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Posts Tagged ‘Berlin’

Von Cowboys und Küssen – Die LoveLetter Convention 2017

Mai 26th, 2017 | Aktuelles, Messe, Neue Prozesse, Produkte & Profile, Neue Publisher | 2 Comments

Bericht

Ein Treffpunkt für all jene, deren Herz für die Liebe schlägt: Die 6. LoveLetter Convention (LLC) in Berlin stand vom 20. bis 21. Mai erneut im Zeichen der großen Gefühle. Dabei herrschte vor allem eins: eine familiäre Atmosphäre.

 

Foto ©Klaudia Szabo

Die LoveLetter Convention – eine Messe, die sich von der Masse abhebt

Am Campus der GLS Sprachschule in Berlin findet im Frühjahr traditionell die Messe statt, bei der sich alles um die Liebe dreht. Elf Verlage traten dieses Jahr als Sponsoren auf, darunter auch Größen wie der Ravensburger Buchverlag oder Bastei Lübbe. Mit dabei waren auch Autoren wie Poppy J. Anderson, Cora Carmack oder Samantha Young. Ihre Bücher verkaufen sich in dem Genre auch international in hohen Auflagen.

Was macht also eine verhältnismäßig kleine Messe wie die LoveLetter Convention attraktiv für diese Autoren, die in Standorten wie Leipzig oder Frankfurt am Main eine weitaus größere Masse an Besuchern erreichen könnten?

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Mit High-Speed ins Business

Mai 11th, 2015 | Neue Prozesse, Produkte & Profile | 0 Comments

Am 18. Juni wird auf den Buchtagen in Berlin das erfolgreiche Konzept des Speed-Datings aufgegriffen. Nach großem Zuspruch auf der Leipziger Buchmesse, können auch in Berlin innerhalb von zehn Minuten Kontakte mit Verlagen und anderen Unternehmen der Buchhandels-und Medienbranche geknüpft werden.
Es können sich alle eingetragenen Startup-Unternehmen anmelden, deren Produkte oder Dienstleistungen einen Bezug zur Buchbranche aufweisen.
Das Speed-Dating wurde vom „startup-club“ des Börsenvereins ins Leben gerufen.

Weitere Infos und den Link zum Anmeldeformular gibt es hier: startup-club.net

Wir wünschen allen Teilnehmer einen spannenden und erfolgreichen Tag!

Autorin: Melanie Uhlig

LiMa-Programm auf neuer Webseite online

März 15th, 2014 | Internationale Entwicklungen | 0 Comments

Allen, die zum Beispiel nach dem Karrieretag auf der Leipziger Buchmesse direkt Lust bekommen haben, ihre Skills aufzubessern und mit anderen jungen Medienmenschen zu diskutieren, sei noch einmal die Workshop- und Vortragswoche der Linken Medienakademie empfohlen, die vom 17. bis 22. März in Berlin stattfindet.

Das aktuelle Programm ist auf die neue Webseite www.linkemedienakademie.de umgezogen.

Neben Kursen, in denen ihr euch in Photoshop, InDesign, und PR fit machen könnt gibt es auch Workshops zu inhaltlichen Themen, zum Beispiel über „Finanzierungsmodelle für Printmedien im Onlinezeitalter“ oder die zukunftsträchtige Frage, wer eigentlich das Internet kontrolliert.

Kurzentschlossene können sich für die Kurse in den Kategorien Basis, Aufbau und Pro noch per Mail an info@linkemedienakademie.de einen Platz sichern. Das entsprechende Ticket (für Studierende schon ab 25€ für die ganze Woche!) könnt ihr dann direkt vor Ort in der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW), Campus Treskowallee 8 abholen und bezahlen. Die thematischen Vorträge in der LiMA-Arena sind für alle kostenlos.

Telefonische Nachfragen und Kursreservierungen sind ab dem 17.3. um 9 Uhr auch möglich unter Tel. 0179 1784491.

Autorin: Unica Peters

LiMA 2014 – Alternativer Medienkongress vom 17. bis 23. März in Berlin

Januar 31st, 2014 | Veränderungen der Arbeitswelt | 0 Comments

LiMA_LogoAls ich neulich im Internet auf die Ankündigung zur LiMA-Werkstatt 2014 stieß, schlug mein Verlagsnachwuchsherz direkt höher: Eine Woche professionelle Workshops zu Photoshop, InDesign, WordPress, PR-Kampagnen und vielem mehr, und das schon ab 25 Euro für Studierende!

