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26. April 2016

Das neue VdZ-Team stellt sich vor

Verlage der Zukunft | 0 Comments

Vdzteam

Es steht ein Wechsel an beim Team von „Verlage der Zukunft“. Ab Mai übernehmen die Zweitsemester des Studiengangs Buchhandel/Verlagswirtschaft an der HTWK Leipzig die Gestaltung dieser Plattform. Wir sind eine bunte Mischung aus neugierigen Buchstudenten und verrückten Kreativarbeitern, die den Blog das nächste halbe Jahr mit Leben füllen.

Dieses Mal dreht sich alles um das Motto „Kleine Verlage – große Chancen“. Unser Ziel ist es, die Arbeitsweise von Kleinverlagen und ihren Weg in der Branche unter die Lupe zu nehmen. Diese oft unterschätzten Branchenteilnehmer überraschen uns immer wieder mit innovativen Einfällen und ausgefallenen Produkten. Aus diesem Grund wollen wir deren Arbeitsweise und Weg in der Branche näher beleuchten. Neben unseren Artikeln wird das alljährliche Speedmeeting auf der Frankfurter Buchmesse ein weiteres Highlight sein. Dieses dient dazu, Unternehmen der Buchbranche und den talentierten Nachwuchs an einem Tisch zusammentreffen zu lassen. Außerdem findet dort eine Führung zu den Ständen interessanter Verlage statt, während auf der Jobbörse künftig wieder aktuelle Stellenangebote zu finden sind.

Wir begrüßen alle Leser, die den Blog bereits verfolgen und heißen alle Neuankömmlinge herzlich Willkommen. Über Lob, Anregungen und natürlich auch Kritik freuen wir uns und wünschen eine unterhaltsame Zeit.

Autoren: Niklas Gaube, Elisa Schön

4. Februar 2016

Unser Besuch bei der future!publish

Internationale Entwicklungen, Interview, Neue Prozesse, Produkte & Profile, Neue Publisher, Veränderungen der Arbeitswelt, Verlage der Zukunft | 0 Comments

(Quelle: Fotocredit © Literaturtest/Sandra Ratkovic)

(Quelle: Fotocredit © Literaturtest/Sandra Ratkovic)

Vom 28. bis 29. Januar fand zum ersten Mal die future!publish, der neue Kongress für die Buchbranche, in der Urania Berlin statt. Organisiert wird der Kongress von Literaturtest und dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels. Ein Teil des Verlage der Zukunft-Teams hatte die Möglichkeit einen Tag lang daran teilzunehmen und Einblicke in die Gegenwart und Zukunft der Branche zu gewinnen.

 

 

 

Eröffnet wurde der Kongress mit einer spannenden Keynote von Chantal Restivo-Alessi. Frau Restivo-Alessi ist Chief Digital Officer und Executive Vice President bei dem zweitgrößten Publikumsverlag der Welt, HarperCollins. In ihrer Keynote stellte sie HarperCollins vor, beurteilte neue Entwicklungen der Branche und gab den Teilnehmern wichtige Impulse. Ihr Hauptanliegen war, der Branche Selbstbewusstsein mit auf den Weg zu geben und die Position der Autoren zu stärken. Ihr Credo: Für HarperCollins ist jeder Autor ein Superstar.

Chantal Restivo-Alessi (Quelle: Fotocredit © Literaturtest/Sandra Ratkovic)

 

Nach diesem anregenden Einstieg besuchten wir den Vortrag von Jana Lippmann, welche die Marktforschungsabteilung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels e.V. leitet. Sie präsentierte die Ergebnisse der neuen Buchkäufer- und Leserstudie von 2015. Diese Analyse anhand der Sinus-Milieus gewährt tiefe Einblicke in das Kauf- und Leseverhalten, sogar ein Blick auf die Bücherregale der Studienteilnehmer ist möglich. Unserer Meinung nach bietet diese Studie eine gute Möglichkeit für Verlage, ihre Kunden besser zu verstehen und gezielter anzusprechen. Mithilfe der Studie ist es auch möglich, Strategien zu entwickeln, wie man Menschen ansprechen kann, die nicht als die klassische Buchkäuferschaft gelten. Interessierte können die Studie ab sofort beim Börsenverein des Deutschen Buchhandels erwerben.

Im Anschluss ging es schnell zum nächsten Vortrag. Aufgrund des großen Andrangs hatten wir die Möglichkeit, diesen aus nächster Nähe zu erleben. Falko Löffler sprach zum Thema „Was die Buchbranche von der Computerspielbranche lernen kann“. Der umtriebige freie Autor schreibt und übersetzt unter anderem Texte für Computerspiele. Nach einem charmanten Einstieg in den Vortrag, in dem er beschrieb, wie er über sein Lieblingsbuch „Per Anhalter durch die Galaxis“ und das dazugehörige Computerspiel bereits im jungen Alter die Verbindung zwischen beiden Branchen knüpfte, teilte Falko Löffler seine Erkenntnisse aus jahrelanger Arbeit für die Buch- und Computerspielbranche. Er brachte die von ihm gelieferten Denkanstöße treffend auf den Punkt: „Veränderung ist Dauerzustand, das Preisgefüge ist dynamisch geworden, Schnelligkeit wird belohnt, Raubkopien sind nicht an allem Schuld und auf Konvergenz folgt Divergenz“.
Die auf den unterhaltsamen und aufschlussreichen Vortrag folgende Pause geriet durch leichte Verzögerungen etwas kurz. Dafür wurde aber mit Brezeln, Kaffee und Kuchen entschädigt und trotz der Kürze bot sich die Möglichkeit, mit anderen Kongressteilnehmern ins Gespräch zu kommen.

