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28. März 2017

.ppf 2017

Aktuelles | 0 Comments

Zum ersten Mal fand letzte Woche vom 21.03. – 22.03.2017 das publishing and printing Forum an der HTWK Leipzig statt. Zu den Schwerpunkten Content, Apps und Digitaldruck wurden in diesem Rahmen verschiedene Vorträge und Workshops angeboten, die über die neusten Trends und Entwicklungen informierten. Nebenher bot sich auch die Möglichkeit, sein Netzwerk zu erweitern während eines gemeinsamen Dinners im Auerbachs Keller, in den Pausen oder aber beim gemeinsamen Besuch der Deutschen Zentralbücherei für Blinde in Leipzig.
Organisiert wurde das Forum von fünf Studenten der Studiengänge Buch- und Medienproduktion (B.A.) und Medienmanagement (M.A.), die im Modul Projektmanagement diese Veranstaltung über drei Semester erarbeiteten.

Am 21. März um 12:45 Uhr eröffnete Professor Dr. Alexander Grossmann das Forum und begrüßte alle dazu angereisten Gäste. Gleich danach starteten die Workshops und Vorträge, die in zwei Räumen im Gutenberg-Bau parallel stattfanden. Für die Pausen wurde ein weiterer Raum zur Verfügung gestellt, der die Gäste mit Getränken, Kuchen und allerlei Süßigkeiten versorgte.
Mein persönliches Highlight am Dienstag war der Vortrag von Dr. Stephan Malik, dem Geschäftsführer der SDP Sachsendruck GmbH in Plauen, der die Herstellung von Pappebüchern erläuterte, die in Deutschland nur noch in dieser einen Druckerei hergestellt werden. Weiterhin informierte er die Teilnehmer, mit welchen Mitteln er mit seinem Unternehmen aktuelle Trends umsetzte und was sonst noch alles mit Pappebüchern möglich war, wie beispielsweise ein einpflanzbares Bilderbuch, aus dem ein Apfelbaum wächst.
Einen weiteren spannenden Vortrag hielt Professor Dr. Michael Veddern von der Hochschule der Medien Stuttgart, der über Urheberrecht und Verlage sprach und ein wenig Licht in die aktuellen Entwicklungen bezüglich Onleihe, dem Reformvorhaben von Bildungs- und Wissenschaftsschranken, sowie dem VG-Wort Urteil zum Verlagsanteil brachte.
Den Abschluss des Tages des Tages ließ man mit einem gemeinsamen Konferenzdinner im Auerbachs Keller ausklingen – eine gute Gelegenheit um Gehörtes vom Tag auszutauschen und Kontakte zu erweitern.

Der Mittwoch startete schon um neun mit zwei Vorträgen zu Print CSS und Barrierefreien eBooks, sowie einem Workshop zu XSL Formattern im crossmedialen XML-Workflow. Ein besonderes Highlight war für mich Prof. Dr. Holger Zellmers Vortrag zu Gedruckten Funktionalitäten, die der HTWK Professor mit vielen Beispielen aus der Praxis lebendiger machte und den ein oder anderen Zuhörer in Staunen versetzte. So präsentierte er nicht nur die üblichen Veredelungsarten, die man von den meisten Druckprodukten kennt, er zeigte auch gedruckte Solarzellen in Magazinen, mit der der Kunde sein Handy am Strand aufladen konnte, oder aber in Seiten eingearbeitete Minidisplays, die dem Nutzer mehr Interaktion mit dem gedruckten Content ermöglicht.
Gegen 16:30 Uhr am Mittwoch Nachmittag endete der letzte Vortrag und ließ die Teilnehmer des Forums gut informiert über die neusten Trends und Entwicklungen der Buch- und Druckbranche zurück.

Für mich und sicherlich auch die meisten anderen Teilnehmer des Forums war diese Veranstaltung eine passende Ergänzung zur Leipziger Buchmesse und ein gelungener Auftakt für eine etwaige Wiederholung des publishing and printing Forums in den nächsten Jahren.

Weitere Informationen zum .ppf, den Referenten und dem Programm findet ihr auf der Webseite der Veranstaltung.

