bücher, direkt in die Hände seiner Leser zu bringen und der kleine Preis ist dann erst recht kein Hindernis mehr.

Für mich ist der Verlag an der Este ein Stück Kindheit, der mit seinem etwas anderen Konzept einen wirklich guten Beitrag zur Leseförderung leistet!

Autor: Anna Sophie Fromhage

5. Mai 2016

Bücher für den Badespaß

Neue Prozesse, Produkte & Profile, Verlage der Zukunft | 0 Comments

Bücher können überall gelesen werden, egal ob mit einem physischen Buch in der Hand oder mit einem E-Reader. Zu Land oder zu Wasser, überall können wir unsere Lieblingsgeschichten lesen. Nun ja, vielleicht doch nicht zu Wasser. Wenn man nicht gerade einen wasserfesten E-Reader besitzt, ist Lesen im Wasser immer mit Komplikationen verbunden. Heißt das, wir müssen auf unsere Krimis, Thriller und co. in der Badewanne oder im Pool verzichten? Nein, denn der Verlag Edition Wannenbuch hat sich dafür etwas überlegt.

Der in Chemnitz ansässige Verlag produziert Wannenbücher für Erwachsene. Die meisten von uns kennen diese hübschen, aus Kunststoff bestehenden, wasserfesten Bücher, die kleine Kinder mit in die Badewanne nehmen, damit es da nicht so langweilig ist. Edition Wannenbuch produziert solche Bücher, nur mit Inhalten für die Großen. Egal ob Krimi, Romanze, Komödie, sogar Reiseführer gibt es; für jeden ist etwas dabei.
Die Idee kam den ehemaligen Journalisten Jens Korch und Grit Strietzel im Urlaub. Familie und Freunde entspannen sich am Pool, wobei die Kinder dort ihre Badebücher lesen, und die Erwachsenen neidisch zugeben, dass sie so etwas auch gerne hätten. Gesagt, getan. Namen ausdenken, Druckereien anfragen und schon geht es los. Oder ist das doch nicht so einfach?

Diese Badewannenbücher, wie ihre Kollegen für die Kleinen, bestehen aus Kunststoff, welches in China bedruckt wurde. Wieso gerade China? Das hat nichts damit zu tun, dass es dort billiger ist, sondern weil die vielen deutschen und europäischen Druckereien bei denen angefragt wurde, abgelehnt haben. Dann steht dort eben ‚Made in China‘, das heißt nicht, dass die Qualität schlechter ist. Die Badewannenbücher der Edition Wannenbuch wurden allen möglichen Tests unterzogen (z.B. Lebensmitteltests) und entsprechen allen Qualitätsansprüchen.

Den Qualitätsansprüchen, was den Inhalt angeht, wird auch genüge getan. Es gibt einige Genre aus denen man wählen kann. Die Auswahl bei Krimis und Liebesgeschichten ist im Vergleich zu den anderen Genres ziemlich hoch. Fantasy-Geschichten gibt es leider noch nicht, aber vielleicht ist das eine neue Idee, die man umsetzen könnte? Sollte man keine Badewanne besitzen ist das auch kein Problem, es gibt auch Bücher für die Dusche.
Der Verlag verspricht, dass man mit einem Wannenbuch ca. 15 Minuten unterhalten wird. Tja, das ist natürlich für jede Person unterschiedlich. Manche lesen langsam und brauchen 30 Minuten, andere sind schnell und brauchen nur 10 Minuten (Ich habe auch nur 10 Minuten gebraucht, aber ich bin auch ein schneller Leser). Im Schnitt sind 15 Minuten Lesezeit also ein guter Rahmen.

Ich persönlich finde diese Idee großartig (und habe selbst auch ein Wannenbuch). Die Idee ist nicht neu, aber das Badebuch für eine neue Zielgruppe so zu erschließen, finde ich sehr innovativ. Es muss nicht immer eine ganz neue Idee sein, mit der man Erfolg haben kann. Manchmal reicht es auch, neue Zielgruppen anzusprechen.

Ich hoffe, dass die Edition Wannenbuch noch weiter großen Erfolg hat und noch viele Badewannenbücher produziert.

Autorin: Franziska Sachse

26. April 2016

Das neue VdZ-Team stellt sich vor

Verlage der Zukunft | 0 Comments

Vdzteam

Es steht ein Wechsel an beim Team von „Verlage der Zukunft“. Ab Mai übernehmen die Zweitsemester des Studiengangs Buchhandel/Verlagswirtschaft an der HTWK Leipzig die Gestaltung dieser Plattform. Wir sind eine bunte Mischung aus neugierigen Buchstudenten und verrückten Kreativarbeitern, die den Blog das nächste halbe Jahr mit Leben füllen.