Nach der Stärkung erwartete uns future!inspiration 1. Bei dieser Veranstaltung präsentierten sich innovative Unternehmen mit einem jeweils 10-minütigen Vortrag. Im Anschluss hatte das Publikum die Möglichkeit, Fragen zu stellen sowie Lob und Kritik zu äußern.
Stephan Heck von Sprylab eröffnete die Runde. Er stellte die Purple Publishing Suite vor, mit der sich Inhalte perfekt für digitale Endgeräte aufbereiten und in digitale Storytelling-Formate überführen lassen. So können z. B. eMags eindrucksvoll und nutzerorientiert gestaltet und produziert werden. Das mithilfe der Software entwickelte eMag „Epos“, ein neues Wissensformat der Welt, gewann mit der ersten Ausgabe über den 1. Weltkrieg den Preis für „Best in Tablet Publishing“ bei den Digital Media Awards Europe.
Im Anschluss stellte der Mediendesigner Caspar Armster Buchlichter vor, eine Online-Buchhandlung, die Kinder- und Jugend-E-Books verkauft und Eltern bei der Auswahl der E-Books für ihre Kinder unterstützt. Anders als üblich werden die E-Books hier nicht einfach nach Verkaufsrang, sondern inhaltlich, thematisch, nach Lesealter und technischer Umsetzung sortiert. Danach kam Tobias Fischer zu Wort. Er ist Entwickler bei der pagina GmbH und stellte printCSS vor, den Nachfolger von xsl-fo bei der vollautomatischen Satzausgabe von XML-Daten. PrintCSS bietet im Vergleich zu seinem Vorgänger viele neue Möglichkeiten zur Herstellung eines gestalterisch höherwertigeren Satzbildes.

Für einen besonderen Abschluss des Tages sorgte der letzte Vortrag. Vorgestellt wurde die LogBook App, die Literatur im Raum erfahrbar machen soll. Entwickelt wird diese am =mcm institute der Universität St. Gallen. Mittels Augmented Reality werden die Grenzen zur realen Umgebung überwunden, um dem User ein neuartiges Literaturerlebnis zu bieten. In Zusammenarbeit mit dem Diogenes-Verlag entsteht so ein tolles Projekt, mit dem man ab Oktober 2016 thematisch verschiedene Spaziergänge durch Zürich unternehmen kann. Dieses Projekt sollte alle Verlage dazu anregen, in eine neue Richtung zu denken und die Möglichkeiten der Digitalisierung bestmöglich auszuschöpfen.

Nach diesem anregenden und informativen Tag auf dem Kongress verabschiedeten wir uns wieder Richtung Leipzig.

Autoren: Julia Benter, Julia George

29. Januar 2016

Speedmeeting auf der Leipziger Buchmesse 2016

Interview, Neue Publisher, Verlage der Zukunft | 0 Comments

Du bist interessiert an der Verlagsbranche und hast in diesem Bereich ein erfolgreiches Studium abgeschlossen? Jetzt fehlt dir nur noch der passende Job, damit du deine gelernten Kenntnisse effektiv nutzen kannst? Dann bist du bei uns genau richtig!

Das Speedmeeting ist eine Veranstaltung, bei der ihr als junge Nachwuchstalente mit den Führungskräften der Verlagsbranche in Kontakt treten könnt. Auch auf der Leipziger Buchmesse 2016 sind wir wieder dabei!

Datum: 18.03.2016

Uhrzeit: 14:00 – 17:00 Uhr

In einer zwanglosen Atmosphäre habt ihr die Möglichkeit, in 8-minütigen Bewerbungsgesprächen die Führungskräfte der Verlagsbranche kennenzulernen. Nutzt diese einmalige Chance, um Kontakte zu knüpfen, Eindrücke zu sammeln und zu hinterlassen, Informationen aus erster Hand zu erhalten und möglicherweise einen super Job zu ergattern. Gleichzeitig haben die Unternehmen der Verlags- und Medienbranche die Chance, talentierte, engagierte Nachwuchskräfte kennenzulernen.

Ab sofort könnt ihr euch für das Speedmeeting in Leipzig bewerben:

Sendet uns euren Lebenslauf mit Angabe des Studiengangs oder eurer Ausbildung an speedmeeting@verlagederzukunft.de. Die Bewerbungsfrist endet am 14. Februar 2016. Bitte gebt an, ab wann ihr dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen könnt, ob ihr räumlich flexibel seid und für welche Bereiche ihr euch interessiert!