 

Autor: Reni Nürnberger

1. März 2017

Speedmeeting auf der Leipziger Buchmesse 2017

Messe, Verlage der Zukunft | 0 Comments

Du bist interessiert an der Verlagsbranche und hast in diesem Bereich ein erfolgreiches Studium abgeschlossen? Jetzt fehlt dir nur noch der passende Job, damit du deine gelernten Kenntnisse effektiv nutzen kannst? Dann bist du bei uns genau richtig!
Das Speedmeeting von Verlage der Zukunft ist eine Veranstaltung, bei der ihr als junge Nachwuchstalente mit den Führungskräften der Verlagsbranche in Kontakt treten könnt. Auch auf der Leipziger Buchmesse 2017 sind wir wieder dabei!

Dieses Jahr haben wir den Ravensburger Verlag, Neobooks, den Audio Verlag, die Personalagentur Dörrich Kleinhans und Partner, Mediatext sowie Bommersheim Consulting zu Gast.
In 8-minütigen Bewerbungsgesprächen in zwangloser Atmosphäre habt ihr die Möglichkeit, das Führungspersonal unserer vier Gastverlage kennenzulernen. Nutzt diese einmalige Chance, um Kontakte zu knüpfen, Eindrücke zu sammeln und zu hinterlassen, Informationen aus erster Hand zu erhalten und möglicherweise einen super Job zu ergattern. Gleichzeitig haben die Unternehmen der Verlags- und Medienbranche die Chance, talentierte, engagierte Nachwuchskräfte zu treffen.

Ab sofort könnt ihr euch für das Speedmeeting in Leipzig bewerben:
Sendet uns euren Lebenslauf mit Angabe des Studiengangs oder eurer Ausbildung an:
speedmeeting@verlagederzukunft.de

Die Bewerbungsfrist endet am 12. März 2017.

Zusammen mit der Personalagentur Dörrich Kleinhans & Partner wählen wir aus allen Bewerbern 10 Teilnehmer aus, welche außerdem jeweils ein Tagesticket für die Messe erhalten.

Bitte gebt an, ab wann ihr dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen könnt, ob ihr räumlich flexibel seid und für welche Bereiche ihr euch interessiert!
Detaillierte Informationen erhaltet ihr nach Eingang eurer Bewerbung. Für weitere Fragen stehen wir euch natürlich gern zur Verfügung.

Datum: 24. 03. 2017

Uhrzeit: 13.00-16.00 Uhr

Ort: Messegelände Leipzig, CCL Seminarraum 6/7

Bewerbung: bis 12.03. per Mail an speedmeeting@verlagederzukunft.de

24. Februar 2017

Messeführung Verlage der Zukunft LBM 2017 – Phantastische Literatur im Fokus

Messe, Verlage der Zukunft | 0 Comments

Ihr habt am 24.03. 2017 noch nichts vor, seid aber zufällig in Leipzig auf der Buchmesse und interessiert Euch für Phantastische Literatur? Dann nehmt doch teil an unserer Führung, die Phantastische Literatur in den Fokus setzt.

Das Phantastische Genre ist eins der spannendsten der Literaturszene und unserer Meinung nach ebenso bedeutsam wie Belletristik. Dass dieses Genre sich immer größerer Beliebtheit erfreut, sieht man nicht nur an den zunehmenden Verfilmungen phantastischer Bücher, sondern auch an der Zunahme und Erweiterung von Fantasy-Bücherregalen in Buchhandlungen. Ob Harry Potter, Game of Thrones, Herr der Ringe oder die neusten Bücher von Neil Gaiman – sie alle haben heute einen festen Platz in unseren Lieblingsbuchhandlungen, ebenso wie viele weitere Geschichten, die dort auf uns warten. Grund genug für uns, dieses Genre einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Und wer weiß besser über dieses Genre Bescheid, als Verlagsleute und Autoren, die sich tagtäglich damit beschäftigen?

