BoD − Books-on-Demand

Books-on-Demand oder auch Print-on-Demand genannt, bedeutet nichts anderes als „Bücher auf Bestellung“. Bei diesem Publikationsverfahrenkönnen Kleinstauflagen mit Hilfe von Digitaldruckverfahren realisiert werden.

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Anfangs von der Bücherbranche belächelt, hat sich dieses Konzept schnell zu einem ernstzunehmenden Konkurrenten für die klassischen Buchverlage entwickelt. Für eine rentable Auflage, musste ein Autor vor einigen Jahren noch in Auflagenhöhen von 5000 und mehr Exemplaren publizieren. Bei BoD liegt diese Mindestgrenze gerade mal bei einem Exemplar. Der gleichnamige Dienstleister „BooksOnDemand“ bietet mit seinen Service, Hobbyautoren schon für unter 50 Euro die Möglichkeit, ihre Publikation mit eigener ISB-Nummer für den Buchhandel verfügbar zu machen. Dabei muss aber auch erwähnt werden, dass die Autoren viele Aufgaben wie z.B. das Lektorat, die Mikrotypografie, den Satz etc. selbst übernehmen müssen.

Natürlich kann solch ein Werk niemals das qualitative Niveau einer in einem professionellen Verlag gefertigten Publikation erreichen. Auch schadet dieser Service eher dem Ansehen des Buches als solches, da das in liebevoller Zusammenarbeit zwischen Autor und Verlag erstellte Buch damit auf der Strecke bleibt. Vielmehr kommen standardisierte und zumeist mit vielen Fehlern behaftete Bücher in den Verkauf und schaden damit dem Image des Buches.

Am Ende muss jeder Autor für sich selbst entscheiden, ob sein Manuskript eine professionelle Bearbeitungoder eine standardisierte Abfertigung wert ist.

von Sven T.

Quellen:

–       http://de.wikipedia.org/wiki/Book-on-Demand

–       http://www.bod.de/autoren.html

Bildquelle:

http://studioseidel.de/var/ss/storage/images/projects/bod.de-books-on-demand-spot-kissi/bod_studioseidel03/6057-1-ger-DE/BOD_STUDIOSEIDEL03_litebox.jpg

 

 

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