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Medien mal andersherum – die Initiative „SCHAU HIN!“

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„SCHAU HIN! Was dein Kind mit Medien macht“, so lautet die Aussage der gleichnamigen Initiative, die uns auffordert genauer hinzuschauen, wenn unsere Kinder sich mit digitalen Medien beschäftigen.

 

Die Aufgabe  von „SCHAU HIN!“

In Form einer Website www.schau-hin.info werden Tipps im Umgang mit digitalen Medien im Alltag vermittelt. „SCHAU HIN!“ arbeitet mit der Initiative des Bundesministeriums für Familie, Senioren und Frauen, Vodafone, ARD, ZDF und TV Spielfilm zusammen. Gemeinsam versuchen sie Eltern Orientierungspunkte für den richtigen Umgang mit dem Medienkonsumverhalten ihrer Kinder zu geben und die Bedeutung der digitalen Erlebniswelt für Kinder zu erklären.

 

Die Kernaussage von „SCHAU HIN!“

Der Gedanke hinter diesem Projekt ist nicht Kinder zu maßregeln und strenge Grenzen zu setzen, sondern im gemeinsamen Umgang mit digitalen Medien ein gegenseitiges Verständnis für diese Thematik zu entwickeln und daraus Regeln als Orientierung aufzustellen.

Daher das Motto: „Verstehen ist besser als Verbieten.“

Um diese Vorgehensweise der Eltern zu unterstützen, werden zunächst viele informative Tipps gegeben, auch in speziellen Kategorien, wie Fernsehen, Smartphone oder Internet, um für einen grundlegenden Einblick in die Medienwelt zu sorgen. Außerdem werden Risiken und Gefahren deutlich gemacht, um im Anschluss Möglichkeiten aufzuzeigen, wie und in welchem Maß Eltern beispielsweise auf Verhaltensauffälligkeiten ihrer Kinder reagieren können.

„SCHAU HIN!“ versucht auf aktuelle Thematiken einzugehen und nah an den Trends der jungen Mediengesellschaft zu sein. Unterstützung dafür bekommt das Projekt zum einen von Medienpädagogen und Psychologen, zum anderen auch durch Prominente wie Jörg Pilawa und Tim Mälzer, einigen Ärzteverbänden und Krankenkassen.

 

Die „SCHAU HIN! –App“

Zum Service der Seite gehört außerdem eine gleichnamige App. In dieser werden viele Hinweise über die digitale Medienwelt gegeben und auch ein großes Repertoire an Spielideen angeboten, die eine Alternative zu den digitalen Games bieten.

Speziell zum Thema Apps für Kinder beinhaltet die Seite eine Menge Tipps und vor allem viele Links zu empfehlenswerten Web-Portalen und sicheren App-Angeboten für Kinder.

Dabei wird zum Beispiel auf die optimale Zeit, die ein Kind täglich mit digitalen Medien verbringen sollte, hingewiesen. So sollten Kinder bis drei Jahre sich am besten überhaupt nicht mit digitalen Medien beschäftigen, Kinder bis fünf Jahre höchstens eine halbe Stunde am Tag und bis zum Alter von neun Jahren eine Stunde. Ab dem zehnten Lebensjahr können oder sollten Eltern mit ihren Kindern gemeinsam Zeiträume aushandeln.

Für das „Verhandeln“ an sich, zum Beispiel über die Zeit, die ein Kind am Tag mit Fernsehen verbringen darf, wird auch eine Umsetzungsmöglichkeit geboten, indem ein konkreter Vertrag zwischen den Eltern und dem Kind gemacht wird – ein Mediennutzungsvertrag. Dahinter verbirgt sich ein Link zu der Seite www.mediennutzungsvertrag.de, wo Eltern gemeinsam mit ihren Kindern ein Formular erstellen, in dem die aufgestellten Regeln festgehalten werden.

 

Fazit

Zusammengefasst bietet www.schau-hin.info ein vielfältiges und aktuelles Angebot mit Tipps und Informationen, die keinesfalls aufgezwungen wirken und Eltern auf unkonventionelle Art und Weise einen Einblick in die Mediennutzung verschaffen.

 

 

Autor: Sarah Alsgut

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