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Posts Tagged ‘Soziale Netzwerke’

Generation Facebook – stirbt der „klassische“ Email-Verkehr aus?

November 30th, 2011 | Internationale Entwicklungen, Meinung & Kritik | 0 Comments

Der Wecker klingelt.
Susi steht auf und schaltet als Erstes den PC an. Bevor sie etwas anderes tun kann, blinkt ihr eine Nachricht von Freundin Nadine im Facebook entgegen. Sie möchte wissen, ob die Shoppingsession für heute Nachmittag noch steht. Direkt darunter findet sich eine Mitteilung von Susis Zahnarzt, der sie daran erinnert, dass die nächste Kontrolle fällig ist. In der Zwischenzeit hat Freund Alex gesehen, dass Susi online ist und startet ein Gespräch via Instand Messenger. Während Susi Alex einen guten Morgen wünscht, beantwortet sie Nachrichten von Tim, Katrin und Julia – die PN von Chefin Carola wird ignoriert, da diese Susi nur wieder die Spätschicht zuschieben will. So wird sich durch einen Berg von Mittelungen gekämpft, bestehend aus Geschäftlichem, Privatem und Spam. Nach zwei Stunden des Beantwortens, stellt Susi fest, dass Thomas, dem sie eigentlich schreiben wollte, statt auf Facebook, auf Myspace angemeldet ist.

Wird es bald uns allen so gehen wie Susi?
Es ist nicht zu bestreiten, dass die sozialen Netzwerke und Plattformen im World Wide Web inzwischen einen großen Platz in unserem Leben eingenommen haben. Sogar Firmen und große oder berühmte Persönlichkeiten sind inzwischen per Klick über derartige Websites erreichbar und definieren sich über ihr Online-Profil. Jeder verfügt heutzutage über ein Email Konto und nahezu jeder über eine Profil in einer Onlineplattform.

Da stellt sich natürlich schnell die Frage, ob wir bald nur noch über Communities miteinander kommunizieren werden. Read More

Sören Kirchner vom tologo verlag: „Social Media als Mittel zur Kundenbindung“

Juni 23rd, 2011 | Neue Prozesse, Produkte & Profile | 2 Comments

Autorin: Tina Kutzschebauch, 30.05.2011, http://www.tologo.de/

© tologo verlag

Beim tologo verlag wird wöchentlich etwa eine halbe Stunde für soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter investiert . Was macht diese Plattformen so interessant?

Für Facebook braucht niemand umfangreiche Programmierkenntnisse. Die aktuellsten News, Rezensionen, Novitäten, Vorträge und Lesungen der Autoren werden vom Verlag regelmäßig auf Facebook online gestellt und automatisch an den eigenen Twitter-Account übertragen. „Es passiert selten, dass sich Neukunden auf der eigenen Homepage verirren. Viel wahrscheinlicher sind Bestandskunden, die ein bestimmtes Buch suchen oder Mundpropaganda-Empfehlungen von Freunden“, sagt Sören Kirchner. Dem eigenen Freundeskreis wird ebenso mehr vertraut, als dem Kommunikationsinstrument „Werbung“, in dem viel mehr versprochen, als gehalten wird. Read More

Bettina Halstrick (Der Hörverlag) im Interview: Das A und O im Social-Media-Marketing

April 8th, 2011 | Meinung & Kritik | 1 Comment

der Hörverlag

© der Hörverlag

Der Hörverlag veröffentlicht seit 1995 Hörbücher aller Genres und Formate. Dank populärer Themen wie „Harry Potter“ und „Der Herr der Ringe“ konnte der Hörverlag dem Medium Hörbuch zum Durchbruch verhelfen. Das Verlagsprogramm umfasst 850 lieferbare Titel. Seit März 2008 ist Der Hörverlag bei Facebook, Twitter, YouTube und Blogger aktiv.

Welche Potenziale Social-Media-Marketing-Tools für die Verlagsbranche aufzeigen, erklärt Bettina Halstrick.

Frau Halstrick, seit 2005 arbeiten Sie im Hörverlag als Marketingleitung. Worin liegen Ihre Aufgabenschwerpunkte? Wie ist Ihr Team aufgestellt, insbesondere in Bezug auf das Web 2.0?