Dieses Mal dreht sich alles um das Motto „Kleine Verlage – große Chancen“. Unser Ziel ist es, die Arbeitsweise von Kleinverlagen und ihren Weg in der Branche unter die Lupe zu nehmen. Diese oft unterschätzten Branchenteilnehmer überraschen uns immer wieder mit innovativen Einfällen und ausgefallenen Produkten. Aus diesem Grund wollen wir deren Arbeitsweise und Weg in der Branche näher beleuchten. Neben unseren Artikeln wird das alljährliche Speedmeeting auf der Frankfurter Buchmesse ein weiteres Highlight sein. Dieses dient dazu, Unternehmen der Buchbranche und den talentierten Nachwuchs an einem Tisch zusammentreffen zu lassen. Außerdem findet dort eine Führung zu den Ständen interessanter Verlage statt, während auf der Jobbörse künftig wieder aktuelle Stellenangebote zu finden sind.

Wir begrüßen alle Leser, die den Blog bereits verfolgen und heißen alle Neuankömmlinge herzlich Willkommen. Über Lob, Anregungen und natürlich auch Kritik freuen wir uns und wünschen eine unterhaltsame Zeit.

Autoren: Niklas Gaube, Elisa Schön

4. Februar 2016

Unser Besuch bei der future!publish

Internationale Entwicklungen, Interview, Neue Prozesse, Produkte & Profile, Neue Publisher, Veränderungen der Arbeitswelt, Verlage der Zukunft | 0 Comments

(Quelle: Fotocredit © Literaturtest/Sandra Ratkovic)

(Quelle: Fotocredit © Literaturtest/Sandra Ratkovic)

Vom 28. bis 29. Januar fand zum ersten Mal die future!publish, der neue Kongress für die Buchbranche, in der Urania Berlin statt. Organisiert wird der Kongress von Literaturtest und dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels. Ein Teil des Verlage der Zukunft-Teams hatte die Möglichkeit einen Tag lang daran teilzunehmen und Einblicke in die Gegenwart und Zukunft der Branche zu gewinnen.

 

 

 

Eröffnet wurde der Kongress mit einer spannenden Keynote von Chantal Restivo-Alessi. Frau Restivo-Alessi ist Chief Digital Officer und Executive Vice President bei dem zweitgrößten Publikumsverlag der Welt, HarperCollins. In ihrer Keynote stellte sie HarperCollins vor, beurteilte neue Entwicklungen der Branche und gab den Teilnehmern wichtige Impulse. Ihr Hauptanliegen war, der Branche Selbstbewusstsein mit auf den Weg zu geben und die Position der Autoren zu stärken. Ihr Credo: Für HarperCollins ist jeder Autor ein Superstar.

Chantal Restivo-Alessi (Quelle: Fotocredit © Literaturtest/Sandra Ratkovic)

 

Nach diesem anregenden Einstieg besuchten wir den Vortrag von Jana Lippmann, welche die Marktforschungsabteilung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels e.V. leitet. Sie präsentierte die Ergebnisse der neuen Buchkäufer- und Leserstudie von 2015. Diese Analyse anhand der Sinus-Milieus gewährt tiefe Einblicke in das Kauf- und Leseverhalten, sogar ein Blick auf die Bücherregale der Studienteilnehmer ist möglich. Unserer Meinung nach bietet diese Studie eine gute Möglichkeit für Verlage, ihre Kunden besser zu verstehen und gezielter anzusprechen. Mithilfe der Studie ist es auch möglich, Strategien zu entwickeln, wie man Menschen ansprechen kann, die nicht als die klassische Buchkäuferschaft gelten. Interessierte können die Studie ab sofort beim Börsenverein des Deutschen Buchhandels erwerben.

Im Anschluss ging es schnell zum nächsten Vortrag. Aufgrund des großen Andrangs hatten wir die Möglichkeit, diesen aus nächster Nähe zu erleben. Falko Löffler sprach zum Thema „Was die Buchbranche von der Computerspielbranche lernen kann“. Der umtriebige freie Autor schreibt und übersetzt unter anderem Texte für Computerspiele. Nach einem charmanten Einstieg in den Vortrag, in dem er beschrieb, wie er über sein Lieblingsbuch „Per Anhalter durch die Galaxis“ und das dazugehörige Computerspiel bereits im jungen Alter die Verbindung zwischen beiden Branchen knüpfte, teilte Falko Löffler seine Erkenntnisse aus jahrelanger Arbeit für die Buch- und Computerspielbranche. Er brachte die von ihm gelieferten Denkanstöße treffend auf den Punkt: „Veränderung ist Dauerzustand, das Preisgefüge ist dynamisch geworden, Schnelligkeit wird belohnt, Raubkopien sind nicht an allem Schuld und auf Konvergenz folgt Divergenz“.
Die auf den unterhaltsamen und aufschlussreichen Vortrag folgende Pause geriet durch leichte Verzögerungen etwas kurz. Dafür wurde aber mit Brezeln, Kaffee und Kuchen entschädigt und trotz der Kürze bot sich die Möglichkeit, mit anderen Kongressteilnehmern ins Gespräch zu kommen.