Zusammen mit Sabine Dörrich von der Personalagentur Dörrich werden wir 10 Bewerber auswählen.

Detaillierte Informationen erhaltet ihr nach Eingang eurer Bewerbung. Für weitere Fragen stehen wir euch natürlich gern zur Verfügung.

Weitere Informationen zum Karrieretag auf der Leipziger Buchmesse findet ihr hier: http://www.leipziger-buchmesse.de/karrieretag/

27. Januar 2016

Zielgruppenanalyse von Heute – Persona

Neue Prozesse, Produkte & Profile, Veränderungen der Arbeitswelt, Verlage der Zukunft | 0 Comments

Jeder, der schon einmal in den Genuss gekommen ist, eine Zielgruppenanalyse zu erstellen, weiß welch großer Aufwand dahinter steckt. Man erfasst, bewertet und verbindet Massen von Daten, um das verschwommene unklare Bild der Zielgruppe, des Kunden zu schärfen. „Weißt du, wie schwer es ist, sich eine Person ohne Konturen vorzustellen? Eine Person, die so einen verdammt großen Einfluss auf dein Leben hat?“ – Ein Zitat aus einem Schauspiel, das ich letzten Samstag sah. Ein Zitat, das man perfekt auf die Aufgabe der Zielgruppenanalyse anwenden kann. Die Zielgruppe hat „so einen verdammt großen Einfluss“ auf den Erfolg eines Unternehmens. Bewirbt man mit seinem Produkt die falsche Zielgruppe, wird wohl ein tolles und innovatives Produkt weder seinen gedachten Zweck erfüllen noch Umsätze erzielen. Also zerbricht man sich den Kopf, sammelt eine große Menge von Daten, die man miteinander verknüpft und auswertet, um das Bild seiner Zielgruppe so scharf und treffend wie möglich zu zeichnen.

Persona? Was ist das?

Symbolbild

Symbolbild

Die Definition von Personae ist eine spezielle Art der Zielgruppenanalyse. Die Persona ist eine fiktive Person, die typische Anwender einer Zielgruppe repräsentiert. Sie soll die Eigenschaften eurer Zielgruppe verdeutlichen. Personae erstellt man am besten in der Konzeptions- und Entwurfsphase eines Produktes. Sie sollen einen dann in jeder weiteren Phase des Produktionsworkflows begleiten und als Hilfe für Entscheidungen dienen. Eine Persona sollte auf realen Informationen über die Zielgruppe basieren. Es reicht nicht aus, sich eine Person auszudenken und dieser mögliche Verhaltensweisen, Wünsche und Ziele zuzuschreiben. Nein – man braucht empirische Daten über die Zielgruppe, welche man beispielsweise aus Interviews oder Umfragen gewinnen kann. Man sollte dabei den Aufwand nicht unterschätzen, den man für eine effektive Persona benötigt. Für eine halbwegs repräsentative Persona benötigt man schon zehn bis zwölf einstündige Interviews. Je mehr empirische Informationen vorliegen, desto repräsentativer wird die Persona. Aus den gewonnenen Daten filtert man die wichtigsten Zielgruppen und deren deutlichsten Eigenschaften, die man für die Persona zusammenfasst. Wie viele Personae man benötigt, hängt davon ab, wie komplex das Produkt ist und wie viele Zielgruppen es anspricht. In der Regel reichen meist vier bis fünf Personae aus. Man kann die Persona auch in primäre und sekundäre Persona unterteilen. Primäre Personae repräsentieren die wichtigsten Zielgruppen und sollten maßgeblich für die Haupteigenschaften unseres Produktes sein. Sekundäre Personae können für mögliche zusätzliche Eigenschaften des Produktes dienen.

In welcher Form werden Personae dargestellt?

Man nehme einen realistischen Namen und ein realistisches Bild von der Person als Kontur. Dann spickt man das Profil der Person mit Daten, die man aus den Interviews gewonnen hat:

  • Demografische Daten (Familienstand, Ausbildung, Alter, Geschlecht etc.)
  • Daten über den Beruf und seine Hauptaufgaben
  • Ziele, Wünsche, Motivation und Erwartungen (an unser Produkt)
  • Verhaltensweißen (Kaufverhalten, Internetnutzung etc.)
  • Vorlieben, Abneigungen und Hobbies
  • ein Zitat, dass die wichtigsten Eigenschaften der Zielgruppe zum Ausdruck bringt

Diese Daten schreibt man nun in einem ein- bis zweiseitigen Text nieder. Eine erzählende Form des Textes bietet sich an. Geschichten sind fesselnder und bleiben besser im Gedächtnis als bloße Stichpunkte.

Wofür sind Personae gut? Welche Vor- und Nachteile haben sie?

