main_banner

Posts Tagged ‘KI’

KI im Verlagswesen – Welche Arbeitsplätze sind ersetzbar?

Januar 19th, 2019 | Aktuelles, Interessantes, Neue Prozesse, Produkte & Profile, Verlage der Zukunft | 0 Comments

KI im Verlag (1)

Künstliche Intelligenz könnte im Verlag und in der Buchbranche an verschiedenen Stellen eingesetzt werden. Noch ist man in der Entwicklung nötiger KIs nicht sonderlich weit, aber ein Boom wird Mitte dieses Jahrhunderts erwartet, weshalb sich Verlage, die wettbewerbsfähig bleiben wollen, frühestmöglich mit diesem Thema beschäftigen sollten. Read More

Die Fusion von Künstlicher Intelligenz und Robotik – was erwartet uns in der Zukunft?

Januar 12th, 2019 | Aktuelles, Interessantes, Internationale Entwicklungen, Neue Prozesse, Produkte & Profile, Veränderungen der Arbeitswelt | 0 Comments

Atlas, humanoider Roboter von Boston Dynamics

In dem Buch „Qualityland“ von Marc Uwe Kling werden Roboter schon als sehr fortschrittlich und als „alles-könnend“ beschrieben. Zwar sieht es derzeitig noch nicht so aus, als würde demnächst ein intelligenter Roboter zum Präsidenten gewählt werden, trotzdem sind viele beeindruckende Ergebnisse von Entwicklern aus aller Welt zu beobachten, die immer schneller zu neuen, bahnbrechenden Technologien vorzudringen scheinen. Was dürfen wir also in der nahen Zukunft schon erwarten?

Ein Unternehmen, das in den letzten Jahren für internationale Aufmerksamkeit gesorgt hat, ist Boston Dynamics. Seit 1992 forscht und entwickelt die amerikanische Robotik-Firma im Bereich autonome Laufroboter. Regelmäßige Videos auf Social Media und auf ihrer Website zeigen den technischen Fortschritt der Roboter und sorgen damit für reichlich Reaktionen – positiv wie negativ.¹ Die Maschinen können Stöße ausgleichen, bei einem Fall selbst wieder aufstehen, Türen öffnen und Gegenstände aufheben. Ein vor einem Jahr veröffentlichtes Video zeigt, wie ein humanoider Roboter, genannt Atlas, über einige Hindernisse springt und daraufhin aus dem Stand einen Rückwärtssalto vollführt. Derselbe Roboter absolvierte in einem vor 2 Monaten veröffentlichten Video einen kleinen Parkour, sprang aus dem Lauf heraus über einen Holzstamm und überwand anschließend verschiedene treppenähnliche Höhenunterschiede.

Die Videos könnt ihr HIER und HIER ansehen.

Bei all den rasanten Entwicklungen im Bereich künstliche Intelligenz und intelligente Roboter, kommt man nicht umhin, die ein oder andere Parallele zu fiktiven Filmen oder Serien zu entdecken. ‚Atlas‘ ist einer der ersten humanoiden Robotern, die, wenn sie sprechen könnten, auch an den Androiden Jon of Us aus „Qualityland“ erinnern könnten. Außerdem gibt es im Portfolio von Boston Dynamics viele Maschinen, die Hunden ähneln, so wie beispielsweise „Spot“, „Spot Mini“ oder „BigDog“. Besonders „Spot Mini“ hat im Netz für etliche Furore gesorgt, da er frappierende Ähnlichkeit mit einem Killer-Hund aus einer Episode der Dystopie-Serie Black Mirror aufweist. Tatsächlich hat sich der Produzent Charlie Brooker von den Entwicklungen des Unternehmens inspirieren lassen² und so nicht nur eine spannende Folge kreiert, sondern auch eine beängstigende Horror-Vorstellung geschaffen. Die Episode, ganz in schwarz-weiß gehalten, zeigt eine post-apokalyptische Welt, in der es so gut wie keine Menschen mehr gibt. Als eine Gruppe von Leuten in einer verlassene Halle nach etwas sucht, das sie für jemanden in ihrem Versteck benötigen, werden sie von einem autonomen “Killerhund“ angegriffen, der vor allem die Protagonistin unermüdlich durch die ganze Folge jagt. Dabei ist er gnadenlos und hat verschiedene Navigations-, Seh- und Hör-Fähigkeiten um seinen Feind aufzuspüren. Gruselig!

Das Publikum ist beim Anblick dieser neuen Entwicklungen zwiegespalten. Einerseits erhoffen sich viele Menschen bedeutende Vorteile durch die immer fortschreitenden Technologien, beispielsweise im Bereich Medizin oder Juristik. Andererseits sehen einige in den Robotern auch die wahr gewordene Black-Mirror Dystopie aus der Folge „Metalhead“ der Staffel 4.