Nach der Stärkung erwartete uns future!inspiration 1. Bei dieser Veranstaltung präsentierten sich innovative Unternehmen mit einem jeweils 10-minütigen Vortrag. Im Anschluss hatte das Publikum die Möglichkeit, Fragen zu stellen sowie Lob und Kritik zu äußern.
Stephan Heck von Sprylab eröffnete die Runde. Er stellte die Purple Publishing Suite vor, mit der sich Inhalte perfekt für digitale Endgeräte aufbereiten und in digitale Storytelling-Formate überführen lassen. So können z. B. eMags eindrucksvoll und nutzerorientiert gestaltet und produziert werden. Das mithilfe der Software entwickelte eMag „Epos“, ein neues Wissensformat der Welt, gewann mit der ersten Ausgabe über den 1. Weltkrieg den Preis für „Best in Tablet Publishing“ bei den Digital Media Awards Europe.
Im Anschluss stellte der Mediendesigner Caspar Armster Buchlichter vor, eine Online-Buchhandlung, die Kinder- und Jugend-E-Books verkauft und Eltern bei der Auswahl der E-Books für ihre Kinder unterstützt. Anders als üblich werden die E-Books hier nicht einfach nach Verkaufsrang, sondern inhaltlich, thematisch, nach Lesealter und technischer Umsetzung sortiert. Danach kam Tobias Fischer zu Wort. Er ist Entwickler bei der pagina GmbH und stellte printCSS vor, den Nachfolger von xsl-fo bei der vollautomatischen Satzausgabe von XML-Daten. PrintCSS bietet im Vergleich zu seinem Vorgänger viele neue Möglichkeiten zur Herstellung eines gestalterisch höherwertigeren Satzbildes.

Für einen besonderen Abschluss des Tages sorgte der letzte Vortrag. Vorgestellt wurde die LogBook App, die Literatur im Raum erfahrbar machen soll. Entwickelt wird diese am =mcm institute der Universität St. Gallen. Mittels Augmented Reality werden die Grenzen zur realen Umgebung überwunden, um dem User ein neuartiges Literaturerlebnis zu bieten. In Zusammenarbeit mit dem Diogenes-Verlag entsteht so ein tolles Projekt, mit dem man ab Oktober 2016 thematisch verschiedene Spaziergänge durch Zürich unternehmen kann. Dieses Projekt sollte alle Verlage dazu anregen, in eine neue Richtung zu denken und die Möglichkeiten der Digitalisierung bestmöglich auszuschöpfen.

Nach diesem anregenden und informativen Tag auf dem Kongress verabschiedeten wir uns wieder Richtung Leipzig.

Autoren: Julia Benter, Julia George

29. Januar 2016

Speedmeeting auf der Leipziger Buchmesse 2016

Interview, Neue Publisher, Verlage der Zukunft | 0 Comments

Du bist interessiert an der Verlagsbranche und hast in diesem Bereich ein erfolgreiches Studium abgeschlossen? Jetzt fehlt dir nur noch der passende Job, damit du deine gelernten Kenntnisse effektiv nutzen kannst? Dann bist du bei uns genau richtig!

Das Speedmeeting ist eine Veranstaltung, bei der ihr als junge Nachwuchstalente mit den Führungskräften der Verlagsbranche in Kontakt treten könnt. Auch auf der Leipziger Buchmesse 2016 sind wir wieder dabei!

Datum: 18.03.2016

Uhrzeit: 14:00 – 17:00 Uhr

In einer zwanglosen Atmosphäre habt ihr die Möglichkeit, in 8-minütigen Bewerbungsgesprächen die Führungskräfte der Verlagsbranche kennenzulernen. Nutzt diese einmalige Chance, um Kontakte zu knüpfen, Eindrücke zu sammeln und zu hinterlassen, Informationen aus erster Hand zu erhalten und möglicherweise einen super Job zu ergattern. Gleichzeitig haben die Unternehmen der Verlags- und Medienbranche die Chance, talentierte, engagierte Nachwuchskräfte kennenzulernen.