Die fertig gezeichnete Persona kann nun bei jeder wichtigen produktbezogenen Entscheidung eingesetzt werden. Man spart Diskussionszeit und kann effizienter arbeiten. Man hat eine konkrete Person vor Augen und damit auch klare Ziele. Jeder Mitarbeiter sollte die Personae kennen, damit auch jeder die gleiche Vorstellung der Zielgruppe im Kopf hat. Die Persona drängt zu einem zielgruppenorientierten Handeln. In jeder Phase seiner Produktion kann das Produkt ständig wieder und wieder evaluiert werden. Passt das Produkt noch zur Zielgruppe? Prozesse werden priorisiert.
Ein Nachteil der Persona ist der hohe Aufwand ihrer Erstellung und ihre Kurzlebigkeit. Ihre repräsentative Person wächst leider nicht mit den Vertretern ihrer Zielgruppe mit. Daher muss man seine Persona ständig erneuern und auffrischen.

Autor: Phillip Jacob

20. Januar 2016

Reiseführer – App und Buch im Vergleich

Meinung & Kritik, Neue Prozesse, Produkte & Profile, Verlage der Zukunft | 0 Comments

Ein neues Jahr hat begonnen und viele Urlaubspläne werden oder wurden schon geschmiedet. Jeder geht unterschiedlich an die Urlaubsplanung und -vorbereitung. Viele holen sich Inspiration im Internet oder in Gesprächen mit Bekannten und Freunden. Wenn man bereits weiß, wohin es gehen soll, kann man sich Reiseführer in Buchhandlungen oder Online-Shops kaufen und sich daraus wichtige Tipps holen. Oder man verwendet Reiseführer-Apps.

Aber worin liegen die Vor- und Nachteile bei einer Reiseführer-App im Vergleich zu einem Buch?

Beispielhaft werden hier die Marco Polo Reiseführer-App von MairDumont und ein Marco Polo Reiseführer verglichen.

Die Marco Polo Reiseführer-App ist im AppStore kostenlos erhältlich. Dabei sind In-App-Käufe für je 4,99 € möglich, welche einzelne, spezialisierte Reiseführer enthalten (z. B. Mallorca, Paris, London etc.). Somit gibt es bei der kostenlosen App die Möglichkeit sich über Sehenswürdigkeiten, Aktivitäten & Ausflüge, Essen & Trinken, Übernachten und Reiseangebote zu informieren. Aber um zum Beispiel bei der Kategorie „Sehenswürdigkeiten“ nach Touristenattraktionen, architektonische Highlights oder Museen zu filtern, benötigt man die jeweilige App zum Reiseziel.

Wenn man noch nicht so recht weiß, wohin man verreisen möchte, hilft einem die Funktion „Inspirieren lassen“ eventuell weiter. Hier kann man den gewünschten Reisemonat angeben und auch vorgeben, was man erleben möchte: Kultur, Outdoor, See, Feiern, Shopping, Meer oder Wintersport.

Wählt man beispielsweise die Kategorien Kultur, Outdoor, See und Meer, bekommt man die Vorschläge Kroatien, Frankreich, Südschweden – Stockholm, USA Ost usw. mit einem Link zum jeweiligen Reiseführer und Ausflug-Tipps. Des Weiteren gibt es auch „In die Ferne reisen“, „Etwas in der Nähe erleben“ und „Meine Reise planen“. Diese sind sehr hilfreiche Funktionen mit Überblick über die angebotenen Ziele.

In diesem Fall ist man mit einer Reiseführer-App klar im Vorteil, denn man kann sich über alle möglichen Reiseziele informieren und seine Reise planen (zum Planen muss man jedoch ein Benutzerkonto anlegen). Von Route anzeigen lassen und Reisekostenangabe bis zu Hotelvorschlägen ist alles mit dabei. Zudem verspricht die App ausreichend Platz für Urlaubsbilder auf dem Smartphone oder Tablet, da sie mit geringem Speicherplatz auskommt. Durch die Offline-Funktion fallen keine Roaming-Gebühren an.

Im Vergleich dazu bietet ein Reiseführer aus der Buchhandlung/dem Online-Shop jeweils nur Informationen für ein spezifisches Reiseziel mit den dazu relevanten Informationen zu „Sehenswertes“, „Essen & Trinken“, „Einkaufen“, „Am Abend“, „Übernachten“, „Spaziergänge“, „Events, Feste & mehr“, … usw.

Ansonsten muss das Buch ohne weitere Zusatzfunktionen auskommen – wobei Faltkarten und Cityatlasse enthalten sind.

Aber gibt es DEN Reiseführer? DIE ideale Lösung? Die Antwort lautet: Das muss jeder für sich selbst entscheiden.

Es gibt Buchliebhaber, welche etwas zum Blättern brauchen, vielleicht auch, um sich Notizen zu machen, zum Schmökern vor der Reise oder als Erinnerungsstück nach der Reise.

Genauso gibt es App-Liebhaber, die gerne viele Funktionen nutzen möchten, sich den Weg navigieren lassen, viele Informationen im Überblick haben wollen.

Jedoch muss es kein Entweder-oder-Fall sein. Die Reise-App kann durchaus als Ergänzung zum Buch dienen.

Autor: Magdalena Trauth

 

Gewinnspiel

Welchen Reiseführer hättet ihr am liebsten und wieso?

