Wie Verlage Bewegtbilder nutzen können

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Wie passen Verlage und Videos zusammen? – Eine aktuelle Studie der Fachhochschule Schmalkalden beschäftigt sich mit der Frage, wie Verlage Bewegtbilder als Marketing-instrument nutzen können.

Deutlich wird, dass Bewegtbilder online zunehmend genutzt werden – und zwar auch jenseits der klassischen Portale wie YouTube oder MyVideo. So nutzen auch Verlage vermehrt Videos als Kommunikationsinstrument. Laut der Studie erscheint diese Form der Kundenansprache besonders geeignet bei Dienstleistungen, materiellen Gütern beziehungsweise Konsumgütern. Produkten also, bei denen Emotionalität und Erlebnischarakter vermittelt werden sollen.

Als Hauptmotiv für den Einsatz von Videos geben Unternehmen die Steigerung der Reichweite und des Bekanntheitsgrades ihrer Firma an. Daneben werden unter anderem folgende weitere Ziele durch den Einsatz von Videos verfolgt: das Erreichen der internetaffinen Zielgruppe, der Wunsch, sich von Wettbewerbern abzuheben, die Gewinnung neuer Kunden, die einfache Vermittlung komplexer Inhalte sowie die Förderung von Glaubwürdigkeit und Vertrauen.

Allerdings bleibt die Frage zu klären, ob und wie Image- und Produktvideos zukünftig monetarisiert werden können. Oder sind sie vielleicht doch „nur“ ein weiteres Instrument der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit?

Solche und andere offene Fragen kann die im Sommer 2010 durchgeführte  Studie der FH nicht beantworten. Sie vermittelt eher ein Stimmungsbild zum Thema „Nutzung und Akzeptanz von Videomarketing aus Unternehmenssicht“.  Hier bleibt zu hinterfragen, wie repräsentativ die Umfrage ist und welche Unternehmen sich tatsächlich hinter dem Begriff „Medien“ verbergen. – Zur Auswertung wurden die Antworten von 50 Unternehmen herangezogen, wovon die Mehrheit aus dem Medien- und Dienstleistungssektor kommt.

mehr Informationen
[Videomarketing: Eine empirische Studie zur Nutzung und Akzeptanz von
Videomarketing aus Unternehmenssicht|Autor: Prof. Dr. Thomas Urban|23.11.10|20:00]

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