Ab sofort könnt ihr euch für das Speedmeeting in Leipzig bewerben:

Sendet uns euren Lebenslauf mit Angabe des Studiengangs oder eurer Ausbildung an speedmeeting@verlagederzukunft.de. Die Bewerbungsfrist endet am 14. Februar 2016. Bitte gebt an, ab wann ihr dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen könnt, ob ihr räumlich flexibel seid und für welche Bereiche ihr euch interessiert!

Zusammen mit Sabine Dörrich von der Personalagentur Dörrich werden wir 10 Bewerber auswählen.

Detaillierte Informationen erhaltet ihr nach Eingang eurer Bewerbung. Für weitere Fragen stehen wir euch natürlich gern zur Verfügung.

Weitere Informationen zum Karrieretag auf der Leipziger Buchmesse findet ihr hier: http://www.leipziger-buchmesse.de/karrieretag/

27. Januar 2016

Zielgruppenanalyse von Heute – Persona

Neue Prozesse, Produkte & Profile, Veränderungen der Arbeitswelt, Verlage der Zukunft | 0 Comments

Jeder, der schon einmal in den Genuss gekommen ist, eine Zielgruppenanalyse zu erstellen, weiß welch großer Aufwand dahinter steckt. Man erfasst, bewertet und verbindet Massen von Daten, um das verschwommene unklare Bild der Zielgruppe, des Kunden zu schärfen. „Weißt du, wie schwer es ist, sich eine Person ohne Konturen vorzustellen? Eine Person, die so einen verdammt großen Einfluss auf dein Leben hat?“ – Ein Zitat aus einem Schauspiel, das ich letzten Samstag sah. Ein Zitat, das man perfekt auf die Aufgabe der Zielgruppenanalyse anwenden kann. Die Zielgruppe hat „so einen verdammt großen Einfluss“ auf den Erfolg eines Unternehmens. Bewirbt man mit seinem Produkt die falsche Zielgruppe, wird wohl ein tolles und innovatives Produkt weder seinen gedachten Zweck erfüllen noch Umsätze erzielen. Also zerbricht man sich den Kopf, sammelt eine große Menge von Daten, die man miteinander verknüpft und auswertet, um das Bild seiner Zielgruppe so scharf und treffend wie möglich zu zeichnen.

Persona? Was ist das?

Symbolbild

Symbolbild

Die Definition von Personae ist eine spezielle Art der Zielgruppenanalyse. Die Persona ist eine fiktive Person, die typische Anwender einer Zielgruppe repräsentiert. Sie soll die Eigenschaften eurer Zielgruppe verdeutlichen. Personae erstellt man am besten in der Konzeptions- und Entwurfsphase eines Produktes. Sie sollen einen dann in jeder weiteren Phase des Produktionsworkflows begleiten und als Hilfe für Entscheidungen dienen. Eine Persona sollte auf realen Informationen über die Zielgruppe basieren. Es reicht nicht aus, sich eine Person auszudenken und dieser mögliche Verhaltensweisen, Wünsche und Ziele zuzuschreiben. Nein – man braucht empirische Daten über die Zielgruppe, welche man beispielsweise aus Interviews oder Umfragen gewinnen kann. Man sollte dabei den Aufwand nicht unterschätzen, den man für eine effektive Persona benötigt. Für eine halbwegs repräsentative Persona benötigt man schon zehn bis zwölf einstündige Interviews. Je mehr empirische Informationen vorliegen, desto repräsentativer wird die Persona. Aus den gewonnenen Daten filtert man die wichtigsten Zielgruppen und deren deutlichsten Eigenschaften, die man für die Persona zusammenfasst. Wie viele Personae man benötigt, hängt davon ab, wie komplex das Produkt ist und wie viele Zielgruppen es anspricht. In der Regel reichen meist vier bis fünf Personae aus. Man kann die Persona auch in primäre und sekundäre Persona unterteilen. Primäre Personae repräsentieren die wichtigsten Zielgruppen und sollten maßgeblich für die Haupteigenschaften unseres Produktes sein. Sekundäre Personae können für mögliche zusätzliche Eigenschaften des Produktes dienen.

In welcher Form werden Personae dargestellt?