Schreibt uns ab morgen, dem 21.01.2016, auf Facebook unter unserem Gewinnspielbeitrag Eure Meinung und gewinnt einen von drei Reiseführern von Marco Polo des MairDumont Verlages!

Zur Auswahl stehen: je ein Reiseführer zu Australien, Florenz und zur Mecklenburgischen Seenplatte.

Australien Marco Polo Florenz Marco Polo Mecklenburgische-seenplatte Marco Polo

 

Das Gewinnspiel beginnt morgen am 21.01.2016, Teilnahmeschluss ist der 28.01.2016

Die Gewinner werden unter allen, die den Facebook-Post kommentieren (oder teilen) ausgelost. Teilnehmen dürfen alle ab 18, Mitarbeiter von www.verlagederzukunft.de und MairDumont sind von der Teilnahme ausgeschlossen.

Viel Glück!

 

Vielen Dank an MairDumont für die zum Gewinnspiel zur Verfügung gestellten Bücher. Weitere Informationen zum Verlag gibt es unter: http://www.mairdumont.com – und eine große Auswahl an Marco-Polo Reiseführern gibt es hier: http://shop.marcopolo.de.

13. Januar 2016

eMagazine

Veränderungen der Arbeitswelt, Verlage der Zukunft | 0 Comments

Schon seit Langem werden neben eBooks auch Zeitschriften digital angeboten. Bei so genannten eMagazines oder eJournals steht dem Leser zu einer gedruckten Zeitschrift der Inhalt digital zur Verfügung. eMagazines sind im Gegensatz zu im Internet angebotenen Vorschauen oder „abstracts“, die lediglich auf ein Printausgabe verweisen, dauerhaft und im Volltext zugänglich.

Hauptsächlich werden eMagazines zusätzlich zur Printausgabe publiziert, wobei reine Online-Zeitschriften, auch „e-only“ genannt, noch eher eine Seltenheit darstellen. Eine wichtige Rolle spielen bei eMagazines die wissenschaftlichen Zeitschriften, die in etwa 10 bis 15% dieser „e-only“-Sparte ausmachen. Auch das Typografiemagazin „Schrägstrich“ der HTWK Leipzig setzt auf eine reine digitale Publikation und ist bisher auf Apple Endgeräten kostenlos als eigene App zugänglich.

Viele Zeitschriften verfügen über eigene Apps, worüber die einzelnen Ausgaben gekauft werden können. Auch ältere Ausgaben können noch lange nach der eigentlichen Veröffentlichung, eventuell sogar etwas günstiger, erworben werden. Kurze Vorschauen in die einzelnen Ausgaben sowie Abonnements über verschiedene Laufzeiten sind hierbei immer möglich.

Der Axel Springer Verlag hingegen bietet mit seiner App „ikiosk“ einen digitalen Kiosk an, bei der verschiedenste Zeitungen, Zeitschriften und Magazine der unterschiedlichsten Rubriken angeboten werden. Auch hier kann man Abonnements bestellen und teilweise, abhängig von der jeweiligen Zeitschrift, sogar eine kostenlose Ausgabe als Leseprobe erhalten.

Die Vorteil von digitalen Publikationen gegenüber der Printausgaben liegt bei der Möglichkeit der multimedialen Anreicherung. In eMagazines können beispielsweise Boxen für zusätzliche Informationen oder direkte Links und Verweise auf Websites eingefügt werden. Ebenfalls können ganze Bildergalerien platziert und Videos oder Gif-Dateien abgespielt werden.

Weitere Vorteile von eMagazines liegen bei der Kompatibilität zu verschiedenen Endgeräten sowie des geringen Speicherplatzes, den sie benötigen. Außerdem können sie zeitlich unabhängig gelesen werden.

Autor: Catharina Czipf

5. Januar 2016

Seniorenapps

Internationale Entwicklungen, Meinung & Kritik, Neue Prozesse, Produkte & Profile | 0 Comments

Das Thema App geht nicht nur die junge Generation an. Immer mehr Senioren verwenden Android-Geräte und möchten verschiedene Apps zusätzlich nutzen. Der App-Markt hat auf die neue Nachfrage reagiert und Apps entwickelt, die vielen Senioren das Leben leichter machen sollen. Einige werden im Folgenden vorgestellt.

Big Launcher

Der Big Launcher ist ein Tool, das für viele Senioren sehr hilfreich zur Bedienung des Android-Gerätes ist. Es ersetzt, wenn gewünscht, die komplette Bedienoberfläche des Gerätes und vereinfacht die Menüeinstellungen durch verständliche Darstellung. Inwieweit die Bedienung vereinfacht werden soll, kann durch das verhindern und einschränken einzelner Funktionen eingestellt werden. Die bekannte Wischbewegung, die normalerweise für den Seitenwechsel genutzt wird, kann allerdings in der App nicht verwendet werden. Dazu sind dafür vorgesehene Buttons zu betätigen.