Unsere Marketingabteilung setzt sich aus sechs Mitarbeiterinnen zusammen: drei Grafikerinnen, eine Werbereferentin, eine Herstellerin und die Marketing-leitung. Jährlich veröffentlicht Der Hörverlag ca. 150 Novitäten. Ich verantworte den Bereich Corporate Design und Marketingkommunikation. Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Marke „Hörverlag“ und dem Medium Hörbuch als eigenständiger Bereich in der Verlagsbranche. Das Web 2.0 ist bei uns angesiedelt und wird zu zweit bearbeitet.

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Senioren in sozialen Netzwerken

Februar 10th, 2011 | Meinung & Kritik | 5 Comments

Wie aktiv sind Senioren in sozialen Netzwerken wirklich? Bild: ubuntu Linux

Mit diesem Fakt habe ich mich, so wie sicherlich viele andere auch, noch nie näher beschäftigt, bis ich auf www.netzwerk-senioren.de gestoßen bin. Dort ist am 2. September 2010 der Artikel „Benutzen Senioren Social Media Netzwerke?“ erschienen.
In diesem heißt es, dass es auf die Einstellung sowie das Alter der Senioren ankommt, ob sie sich in Social Media Netzwerken bewegen oder nicht. Sehr selten beschäftigen sich alte Menschen, die über 80 Jahre alt sind mit dem Social Web. Bei noch jüngeren Senioren kommt es dagegen eher auf die persönliche Einstellung an. Einige von Ihnen stehen den neuen Medien sehr kritisch gegenüber und würden sich daher auch nicht mit dem Internet, geschweige denn mit Social Media Netzwerken beschäftigen. Andere sind sehr offen und erkunden gern die neuen Möglichkeiten, die das Internet bietet. Interessant für mich war, dass es immer mehr Senioren gibt, die altersunabhängige Netzwerke, wie facebook oder stayfriends nutzen. Hier können sie zu alten Kollegen, Mitschülern und Freunden Kontakt halten auch wenn es mit dem Laufen und gegenseitigem Besuchen im Laufe der Zeit eher schwer geworden ist.

Die Frage, die sich mir nach dem Lesen dieses Artikels stellt, ist die folgende: Wird die Präsenz der aktiven Rentner im Web unterschätzt?
Wenn ich heute an die Nutzer der Social Media Netzwerke denke, stelle ich mir nicht das Senioren-Pärchen von gegenüber vor, sondern eher die jungen WG- Bewohner nebenan. Nun sind in dem Artikel von www.netzwerk-senioren.de leider keine Zahlen genannt worden. Es ist also schwer einzuschätzen, welchen Anteil von Social Media Usern Senioren wirklich ausmachen. Trotzdem frage ich mich, ob man nicht auch die Marketingstrategien in sozialen Netzwerken wie facebook mehr auf Senioren ausrichten sollte. Warum denn nicht den nächsten Roman, der für Leser ab 60 geschrieben wurde, groß auf Facebook ankündigen? Es würde nicht nur den Enkeln und Kindern bei der immer wiederkehrenden Suche nach Geschenken helfen, sondern die Senioren auch mit einbeziehen in die moderne Welt der sozialen Netzwerke und somit der neuen Art zu kommunizieren und sich zu informieren.

mehr Informationen
[www.netzwerk-senioren.de | Auror: netzwerker | 02.09. 2010 | 12:05]

Armin Wirth: „Hyperdistribution statt redundante Datenpflege auf allen Kanälen“

Januar 28th, 2011 | Meinung & Kritik | 3 Comments

Armin Wirth von Wirth & Horn

Armin Wirth (© by A.Wirth, privat)

1994 gründen Armin Wirth und Eckart Horn nach ihrem Informatik/Psychologie Studium die Wirth & Horn GmbH, die heute in München 14 Mitarbeiter beschäftigt. Wirth & Horn versteht sich als Dienstleister für die Verlagsbranche. Der Schwerpunkt liegt in der Content-Management-System – [CMS]-Entwicklung und der aktiven Unterstützung im Marketing. Zu den Referenzen von Wirth & Horn zählen u.a. Projekte mit dem C. H. Beck Verlag, dem DTV-Verlag, Langenscheidt-Verlag und dem Suhrkamp Insel Verlag. Im Rahmen der Lehrveranstaltung „Electronic Publishing“ hielt Herr Wirth am 8. Dezember eine Gastvorlesung an der HTWK Leipzig und referierte über „Hyperdistribution – Intelligentes Content Management für Verlage“. Lesen Sie im Interview mit Armin Wirth, wo er die deutsche Verlagsbranche im Online-Geschäft sieht:

Herr Wirth, Sie leiten seit 1994 das Informationssysteme-Unternehmen zusammen mit Herrn Horn. Was genau sind Ihre Aufgabenfelder als Geschäftsführer?