Einsteiger, Fortgeschrittene und Profis  können sich für Kurse in den Bereichen Print, Foto/Grafik, Tv/Film, Radio, Online, Recherche, Ressource & Fundraising, Öffentlichkeitsarbeit & PR, Musik und Medienrecht anmelden. Das ständig aktualisierte Programm findet ihr hier: www.lima-akademie.de/LiMA14/index.de.html.

Gegründet wurde die Linke Medienakademie als Angebot für alle Medienschaffenden, die im beruflichen oder ehrenamtlichen Kontext alternative und linke Positionen, Kampagnen und Projekte bekannt machen wollen. Seit 2004 findet in Berlin jährlich ein großer Medienkongress statt, der sich neben den Workshops auch durch ein spannendes Rahmenprogramm und viel Raum für Austausch und Vernetzung auszeichnet.

Das diesjährige Motto „Walls and Bridges“ nimmt auf die „turbulenten Zeiten der Digitalisierung und Multi-Kommunikation“ Bezug und ist für die Verlage der Zukunft besonders interessant: In Vorträgen und Diskussionen wird nach Schnittstellen zwischen klassischen und neuen Medien gesucht.

Neben einem Lese- und Erzählcafé wird es auch Exkursionen in die bunte Medienwelt geben.

Die Werkstatt der Linken Medienakademie (LiMA) findet vom 17. bis 23. März auf dem Campus der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) in Berlin statt. Anmeldung und weitere Infos gibt es unter www.lima-akademie.de.

Wir sehen uns!

Autorin: Unica Peters

„Fein illustrierte Machwerke“ aus Berlin-Neukölln

Januar 14th, 2014 | Neue Publisher | 0 Comments

Es gibt viele unbekannte kleine Verlage, die sehr gute1614969_677790642282020_859322373_n Bücher machen und mit erstklassigen Arbeiten die Buchlandschaft bereichern. Der Jaja-Verlag aus Berlin publiziert Graphic Novels, Kinder-, Sach- und Kochbücher. Darunter befinden sich echte Meisterwerke der Illustrationskunst, wie zum Beispiel, „Das Pixel“ von David Blank und Florian Hägele. Wir von VdZu fanden das sehr interessant und haben Annette Köhn, die Verlegerin, gefragt, warum sie genau das verwirklicht, was sie liebt und auch liebt, was sie verwirklicht.

Wie kamst du auf die Idee, einen eigenen Verlag zu gründen?
Ich liebe Bücher. Die Idee ist ein Jugendtraum, den ich zur richtigen Zeit aus der Schublade gezogen habe.

Bei der Gründung gab es sicher auch einige Hindernisse zu bewältigen. Was war die größte Hürde, die du dabei überwinden musstest. Hast du ein paar Tipps für jene, die vielleicht auch vorhaben einen Verlag zu gründen?
Die Gründung war eigentlich hindernislos, ich hatte auf jeden Fall genug Pläne und Ideen und eine über Jahre gereifte Vorstellung und es war eventuell das einzige Hindernis, dass ich mich zusammenreißen und lernen musste, dass ich auswählen und Nein sagen muss, um das Verlagsbudget nicht total zu schröpfen.1616282_677790645615353_765555956_n

Was war deine Motivation gerade einen Illustratoren-Verlag zu gründen?
Illustratoren und Comiczeichner werden ganz klar bevorzugt, da ich selbst beides bin. Und ich habe so viel tolle Illustrationen und Zeichnungen im Original um mich herum gesehen, so viele Kreative mit unveröffentlichten schönen Manuskripten, dass es einfach einen Verlag geben musste, der diese Schätze veröffentlicht!

Gibt es Veranstaltungen oder Aktionen, die der Verlag initialisiert?
In der Weihnachtszeit haben wir am zweiten Adventswochenende das Zuhause des Verlages, also die Musenstube aufgemacht für Glühwein, Shopping und Pingpong. Außerdem waren wir auf Weihnachtsmärkten mit einem Stand vertreten, beim handmade-Weihnachtsmarkt in Berlin-Kreuzberg und beim Weihnachtsmarkt in Westend waren wir auch mit dabei.
Außerdem hatten wir (ja, wir auch) einen virtuellen Adventskalender auf unserem Blog, wo man jeden Tag ein Machwerk vergünstigt bekam.

