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Posts Tagged ‘Journalismus’

BookAffair – Online-Shop, Buchmagazin und Buchhändler-Forum in Einem

Juli 12th, 2015 | Internationale Entwicklungen | 0 Comments

HintergrundGrafik vdzu Anne
BookAffair.de ist eine geplante Online-Plattform, die die Vorzüge des Internets mit den Vorteilen einer klassischen Buchhandlung verbinden und Leser mit den Buchhändlern in ihrer Nähe vernetzen will. Dabei soll BookAffair.de eine echte Alternative zu Amazon werden. Die Website befindet sich momentan noch in der Entwicklung und soll am 15.10.2015 online gehen.

 

Name des Modells: BookAffair.de
Geschäftsführer: Walter Mayer

 

Beschreibung und Nutzen des Geschäftsmodells:

BookAffair.de will versuchen, mit journalistischen Mitteln die Atmosphäre einer Buchhandlung ins Internet zu übertragen, um so eine Brücke zwischen Digitalisierung und Buchhandel zu schlagen. BookAffair.de dient also als ein Online-Shop, mit dem gewissen Etwas einer Buchhandlung. Wenn ein Kunde ein Buch kauft, wird diese Bestellung an eine Buchhandlung geliefert, die sich an BookAffair.de beteiligt und geographisch am nächsten liegt. Von dort aus wird das Buch an die gewünschte Adresse geliefert (per Kurier oder Post), oder es kann direkt vom Besteller bei der Buchhandlung abgeholt werden.
So kann der Kunde den Buchladen um die Ecke unterstützen, muss aber auch nicht auf die Vorteile der Online-Bestellung verzichten.
Weitere geplante Elemente der Website soll ein Blog sein, indem Buchhändler sich austauschen oder auch Bücher empfehlen können. Außerdem soll BookAffair.de eine Plattform bieten, die Bücher zur passenden aktuellen Nachrichtenlage auswählt (wie etwa den Tod eines Schriftstellers).
BookAffair.de Gründer Walter Mayer will mit seiner Website den Versandriesen Amazon herausfordern und eine Art „Nachbarschafts-Amazon“ gründen, welches eine eigene Version des Internet-Buchhandels und somit ein Alternativangebot zu Amazon bietet. Read More

Newsgrape: Eine Zwischenbilanz

Mai 25th, 2013 | Neue Publisher | 1 Comment

Sie wollten den Journalismus retten und sorgten für frischen Wind in der Branche – vor zwei Jahren gründeten die drei Studenten Felix Häusler, Leo Fasbender und Gabor Guzmics das Internet-Start-Up Newsgrape. Doch hat sich das Konzept bewährt? Zeit für eine Zwischenbilanz.

NewsgrapeDie Idee hinter Newsgrape ist denkbar einfach: Die Plattform möchte die Produzenten und Konsumenten von Texten zusammenbringen. Blogger und Journalisten können ihre Artikel auf der Seite publizieren, die dann wiederum von den anderen Nutzern bewertet, abonniert und kommentiert werden können. Und: Wie keine andere Plattform zuvor setzt Newsgrape auf Social Media. Der einzige Unterschied zu anderen Communities wie YouTube ist, dass die Urheber der Texte 75 Prozent der Werbeeinnahmen für sich beanspruchen können.

Brücke zwischen neuen und traditionellen Medien

Schon kurz nach der Gründung zeigten sich erste Probleme. Zu wenig Nutzer sorgten dafür, dass die drei Gründer ihr Konzept noch einmal komplett überarbeiteten und das Projekt relaunchten.

Der Fokus liegt nun weniger auf dem Erstellen von Nachrichten, als auf dem personalisierten Streaming von News. Auch andere Social Networks wurden in die Plattform integriert. So können zum Beispiel im Nutzerstream auch Artikel aus dem Twitter-Trending angezeigt werden. „Ein wichtiger Schritt“ für Newsgrape, so Mitbegründer Fasbender, da das Augenmerk der Seite auch darauf liegen soll, neue und traditionelle Medien miteinander zu verbinden. Laut Fasbender wurden im Oktober 2012 täglich fast eine Viertelmillion Artikel analysiert, Tendenz steigend. Ziel ist, das Streaming noch weiter zu personalisieren.

Fest steht: Zwar befindet sich das Projekt noch in der offenen Beta-Phase, die Bilanz kann sich dennoch schon sehen lassen. Für interessierte Blogger und Streamer lohnt sich die Community auf jeden Fall.

Leo Fasbender über seine Newsgrape-Erfahrung:

Christina Flöhr

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