Man nehme einen realistischen Namen und ein realistisches Bild von der Person als Kontur. Dann spickt man das Profil der Person mit Daten, die man aus den Interviews gewonnen hat:

  • Demografische Daten (Familienstand, Ausbildung, Alter, Geschlecht etc.)
  • Daten über den Beruf und seine Hauptaufgaben
  • Ziele, Wünsche, Motivation und Erwartungen (an unser Produkt)
  • Verhaltensweißen (Kaufverhalten, Internetnutzung etc.)
  • Vorlieben, Abneigungen und Hobbies
  • ein Zitat, dass die wichtigsten Eigenschaften der Zielgruppe zum Ausdruck bringt

Diese Daten schreibt man nun in einem ein- bis zweiseitigen Text nieder. Eine erzählende Form des Textes bietet sich an. Geschichten sind fesselnder und bleiben besser im Gedächtnis als bloße Stichpunkte.

Wofür sind Personae gut? Welche Vor- und Nachteile haben sie?

Die fertig gezeichnete Persona kann nun bei jeder wichtigen produktbezogenen Entscheidung eingesetzt werden. Man spart Diskussionszeit und kann effizienter arbeiten. Man hat eine konkrete Person vor Augen und damit auch klare Ziele. Jeder Mitarbeiter sollte die Personae kennen, damit auch jeder die gleiche Vorstellung der Zielgruppe im Kopf hat. Die Persona drängt zu einem zielgruppenorientierten Handeln. In jeder Phase seiner Produktion kann das Produkt ständig wieder und wieder evaluiert werden. Passt das Produkt noch zur Zielgruppe? Prozesse werden priorisiert.
Ein Nachteil der Persona ist der hohe Aufwand ihrer Erstellung und ihre Kurzlebigkeit. Ihre repräsentative Person wächst leider nicht mit den Vertretern ihrer Zielgruppe mit. Daher muss man seine Persona ständig erneuern und auffrischen.

Autor: Phillip Jacob

20. Januar 2016

Reiseführer – App und Buch im Vergleich

Meinung & Kritik, Neue Prozesse, Produkte & Profile, Verlage der Zukunft | 0 Comments

Ein neues Jahr hat begonnen und viele Urlaubspläne werden oder wurden schon geschmiedet. Jeder geht unterschiedlich an die Urlaubsplanung und -vorbereitung. Viele holen sich Inspiration im Internet oder in Gesprächen mit Bekannten und Freunden. Wenn man bereits weiß, wohin es gehen soll, kann man sich Reiseführer in Buchhandlungen oder Online-Shops kaufen und sich daraus wichtige Tipps holen. Oder man verwendet Reiseführer-Apps.

Aber worin liegen die Vor- und Nachteile bei einer Reiseführer-App im Vergleich zu einem Buch?

Beispielhaft werden hier die Marco Polo Reiseführer-App von MairDumont und ein Marco Polo Reiseführer verglichen.

Die Marco Polo Reiseführer-App ist im AppStore kostenlos erhältlich. Dabei sind In-App-Käufe für je 4,99 € möglich, welche einzelne, spezialisierte Reiseführer enthalten (z. B. Mallorca, Paris, London etc.). Somit gibt es bei der kostenlosen App die Möglichkeit sich über Sehenswürdigkeiten, Aktivitäten & Ausflüge, Essen & Trinken, Übernachten und Reiseangebote zu informieren. Aber um zum Beispiel bei der Kategorie „Sehenswürdigkeiten“ nach Touristenattraktionen, architektonische Highlights oder Museen zu filtern, benötigt man die jeweilige App zum Reiseziel.

Wenn man noch nicht so recht weiß, wohin man verreisen möchte, hilft einem die Funktion „Inspirieren lassen“ eventuell weiter. Hier kann man den gewünschten Reisemonat angeben und auch vorgeben, was man erleben möchte: Kultur, Outdoor, See, Feiern, Shopping, Meer oder Wintersport.

Wählt man beispielsweise die Kategorien Kultur, Outdoor, See und Meer, bekommt man die Vorschläge Kroatien, Frankreich, Südschweden – Stockholm, USA Ost usw. mit einem Link zum jeweiligen Reiseführer und Ausflug-Tipps. Des Weiteren gibt es auch „In die Ferne reisen“, „Etwas in der Nähe erleben“ und „Meine Reise planen“. Diese sind sehr hilfreiche Funktionen mit Überblick über die angebotenen Ziele.

In diesem Fall ist man mit einer Reiseführer-App klar im Vorteil, denn man kann sich über alle möglichen Reiseziele informieren und seine Reise planen (zum Planen muss man jedoch ein Benutzerkonto anlegen). Von Route anzeigen lassen und Reisekostenangabe bis zu Hotelvorschlägen ist alles mit dabei. Zudem verspricht die App ausreichend Platz für Urlaubsbilder auf dem Smartphone oder Tablet, da sie mit geringem Speicherplatz auskommt. Durch die Offline-Funktion fallen keine Roaming-Gebühren an.