Warum ist das Maskottchen des Jaja-Verlages ausgerechnet eine Maus?
Tja.

Was sind die nächsten Ziele, die du mit dem Jaja-Verlag erreichen willst?
Von allem mehr: mehr tolle Machwerke, mehr Buchläden, die Jaja im Regal haben, mehr Leute, die sich interessieren, mehr Autoren, die alle zu mehr Ruhm und Anerkennung kommen sollen.

 

Verlage heute – Neue Konzepte statt alte Gewohnheiten

November 28th, 2013 | Neue Publisher | 0 Comments

Logo epubliWer sind eigentlich die „Verlage der Zukunft“ und was machen sie? Leonie Langer von epubli aus Berlin hat uns drei Fragen dazu beantwortet:

1. Was ist Ihr Potenzial als Self-Publishing-Unternehmen?
Unsere große Stärke ist, dass wir einen klaren Fokus haben. Wir konzentrieren uns zu 100 Prozent darauf, die Chancen der Digitalisierung für Autoren nutzbar zu machen und Menschen mit tollen Geschichten den direkten Weg zu ihren Lesern zu ermöglichen. Dabei geben wir den Autoren die größtmögliche Freiheit. Bei uns entscheidet jeder selbst über Erscheinungsdatum, Preis, Buchcover und -titel sowie Marketingmaßnahmen für sein Buch. Denn die meisten Autoren kennen ihre Leser selbst am besten und wissen, wie und wo man sie anspricht. Deshalb ist es wichtig, dass Plattformen wie epubli eine Alternative zu klassischen Verlagen für diejenigen anbieten, die das Schicksal ihrer Bücher selbst in die Hand nehmen wollen.
Außerdem sind wir digitalen Trends gegenüber sehr aufgeschlossen. Zum Beispiel waren wir 2010 die erste Self-Publishing-Plattform, die auch eBooks veröffentlicht hat. Wir tauschen uns regelmäßig mit Playern der Publishing-Szene und aus anderen Bereichen aus, wie zuletzt Anfang Oktober bei der Rewrite the Web-Konferenz, die wir künftig regelmäßig stattfinden lassen. Und wir ermutigen unsere Autoren, Neues auszuprobieren, vom Erstellen eines Facebook-Profils über ein Giveaway bei Social-Reading-Plattformen wie Goodreads und Wattpad bis zur virtuellen Lesetour mit Unterschriften.

2. Vor welchen Aufgaben stehen Sie in Bezug auf Digital (und Print)?
Der Trend weg vom gedruckten hin zum elektronischen Buch ist für uns eher Chance als Herausforderung: Bei uns liegt der Anteil verkaufter eBooks jetzt schon bei 35 Prozent, verglichen mit den ca. 10 Prozent im gesamten deutschen Buchhandel ist das sehr viel. Wir rechnen damit, dass unsere Autoren in drei Jahren weit mehr als 50 Prozent ihres Umsatzes mit eBooks machen werden. Wir freuen uns, wenn unsere Autoren Bücher verkaufen, ob Print oder elektronisch spielt für uns keine Rolle.
Unsere zentrale Aufgabe sehen wir eher darin, unser Angebot für Autoren ständig weiter zu verbessern. Es ist uns wichtig, Branchen-Insights und unser Know-How direkt an unsere Autoren weiterzugeben.

3. Wie erreichen Sie Ihre Kunden und Leser?
Das ist eher umgekehrt: Wer entscheidet, sein Buch ohne Verlag herausbringen, kommt von sich aus auf uns zu. Oft bekommen wir das gar nicht direkt mit, denn bei uns kann jeder sein Buch selbst hochladen, die für den Vertrieb nötige ISBN-Nummer anfordern und publizieren. Wer Hilfe beim Publikationsprozess braucht, kann sich an unser Author Care Team wenden. Die Leser finden die Bücher dann entweder in unserem epubli-Shop oder auf den anderen gängigen Vertriebskanälen wie dem Buchhandel, Amazon, dem iBookstore, Weltbild und Hugendubel.
Aber natürlich ist uns auch die direkte Ansprache wichtig: Auf unserem Blog geben wir regelmäßig Tipps rund ums Publizieren und Marketing und auf Twitter, und Facebook, tauschen wir uns mit unseren Autoren, Lesern und Followern aus. Und auf den Buchmessen in Frankfurt und Leipzig, auf Konferenzen zum Thema Digital Publishing und auf Lesungen kommt es regelmäßig zu persönlichen Treffen – was nach wie vor am schönsten ist.