Begleitet uns deshalb auf der Leipziger Buchmesse zu Verlagen und Akteuren des Phantastik-Genres und informiert euch mit uns über Trends, Schwerpunkte und Neuerungen. Entdeckt dabei nicht nur Verlage wie Fischer Tor, sondern schnuppert auch einmal in die Welt kleinerer Verlage, wie Amrun Verlag und Verlag Schwarze Ritter, und der des Phantastischen Autoren Netzwerks (PAN).

Treffpunkt: Freitag, 24.03.2017, 10:00 Uhr in der Glashalle am Messemodell (Eingang West)

Anmeldung: Schreibt uns eine Mail an messe@verlagederzukunft.de und lasst uns wissen, wenn ihr teilnehmen wollt. Unter allen Teilnehmern verlosen wir zwei Tagestickets für die Leipziger Buchmesse.

21. November 2016

Schrägstrich 4.0 – Typo 24/7

Internationale Entwicklungen, Neue Prozesse, Produkte & Profile | 0 Comments

1Wo fängt Typografie an und wo hört sie auf? Ist die Monospace-Schrift auf der Mikrowelle schon Typografie? Sind Bahntickets, Eintrittskarten fürs Kino, Kassenzettel oder andere Ephemera auch typografisch wertvoll? Und wie ist das eigentlich mit Weinetiketten?

Endlich ist es soweit: Das digitale Typografiemagazin »Schrägstrich« feiert eine Neuerscheinung! Nach einem ganzen Jahr harter Arbeit, spannender Autorenakquise, nervenzerreißender Satzarbeit und bemerkenswerter Bildrecherche wird das Magazin nun endlich vier Jahre alt.
Auch die diesjährige Ausgabe bietet abwechslungsreiche Artikel zu Themen rund um Typografie, Gestaltung und Design.

Neben den Magazin-Rubriken »Typografie und Theorie«, »Schriften und Schriftgestalter«, »Typografie und Technik« und »Typografische Spurensuche« konnten in der vierten Ausgabe nun auch Autoren zur neuen Rubrik »Typografie ist Kunst« gewonnen werden.

Schrägstrich 4.0 steht unter dem Leitthema »Typo 24/7«. Typografie begleitet uns; manchmal sehr offensichtlich und oft auch ganz unscheinbar. Unsere Autoren beschäftigen sich in der vierten Ausgabe des Typografiemagazins nicht nur mit der Frage, ob auch eBooks typografisch aufbereitet werden können, sondern auch damit, wie Menschen mit Sehbehinderung ihren eigenen typografischen Alltag erleben. Das digitale Magazin greift dabei nicht nur typografische Alltagsgeschichten auf, sondern widmet sich auch den unterschiedlichsten Einsatzgebieten, in denen die Typografie ihre übliche Anwendung findet.

2So enthält die neue Publikation einen Artikel von Gabi Schulze, die sich mit dem Großdruck von Büchern für sehbeeinträchtigte Leser beschäftigt und Nicholas Ganz widmet sich den Herausforderungen des Calligraffiti. Ebenso wecken der Artikel von Götz Gramlich über den Wettbewerb um die 100 besten Plakate sowie das Interview mit dem Amsterdamer Schildermaler Henry van der Horst eine andere Perspektive auf unseren typografischen Alltag. Peter Reichard befasst sich in seinem Artikel mit dem Genussmarketing und beschreibt, welche typografischen Anforderungen an die Gestaltung von Weinetiketten existieren und wie diese die Geschichte des Etiketts beeinflussten.

»Schrägstrich – das Typografiemagazin« ist eine Arbeit von Studierenden des Studiengangs Buch- und Medienproduktion an der HTWK Leipzig. Neben der thematischen Recherche, der Organisation und dem Projektmanagement waren dabei vor allem die technische Umsetzung des Magazins als iBook sowie die liebevoll und detailliert gestalteten Zwischenseiten das Herzstück der Projektarbeit.

Das Magazin ist unter diesem Link kostenlos für den Download verfügbar:

https://itunes.apple.com/us/book/schragstrich-4.0/id1166164408?mt=11

Das iBook funktioniert auf iPads mit iBooks ab Version 2 und iOS 5 (oder höher) sowie auf dem iPhone ab iOS 8.4 und dem Mac ab OS X 10.9.