Im Vergleich dazu bietet ein Reiseführer aus der Buchhandlung/dem Online-Shop jeweils nur Informationen für ein spezifisches Reiseziel mit den dazu relevanten Informationen zu „Sehenswertes“, „Essen & Trinken“, „Einkaufen“, „Am Abend“, „Übernachten“, „Spaziergänge“, „Events, Feste & mehr“, … usw.

Ansonsten muss das Buch ohne weitere Zusatzfunktionen auskommen – wobei Faltkarten und Cityatlasse enthalten sind.

Aber gibt es DEN Reiseführer? DIE ideale Lösung? Die Antwort lautet: Das muss jeder für sich selbst entscheiden.

Es gibt Buchliebhaber, welche etwas zum Blättern brauchen, vielleicht auch, um sich Notizen zu machen, zum Schmökern vor der Reise oder als Erinnerungsstück nach der Reise.

Genauso gibt es App-Liebhaber, die gerne viele Funktionen nutzen möchten, sich den Weg navigieren lassen, viele Informationen im Überblick haben wollen.

Jedoch muss es kein Entweder-oder-Fall sein. Die Reise-App kann durchaus als Ergänzung zum Buch dienen.

Autor: Magdalena Trauth

 

Gewinnspiel

Welchen Reiseführer hättet ihr am liebsten und wieso?

Schreibt uns ab morgen, dem 21.01.2016, auf Facebook unter unserem Gewinnspielbeitrag Eure Meinung und gewinnt einen von drei Reiseführern von Marco Polo des MairDumont Verlages!

Zur Auswahl stehen: je ein Reiseführer zu Australien, Florenz und zur Mecklenburgischen Seenplatte.

Australien Marco Polo Florenz Marco Polo Mecklenburgische-seenplatte Marco Polo

 

Das Gewinnspiel beginnt morgen am 21.01.2016, Teilnahmeschluss ist der 28.01.2016

Die Gewinner werden unter allen, die den Facebook-Post kommentieren (oder teilen) ausgelost. Teilnehmen dürfen alle ab 18, Mitarbeiter von www.verlagederzukunft.de und MairDumont sind von der Teilnahme ausgeschlossen.

Viel Glück!

 

Vielen Dank an MairDumont für die zum Gewinnspiel zur Verfügung gestellten Bücher. Weitere Informationen zum Verlag gibt es unter: http://www.mairdumont.com – und eine große Auswahl an Marco-Polo Reiseführern gibt es hier: http://shop.marcopolo.de.

13. Januar 2016

eMagazine

Veränderungen der Arbeitswelt, Verlage der Zukunft | 0 Comments

Schon seit Langem werden neben eBooks auch Zeitschriften digital angeboten. Bei so genannten eMagazines oder eJournals steht dem Leser zu einer gedruckten Zeitschrift der Inhalt digital zur Verfügung. eMagazines sind im Gegensatz zu im Internet angebotenen Vorschauen oder „abstracts“, die lediglich auf ein Printausgabe verweisen, dauerhaft und im Volltext zugänglich.

Hauptsächlich werden eMagazines zusätzlich zur Printausgabe publiziert, wobei reine Online-Zeitschriften, auch „e-only“ genannt, noch eher eine Seltenheit darstellen. Eine wichtige Rolle spielen bei eMagazines die wissenschaftlichen Zeitschriften, die in etwa 10 bis 15% dieser „e-only“-Sparte ausmachen. Auch das Typografiemagazin „Schrägstrich“ der HTWK Leipzig setzt auf eine reine digitale Publikation und ist bisher auf Apple Endgeräten kostenlos als eigene App zugänglich.

Viele Zeitschriften verfügen über eigene Apps, worüber die einzelnen Ausgaben gekauft werden können. Auch ältere Ausgaben können noch lange nach der eigentlichen Veröffentlichung, eventuell sogar etwas günstiger, erworben werden. Kurze Vorschauen in die einzelnen Ausgaben sowie Abonnements über verschiedene Laufzeiten sind hierbei immer möglich.

Der Axel Springer Verlag hingegen bietet mit seiner App „ikiosk“ einen digitalen Kiosk an, bei der verschiedenste Zeitungen, Zeitschriften und Magazine der unterschiedlichsten Rubriken angeboten werden. Auch hier kann man Abonnements bestellen und teilweise, abhängig von der jeweiligen Zeitschrift, sogar eine kostenlose Ausgabe als Leseprobe erhalten.