Trotz der Besorgnis vieler Zuschauer, die Roboter könnten zu Kampfzwecken eingesetzt werden, werden sie vielmehr als neues Werkzeug gesehen, das zu humanitären Zwecken und zur Hilfe bei Naturkatastrophen eingesetzt werden können. Auch der Einsatz als Haushaltsroboter ist durchaus denkbar. Das Unternehmen wurde 2013 erst von Google aufgekauft und gehört seit Juni 2017 zu dem japanischen Telekommunikations- und Medienkonzern Softbank.³

Es bleibt spannend, womit Boston Dynamics und andere Konzerne die Welt in Zukunft überraschen. Was jedoch feststeht, ist die Tatsache, dass bereits jetzt viele Zukunftsfantasien Realität sind und intelligente Roboter eine entscheidende Rolle in unserem Leben einnehmen werden.

Bildquelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Atlas_(Roboter)#cite_note-markoff-2

Sind Künstliche Intelligenzen die besseren Menschen?

Dezember 22nd, 2018 | Aktuelles, Interessantes, Neue Prozesse, Produkte & Profile, Veränderungen der Arbeitswelt, Verlage der Zukunft, Weihnachten | 0 Comments

Gesicht des menschenähnlichen Roboters Pepper

Roboter Pepper

Maschinen ersetzen die Menschen. Sie übernehmen ihre Arbeit und machen ganze Berufe bedeutungslos und überflüssig. Sie werden immer intelligenter und werden in immer neuen Bereichen eingesetzt. Medizin, Juristik und Gaming sind nur einige Bereiche, in denen bereits KI im Einsatz sind. Wo liegen die Grenzen des Möglichen, wenn Maschinen immer menschenähnlicher werden?  Read More

Qualityland: Wie sieht die Zukunft wirklich aus?

Dezember 8th, 2018 | Interessantes, Meinung & Kritik, Verlage der Zukunft | 0 Comments

Man könnte meinen, dass die Technologien, wie sie in Quality Land beschrieben sind, noch weit in der Zukunft liegen. Das ist jedoch nicht der Fall. Ob man dies beunruhigend findet oder nicht, sei jedem selbst überlassen. Wir wollen jedoch im Folgenden einmal aufführen, inwiefern diese Entwicklungen bald Alltag für uns werden können bzw. es schon sind.

Buchcover Qualityland dunkle Version (1)

In Quality Land wird dem Leser  über selbstfahrende Autos berichtet und dass diese manchmal ziellos durch die Stadt irren, weil sie defekt sind.

Das autonome Fahren wird heutzutage schon für Tesla Autos entwickelt. Hierbei wird damit geworben, dass dies die Sicherheit auf den Straßen erhöhen soll. Mit 8 Kameras soll eine 250m Rundumüberwachung gegeben sein, welches noch mit Ultraschallsensoren ergänzt wird. Der nach vorn ausgerichtete Radar kann sogar Regen und Schnee ausblenden, um verbessertes Signal zum Umfeld zu haben. (2)

Wie den meisten wahrscheinlich schon bekannt ist, werden der Bevölkerung in dem Buch Pakete, deren Inhalt der Empfänger in Zukunft nützlich finden könnte, mithilfe von Drohnen zugeschickt.

Diese Art der Auslieferung wird zum Teil schon von Amazon und anderen Paketdiensten geplant. Zumindest der Drohnen Aspekt der Situation aus dem Buch. Bald sollen Drohnen das Paketausliefern übernehmen, wobei diese menschliche Akustik und Gestik wahrnehmen können und darauf entsprechend reagieren sollen. Nicht nur die Interpretation der Drohnen ist wichtig, sondern auch die Navigation und die Kommunikation. Über Sensoren und Kameras werden hierbei die Signale aus der Umwelt von der Drohne erfasst. Falls sie jedoch mal am falschen Haus landen sollte, sollte es möglich sein sie mit wegscheuchenden Gesten abzuweisen. (3)

In Quality Land wird die eher ungewöhnliche Bezahlungsart mithilfe der Lippen beschrieben. Hierbei schließt man einen Kauf ab, indem man sein Tablet oder Smartphone küsst. Da sich die Lippen bei jedem Menschen unterscheiden, werden diese zur Erkennung der Person genutzt. Bestellungen im Internet sind heute oft nicht viel komplizierter. Hat man beispielsweise einen Amazon-Account mit Lieferadresse und Bankdaten eingespeichert, muss man nur auf einen Button klicken und das Paket wird in den nächsten Tagen oder Wochen schon geliefert, ohne dass der Kunde viel Aufwand hatte. Damit soll man natürlich angeregt werden, mehr und regelmäßiger zu kaufen/zu bestellen.

Die Identifizierung über biometrische Daten ist in Deutschland nur wenig ausgebaut, dafür aber in China schon Alltag. In 3 Jahren soll jeder chinesische Bürger mithilfe von Gesichtserkennungssystemen identifiziert werden können. Es sollen zusätzlich zu den schon vorhandenen Kameras in China noch 400 Millionen weitere installiert werden, um die Überwachung zu optimieren. Bisher konnten über 100 Kriminalfälle durch dieses System gelöst werden. Selbst in Schulen wird die Aufmerksamkeit nun mit Kameras überwacht, die auch Gefühle erkennen können.

Quelle: t3n digital pioneers Magazin 52 Seite 72-80
UA-46076145-1