Folgt uns doch, um immer auf dem Laufenden zu bleiben!
Facebook: www.facebook.com/SchraegstrichMagazin
Twitter: https://twitter.com/typomagazin

 

Autor: Maximilian Amthor

6. Oktober 2016

Speedmeeting: Interview mit einer Teilnehmerin

Interview | 0 Comments

Die Frankfurter Buchmesse und damit das Speedmeeting rücken zusehends näher, und so wollen wir euch heute weiteren Einblick geben mit dem Bericht einer ehemaligen Teilnehmerin. Eva Heptner war 2014 in Leipzig dabei und konnte dadurch einen Job beim Ueberreuter Verlag ergattern – wir sprachen mit ihr über ihre Erfahrungen.

Eva HeptnerWie hattest du damals vom Speedmeeting erfahren?

An die erste Erwähnung des Speedmeetings erinnere ich mich nicht mehr genau. Ich kann mir vorstellen, dass ich durch mein Netzwerk, welches damals hauptsächlich aus dem Junge Verlagsmenschen e.V. bestand, von dieser Veranstaltung hörte. Im Gespräch mit Tea Herovic, welche bereits erfolgreich am Speedmeeting teilgenommen hatte, festigte sich der Entschluss, diese Möglichkeit nicht aus dem Auge zu verlieren. Bis ich mich dann schließlich auf einen Platz bewarb, verging noch einmal ein halbes Jahr.

Wie hast du dich darauf vorbereitet? Was erwarten die Verlage?

Wichtig ist es auf jeden Fall, die Verlage und ihre Programme zu kennen. Ich weiß noch heute, wie mich die Herren von Gerstenberg fragten, was mir an dem Verlagsprogramm besonders gefalle.
Direkt danach folgte die Frage, was sie denn für mich tun könnten und was ich mir erhoffte. Unbedingt notwendig ist es daher, sich über seine Ziele und Vorstellungen klar zu sein. Was interessiert mich und in welchem Bereich möchte ich daher tätig werden? Bin ich beim Speedmeeting, um ein konkretes Jobangebot zu bekommen oder um Kontakte zu knüpfen? Würde ich für einen möglichen Job umziehen?
Selbst wenn man derzeit örtlich nicht flexibel ist oder das Unternehmen vorerst als weniger attraktiv empfindet, sollte man sich die Gelegenheit des Netzwerkens nicht entgehen lassen.

Was war anders, vielleicht auch besser als bei einem normalen Vorstellungsgespräch?

Die größten Unterschiede zu „normalen“ Vorstellungsgesprächen sind sowohl die äußerst begrenzte Zeit für jedes Gespräch sowie der äußere Rahmen. Vertreter der Unternehmen und Bewerber sitzen alle in einem Raum und wechseln der Reihe nach ihre Gesprächspartner, wodurch man sich weder unter Druck setzen noch verunsichern lassen sollte. Wichtig: Nicht bei anderen zuhören, sondern fokussieren und seinen individuellen Eindruck hinterlassen. Alle Parteien sind sich der Umstände bewusst und bemühen sich um einen deutlich lockereren Rahmen, als bei „normalen“ Vorstellungsgesprächen.

Mit welchen Verlagen konntest du ins Gespräch kommen? Wie viele positive Rückmeldungen hattest du bekommen?

Da ich örtlich nicht flexibel war, setzte ich im Vorhinein viel auf das Gespräch mit dem DAV (Der Audio Verlag), welcher in Berlin ansässig ist. Leider stellte sich das Gespräch schnell als wenig zielführend heraus. Ein gutes Gespräch führte ich mit BoD (Books on Demand), aufgrund des Unternehmenssitzes jedoch ohne Jobaussicht.
Überrascht wurde ich schließlich von Frau Dörrich (damals: Personalagentur für Verlage Sabine Dörrich), die mir sofort signalisierte, eine passende Stelle im Portfolio zu haben. Ich solle später noch zu ihr an den Stand kommen, um weitere Informationen zu bekommen.

