Blogger, Influencer und Booktuber

Bildquelle

In der heutigen Zeit nimmt Social Media immer mehr an Bedeutung zu. Nicht nur die heutige Jugend, sondern auch Erwachsene und einige Senioren sieht man immer mehr mit ihren Smartphones durch die Straßen laufen. Umso wichtiger ist es für Verlage und Buchhandlungen auch im Internet präsent zu sein. Doch wie erreicht man die heutige Generation, um das Kulturgut „Buch“ zu schützen und ihm eventuell eine neue Bedeutung zukommen zu lassen?

Die Grenzen zwischen Bloggern, Influencern und Booktubern sind fließend, da sie alle in einer gewissen Art und Weise ihre Follower beeinflussen. Sie teilen Content auf den jeweiligen Plattformen, wie z.B. Instagram, YouTube oder sie betreiben ihre eigene Internetseite, teilen ihre eigenen Meinungen mit, stellen Bücher vor, die sie gerade gelesen haben oder diskutieren über aktuelle Themen. Jeder auf seine unterschiedliche Art und Weise. Dies zeigt sich vor allem in Form des Genres der Bücher, der Vorstellung des Buchs und der Regelmäßigkeit der hochgestellten Beiträge.

Da sie nah an ihrer Zielgruppe sind und auch mit ihr im regen Austausch stehen, haben schon einige Verlage die Vorteile der Booktuber, Blogger und Influencer für sich entdeckt. Einer dieser Vorteile ist es, dass durch sie über das Buch gesprochen wird. Somit hat das Buch im Internet eine Präsenz, was vor allem für Titel aus dem Romantik- und Fantasybereich, mit denen teilweise die herkömmliche Presse nicht erreicht werden kann, vielversprechend ist.

Aber um die Zielgruppen auch zu erreichen gibt es leider ein paar Ansprüche: Die hochgeladenen Beiträge müssen wirklich so relevant sein, dass die jeweiligen Kanäle abonniert werden. Dazu muss der Blogger, Influencer oder Booktuber einem sympathisch sein, d.h. seine/ihre Ausstrahlung muss dem Leser/Zuschauer gefallen oder die Ansichten decken sich mit den eigenen. Zudem muss erkennbar sein, dass der Blogger/Influencer/Booktuber Ahnung von dem hat, was er macht und es sollte am besten wenig weitere Quellen geben, bei denen sich der Follower informieren kann. Sodass er letztlich diesen Kanal abonnieren muss, um Informationen zu bekommen.

Doch reicht es aus mit Bloggern, Booktubern und Influencern zusammenzuarbeiten, um das Buch wieder zu „hypen“? Was können Verlage und Buchhandlungen noch machen, um wieder mehr Leser zu gewinnen? Wird man es schaffen das Kulturgut „Buch“ vom Aussterben zu schützen? Diese Fragen lassen sich momentan leider noch nicht beantworten. Das Einzige, was wir tun können ist, mehr zu lesen.

 

Artikel von: Christin Paulisch

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.