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18. Januar 2018

Buchliebe auf YouTube

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Habt ihr euch schon einmal gefragt, ob es auch YouTuber gibt, die genauso begeistert über Bücher reden wie es andere über ihre neusten Errungenschaften aus dem Drogeriemarkt oder über das neueste iPhone tun? Die gibt es tatsächlich! Diese YouTuber werden naheliegend als BookTuber bezeichnet. Leidenschaftlich stellen Leser auf ihren Kanälen „Bookhauls“ vor, berichten von ihren „SuBs“ oder beantworten „TAGs“ (was das genau ist, könnt ihr unten im Glossar nachlesen). Neben Buchrezensionen oder Neuvorstellungen gehören diese Videos zu den Beliebtesten auf diversen BookTube Kanälen. Weiterlesen!

8. Januar 2018

Lesestoff vom Discounter – ALDI macht E-Book Anbietern Konkurrenz

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Schon lange bieten einige Discounter, wie zum Beispiel Lidl, Penny oder ALDI Mobilfunktarife zu günstigen Preisen an. Auch Reisen, Fotodruck oder Musikflatrate-Angebote sind bereits in den Angebotskatalog vieler Discounter eingezogen. ALDI hat sich jedoch in neue Gewässer vorgewagt. 2016 startete der Service „ALDI life eBooks“ mit einem E-Reader von Medion, eigener Reader App für Android-Geräte und über einer Million verschiedensprachiger eBooks im eigenen E-Book-Shop. Die Kampfansage: ein umfangreiches Angebot, bestehend aus dem Medion Android-Tablet (7 Zoll), einem 10 € E-Book-Gutschein, sowie einem kostenlosen 60-Tage-Abo für ALDI life Musik, dem im Vorjahr erfolgreich gelaunchten Musik-Streamingdienst von ALDI in Kooperation mit Napster.

Screenshot Aldi life

Screenshot ALDI life auf Windows-PC

Ein Jahr später sehen wir, dass ALDI sich nicht auf den ersten Erfolgen ausgeruht hat: Mittlerweile gibt es die Reader App auch für iOS Geräte und der ALDI life Shop ist auch für Windows-Nutzer im Microsoft Store verfügbar.  Und wer nun denkt, das E-Book-Angebot gleiche einer Bücher-Grabbelkiste im Supermarkt, hat weit gefehlt: Mit zwei Klicks in der ALDI life App findet man alle Titel der aktuellen Spiegel Bestsellerliste. Neben Krimis und Ratgebern findet man im Angebot des Shops jedoch auch z.B. Sachbücher, u.a. zu Recht, Wirtschaft und Sozialwissenschaft, sowie Schul- und Fachbücher. Besonders unerwartet zeigt sich ein umfangreiches Angebot im Bereich Wissenschaft. So findet man z.B. ganze 6686 Titel zum Gebiet der Physik und Astronomie. Besonders aktuell erscheint das relativ große Angebot der Titel der Kategorie „Deutsch als Fremdsprache“ mit 233 Ttiteln. Alle Bücher können direkt am PC oder in der Reader App gelesen werden.

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18. Dezember 2017

Nach der Bundestagswahl erschien Merkel noch als Siegerin – Ergebnisse einer Presseanalyse eines Seminars im Studium Generale

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Das Ergebnis einer Medienanalyse zur Bundestagswahl, im Rahmen eines Seminars zur Internationalen Berichterstattung ergab, dass Angela Merkel als Siegerin hervorging.

Verschiedene Printzeitungen wurden dazu ausgewertet. Die Titelbilder zeigten die Kanzlerin mal lachend, mal nachdenklich oder über dem Berliner Nachthimmel schwebend.

In der Frankfurter Rundschau erhielt Merkel den Titel „ Königin der Macht “. In der New York Times bspw. wurde die Bundeskanzlerin als eine Art Hoffnungsträger nicht nur für Deutschland, sondern auch für Amerika beschrieben.Trotz einer gewissen Langeweile solle Merkel eine zurückhaltende Führung übernehmen. Weiterlesen!