Besonders an dieser App ist der SOS-Button, der sich individuell konfigurieren lässt. Im Notfall können wenn gewünscht eigens formulierte Texte an verschiedene Nummern gesendet werden. Gleichzeitig kann die aktuelle GPS-Position hinzugefügt werden und wahlweise kann automatisch ein Anruf erfolgen.1.Logo

Um einen unbeabsichtigten Notruf abzubrechen, gibt es eine Time-Out-Funktion: die Zeitspanne, die verstreichen soll, bis die Nachrichten verschickt werden sollen, kann eingestellt werden.

Die kostenlose Version ist bis auf die individuelle Homescreeengestaltung vollständig einsetzbar.

 

99 Tipps für mehr Gesundheit

Mit zunehmendem Alter wird das Thema Gesundheit immer präsenter. Gegen kleinere Alltagsbeschwerden bietet diese App einige Hausmittel.

Übersichtlich sortiert in dreizehn Themengebiete, gibt es mittlerweile mehr als 99 Tipps beispielsweise zum Abnehmen, zum besseren Einschlafen, Erkältungen und Frauengesundheit. Vorbeugend kann man sich auch über Themen wie Hautpflege, Diät, Wellness und „Gesund auf Reisen und im Beruf“ informieren. Der Inhalt ist allgemein verständlich und alltagstauglich. Mit wenig Aufwand soll man viel für die Gesundheit tun können. Außerdem scheinen die Tipps der App-Beschreibung zufolge fachlich einwandfrei zu sein.

99Tipps

Kreuzworträtsel Free

Nicht nur Senioren füllen ab und zu Kreuzworträtsel in den Zeitungen aus. Für den Fall, dass man in einem ereignislosen Moment keine Zeitung zur Hand hat, vertreibt diese App die Langeweile. Leider sind die WortumschreibungenKreuzworträtsel etwas klein, das Zoomen in den Text ist daher unerlässlich. Bei einer höheren Displaygröße mit höherer Auflösung macht das Raten für Senioren mit schlechtem Augenlicht mehr Spaß, da man dort nicht zoomen muss und dadurch nicht so schnell den Überblick verliert. Es kann zwischen 3 Schwierigkeitsgraden gewählt werden. Die App ist imApple-Store kostenlos erhältlich

Ein anderes bekanntes Knobelspiel in App-Form ist „Sudoku Free“, welches als Android-Version im Google-Playstore erhältlich ist. Auch dieses bietet kostenlosen Spielspaß.

Sudoku

Toiletten-Scout

Für viele ältere Menschen ist es wichtig schnell das stille Örtchen aufsuchen zu können. Um nicht jedes Mal nachfragen zu müssen, wo das nächste WC ist, gibt es diese nützliche App. Der Toiletten Scout spürt mithilfe der aktivierten GPS-Funktion die WC`s in Ihrer Nähe auf. Aufgelistet oder auf einer Landkarte finden Sie über 600.000 Öffentliche Toiletten oder Toiletten in Restaurants. Eine Navigation zum nächstgelegenen Ort ist natürlich mit inbegriffen. Außerdem soll auch gekennzeichnet sein, wie barrierefrei die Toilette bzw. ob sie per Rollstuhl zu erreichen ist. Eine hilfreiche App nicht nur für Senioren.

Toiletten-Scout
Wir hoffen, wir konnten einigen Senioren mit diesen verschiedenen Apps die Benutzung eines Android-Gerätes ein wenig vertrauter machen und nützliche Funktionen für das Leben im hohen Alter aufdecken. Für weitere App-Vorschläge wird diese Seite empfohlen.

Autorin: Anna Krieg

4. Januar 2016

future!publish – Kongress für die Zukunft

Internationale Entwicklungen, Interview, Neue Prozesse, Produkte & Profile, Veränderungen der Arbeitswelt | 0 Comments

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future!publish ist der neue Kongress zur Zukunft des Publizierens“ heißt es auf der Website: Für alle Interessierten der Buchbranche wird dies wohl eine erfreuliche Neuigkeit sein. In Berlin startet Ende Januar ein neuer Kongress, der alles beinhaltet, was das Publisherherz begehrt.
Der Veranstalter der future!publish ist Literaturtest, eine Agentur für Buch-PR und Buchmarketing mit Sitz in Berlin. Wir von Verlage der Zukunft hatten die Möglichkeit, ein Interview mit dem Geschäftsführer Mathias Voigt zu führen.

 

HeMathias_Voigt_Literaturtest_Copyright_Sabine_Felber_14.4.2014rr Voigt, am 28. und 29. Januar startet Ihr neuer Kongress, die future!publish, in Berlin. Was genau kann sich der Unwissende unter der Veranstaltung vorstellen und an wen richtet sie sich?

Die future!publish präsentiert frische Ideen für das Publizieren sowie das Marketing und Verkaufen von Büchern und E-Books. Wir wollen der neue Treffpunkt für die Buchbranche sein.

Wir richten uns an alle, die in der Buchbranche tätig sind: „Verlagsmenschen“, Buchhändler, Dienstleister … Darüber hinaus wollen wir auch den Nachwuchs begeistern: Wir bieten ein besonders günstiges Kongressticket für Studenten, Azubis und Volontäre an!

