„Wir sind wütend“ – über den Umgang mit Berufseinsteigern

Nachdem dieser Börsenblatt-Beitrag zum Thema unbezahlte Praktika als Branchenstandard mit über 100 Reaktionen eine erstaunliche Resonanz erzielte, und damit als Gradmesser für die Bedeutung der Debatte dienen kann, erschien bei Börsenblatt.net heute ein Folgeartikel der Buchwissenschaftlerin Ursula Rautenberg. Die Schuldfrage heißt er und beschäftigt sich mit der Möglichkeit einer Einführung von Mindeststandards für den Umgang mit Berufseinsteigern. Einige der wesentlichen Punkte möchte ich gern hier aufführen und kurz kommentieren :

Drin, was draufsteht – Junge Verlagsmenschen e.V. Ein Verein von und für den Branchennachwuchs

Jungen Menschen in der deutschsprachigen Verlagsbranche eine eigene Plattform zu bieten, mit der Möglichkeit, bundesweit Kontakte zu knüpfen und sich zu vernetzen – das war das Ziel, mit dem sich im Februar 2009 in München der Verein „Junge Verlagsmenschen e.V.“ gründete. Er bietet Raum für den Austausch von Erfahrungen, informiert über das aktuelle Geschehen in der Branche und organisiert für seine Mitglieder und Interessierte Exkursionen und Vorträge zu verschiedensten Themen aus der Medien- und Berufswelt. Geplant sind zudem Workshops für Berufseinsteiger, die gezielt spezifische Probleme und Unsicherheiten des Branchennachwuchses behandeln sollen. Der Verein gliedert sich in Untergruppen in verschiedenen Städten und Regionen,…

Engagierte Nachwuchskräfte gesucht – das Hubert Burda Media Traineeprogramm

Für Hochschulabsolventen der Betriebswirtschaftslehre, der Medien-, Geistes- oder Sozialwissenschaften bietet Hubert Burda Media einen attraktiven Einstieg in die Verlags- und Medienbranche. Der internationale Medienkonzern wirbt mit einem Traineeprogramm um engagierte Nachwuchskräfte und  hofft auf Bewerbungen, die auf eine Begeisterung für die Zukunftsperspektiven von Zeitschriften und Neuen Medien schließen lassen. Das Programm wird aller eineinhalb Jahre angeboten und läuft dann 12 Monate. Ab dem 1. Oktober diesen Jahres sind wieder etwa 13 Traineestellen an den Standorten München und Offenburg zu besetzen. Einstellungsvoraussetzungen sind unter anderem nachgewiesene, crossmediale Praxiserfahrungen, die Fähigkeit zu eigenständigem Handeln, ein hohes Maß an Kreativität und Innovationsfähigkeit sowie…

Das Buch als Medium Buchwissenschaft an der Universität Leipzig

Der Studiengang „Buchwissenschaft“ an der Universität Leipzig ist eingebettet in den Bereich Kommunikations- und Medienwissenschaft. Die Studierenden erhalten dadurch Einblick in die Bereiche Buchwissenschaft, PR / Öffentlich-keitsarbeit, Journalistik, Historische Kommunikationswissenschaft, Medien-wissenschaft, Medienpädagogik und empirische Medienforschung. Dies führt zu einer Auseinandersetzung mit dem Medium Buch im Kontext der neuen Medien. Die Buchwissenschaft selbst beinhaltet Buchtheorie, Buchökonomie und Buchgeschichte. Der wissenschaftliche Fokus liegt im Bereich historischer und aktueller Buchhandels- und Verlagsforschung.

Interface Design an der FH Potsdam

Springmo / photocase.com Der Begriff „Interface“ bezeichnet die immer wichtiger werdende Schnittstelle zwischen Mensch und Technik. Ob es sich nun um Handys, Computer oder auch eBook-Reader handelt, sie alle haben ein Interface. Dieses soll für den Nutzer leicht bedienbar und emotional ansprechend sein, außerdem Freude an den Interaktionen vermitteln. Die Aufgabe des Interfacedesigners besteht also darin, Funktionalität und Ästhetik miteinander zu verbinden, denn er gestaltet mit der Bedienoberfläche auch das Gesicht eines Gerätes. Die Fachhochschule Potsdam ist bisher die einzige Hochschule in Deutschland, die Interfacedesign anbietet – ein Grund genauer hinzuschauen.