Wie ging es danach weiter?

Ich schickte noch am selben Abend meine Bewerbungsunterlagen an Frau Dörrich und wurde nach etwas Wartezeit zum Vorstellungsgespräch beim Ueberreuter Verlag eingeladen. Frau Dörrich hatte wohl im Vorhinein schon gutes über ihr Gespräch mit mir berichtet, was bei der Vermittlung über eine Personalagentur vorteilhaft sein kann. Nach einem zweiten Gespräch bekam ich schließlich die Stelle als Herstellerin für Bilderbücher und E-Books angeboten und war bei Ueberreuter zwei Jahre lang tätig.

Interview: Niklas Gaube

13. September 2016

Messeführung Bücherfrauen FBM 2016 – Frauen gehen in Führung

Verlage der Zukunft | 0 Comments

Auch in diesem Jahr können Teilnehmerinnen des Messerundgangs der BücherFrauen wieder Frauen in Führungspositionen auf der Frankfurter Buchmesse kennenlernen. Der Rundgang, den die BücherFrauen gemeinsam mit der studentischen Initiative Verlage der Zukunft veranstalten, führt in diesem Jahr durch Halle 3. Dort machen wir unter anderem Station bei Geschäftsführerin Renate Nolte von der Vereinigung Evangelischer Buchhändler und Verleger e.V. und bei Judith Wilke-Primavesi, Programmleiterin des Campus Verlags.

Zusätzlich zur Teilnahme an der Führung verlosen wir für dich und deine Begleitung eine Tageskarte für die Buchmesse in Frankfurt! Die Messeführung findet am Freitag, den 21.10.2016, von ca. 10:00 bis 12:00 Uhr statt.

 

Wenn du Interesse hast, schreib‘ uns eine E-Mail mit einem kurzen Motivationsschreiben (ein paar Sätze zu dir und deiner Tätigkeit und warum du gerne an der Führung teilnehmen würdest) mit dem Betreff Messeführung FBM 2016 an messe@verlagederzukunft.de. Mit etwas Glück gewinnst du 2 von insgesamt 14 Tageskarten! Wir freuen uns auf eure Mails!

Einsendeschluss ist Sonntag, der 02.10.2016. Die Gewinner werden anschließend per E-Mail benachrichtigt.

 

Autor: Niklas Gaube

12. September 2016

Round not Square – Das Revival der Schriftrolle

Internationale Entwicklungen, Kleinverlag, Neue Prozesse, Produkte & Profile | 0 Comments

Die Neuerfindung der Buchrolle – so lautet der Slogan des Berliner Startups Round not Square. Was das besondere ist? Im On-Demand-Druck werden tatsächlich richtige Buchrollen hergestellt, die aber nicht nur inhaltlich besonders sind, sondern auch äußerlich einiges hermachen. Was genau steckt hinter Round not Square?

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© Round not Square

Inspiriert von der japanischen und chinesischen Rollbuchkunst, wurde der Verlag 2015 von Ioan Brumer und Antonia Stolz gegründet. Und Idee dahinter ist ebenso einfach wie genial: ein Medium zu schaffen, in dem die Grenzen des Buches aufgehoben werden und das deshalb konkurrenzlos bleibt.

Bei einer Schriftrolle muss nicht umgeblättert werden, man ist nicht an das Format einer einzelnen oder einer Doppelseite gebunden. Panoramaaufnahmen, Zeichnungen, lange Bildfolgen: alles ist möglich und nichts wird durch das schnöde Umblättern einer Seite unterbrochen. Gerade für Abbildungen ist dieses Format ideal.

Und nicht nur inhaltlich beeindrucken die Rollen von Round not Square. Auch der Einband – die Schutzhülle um die eigentliche Buchrolle – ist ansprechend gestaltet und macht einiges her. Egal ob sie also im Buchregal landet oder man sie als Kunstwerk an die Wand hängt: sie ist auf jeden Fall ein Hingucker.

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© Round not Square

Aber wie wird das Ganze umgesetzt?