Die Vorteil von digitalen Publikationen gegenüber der Printausgaben liegt bei der Möglichkeit der multimedialen Anreicherung. In eMagazines können beispielsweise Boxen für zusätzliche Informationen oder direkte Links und Verweise auf Websites eingefügt werden. Ebenfalls können ganze Bildergalerien platziert und Videos oder Gif-Dateien abgespielt werden.

Weitere Vorteile von eMagazines liegen bei der Kompatibilität zu verschiedenen Endgeräten sowie des geringen Speicherplatzes, den sie benötigen. Außerdem können sie zeitlich unabhängig gelesen werden.

Autor: Catharina Czipf

5. Januar 2016

Seniorenapps

Internationale Entwicklungen, Meinung & Kritik, Neue Prozesse, Produkte & Profile | 0 Comments

Das Thema App geht nicht nur die junge Generation an. Immer mehr Senioren verwenden Android-Geräte und möchten verschiedene Apps zusätzlich nutzen. Der App-Markt hat auf die neue Nachfrage reagiert und Apps entwickelt, die vielen Senioren das Leben leichter machen sollen. Einige werden im Folgenden vorgestellt.

Big Launcher

Der Big Launcher ist ein Tool, das für viele Senioren sehr hilfreich zur Bedienung des Android-Gerätes ist. Es ersetzt, wenn gewünscht, die komplette Bedienoberfläche des Gerätes und vereinfacht die Menüeinstellungen durch verständliche Darstellung. Inwieweit die Bedienung vereinfacht werden soll, kann durch das verhindern und einschränken einzelner Funktionen eingestellt werden. Die bekannte Wischbewegung, die normalerweise für den Seitenwechsel genutzt wird, kann allerdings in der App nicht verwendet werden. Dazu sind dafür vorgesehene Buttons zu betätigen.

Besonders an dieser App ist der SOS-Button, der sich individuell konfigurieren lässt. Im Notfall können wenn gewünscht eigens formulierte Texte an verschiedene Nummern gesendet werden. Gleichzeitig kann die aktuelle GPS-Position hinzugefügt werden und wahlweise kann automatisch ein Anruf erfolgen.1.Logo

Um einen unbeabsichtigten Notruf abzubrechen, gibt es eine Time-Out-Funktion: die Zeitspanne, die verstreichen soll, bis die Nachrichten verschickt werden sollen, kann eingestellt werden.

Die kostenlose Version ist bis auf die individuelle Homescreeengestaltung vollständig einsetzbar.

 

99 Tipps für mehr Gesundheit

Mit zunehmendem Alter wird das Thema Gesundheit immer präsenter. Gegen kleinere Alltagsbeschwerden bietet diese App einige Hausmittel.

Übersichtlich sortiert in dreizehn Themengebiete, gibt es mittlerweile mehr als 99 Tipps beispielsweise zum Abnehmen, zum besseren Einschlafen, Erkältungen und Frauengesundheit. Vorbeugend kann man sich auch über Themen wie Hautpflege, Diät, Wellness und „Gesund auf Reisen und im Beruf“ informieren. Der Inhalt ist allgemein verständlich und alltagstauglich. Mit wenig Aufwand soll man viel für die Gesundheit tun können. Außerdem scheinen die Tipps der App-Beschreibung zufolge fachlich einwandfrei zu sein.

99Tipps

Kreuzworträtsel Free

Nicht nur Senioren füllen ab und zu Kreuzworträtsel in den Zeitungen aus. Für den Fall, dass man in einem ereignislosen Moment keine Zeitung zur Hand hat, vertreibt diese App die Langeweile. Leider sind die WortumschreibungenKreuzworträtsel etwas klein, das Zoomen in den Text ist daher unerlässlich. Bei einer höheren Displaygröße mit höherer Auflösung macht das Raten für Senioren mit schlechtem Augenlicht mehr Spaß, da man dort nicht zoomen muss und dadurch nicht so schnell den Überblick verliert. Es kann zwischen 3 Schwierigkeitsgraden gewählt werden. Die App ist imApple-Store kostenlos erhältlich

Ein anderes bekanntes Knobelspiel in App-Form ist „Sudoku Free“, welches als Android-Version im Google-Playstore erhältlich ist. Auch dieses bietet kostenlosen Spielspaß.

