Alexa, schreib mir ein Buch! – Künstliche Intelligenz in der Buchbranche

Wer Marc-Uwe Klings dystopischen Roman QualityLand gelesen hat, der ist vielleicht vertraut mir der Androiden-Frau Kalliope 7.3. Kalliope ist eine sogenannte E-Poetin, die zum Schreiben personalisierter Bücher entwickelt wurde. Nun hat sie jedoch eine Schreibblockade und soll verschrottet werden, wie das in QualityLand eben üblich ist.

Wenn wir an Künstliche Intelligenz, kurz K.I., denken, kommen den meisten wahrscheinlich Bilder von erschreckend menschenähnlichen Robotern und Cyborgs in den Kopf, die unser Leben kontrollieren und die Menschheit langsam aber ganz systematisch vernichten wollen. Doch was viele nicht wissen, ist dass unser Leben schon in sehr vielen Aspekten von Künstlicher Intelligenz begleitet wird. Wir finden sie beispielsweise in Algorithmen, die Kundendaten für Unternehmen auswerten, Bestellvorgänge durchführen oder riesige Datenmengen verwalten. Außerdem hat jeder, der ab und an „Alexa, schreib Käse auf die Einkaufsliste“ sagt, sich die K.I. auch schon ins Wohnzimmer geholt.

Doch was ist eine Künstliche Intelligenz eigentlich? Und welche Bedeutung hat sie für die Buchbranche?

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75 Jahre Pippi Langstrumpf – Was wir von unseren Kindheitshelden lernen können

„Ich versuche nicht die Kinder, die meine Bücher lesen, zu erziehen. Das Einzige was ich hoffe zu wagen ist, dass meine Bücher ein bisschen dazu beitragen, in ihnen eine menschenfreundliche, lebensbejahende und demokratische Grundhaltung zu wecken oder zu festigen.“ – Astrid Lindgren

Wir versetzen uns gedanklich zurück in das Jahr 1945 – die ersten Assoziationen, die uns dabei durch den Kopf schießen, sind Krieg, Zerstörung und Dunkelheit.

Kaum zu glauben, dass in dieser düsteren Zeit im nicht weit entfernten Schweden ein literarischer Schatz geschaffen wurde. Ein Kinderbuch welches auch heute noch, 75 Jahre später, ein vertrauter Bestandteil in den Regalen vieler Familien ist. „Mama, erzähl mir von Pippi Langstrumpf“ habe ich damals, ebenso wie meine Freunde, begeistert als Gute Nacht-Geschichte verlangt, ohne zu wissen, dass ein kleines Mädchen namens Karin Nyman vor vielen Jahren dasselbe Anliegen an ihre Mutter Astrid Lindgren hatte. So begann Astrid im Jahre 1941 zu erzählen und immer mehr aufregende Geschichten zu erfinden, anfangs nur für ihrer Tochter, doch mit der Zeit wuchs die Anzahl der kleinen Zuhörer, die bei Pippis Abenteuern dabei sein wollten.

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Internationaler Tag der Pressefreiheit

„Es ist kein Zufall, dass immer da, wo der Geist als eine Gefahr angesehen wird, als erstes die Bücher verboten, die Zeitungen und Zeitschriften, Rundfunkmeldungen einer strengen Zensur ausgeliefert werden; zwischen den Zeilen, auf dieser winzigen Schlusslinie des Druckers, kann man Dynamit genug anhäufen, um Welten in die Luft zu sprengen.“

 – Heinrich Böll

Pressefreiheit ist ein Grundrecht. In Deutschland haben wir das Privileg, dass dieser Sachverhalt im Grundgesetz manifestiert ist. Doch bis hierher war es ein langer und beschwerlicher Weg; ein regelrechter Kampf um eines der wichtigsten Menschenrechte, welches unabdingbar für Pluralismus, freie Meinungsäußerung und somit auch demokratische Willensbildung ist. Ein Grundpfeiler der Demokratie.

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Welttag des geistigen Eigentums

Welttag des geistigen Eigentums – World Intellectual Property Day

Jährlich findet am 26. April der Welttag des geistigen Eigentums statt, um auf den Schutz von Urheberrechten aufmerksam zu machen. Auch wir wollen ihn dieses Jahr zelebrieren und euch berichten, wie es zu diesem Tag kam.

Um geistige Erzeugnisse wie beispielsweise Patente, Marken, Muster und Urheberrechte (für welche es noch ein zusätzliches Gesetz gibt) zu schützen und die Kreativität der Künstler zu fördern, rief die UNESCO im Jahr 2000 diesen Tag ins Leben. Leistungen sollen somit belohnt und Investitionen in neue, effiziente Produkte angeregt werden.

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Rosen und Bücher. Liebe und Literatur – Der Welttag des Buches

– Ein perfekter Tag um sich daran zu erinnern, weshalb Lesen so toll ist

Am 23. April ist Welttag des Buches. Bücher verschenken, Gewinnspiele veranstalten, das Buch feiern und Jung und Alt fürs Lesen begeistern – das macht diesen Tag seit 1996 auch in Deutschland aus.

Verlage, Bibliotheken, Buchhandlungen und Schulen feiern ein großes Lesefest. Aber gerade dieses Jahr ist es schwierig, gemeinsam das Lesen zu ehren. Wie also können wir uns dieses Ereignis nach Hause auf die eigene Couch holen?

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