Dafür haben die beiden Gründer eine eigene Druckerei. In dieser können theoretisch bis zu fünfzig Meter Papier am Stück bedruckt werden, die Technik dafür haben sie sich selbst erarbeitet. Es wird mit Neun-Farben Drucksystemen gearbeitet, die ursprünglich aus dem Fine-Art Bereich stammen und die Bilder farbecht drucken. Auch die Bindetechnik und die Materialen wie das Papier wurden sorgfältig ausgewählt bzw. eigens erfunden. Und sogar der Einband ist etwas Besonderes und einzigartiges. Zwar werden die meisten Bücher mit Buchleinen bezogen, aber es wird auch mit Holz und anderen Materialien gearbeitet. Dabei dient der Einband einerseits als Schutz für die Buchrolle, andererseits wird er auch selbst Teil des Buches, denn er dient auch dem Aufrollen des bereits gelesenen Teils.

Für mich ist das Ganze eine absolut coole Neuentwicklung, die sowohl schön anzusehen als auch äußerst dekorativ ist. Auf alle Fälle aber, sind die Buchrollen ihr Geld wert.

 

Autor: Maxi Pfeil

5. September 2016

Messeführung Verlage der Zukunft FBM 2016 – Aktuelle Trends und Themen der Branche

Verlage der Zukunft | 0 Comments

 

#eatgoodfeelgood #creativeminds #learningforthefuture 

Um diese Themen dreht sich unsere diesjährige Führung auf der Frankfurter Buchmesse. Neugierig?

Der Ravensburger Buchverlag, Dorling Kindersley und TOPP und stellen euch dabei spannende Themen der Herbst- und Wintersaison 2016 vor und ihr bekommt zusätzlich die Gelegenheit mit den Referenten der Verlage ins Gespräch zu kommen.

Auf diese Vorträge von erfahrenen Verlagsmitarbeitern könnt ihr euch freuen:

  • Ravensburger Buchverlag (Programmleiterin „tiptoi® / Spielen & Lernen“ Andrea Soprek) – „Buch/Spiel in Verbindung mit Elektronik am Beispiel tiptoi®“
  • Dorling Kindersley (folgt) – folgt
  • TOPP (Verlagsleiter Dr. Bernhard Auge) – „Aktuelle Kreativtrends und Herbsttitel“

Zusätzlich zur Teilnahme an der Führung verlosen wir für dich und deine Begleitung eine Tageskarte für die Buchmesse in Frankfurt! Die Messeführung findet am Freitag, den 21.10.2016, von ca. 12:30 bis 14:30 Uhr statt.

Wenn du Interesse hast, schreib‘ uns eine E-Mail mit einem kurzen Motivationsschreiben (ein paar Sätze zu dir und deiner Tätigkeit und warum du gerne an der Führung teilnehmen würdest) mit dem Betreff Messeführung FBM 2016 an messe@verlagederzukunft.de. Mit etwas Glück gewinnst du 2 von insgesamt 14 Tageskarten! Wir freuen uns auf eure Mails!

Einsendeschluss ist Sonntag, der 02.10.2016. Die Gewinner werden anschließend per E-Mail benachrichtigt.

 

Autor: Niklas Gaube

26. August 2016

Speedmeeting auf der Frankfurter Buchmesse 2016

Verlage der Zukunft | 0 Comments

Du bist interessiert an der Verlagsbranche und hast in diesem Bereich ein erfolgreiches Studium abgeschlossen? Jetzt fehlt dir nur noch der passende Job, damit du deine gelernten Kenntnisse effektiv nutzen kannst? Dann bist du bei uns genau richtig!

Das Speedmeeting ist eine Veranstaltung, bei der ihr als junge Nachwuchstalente mit den Führungskräften der Verlagsbranche in Kontakt treten könnt. Auch auf der Frankfurter Buchmesse 2016 sind wir wieder dabei!

