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Posts Tagged ‘Social Media Marketing’

Unternehmen nutzen ihre Social-Media-Chancen nicht

Februar 24th, 2011 | Internationale Entwicklungen, Neue Prozesse, Produkte & Profile | 0 Comments

Die sozialen Medien sind verbreitet wie nie. Doch nach einer Umfrage der Harvard Business Review Analytic Services  in Partnerschaft mit SAS nutzen die Unternehmen die Kommunikation ihrer Kunden und die damit verbundenen Informationen nicht annähernd. Social-Media-Aktivitäten sind zwar bei mehr als der Hälfte der Befragten Bestandteil ihres Marketingmix, aber nur ein Viertel davon, weiß wo sich die wertvollsten Kunden tummeln. Außerdem hat fast kein befragtes Unternehmen hinreichende Erfahrungen mit der Analyse von Kundenmeinungen.

Das wichtige der Social-Media-Aktivitäten für Unternehmen ist das Beobachten von Kundenmeinungen, die Analyse dieser und das gezielte Teilhaben an den Diskussionen. Doch die Chance, dadurch in Interaktion mit dem Kunden und die Verbesserung des Produktes herbeizuführen, wird nicht wahrgenommen. Stattdessen benutzen die Unternehmen Social Media als ein weiteres Marketingtool, um weitere Markenbotschaften wahllos zu streuen.

Nach der Studie der Harvard Business Review Analytic Services will die Hälfte der befragten Unternehmen Social Media nutzen, um ihre Bekanntheit zu steigern, doch das allein reicht nicht. Die Unternehmen müssen lernen die Kommentare auszuwerten und zu filtern.

mehr Informationen
[www.media-treff.de | Autor: Christian Schmitt | 16.12.2010 | 18:31]

„triboox“ – Eine Chance für unbekannte Autoren

Februar 23rd, 2011 | Neue Publisher | 2 Comments

16.12.2010, 17:18 Uhr, Screenshot, www.triboox.de

Screenshot; © Caroline Voigt; Inhalt:www.triboox.de

triboox.de ist eine Chance für unbekannte Autoren, ihre Bücher ohne finanzielle Vorleistungen kostengünstig  zu verbreiten.  Einfach in der Community von triboox.de anmelden und Manuskript hochladen. Die Vorteile  sind unter anderem die kostenlose Vermarktung,  Selbstgestaltung der Bücher aus mehreren Covern und Titelbildern und Selbstbestimmung des Autorenhonorars. Nachteilig ist der allgemein eher negative Ruf von Selbstverlagen und Book on Demand, z.B. in Hinblick auf die Qualität.

Eine tolle Möglichkeit für neue Autoren, ihre Werke schnell und interaktiv zu veröffentlichen, ist es allemal. Besonders im Vergleich  sticht die aus Lesern und Autoren bestehende Internet-Community hervor. Dort können die hochgeladenen Manuskripte präsentiert, bewertet und diskutiert werden.  Außerdem kann jeder Leseproben auf Facebook, Twitter und anderen Webseiten einbetten um so ein noch größeres Publikum anzusprechen.
Ein willkommener Nebeneffekt ist, dass der Autor von größeren Verlagen leichter entdeckt werden kann.

Also alles in allem eine gute usability, aber Überrschenderweise weniger Zugriffe auf der Seite. Mein Tipp wäre: Kommentare und Links posten bei Literatur und Lektorenseiten. Wie z.B. lovelybooks oder verlagederzukunft.de 🙂

mehr Informationen:
[www.triboox.de|16.12.2010|14:53]
[http://medien-news.blog.de|mediennewspro|06.10.2010|12:25]
[http://medien-news.blog.de|mediennewspro|13.12.2010|16:31]

Social Reading – Der gläserne Leser

Februar 22nd, 2011 | Neue Prozesse, Produkte & Profile | 0 Comments

Kobo Introduces Reading Life from Kobo on Vimeo.

Kobo, ein E-Book-Händler, der zu Indigo Books & Music Inc., Kanadas größter Buchhandelskette, gehört, hat eine kostenlose „Reading-Life“-App entwickelt, die es dem Leser ermöglicht, seine Lektüre mit seinen Facebook-Freunden zu teilen. Man kann beispielsweise eine Lieblingspassage im E-Book markieren und als Statusmeldung an Facebook senden. Vielleser werden zudem mit „Awards“ belohnt,  die auf Facebook erscheinen, um nur einige Neuerungen zu nennen.

Die Anwendung für das iPad macht den Leseprozess (nicht nur) für den Leser selbst transparenter. Ausgewertet wird zum Beispiel, wie viel Lesezeit für Zeitungen, E-Book und Co. verwendet werden und zu welchen Tageszeiten gelesen wird.  Auch wenn sich die Plattform von Kobo bisher in erster Linie an den amerikanischen Markt richtet – und seit Oktober an den britischen – kann jeder iPad-Besitzer die App nutzen.

