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Posts Tagged ‘ebook’

Suddenlife Gaming

Dezember 18th, 2017 | Verlage der Zukunft | 0 Comments

Wenn Fiktion und Realität zu einem Erlebnis verschmelzen

Games – der neue Volkssport

Gaming ist schon lange nicht mehr nur den Nerds dieser Welt vorbehalten. Ob PC oder Konsole, Handy oder Tablet, digitale Spiele sind heute fast in jeden Haushalt eingezogen und Gaming ein weit verbreitetes und durchaus anerkanntes Hobby geworden.  Und Zahlen aus der Gaming Branche unterstützen dies: Die Umsätze der Gamingindustrie sind seit 2011 von insgesamt 52,23 Milliarden US-Dollar bis auf 71,71 Milliarden US-Dollar im Jahr 2016 angestiegen. Die Prognose für das Jahr 2020 sieht einen Anstieg auf insgesamt rund 85,4 Milliarden US-Dollar vor, wovon rund 39% durch Social-/Casual-Spiele, wie wir sie z.B. von Facebook oder als Apps auf unseren Handys kennen, generiert werden soll. (Quelle: Statista)

Man erkennt hier schnell das Potenzial, das diese Branche birgt. Und so wurde nach Wegen gesucht, Games ins Marketing einfließen zu lassen. Und wie bringt man sein Produkt besser an die Kunden, als sie bei der Bewerbung dessen auch noch zu unterhalten? Auf diesem Weg wurde das „Advertainment“ geboren. Und laut dem Bochumer Institut für angewandte Kommunikationsforschung empfinden mehr als 50% der Testpersonen Werbung durch Spiele als sympathisch, während 90% TV-Werbung als störend empfinden. Read More

„BERLIN.classified “ – Kriminalroman im Self-Publishing-Verlag

Dezember 16th, 2013 | Meinung & Kritik, Neue Publisher | 0 Comments

berlin-classifiedFür Freundinnen und Freunde des gepflegten Kriminalromans könnte das ein Schmankerl sein: Mit „Seilverwandschaften“ ist am 9. Dezember die erste Episode der sechsteiligen eBook-Serie „BERLIN.classified“ auf der Self-Publishing-Plattform epubli erschienen.

Der Autor, Fred Breinersdorfer, verfasst nicht nur Krimis, sondern auch Kurzgeschichten, Hörspiele und Drehbücher für Kino und Fernsehen (u.a. für „Tatort“). Bei der Story von „BERLIN.classified“ bezieht er sich auf die Barschel-Affäre – benannt nach dem schleswig-holsteinischen Ministerpräsidenten, der 1987 tot in der Badewanne seines Hotelzimmers gefunden wurde. Die genauen Umstände wurden nie ganz aufgeklärt. Doch wir haben es hier mit einem Kriminalroman zu tun. Die Ausgangslage ist also klar: Barschel wurde natürlich ermordet!

Im Jahr 2013 befasst sich die junge engagierte Dokumentarfilmerin Kimh erneut mit dem Fall. Es dauert nicht lange, da bekommt sie eine CD in die Hände, mit Filmmaterial aus Stasibeständen, welches kurz vor Barschels Tod aufgenommen wurde und deutliche Hinweise auf die Täter liefert. Das gibt natürlich Ärger. Kimh wird überfallen, ihr Informant wird erschlagen aufgefunden und von nun an lässt sich erahnen, womit wir es zu tun haben: mit einer politischen Intrige auf höchstem Niveau! Und die Drahtzieher lassen nicht mit sich scherzen…

Verschwörungstheorien solcher Art mögen im Alltagsleben eher fragwürdig sein, bieten aber immer wieder guten Stoff für eine packende Krimi-Dramaturgie. Breinersdorfer lehnt sich dabei stark an amerikanische Vorbilder an und bemüht sich erfolgreich um knappe, hartgekochte Sprache und erzählerisches Tempo. Höchstens der Realismus kommt dabei gelegentlich etwas zu kurz. Aber für eine spannende und unterhaltsame Bettlektüre taugt der Roman allemal.

Wer jetzt also interessiert ist, sollte rasch die Chance nutzen und umgehend bei epubli vorbeischauen – denn dort kann (Achtung! Achtung!) der erste Teil noch bis zum 21. Dezember kostenlos heruntergeladen werden. Viel Spaß beim Lesen!

Barrierefrei dank XML?

Dezember 10th, 2013 | Neue Prozesse, Produkte & Profile, Veränderungen der Arbeitswelt | 0 Comments

5. Jour-Tex in Leipzig

Medienneutrale Auszeichnungssprachen wie XML bieten große Möglichkeiten, wenn es darum geht, Textdokumente für die verschiedensten Ausgabegeräte und -formate aufzubereiten. Kein Wunder, dass sie in der heutigen Verlagsbranche immer wichtiger werden. Allerdings wird dabei eher selten daran gedacht, dass man diese Techniken auch nutzen kann, um Medienprodukte besser auf die Bedürfnisse von z.B. Sehbehinderten und Blinden zuzuschneiden.