18. Dezember 2017

Suddenlife Gaming

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Wenn Fiktion und Realität zu einem Erlebnis verschmelzen

Games – der neue Volkssport

Gaming ist schon lange nicht mehr nur den Nerds dieser Welt vorbehalten. Ob PC oder Konsole, Handy oder Tablet, digitale Spiele sind heute fast in jeden Haushalt eingezogen und Gaming ein weit verbreitetes und durchaus anerkanntes Hobby geworden.  Und Zahlen aus der Gaming Branche unterstützen dies: Die Umsätze der Gamingindustrie sind seit 2011 von insgesamt 52,23 Milliarden US-Dollar bis auf 71,71 Milliarden US-Dollar im Jahr 2016 angestiegen. Die Prognose für das Jahr 2020 sieht einen Anstieg auf insgesamt rund 85,4 Milliarden US-Dollar vor, wovon rund 39% durch Social-/Casual-Spiele, wie wir sie z.B. von Facebook oder als Apps auf unseren Handys kennen, generiert werden soll. (Quelle: Statista)

Man erkennt hier schnell das Potenzial, das diese Branche birgt. Und so wurde nach Wegen gesucht, Games ins Marketing einfließen zu lassen. Und wie bringt man sein Produkt besser an die Kunden, als sie bei der Bewerbung dessen auch noch zu unterhalten? Auf diesem Weg wurde das „Advertainment“ geboren. Und laut dem Bochumer Institut für angewandte Kommunikationsforschung empfinden mehr als 50% der Testpersonen Werbung durch Spiele als sympathisch, während 90% TV-Werbung als störend empfinden. Weiterlesen!

12. Dezember 2017

Neuer Roman von Zadie Smith – „Swing Time“

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Ein Buch zur richtigen Zeit

Cover: "Swing Times"

Foto: Greta Schulz

Leuchtende Signalfarben – Der Bucheinband von Zadie Smiths neuem Roman springt einem sofort ins Auge. Widmet man sich der Geschichte, geht es auch hier um Kontraste – Kontraste in Form von unterschiedlichen Schicksalen. Gleichzeitig widmet sich „Swing Time“ den wichtigen und großen Themen – Familie, Herkunft, Klasse, Hautfarbe, Geschlecht und kulturelle Assimilation.

Zwei Mädchen, deren Leben sich bei einer Tanzstunde kreuzen – Die namenlose Erzählerin und die gleichaltrige Tracey. Was beide verbindet ist ihre Faszination für das Tanzen und für diesen als universelle Sprache. Beide stammen aus prekären Verhältnissen, beide haben einen schwarzen Elternteil und wachsen Anfang der Achtziger im armen Nordwesten Londons auf. Weiterlesen!

4. Dezember 2017

ECPMF veranstaltet Wettbewerb für junge Schriftsteller

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„Should we be free to hate?“ – ECPMF’s Wettbewerb für junge Autoren ‚1000 words for freedom‘

Das European Centre for Press and Media Freedom lädt zur Teilnahme an Schreibwettbewerb für junge Autoren ein.

Bild: ECPMF, Darth Vader, 1000 words, Quelle: https://ecpmf.eu/news/awards/1000-words-ii-should-we-be-free-to-hate

Bild: ECPMF, Darth Vader, 1000 words, Quelle: https://ecpmf.eu/news/awards/1000-words-ii-should-we-be-free-to-hate

Eingesandt werden können Essays, Artikel, Blog Posts, Gedichte oder Schauspiele zum Thema „Should we be free to hate?“ in den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch oder Russisch. Der Umfang soll sich auf 1000 Wörter belaufen. Teilnehmen kann man bis zu einem Alter von 27 Jahren. Der Einsendeschluss ist am 31. Dezember 2017.

Mehr Informationen zu dem Wettbewerb findet Ihr hier.

3. Dezember 2017

Books in Browser – die interaktive Revolution des Lesens?

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Woran denkt Ihr beim Begriff „elektronisches Buch“? Na klar, an eBooks. Formate wie EPUB oder MOBI als Standard für eBooks wären der denkbare Höhepunkt für dieses Medium – gäbe es nicht mit den sogenannten „Books in Browser“ eine neue Entwicklung im Bereich der elektronischen Literatur.

Wir zeigen Euch, was ein Buch im Browser überhaupt auszeichnet, welche Möglichkeiten sich aus der Verlagerung von Medien in das Web ergeben und wie folglich die Zukunft des digitalen Buches in absehbarer Zeit aussehen könnte.

