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CPI goes digital – Die Quantum-Technologie als Antwort auf die veränderten Anforderungen der Buchbranche

Die Anforderungen der Buchbranche ändern sich: Die Auflagenzahlen der Verlage werden immer geringer, der Wunsch nach Individualisierung immer größer. Dies beeinflusst auch die Druckbranche, die stark mit den Entwicklungen der Verlagsbrache verflochten ist. Das Druckunternehmen CPI sieht die Lösung des Problems unter anderem in der Einführung digitaler Druckmaschinen. Zurzeit wird die erste Anlage der Quantum-Technologie präsentiert, die auch mehrfarbige Bücher in hoher Qualität produzieren soll.

Die CPI-Gruppe gehört bereits seit einigen Jahren zu den führenden Produzenten von Büchern, Broschuren und Katalogen in Europa. Um den veränderten Anforderungen des Marktes gerecht zu werden, investiert das Unternehmen jedes Jahr 10% des Umsatzes in die Modernisierung der Produktionsanlagen und arbeitet eng mit den führenden Technologieanbietern der Branche zusammen, um gemeinsam Lösungen für den Markt zu entwickeln.

Auf einer Roadshow präsentierte das Unternehmen in den letzten Wochen in Hamburg, Berlin, Frankfurt, München und Stuttgart nun seine neuste Innovation: die Quantum-Technologie für den Farbdruck. Bereits 2011 setzte das Unternehmen die erste Quantum, eine digitale Druckmaschine mit der Inkjet-Technologie, für den Schwarzweiß-Druck ein. Die neue Quantum soll nun auch mehrfarbige Auflagen produzieren.

Obwohl viele Verlage immer noch kritisch gegenüber der Qualität des Digitaldruckes sind, bietet die Quantum-Technologie viele verlockende Vorteile. So könnten kleinere Auflagen zu deutlich geringeren Preisen produziert werden und auch der Nachdruck stelle kein Problem mehr dar. Ebenfalls wurde das Problem der Farbabweichung, die gelegentlich beim Offsetdruck auftritt, gelöst. Durch den digitalen Druck kann CPI eine Farbgleichmäßigkeit von Buch 1 bis 10.000 gewährleisten. Zudem würden Bilder in schlechter Qualität, Screenshots und technische Raster, deren Verwendung im Offsetdruck schwierig sei, im Digitaldruck eine bessere Qualität haben, da die Feinheiten besser zu erkennen sein.

Allerdings ist die Technologie noch nicht vollends ausgereift. Nach eigenen Angaben des Unternehmens sei der Farbraum noch immer geringer als beim Offsetdruck, weswegen sich der Druck von Kunstbüchern noch schwierig gestalte. Allerdings würde man ständig an der weiteren Verbesserung der Technologie arbeiten. Und so bleibt abzuwarten, ob die Qualität des Digitaldrucks bald die des Offsetdrucks erreichen oder gar übersteigen wird.

Autorin: Romy Födisch

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