Die Anmeldungen sind bislang so vielfältig wie der Buchmarkt – wir freuen uns auf Mitarbeiter aus Publikums- und Fachverlagen, auf Kollegen aus dem Buchhandel usw. Sie vertreten Unternehmen aller Größen und kommen aus ganz unterschiedlichen Abteilungen – von der Geschäftsführung über die (Online-)Marketing- und Presseabteilungen bis zum Vertrieb und dem Business Development.

Auf welche Themen und Schwerpunkte kann man sich als Besucher freuen?

Wir bieten einen Dreiklang aus Mindflow, Workflow und Networking. Es gibt Sessions zum Change Management, zum „Vertrieb der Zukunft“, zu technischen Fragen wie Metadaten, zu „Consumer Insight“-Themen, zur Nachwuchsförderung und dem Employer Branding – um nur einige Themen zu nennen …

Es gibt ja bereits andere Events, die sich an Brancheninteressierte richten. Was ist denn das Neuartige an Ihrem Kongress, worin hebt er sich von anderen Veranstaltungen zum Thema Publishing ab?

Wir wollen über den Tellerrand schauen, um zu sehen, wie wir in 5 oder 10 Jahren arbeiten werden; wir wollen konkret Handhabbares für die tägliche Arbeit präsentieren; wir wollen daran mitwirken, die noch existenten Gräben zwischen der analogen und der digitalen Welt zu überbrücken; wir wollen alle Akteure des Buchmarkts zusammenbringen; wir wollen nicht zuletzt den Nachwuchs mit einbeziehen und hören, wie er die Zukunft des Buches gestalten möchte.

Warum sollte man den Kongress auf keinen Fall verpassen?

Unseren Kongress sollte man auf keinen Fall verpassen: wenn man auf der Suche ist nach Impulsen für die eigene Arbeit; wenn man schauen möchte, welche Ideen und Produkte es im Markt gibt; wenn man mit Gleichgesinnten Perspektiven für die Buchbranche eröffnen möchte; wenn man mitten in Berlin inspiriert ins neue Jahr starten möchte.

Interviewer: Hanna Kerschefski

2. Januar 2016

Frohes neues Jahr!

Verlage der Zukunft | 0 Comments

Liebe Leserinnen und Leser,

im November übernahm ein neues Team „Verlage der Zukunft“, um sich einem Thema zu widmen, welches auch in der Verlagswelt kaum noch ignoriert werden kann: Apps. Wie werden sie genutzt? Welche Apps? Und vor allem: Wie können Verlage die neusten technischen Entwicklungen für sich nutzen?

Zeit, 2015 in dieser Hinsicht zu resümieren.

Die Nutzung von Apps nahm in diesem Jahr stark zu. Gründe dafür sind neben der generell steigenden Zahl an Smartphones und einer wachsenden Popularität durch Vertrautheit mit dem Medium auch die fortwährende technische sowie kreative Entwicklung von Apps – wie etwa die Verbreitung von Lern-Apps (Vokabel-Trainer, Lese-Lern-Hilfen), Apps zur Erweiterung der Smartphone-Funktionen (Musik-Player, Foto-Bearbeitung) oder spezifische Apps zur Vereinfachung des Alltags (Staumelder, Fitness-Tracker, Verwaltung von Finanzen, Öffentliche Verkehrsmittel) – nur um ein paar zu nennen.

Um einige der interessantesten Entwicklungen aufzugreifen, haben wir für „Verlage der Zukunft“ unter anderem das Konzept der Lendstar-Finanz-App getestet. Außerdem beschäftigten wir uns mit dem Thema Apps versus Kinderbuch. In Kooperation mit Carlsen haben wir deren neuste Entwicklung – einer Kombination aus analogem Buch und App – verlost. Das Thema Self-Publishing finden wir spannend, da es durch die zunehmende Digitalisierung der Branche einen echten Aufschwung erlebt. Und wir stellten fest: Kochbücher in App-Form eröffnen ganz neue Möglichkeiten! – einige Schwerpunkte haben wir hier kurz vorgestellt. Nicht zuletzt schickten wir Weihnachtsgrüße, gespickt mit kuriosen Apps, über den Blog.

Zu der Frage, wie es im neuen Jahr weiter geht, sei nur so viel verraten: Es wird neben Artikeln zu weiteren aktuellen App-Entwicklungen wieder ein Gewinnspiel geben. Außerdem steht im März die Leipziger Buchmesse an, für die unsere Teams schon fleißig Ideen entwickeln.

Solltet Ihr offene Fragen, Wünsche oder Kritik haben, schickt uns eine E-Mail!

An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal bei allen bedanken, welche die Verlage der Zukunft während der letzten Monate begleitet, gelesen und unterstützt haben.

Wir wünschen allen ein gesundes, erfolgreiches und frohes neues Jahr 2016!