Was ist so ein Buch in einem Browser?

 Der Begriff Books in Browser ist einerseits zwar recht selbsterklärend, andererseits wirft er aber auch einige Fragen hinsichtlich einer eindeutigen Definition auf. Dies zeigt sich insbesondere in der bisher schwach ausgeprägten Terminologie zu diesem Thema. Denn neben dem Begriff Books in Browser existieren ebenso die Bezeichnungen Webbook/Web book oder Web-E-Book.

Trotz unterschiedlicher Begriffe kann jedoch festgehalten werden, dass es sich bei einem Buch im Browser um ein digitales Leseangebot handelt, das als nativer Web-Content über den Browser zur Verfügung gestellt wird. Dabei erfüllt es die Funktion eines Buches, strukturierten Inhalt unter den Aspekten der Lesbar-, Leserlichkeit und Ästhetik bereitzustellen. Weiterlesen!

27. November 2017

Facebook, Twitter… FontYou?!

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Vom Dschungel der Schriftlizenzen und Social Networks für Typographen

Ob Freefont, Open Source oder Lizenzschrift – bei vielen Nutzern besteht oft Unklarheit, wie sie nun eigentlich mit einer Schrift umgehen dürfen und wo sie eingesetzt werden darf. Oftmals ist es ehrliche Naivität, die uns in die Falle tappen lässt. Dann ist der neu entdeckte und lieb gewonnene Freefont doch nicht mehr so frei und kostenlos, wie wir zunächst angenommen haben. Aber woran liegt es, dass die Angelegenheit mit den Schriften so kompliziert ist? Und welche neuen Modelle gibt es, die versuchen Schriftlizenzierung moderner und praktischer zu gestalten?

Rechtliches und ein kleiner Happen Geschichte

Früher war es einfacher. Als Computer noch nicht zum Alltag eines jeden Gestalters oder Setzers gehörten, konnte man Schriften noch in Form von Blei oder Fotosatz-Scheiben kaufen, denn dies waren tatsächliche materielle Güter und somit Sachen, an denen ein Eigentum erworben werden konnte. Außerdem limitierten sie sich selbst auf natürliche Weise: Denn es konnte immer nur ein Setzer zu einem Zeitpunkt mit dem erworbenen Bleisatz arbeiten und nach einer bestimmten Anzahl an Druckvorgängen waren die Lettern abgenutzt und mussten erneuert werden.

Bleisatzlettern

Bild: CC Pixabay

Heute ist das ganz anders. Wir erhalten Schriften in Form von Font-Software. Software jeglicher Art ist nichts Greifbares, ein immaterielles Gut und somit im juristischen Sinne keine Sache. Und da man nur an Sachen ein Eigentum erwerben kann, kann man Schriften heute auch nicht mehr kaufen! Man kann lediglich eine Nutzungslizenz erwerben. Und das sorgt für Verwirrung: Was darf man mit welcher Lizenz eigentlich tun? Was ändert sich bei E-Books und Apps? Welche Lizenz passt am besten zu meinem Vorhaben?

Eine Nutzungslizenz hat jeder schon einmal erworben – ein Computerprogramm, eine App für das Handy, eigentlich alle nur digital verfügbaren Produkte. Aber wann nutzt man eigentlich eine Schrift? Weiterlesen!

14. November 2017

House of Leaves – Ein erzählerischer und typographischer Dendritensturm

Interessantes, Meinung & Kritik, Verlage der Zukunft | 1 Comment

Ein Buch für Entdecker, Horror-Fans und Typographie-Liebhaber

Foto Andre Walter

Warum verschiedene Bücher aus unterschiedlichen Genres lesen, wenn man auch eine ganze Armada von Gattungen in einem einzigen Buch zur Verfügung hat? Wer sich schon immer einem erzählerischen Dendritensturm oder Axongewitter hingeben wollte, der versuche es mit dem Metaroman »Das Haus« von Mark Z. Danielewski.