Genau das war auch das Vortragsthema beim 5. Jour-Tex, welcher am 5. Dezember 2013 in den Räumen des Leipziger Satzdienstleisters Da-Tex stattfand. „Barrierefreier Satz“ lautete das Stichwort. Die Referentin Nancy Seidel erläuterte, welchen Beitrag Satzdienstleistende im Allgemeinen und Technologien wie XML im Besonderen diesbezüglich leisten können.

Damit es als „barrierefrei“ gelten kann, muss ein Medienprodukt für Menschen mit Behinderungen ohne besondere Beschwernis und fremde Hilfe zugänglich sein – so wird es in der bundesdeutschen Barrierefreien Informationstechnik-Verordnung (BfIV) definiert und gefordert. Für Inhalte im Netz sind dagegen die vom W3C herausgegebenen Richtlinien für barrierefreie Webinhalte richtungsweisend. Dennoch bleibt Barrierefreiheit eher ein ideales Ziel, das es anzustreben gilt, als dass sie immer voll und ganz für jeden Einzelfall gewährleistet werden könnte. Auch aus Sicht der Herstellung lässt sich einiges tun, um die Hürden möglichst niedrig zu halten, wie Frau Seidel in ihrem Vortrag erklärte.

Bei Bildinhalten sind beispielsweise Kontraste und Farben besonders wichtig. Ebenso muss darauf geachtet werden, dass die Bilder skalierbar sind. Das Layout sollte die Verständlichkeit des Textes verbessern und diesen so gliedern, dass eine leichte Orientierung möglich ist. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Geräteunabhängigkeit der Formate, die es möglich macht, den Text je nach Bedarf z.B. in Blindenschrift, als DTBook oder auch als Großdruck-Buch auszugeben. Auch eine Interaktivität der Inhalte lässt sich dabei automatisiert herstellen.

Das Fazit der Referentin: Ein höherer Automatisierungsgrad und eine einheitliche medienneutrale Datenhaltung sind nicht nur hilfreich, sondern auch unumgänglich für eine möglichst einfache Zugänglichkeit der Medienprodukte. Schließlich wird es dadurch ohne großen zusätzlichen Aufwand möglich, die Inhalte in jede gewünschte Form und jedes mögliche Ausgabemedium umzusetzen und so den Bedürfnissen und Handicaps der jeweiligen Nutzerinnen und Nutzer anzupassen. Gerade Herstellende und Satzdienstleistende können dabei einiges beitragen.

Neue Technologien können und sollten dabei gezielt genutzt und getestet werden. So stellt etwa der Trend zum eBook eine große Chance im Sinne der Barrierefreiheit dar. Schließlich bietet das elektronische Buch schon heute Möglichkeiten, die dem Printprodukt vorangehen und die Nutzung für Menschen mit Sehbehinderungen deutlich erleichtern – etwa die Möglichkeit, den Schriftgrad auf die gewünschte Größe zu erhöhen.

Doch trotz allem gibt es nach wie vor Probleme. So schränken das Digital Rights Management und die fehlenden gemeinsamen Standards der Verlage bei den verwendeten Formatvorlagen die Konvertierungsmöglichkeiten ein. Ohnehin scheint das Thema der Barrierefreiheit bei vielen Verlagen noch nicht wirklich angekommen zu sein. Gegenüber der Möglichkeit, auch Menschen mit Sehbehinderungen als potentielle Kunden anzusprechen und zu gewinnen, überwiegt dann doch oft die Sorge vor zusätzlichen Kosten. Wobei diese Sorge – dank XML und artverwandten Technologien – weitgehend unbegründet ist. Wie die Entwicklung weiter verläuft, bleibt aber dennoch abzuwarten. Die medienneutrale Datenhaltung könnte jedenfalls helfen, die Hürden, denen Menschen mit Sehbehinderung beim Zugang zu Medienprodukten gegenüberstehen, beträchtlich zu senken. Wenn das kein Fortschritt ist…

Verlage heute – Neue Konzepte statt alte Gewohnheiten

November 28th, 2013 | Neue Publisher | 0 Comments

Logo epubliWer sind eigentlich die „Verlage der Zukunft“ und was machen sie? Leonie Langer von epubli aus Berlin hat uns drei Fragen dazu beantwortet:

1. Was ist Ihr Potenzial als Self-Publishing-Unternehmen?
Unsere große Stärke ist, dass wir einen klaren Fokus haben. Wir konzentrieren uns zu 100 Prozent darauf, die Chancen der Digitalisierung für Autoren nutzbar zu machen und Menschen mit tollen Geschichten den direkten Weg zu ihren Lesern zu ermöglichen. Dabei geben wir den Autoren die größtmögliche Freiheit. Bei uns entscheidet jeder selbst über Erscheinungsdatum, Preis, Buchcover und -titel sowie Marketingmaßnahmen für sein Buch. Denn die meisten Autoren kennen ihre Leser selbst am besten und wissen, wie und wo man sie anspricht. Deshalb ist es wichtig, dass Plattformen wie epubli eine Alternative zu klassischen Verlagen für diejenigen anbieten, die das Schicksal ihrer Bücher selbst in die Hand nehmen wollen.
Außerdem sind wir digitalen Trends gegenüber sehr aufgeschlossen. Zum Beispiel waren wir 2010 die erste Self-Publishing-Plattform, die auch eBooks veröffentlicht hat. Wir tauschen uns regelmäßig mit Playern der Publishing-Szene und aus anderen Bereichen aus, wie zuletzt Anfang Oktober bei der Rewrite the Web-Konferenz, die wir künftig regelmäßig stattfinden lassen. Und wir ermutigen unsere Autoren, Neues auszuprobieren, vom Erstellen eines Facebook-Profils über ein Giveaway bei Social-Reading-Plattformen wie Goodreads und Wattpad bis zur virtuellen Lesetour mit Unterschriften.

2. Vor welchen Aufgaben stehen Sie in Bezug auf Digital (und Print)?
Der Trend weg vom gedruckten hin zum elektronischen Buch ist für uns eher Chance als Herausforderung: Bei uns liegt der Anteil verkaufter eBooks jetzt schon bei 35 Prozent, verglichen mit den ca. 10 Prozent im gesamten deutschen Buchhandel ist das sehr viel. Wir rechnen damit, dass unsere Autoren in drei Jahren weit mehr als 50 Prozent ihres Umsatzes mit eBooks machen werden. Wir freuen uns, wenn unsere Autoren Bücher verkaufen, ob Print oder elektronisch spielt für uns keine Rolle.
Unsere zentrale Aufgabe sehen wir eher darin, unser Angebot für Autoren ständig weiter zu verbessern. Es ist uns wichtig, Branchen-Insights und unser Know-How direkt an unsere Autoren weiterzugeben.

3. Wie erreichen Sie Ihre Kunden und Leser?
Das ist eher umgekehrt: Wer entscheidet, sein Buch ohne Verlag herausbringen, kommt von sich aus auf uns zu. Oft bekommen wir das gar nicht direkt mit, denn bei uns kann jeder sein Buch selbst hochladen, die für den Vertrieb nötige ISBN-Nummer anfordern und publizieren. Wer Hilfe beim Publikationsprozess braucht, kann sich an unser Author Care Team wenden. Die Leser finden die Bücher dann entweder in unserem epubli-Shop oder auf den anderen gängigen Vertriebskanälen wie dem Buchhandel, Amazon, dem iBookstore, Weltbild und Hugendubel.
Aber natürlich ist uns auch die direkte Ansprache wichtig: Auf unserem Blog geben wir regelmäßig Tipps rund ums Publizieren und Marketing und auf Twitter, und Facebook, tauschen wir uns mit unseren Autoren, Lesern und Followern aus. Und auf den Buchmessen in Frankfurt und Leipzig, auf Konferenzen zum Thema Digital Publishing und auf Lesungen kommt es regelmäßig zu persönlichen Treffen – was nach wie vor am schönsten ist.

Autorin: Annelie Pawlitz

Kann man eBooks verschenken?

Dezember 22nd, 2012 | Internationale Entwicklungen | 0 Comments

In den Diskussionen über die Vor- und Nachteile von eBooks gegenüber konventionellen Büchern fällt häufig das Argument, man könne eBooks nicht verschenken. Mit einer zunehmenden Zahl an Personen, die einen entsprechenden Reader besitzen [1] wird aber auch die Nachfrage wachsen, eBooks unter den Weihnachtsbaum legen zu wollen. Immerhin sind Bücher nach wie vor eins der beliebtesten Weihnachtsgeschenke. [2]

Sowohl Amazon als auch deutsche Plattformen wie ebook.de (ehemals libri.de) oder thalia.de bieten bereits seit 2010 die Möglichkeit, elektronische Bücher zu verschenken. Dazu werden per Mausklick Geschenkgutscheine Read More

Verleihung des Ersten Deutschen E-Book-Preises auf der Frankfurter Buchmesse

September 27th, 2011 | Meinung & Kritik | 0 Comments

Wer seine wertvolle Zeit auf der anstehenden Buchmesse noch nicht komplett mit unseren Messeführungen, der Pfadfindertruppe vom Forum Zukunft oder den traditionellen Treffen der Social Media Gemeinde verplant hat, sei herzlich zu einer weiteren Veranstaltungspremiere eingeladen:
Der Verleihung des Ersten Deutschen E-Book-Preises. Read More

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