 

23. Dezember 2015

Apps für die Weihnachtszeit

Meinung & Kritik, Verlage der Zukunft, Weihnachten | 0 Comments

Alle Jahre wieder beschert einem Weihnachten eine besinnliche Zeit und da auch in der Weihnachtszeit das Handy nicht weg zu denken ist, gibt es diese Woche eine kleine aber feine Übersicht über ein paar lustige Weihnachts- und Tier-Apps.

Angefangen mit einer App, welche mit einer Vielzahl von Möglichkeiten daher kommt, um unzähligen Selfies, wahlweise auch Bildern mit seinen Liebsten auf dem Handy einen weihnachtlichen Touch zu verpassen: „XmasFrames“. Ob eingefügte rote Santa-Mützen mit dazugehörigem Weihnachtsmannbart, Schneeeffekte oder die Verwandlung der Motive in einen Eiswürfel, der Fantasie sind keinerlei Grenzen gesetzt. Eine kleiner Beitrag schaltet die Pro-Version frei, entfernt Werbung und fügt weitere bahnbrechende Filter hinzu. Erhältlich ist die App sowohl im App Store wie auch im Google PlayStore. Den weihnachtlichen Flair für die eigenen Bilder kann man sich mit 22 Mbyte Speicherplatz auf das Handy holen.

Wer wirklich ganz genau über den Weihachtscountdown Bescheid wissen möchte, der ist mit der „Christmas“ App genau an der richtigen Stelle. Hier wird auf die Sekunde genau angezeigt, wie lang es noch dauert bis zum Weihnachtsmorgen. Man kann auch einen bestimmten Zeitpunkt für die Bescherung (24. oder 25.) wählen und zusätzlich eine praktische Notizfunktion nutzen, um Geistesblitze für Geschenke festzuhalten. Das Beste an der App ist jedoch die Funktion, über eine virtuelle Klaviertastatur die bekanntesten Weihnachtslieder nachspielen zu können. Nach etwas Übung kann man damit der Weihnachtsfeier einen besonderen Touch verleihen. Auch hier kann man für einen gewissen Unkostenbeitrag sämtliche Werbung entfernen lassen. Leider ist diese App nur im App Store erhältlich aber auch für Androidsysteme gibt es vergleichbare Apps.

Wer sich mittels weihnachtlicher Klänge in die richtige Stimmung bringen will, der ist bei der App „Christmas Channel“ genau richtig. Sie spielt permanent Weihnachtslieder – ob klassisch ala „Oh Tannenbaum“ oder etwas moderner mit der „Jingle Bells“ Version von Frank Sinatra – alle Geschmäcker werden hiermit abgedeckt. Die Musik kann ganz leicht per AirDrop auf die passenden Bluetoothgeräte übertragen werden. Die App ist im App-Store sowie für den Google-Play-Store erhältlich und das Beste: keine nervige Werbung und alles ist kostenlos!

 

Die Unterhaltungselektronik hat schon lange Einkehr in unsere Haushalte gefunden und mittlerweile gibt es für jedes Familienmitglied passende Beschäftigung – auch für die Vierbeinigen unter uns. Für die Feiertage haben wir hier ein paar amüsante App-Vorschläge für Tiere gesammelt.

Diejenigen, die ein Haustier haben und sich öfter mal gefragt haben, was wohl in dessen Kopf vorgeht, können es mit den Katzen- oder Hunde-Übersetzern endlich verstehen. Natürlich können sich die Vierbeiner auch selbst mit Tablets & Co. beschäftigen – aber der richtige Umgang will gelernt sein. So findet in New York sogar ein Kurs für Hunde statt, in dem diese lernen, wie man mit einem iPad umgeht – kein Scherz! – Anne Jane Grossman kam auf diese absurde Idee. Um die Aufmerksamkeit für das iPad zu wecken, wird dieses mit Erdnussbutter beschmiert. Aber nicht nur Hunde werden mit dem iPad vertraut gemacht, auch in Los Angeles ist man auf eine ungewöhnliche Idee gekommen: Hier wird nämlich in einem Tierheim versucht, scheue Katzen mit dem iPad zu therapieren.„Kittyknips“ ist eine kostenlose Anwendung, mit der ihr Fellknäuel Selfies schießen kann. Ebenfalls gratis ist das „Spiel für Katzen“ – dabei wird ihr Haustier mit virtuellem Mäusefangen unterhalten.

Leider gibt es noch nicht so viele deutsche Tier-Apps, aber als Alternative existieren einige englische – wobei das für den Vierbeiner sowieso keine Rolle spielt. Selbstverständlich sind Tablets kein Ersatz für eine sinnvolle Beschäftigung des Haustieres, aber für Lacher sorgt das vom Tablet faszinierte Kätzchen oder Hündchen bestimmt. Viel Spaß beim Spielen! (In diesem Zusammenhang möchten wir noch mal erwähnen, dass Tiere nicht als Weihnachtsgeschenke gedacht sind. Es sind Lebewesen mit eigenen Bedürfnissen und man sollte dementsprechend verantwortungsbewusst mit dem Kauf oder der Adoption von Haustieren umgehen.)

Wir wünschen frohe Weihnachten!

 

Autoren: Simon Borchardt, Magdalena Trauth

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