Wirth & Horn ist bewusst ein kleines Unternehmen, so dass Herr Horn und ich in jedem Projekt involviert sind und aktuelle Themen, Lösungen, Ideen mit unseren Kunden, Projektleitern, Graphikern und Entwicklern diskutieren und entwickeln. Natürlich müssen auch wir neue Kunden akquirieren, aber mehr als 50% unseres Umsatzes machen wir mit der ständigen Pflege, Verbesserung und dem Umsetzen von Innovationen bei unseren bestehenden Kunden. Drei Projektleiterinnen, die Alltagsfragen mit den Kunden abstimmen, sorgen für eine gute Kundenzufriedenheit und geben uns gleichzeitig die Möglichkeit, dass wir uns um strategische Themen kümmern können. Die große Kunst liegt darin, alles zu begleiten, aber gleichzeitig verantwortungsvolle, selbstständige, engagierte Mitarbeiter aufzubauen.

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Veranstaltungsmarketing mit Hilfe von Social Media

Januar 20th, 2011 | Meinung & Kritik, Neue Prozesse, Produkte & Profile | 0 Comments

18.01.2011, 19.34 Uhr, Screenshot: http://www.facebook.com/event.php?eid=126233150774291&index=1

Facebook-Veranstaltungsseite für die Leipziger Buchmesse 2011, Screenshot, ©Friederike Hänsel, 18.01.2011, 19.34 Uhr

18.01.2011, 19.46 Uhr, Screenshot: http://www.twitter.com/buchmesse

Twitteraccount der Leipziger Buchmesse, Screenshot, ©Friederike Hänsel, 18.01.2011, 19.46 Uhr











Social Media ist für Unternehmen mittlerweile in verschiedensten Funktionen bedeutsam –  als Werkzeug der erweiterten Pressearbeit, für Maßnahmen der Kundenbindung oder zur Imagegewinnung bspw. durch Gewinnspiele und Wettbewerbe. Per Facebook, Twitter & Co erreicht man die eigene Zielgruppe schnell und direkt. Mit regelmäßigen Aktionen (Gewinnspiele, kleine Umfragen u.ä.), bindet man den Kunden stärker an das eigene Unternehmen. Durch den direkten Kundenkontakt, bietet sich die Möglichkeit schnell und direkt, auf Anregungen, Fragen und Beschwerden zu reagieren. Deswegen sind Social Media Kanäle gut geeignet um Veranstaltungen zu planen und zu bewerben. Dazu empfiehlt Mashable fünf Schritte:

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StudiVZ – (Noch) Nummer 1 in Deutschland

Januar 17th, 2011 | Internationale Entwicklungen | 0 Comments

11.01.2011, 10.30 Uhr

Screenshot Startseite; © VZnet Netzwerke Ltd.

StudiVZ gehört zur VZ-Gruppe, dem größten deutschen Anbieter für soziale Netzwerke. Trotz wachsender Bedeutung des Hauptkonkurrenten Facebook bleibt die VZ-Gruppe, Tochtergesellschaft von Holtzbrinck Digital, mit insgesamt etwa 17 Mio. Mitgliedern bei StudiVZ, MeinVZ und SchülerVZ (Stand Juli 2010) weiter vorn. Diese beeindruckend hohe Zahl an Unique Usern ist und bleibt zwar werbe(-kunden)wirksames Aushängeschild der VZ-Gruppe, verrät aber nichts über die Visits der VZ-Seiten, die tendenziell sinken.

