Zukunftskompetenzen von kleinen und mittelgroßen Verlagen im digitalen Wandel

Die Kleinverlage in Deutschland sind schon oft totgesagt worden und in der Tat sinkt ihre Zahle von Jahr zu Jahr. Trotzdem scheint sich diese Gruppe immer noch verhältnismäßig sicher zu sein, auch in Zukunft noch ein relevanter Teil der deutschen Kulturlandschaft zu sein. Nach einer Studie von Prof. Figge an der HTWK Leipzig kann dies aber für viele Verlage ein folgenschwerer Irrtum sein.  Die Mehrheit der deutschen Kleinverlage ist nach den Erkenntnissen dieser Studie langfristig nicht wettbewerbsfähig. Der Grund dafür ist ihre mangelhafte Vorbereitung auf die Veränderungen durch die Digitalisierung, sei es der Einfluss auf das Leseverhalten, den Wettbewerb durch neue Unterhaltungsmedien wie Streaming oder die Auswirkungen auf die Produktion und den Vertrieb von Verlagsprodukten.

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Klimaschutz in Verlagen – Wie kann das funktionieren?

Klimaschutz ist in den letzten Jahren zurecht ein wichtiges Thema in der Gesellschaft und Politik. Und gerade in einer Branche, die große Mengen an Papier verbraucht, muss man sich Gedanken machen, wie das Thema Klima gehandhabt werden soll. Eine Möglichkeit sind klimaneutrale Druckverfahren. Was das ist und welche Wege Verlage noch einschlagen können, um Klimaschutz und Umwelt zu unterstützen, wollen wir im Folgenden klären.

Liebes Tagebuch… – Der internationale Tag des Tagebuchs

„Das Schreiben in einem Tagebuch ist für jemanden wie mich eine sehr seltsame Erfahrung. Nicht nur, weil ich vorher nie etwas geschrieben hatte, sondern auch, weil es mir scheint, dass später weder ich noch irgendjemand an den Überlegungen eines 13-jährigen Mädchens interessiert sein wird. Aber hey, das macht nichts. Ich möchte schreiben.“ -Anne Frank

Am 12. Juni ist der offizielle Tag des Tagebuchs und gleichzeitig der Geburtstag der wahrscheinlich berühmtesten Tagebuchschreiberin, die es je gab: Anne Frank. Zu ihrem 13. Geburtstag lag das kleine Büchlein auf ihrem Tisch und wurde in diesem Moment zu ihrer Zuflucht in der wohl dunkelsten Zeit ihres Lebens. Heute ist es das bekannteste Tagebuch der Literaturgeschichte, in dem Anne Frank uns die Grausamkeit des Nationalsozialismus vor Augen führt. Doch auch Tagebücher von anderen Schriftstellern oder wichtigen Persönlichkeiten berühren uns immer wieder aufs Neue. Der Tag des Tagebuchs soll Menschen jeden Alters dazu ermutigen, wieder mehr und regelmäßiger ihre Gedanken niederzuschreiben.

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Queere Belletristik im MAIN Verlag

Passend zum Beginn des Pride Month möchten wir euch heute einen queeren Verlag vorstellen. Der MAIN Verlag war letztes Jahr auch zu Gast beim „Heroes of Publishing – Tag der Verlage“ an der HTWK Leipzig.

Gegründet wurde der Verlag schon 1982, damals allerdings noch mit Fokus auf Regional- und Kochkrimis. Erst mit der Übernahme durch Wolfram Alster und Juan Santiago im Jahr 2013 änderte sich das Programm zu schwuler, lesbischer und transgender Belletristik. 2015 folgte der Anschluss des Antheum Verlags und somit die Erweiterung des Programms durch heterosexuelle Liebesromane, Krimis, spirituelle Bücher und Sachbücher.

Trotz des mittlerweile breiten Spektrums und einer Vielzahl an Büchern ist der MAIN Verlag weitgehend unbekannt und kaum im stationären Buchhandel zu finden. Nun bereitet auch noch die Corona-Krise dem Verlag weitere Probleme. Diesbezüglich haben wir ein kurzes Interview mit Verleger Wolfram Alster geführt.

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Netflix für die Ohren – Was ist dran am Hype um Podcasts?

Heutzutage wird der Alltag von vielen von Termindruck und Nackenverspannungen dominiert. Alles muss perfekt getimed sein, vom Kaffee am Morgen bis zum Lesen abends im Bett – wenn Lesen überhaupt drin ist. Multitasking ist mittlerweile eine Lebenseinstellung, ein regelrechter Lifestyle. Auch wenn es absolut nicht gesund ist, immer zwei Dinge gleichzeitig zu machen, begrüßen wir in unserem durchgeplanten Alltag alles, was man nebenbei machen oder irgendwo „dazwischenquetschen“ kann. Wir dürfen vorstellen: der Podcast.

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