Autorin: Annelie Pawlitz

Das Publishers‘ Forum 2013: Ein erstes Resümee

April 25th, 2013 | Internationale Entwicklungen, Meinung & Kritik | 0 Comments

Wie das Flatiron in New York ragt das Hotel Concorde am Kurfürstendamm in Berlin majestätisch in den Himmel. In dem 5-Sterne-Hotel nahe der Gedächtniskirche fand in diesem Jahr das zweitägige Publishers‘ Forum statt. Rund 300 Teilnehmer aus Deutschland, Österreich, Niederlande, USA, Kanada, Indien und England diskutierten intensiv über Herausforderungen der Verlagsbranche, Möglichkeiten der Nutzung innovativer Technologien und Big Data.

Berliner Hotel Concorde

Die englischsprachige Substanz

Der einheitliche Kleidungsstil von schwarzem Anzug zu weißem Hemd ließ auf den ersten Blick nicht sonderlich viel Kreativität vermuten. In einigen der von deutschen Experten gehaltenen Vorträge bewahrheitete sich dieser Eindruck. Weder erstarkten neue Erkenntnisse noch wurden progressive Wege zur Entwicklung der Verlagsbranche vorgeschlagen.

Dan Pollock (Nature Publishing Group) aus England brachte es auf den Punkt: “The talks have been talked, but the work hasn’t been worked.” Die Branche muss endlich beginnen, den nötigen Wandel zu wagen und starre Strukturen aufzubrechen, die den Fortschritt behindern.

Einseitiges Lächeln

Vor allem die Vertreter aus Amerika überzeugten mit innovativen, vorausschauenden und zukunftsorientierten Modellen. Dabei haben sie sich von der Vorstellung, dass in Zukunft Bücher in Verlagen lektoriert, gesetzt, veröffentlicht und vertrieben werden, weitestgehend verabschiedet. Hingegen arbeiten sie an neuen Distributionslösungen und Technologien, die Self-Publishing bequem, schnell und in hoher Qualität ohne viel technisches Know-How ermöglichen.

Und eben darin sind sie erstaunlich gut: Die in Sekunden automatisch erstellte Typografie der Plattform PressBooks kann sich schon heute sehen lassen. Hugh McGuire, Gründer von PressBooks, hat sich das ehrgeizige Ziel gesetzt, es Jedem ohne großen Aufwand zu ermöglichen, ein typografisch hochwertiges Buch zu erstellen. Dieses Jahr belächelten die deutschen Typo-Experten im Workshop E-Typografie (geleitet von Bertram Schmidt-Friedrichs, Verlag Hermann Schmidt) dieses ehrgeizige Vorhaben noch. Es bleibt abzuwarten, ob ihnen bis zum nächsten Publishers‘ Forum 2014 das Lachen schon vergangen ist.

Text & Bild: Sarah Killian

Drei Sätze heiße Ohren – die gestrigen Keynotes der Buchtage Berlin

Juni 16th, 2011 | Meinung & Kritik | 3 Comments

Update:  die in den Kommentaren besprochenen 55 Thesen haben heute im Buchreport online eine sehr, sehr spannende Ergänzung erhalten, die wir Ihnen und Euch nicht vorenthalten wollen:

Hier der eigentliche Artikel:

Als am gestrigen Donnerstag Dr. Gottfried Honnefelder die Schließung auch der letzten Tür des rammelvollen Kongress-Saales im BCC am Alexanderplatz anordnete, ahnte noch keiner den guten Grund für dieses geheimnisvolle Vorgehen, das zunächst zugegebenermaßen eher an ein Zusammentreffen der Olsen-Bande erinnerte, als an die feierliche Eröffnung der Buchtage Berlin. Es schien dieser zunächst noch beschmunzelten Vorgehensweise aber eine weise Voraussicht zugrunde zu liegen: die drei Ansprachen der geladenen Rednerin und Redner Read More

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