Kunst zwischen Utopien, Uniformen und Umbruch – Im Gespräch mit Fabian Reimann

Denkt man an Kunst in Leipzig, dann fallen einem wahrscheinlich zuerst Namen wie Fischer Art, Sighard Gille und Neo Rauch ein. Auch die Neue Leipziger Schule ist vielen ein Begriff. Und dann denkt man sicherlich an die Spinnerei im Leipziger Westen. Dort, wo früher Baumwolle industriell verarbeitet wurde, haben sich seit den 1990er Jahren Künstler einen Raum geschaffen. Auf rund 100.000 Quadratmetern Fläche finden sich zahlreiche Ateliers und Projekträume. Geschäfte und Galerien laden zum Verweilen ein. Seit 2001 hat hier auch der bildende Künstler und Autor Fabian Reimann seine Werkstätte. Er arbeitete unter anderem in zahlreichen Raumessays und ist Mitbegründer des Magazins Krachkultur und der Berliner Produzentengalerie Amerika.

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