Datum: 21. Oktober 2016

Uhrzeit: 12:00 – 14:00 Uhr

In einer zwanglosen Atmosphäre habt ihr die Möglichkeit, in 8-minütigen Bewerbungsgesprächen die Führungskräfte der Verlagsbranche kennenzulernen. Nutzt diese einmalige Chance, um Kontakte zu knüpfen, Eindrücke zu sammeln und zu hinterlassen, Informationen aus erster Hand zu erhalten und möglicherweise einen super Job zu ergattern. Gleichzeitig haben die Unternehmen der Verlags- und Medienbranche die Chance, talentierte, engagierte Nachwuchskräfte kennenzulernen.

Ab sofort könnt ihr euch für das Speedmeeting in Frankfurt bewerben:

Sendet uns euren Lebenslauf mit Angabe des Studiengangs oder eurer Ausbildung an speedmeeting@verlagederzukunft.de.Die Bewerbungsfrist endet am 12. Oktober 2016. Bitte gebt an, ab wann ihr dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen könnt, ob ihr räumlich flexibel seid und für welche Bereiche ihr euch interessiert!

Zusammen mit Sabine Dörrich von der Personalagentur Dörrich werden wir 10 Bewerber auswählen.

Detaillierte Informationen erhaltet ihr nach Eingang eurer Bewerbung. Für weitere Fragen stehen wir euch natürlich gern zur Verfügung.

 

Autor: Niklas Gaube

22. August 2016

Literarische Whiskey-Tastings statt eintöniger Verlagsmeetings

Neue Prozesse, Produkte & Profile | 0 Comments

Was passiert, wenn man schottischen Whiskey mit einzigartigen Geschichten kombiniert? Richtig, ein Verlag entsteht! Das klingt nicht nur ungewöhnlich, sondern ist es auch. Doch der Verlag Stories & Friends ist das Kind eben dieser beiden Elemente.

Was für Bücher werden verlegt?

Stories & Friends verlegt Bücher, die es wert sind gelesen zu werden. Das Festhalten an einem bestimmten Genre würde diese Aufgabe nur erschweren. Krimis, Romane, Short Stories, Geschenkbücher und Jugendbücher können auf der Website bestellt werden. Krimi- und Schokoladenliebhaber werden hier ebenso fündig wie Geschichtsinteressierte und Philosophen – Die bunte Mischung verschiedener Themen macht den Charme des Verlages aus.

Ein reiner Buchverlag?

Definitiv nicht! Neben den Büchern vertreibt die Verlegerin Hörbücher, eBooks und Whiskey. Ein Feinschmecker wird in der großen Auswahl bestimmt seinen Lieblingswhiskey finden. Und wenn man sich nicht entscheiden kann, kauft man sich ein Ticket für ein literarisches Whiskey-Tasting. In einer kleinen Gruppe kann der Whiskey genossen werden, während man den Geschichten lauscht.

Whiskey und Bücher?

Stories & Friends ist der einzige Verlag, der gleichzeitig ein Whiskey-Shop ist. Verkostungen, Lesungen und literarische Tastings sind nur ein paar der Möglichkeiten, die einem im gemütlichen Ambiente geboten werden. Geschichten und Alkohol werden nämlich schon seit Jahrhunderten zusammen genossen, insbesondere die Schotten, sowohl begabt im Geschichten erzählen als auch im Herstellen von Whiskey, haben diese Symbiose perfektioniert.

Warum Stories & Friends?

Da Stories & Friends ein Ein-Frau-Verlag ist, ist er von zweierlei Komponenten abhängig: Geschichten und Freunden. Alleine lässt sich ein Verlag nicht so leicht führen: Man braucht Grafiker, Autoren, Lektoren, Vertriebler und Dienstleister. Allein ist diese Last kaum zu tragen, daher arbeitet die Verlegerin eng mit ihren Partnern und Freunden zusammen.

Wo kriege ich die Bücher her?

Du kannst die Bücher in jeder Buchhandlung bestellen und damit den üblichen Weg nutzen, oder auf der Website des Verlages eine versandkostenfreie Bestellung aufgeben.

Stories & Friends ist es gelungen, aus einem unabhängigen, kleinen Verlag und einem Whiskey-Fachgeschäft ein neues Konzept für Leseveranstaltungen zu entwickeln.

Autorin: Karoline Krjutschkow

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