Sudoku

Toiletten-Scout

Für viele ältere Menschen ist es wichtig schnell das stille Örtchen aufsuchen zu können. Um nicht jedes Mal nachfragen zu müssen, wo das nächste WC ist, gibt es diese nützliche App. Der Toiletten Scout spürt mithilfe der aktivierten GPS-Funktion die WC`s in Ihrer Nähe auf. Aufgelistet oder auf einer Landkarte finden Sie über 600.000 Öffentliche Toiletten oder Toiletten in Restaurants. Eine Navigation zum nächstgelegenen Ort ist natürlich mit inbegriffen. Außerdem soll auch gekennzeichnet sein, wie barrierefrei die Toilette bzw. ob sie per Rollstuhl zu erreichen ist. Eine hilfreiche App nicht nur für Senioren.

Toiletten-Scout
Wir hoffen, wir konnten einigen Senioren mit diesen verschiedenen Apps die Benutzung eines Android-Gerätes ein wenig vertrauter machen und nützliche Funktionen für das Leben im hohen Alter aufdecken. Für weitere App-Vorschläge wird diese Seite empfohlen.

Autorin: Anna Krieg

4. Januar 2016

future!publish – Kongress für die Zukunft

Internationale Entwicklungen, Interview, Neue Prozesse, Produkte & Profile, Veränderungen der Arbeitswelt | 0 Comments

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future!publish ist der neue Kongress zur Zukunft des Publizierens“ heißt es auf der Website: Für alle Interessierten der Buchbranche wird dies wohl eine erfreuliche Neuigkeit sein. In Berlin startet Ende Januar ein neuer Kongress, der alles beinhaltet, was das Publisherherz begehrt.
Der Veranstalter der future!publish ist Literaturtest, eine Agentur für Buch-PR und Buchmarketing mit Sitz in Berlin. Wir von Verlage der Zukunft hatten die Möglichkeit, ein Interview mit dem Geschäftsführer Mathias Voigt zu führen.

 

HeMathias_Voigt_Literaturtest_Copyright_Sabine_Felber_14.4.2014rr Voigt, am 28. und 29. Januar startet Ihr neuer Kongress, die future!publish, in Berlin. Was genau kann sich der Unwissende unter der Veranstaltung vorstellen und an wen richtet sie sich?

Die future!publish präsentiert frische Ideen für das Publizieren sowie das Marketing und Verkaufen von Büchern und E-Books. Wir wollen der neue Treffpunkt für die Buchbranche sein.

Wir richten uns an alle, die in der Buchbranche tätig sind: „Verlagsmenschen“, Buchhändler, Dienstleister … Darüber hinaus wollen wir auch den Nachwuchs begeistern: Wir bieten ein besonders günstiges Kongressticket für Studenten, Azubis und Volontäre an!

Die Anmeldungen sind bislang so vielfältig wie der Buchmarkt – wir freuen uns auf Mitarbeiter aus Publikums- und Fachverlagen, auf Kollegen aus dem Buchhandel usw. Sie vertreten Unternehmen aller Größen und kommen aus ganz unterschiedlichen Abteilungen – von der Geschäftsführung über die (Online-)Marketing- und Presseabteilungen bis zum Vertrieb und dem Business Development.

Auf welche Themen und Schwerpunkte kann man sich als Besucher freuen?

Wir bieten einen Dreiklang aus Mindflow, Workflow und Networking. Es gibt Sessions zum Change Management, zum „Vertrieb der Zukunft“, zu technischen Fragen wie Metadaten, zu „Consumer Insight“-Themen, zur Nachwuchsförderung und dem Employer Branding – um nur einige Themen zu nennen …

Es gibt ja bereits andere Events, die sich an Brancheninteressierte richten. Was ist denn das Neuartige an Ihrem Kongress, worin hebt er sich von anderen Veranstaltungen zum Thema Publishing ab?

Wir wollen über den Tellerrand schauen, um zu sehen, wie wir in 5 oder 10 Jahren arbeiten werden; wir wollen konkret Handhabbares für die tägliche Arbeit präsentieren; wir wollen daran mitwirken, die noch existenten Gräben zwischen der analogen und der digitalen Welt zu überbrücken; wir wollen alle Akteure des Buchmarkts zusammenbringen; wir wollen nicht zuletzt den Nachwuchs mit einbeziehen und hören, wie er die Zukunft des Buches gestalten möchte.

Warum sollte man den Kongress auf keinen Fall verpassen?

Unseren Kongress sollte man auf keinen Fall verpassen: wenn man auf der Suche ist nach Impulsen für die eigene Arbeit; wenn man schauen möchte, welche Ideen und Produkte es im Markt gibt; wenn man mit Gleichgesinnten Perspektiven für die Buchbranche eröffnen möchte; wenn man mitten in Berlin inspiriert ins neue Jahr starten möchte.

Interviewer: Hanna Kerschefski

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