Pulitzer-Preisträger Will Navidson bezieht mit seiner Frau Karen und seinen zwei Kindern sein neues Haus in Virginia. Schon nach kurzer Zeit beginnt das Haus ein dubioses Eigenleben zu entwickeln. Es manifestieren sich Räume wo vorher keine waren, die in dichtestem Schwarz getaucht, kalt und vollkommen frei von Licht sind. Fasziniert (und doch voller Angst) beginnt Navidson das Geschehen im Haus zu filmen. Ein Labyrinth aus weiteren Räumen tut sich auf, dessen Geheimnisse Navidson versucht mit seiner Filmtechnik zu ergründen. Sein Handeln droht dabei das Familiengefüge auseinanderzubrechen.

Der Film (Navidson-Record), welcher aus den Aufnahmen Navidsons hervorging, ist nicht mehr auffindbar. Jedoch hat ein gewisser Zampano, der unter mysteriösen Gegebenheiten den Tod fand, den Film zu Papier gebracht. Das lose Manuskript bekommt Johnny Truant (ein suchtanfälliger Tattowier-Lehrling) in die Hände und fängt an das wüste Material zu einem Buch zu formen. Dabei schildert er (i.d.R. in komplexen Fußnoten) sein eigenes verkorkstes Leben und, vor allem, was der Navidson-Record mit ihm und seiner Umgebung macht. Weiterlesen!

17. September 2017

Speedmeeting auf der Frankfurter Buchmesse – Branchennachwuchs gesucht!

Aktuelles, Interessantes, Messe, Verlage der Zukunft | 0 Comments

 

Speedmeeting FBM17/Bild: CC Pixabay

Du bist interessiert an der Verlagsbranche und hast ein erfolgreiches Studium oder eine Ausbildung in den Bereichen Wirtschaft, Medien, Kommunikation, Germanistik oder ähnlichem abgeschlossen? Jetzt fehlt Dir nur noch der passende Job, damit Du durchstarten kannst? Dann bist DU bei uns genau richtig!

Das Speedmeeting von Verlage der Zukunft ist eine Veranstaltung, bei der Du als junges Nachwuchstalent mit den Führungskräften der Verlagsbranche in Kontakt treten kannst. Auch auf der Frankfurter Buchmesse 2017 sind wir wieder dabei und haben unter anderem Vertreter der Holtzbrinck Publishing Group, des Arena-Verlages, der Bommersheim Consulting Gruppe, des Kalenderverlages KV&H und des Thienemann-Esslinger Verlages für Dich!

Dein Glückstag ist Freitag, der 13.Oktober 2017

Denn dann hast Du in 10-minütigen Bewerbungsgesprächen die Möglichkeit, das Führungspersonal unserer Gastverlage kennenzulernen. Nutz diese einmalige Chance, um einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen, Informationen aus erster Hand zu erhalten und möglicherweise einen super Job zu ergattern. Neugierig geworden?

Dann bewirb Dich ab sofort für das Speedmeeting auf der Frankfurter Buchmesse.
Sende uns Deinen Lebenslauf mit Angabe des Studiengangs oder Deiner Ausbildung an:

speedmeeting@verlagederzukunft.de

Die Bewerbungsfrist endet am 01.Oktober 2017.

Zusammen mit der Personalagentur Dörrich Kleinhans & Partner wählen wir aus allen Bewerbern 10 Teilnehmer aus, welche außerdem jeweils ein Tagesticket für die Messe erhalten.

Bitte gib außerdem an, ab wann Du dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehst, ob Du räumlich flexibel bist und für welche Branchenbereiche Du Dich interessiert!
Detaillierte Informationen erhältst Du nach Eingang deiner Bewerbung. Für weitere Fragen stehen wir Dir natürlich gern zur Verfügung.

 Rahmendaten:

Datum: 13.10.2017

Uhrzeit: 14.00-16.00 Uhr

Ort: Messegelände Frankfurt, Raum „Effekt“ in Halle EC

Bewerbung: bis 01.10.2017 per Mail an speedmeeting@verlagederzukunft.de

Autorin: Marie Isabell Sauer

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  • Messeführungen auf der Leipziger Buchmesse 2017

    Auch auf der Leipziger Buchmesse 2017 veranstalten wir wieder unsere Messeführungen! Neben der traditionellen Führung der Bücherfrauen gibt es diesmal einen Rundgang zum Thema Fantasy-Verlage. Die genauen Infos und das Anmeldeformular findet ihr ab sofort >>hier<<.
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