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Zukunftsvisionär Neal Stephenson entwickelt mit E-Publishing-Plattform interaktiven Roman

Januar 3rd, 2011 | Neue Prozesse, Produkte & Profile, Neue Publisher | 4 Comments

16.12.2010, 16:00, http://www.flickr.com/photos/foxgrrl/3957853322/, CC License by foxgrrl/Julia

Hat Visionen: Kultautor Neal Stephenson, www.flickr.com (cc by foxgrrl/Julia)

Kultautor Neal Stephenson schreibt am Roman der Zukunft – ein interaktives Buch werden, an dem Autoren und Leser die  Handlung gemeinsam spinnen.

Stephenson gründete für sein neuestes Projekt die E-Publishing-Plattform Subutai. Doch diese ist viel mehr als nur eine Plattform zum Schreiben eines Fortsetzungsromans. Hier vereinen sich Roman, Wikis, Computerspiel, TV-Serie und Smartphone-App zu einer fiktiven Welt, die der Leser selbst mitgestalten kann und über die er sich mit Gleichgesinnten austauschen kann. Das Modell funktioniert wie folgt: ein Autorenteam entwickelt gemeinsam eine Handlung . Die inhaltliche und chronologische Abstimmung der Handlungsstränge wird vom Produzenten geprüft. Die Leser wiederum helfen den Autoren durch Feedback die Handlung weiterzuspinnen.
Das Geschäftsmodell beruht somit auf mehreren Erfolgsfaktoren. Die Zusammenarbeit von Lesern und Autoren verspricht eine starke Leserbindung, da die Leser selbst interagieren können.  Außerdem werden unterschiedliche Medienformate verbunden. Diese zielgruppengerechte Ansprache über mehrere Kanäle optimiert gleichzeitig den Nutzwert für den Kunden. Der erste interaktive Roman heißt The Mongoliad. Jede Woche wird ein Kapitel veröffentlicht. The Mongoliad kann als iPhone- und iPad-App abonniert werden und bald soll der Roman auch für Kindle und Android-Geräte verfügbar sein. Außerdem können sich die Nutzer durch ein Diskussionsforum über Schauplätze, Charaktere und Kampfszenen austauschen. Ein zusätzlicher Anreiz: je nach Engagement steigt man in der Hierarchie auf. Weiterhin können Abonnenten eigene Grafiken von Schauplätzen hochladen und Kommentare abgeben. Aufbauend darauf ergänzt Subutai dann Wörterbücher, Landkarten, Spiele und Videos. Das ist ein Vorteil einer Plattform gegenüber dem gedruckten Buch. Man erhält durch Zusatzmaterial keine dicke Wälzer mit langen Anhängen.
Zukünftig soll noch ein weit größeres fiktives Universum namens „Foreworld“ entstehen, welches Geschichten von der Antike bis in die Neuzeit umfassen soll. weiterlesen

Deutschland sucht den Superfan

Dezember 13th, 2010 | Neue Prozesse, Produkte & Profile | 0 Comments

http://www.flickr.com/photos/intersectionconsulting/4732770125/

So nicht: Im Blindflug durch die sozialen Netzwerke. © Mark Smiciklas

Wie wird aus einem treuen Fan ein Markenbotschafter? Als Gastschreiber für mashable.com formuliert Ben Straley Strategien, mit denen Unternehmen mit Hilfe ihrer Fans und Followers die Reichweite ihrer Marketingmaßnahmen steigern können.

Laut Straley sind nur etwa 1% der Fans, die ein Unternehmen in sozialen Netzwerken hat, für den Großteil der Besuche ihrer Internetseiten verantwortlich. Sogenannte „super influencers“ teilen besonders häufig und regelmäßig Inhalte ihres favorisierten Unternehmens oder Produktes. Straleys Strategien sollen insbesondere diese Super-Beeinflusser erreichen und aktivieren und somit den Erfolg von Onlinekampagnen steigern.

Seine Thesen zeigen, dass es nicht genug ist, in sozialen Netzwerken präsent zu seien. Vielmehr bedarf es intensiven Kontakt zu Fans und Followern, um diese an das Produkt oder das Unternehmen zu binden. Besonders für Verlage und Buchhandlungen, die bereits in sozialen Netzwerken aktiv sind, können Straleys Strategien eine nützliche Anregung zum Umgang mit Fans und Nutzern sein.

mehr Informationen
[www.mashable.com | Autor: Ben Straley | 12.12.2010 | 14:33]

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