Das Interessante an „Reading Life“ ist somit, dass auch die deutschen Verlage bei richtiger Nutzung von Facebook die Lesegewohnheiten ihrer Kunden besser kennen lernen und mit Hilfe dieser Erkenntnisse neue Marketing- und Vertriebsstrategien entwickeln können. Eine große Chance bietet sich auch für das Buch/E-Book, denn „Reading Life“ könnte das Lesen für das Social Network tauglich machen und die Lesebegeisterung der User steigern. Dem Buch – in welcher Form auch immer – könnten somit sehr gute Zeiten bevorstehen; die Umsätze der Verlage und des Buchhandels könnten steigen, sofern sie auch auf den E-Book-Zug aufspringen.

mehr Informationen
[www.e-book-news.de | Autor: Ansgar Warner | 16.12.2010 | 15:36]
[www.vimeo.com | Autor: Kobo | 16.12.2010 | 15:40]
[www.kobobooks.com | 16.12.2010 | 17:06]

Wie wichtig ist digitale Mundpropaganda im Social Media wirklich?

Februar 7th, 2011 | Meinung & Kritik | 1 Comment

Viele Menschen reden  gern und viel über all die kleinen und großen Neuigkeiten, die ihr Leben bereichern, manche besonders über jene Dinge, die sie neu erworben haben. Ein gefundenes Fressen also für Marketingstrategen, denn zum Konsens avancierte  Zahlen sagen: 90% der Käufer vertrauen Empfehlungen aus dem Bekanntenkreis. Die bisher von Beratern und Medienfachleuten suggerierten 1:1-Anwendbarkeit im Social Web und damit den Hype um ungesteuertes Word-of-Mouth enthebelt Dr. Martin Oetting im aktuellen Mundpropaganda Monitor.

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Fischer Jugendbuch startete Flashmob

Februar 4th, 2011 | Internationale Entwicklungen, Neue Prozesse, Produkte & Profile | 3 Comments

http://www.facebook.com/FischerFJB

Pre-Read-Flashmob auf der frankfurter Zeil                     © S. Fischer Verlag GmbH

Die Facebook-Seite des Fischer Jugendbuch Verlags (FJB) aus Frankfurt am Main entwickelt sich zu einem echten Vorreiter was innovatives Marketing im Social Web angeht.

Mit kreativen Aktionen wie dem Pre-Read-Flashmob am 2.2.2011 zum Titel „Cassia & Ky – Die Auswahl“ von Allie Condie auf der frankfurter Zeil und einer bunten Mischung aus Mitmachaktionen und Gewinnspielen hat die Facebookseite innerhalb von wenigen Tagen einen enormen Fanzuwachs erhalten (am 17.1. waren es noch 2000 Fans, heute sind es 3303).

Der Mitmachgedanke ist auf der Facebook-Seite besonders lebendig. In vielen privaten Beiträgen stellen Fans Fragen oder teilen ihre Leseerfahrungen mit. Die Gründung eines formspring.me-Forums durch den Verlag ist ebenfalls ein Schritt in Richtung Austausch.

Den eigentlichen Coup hat FJB allerdings mit der Aktion des Pre-Read-Flashmob und dem damit verbundenen viralen Marketing zur Aktion und dem Buch gelandet. Angefangen mit der Website zum Buch, die zu Kettengedichten und Gewinnspielen einlädt und die natürlich zur Ankündigung des Flashmobs genutzt wurde, über den Twitter-Account und die Facebook-Seite und nicht zuletzt durch zahlreiche aufmerksam gewordene Blogger, wurde allerorts verbreitet und angekündigt. Dass sich am Ende nur relativ wenige Besucher auf der Konstablerwache zu heißen Getränken und gemeinsamem Lesen einfanden, ist bei diesem viralen Erfolg eigentlich nebensächlich. Doch damit es das nächste Mal richtig erfolgreich wird, bietet sich, neben wärmeren Temperaturen, auch eine verstärkte lokale PR an, zum Beispiel durch Ankündigungen in frankfurter Buchhandlungen.

Gmeiner-Verlag verstärkt Social-Media-Aktivitäten

Februar 4th, 2011 | Internationale Entwicklungen, Meinung & Kritik | 0 Comments

Verleger Armin Gmeiner © privat

Verleger Armin Gmeiner © privat

Der Gmeiner-Verlag hat im letzten Jahr seine Social-Media-Aktivitäten ausgebaut.

Ich habe mit dem Inhaber, Armin Gmeiner, gesprochen, und ihm einige Fragen zu seinen Beweggründen für den Einsatz von Social Media, der bisherigen Resonanz und dem Umgang des Gmeiner-Verlages mit Social Media gestellt.

Herr Gmeiner, seit 1986 führen Sie den Gmeiner-Verlag. Seitdem hat sich vieles in der Verlagsbranche gewandelt. Kürzlich haben Sie Ihre Internetpräsenz grundlegend überarbeitet. Nicht nur Ihre Website erhielt ein neues Erscheinungsbild, auch Ihr Facebook-Auftritt hat sich verändert und Sie sind dort nun stärker aktiv. Zudem nutzen Sie erstmalig Youtube.
Was sind Ihre Beweggründe dafür?

Facebook ist mittlerweile zu einem wichtigen Marketing-Instrument für uns geworden. Viele Leser und Autoren haben einen Facebook-Account  und wir möchten Sie auch über diesen Kanal erreichen. Außerdem ermöglicht uns Facebook, neue Lesergruppen zu erschließen. Grundsätzlich ist es uns wichtig, in Kontakt mit unseren Lesern zu stehen, zu erfahren, wie sie unsere Bücher finden und welche Themen sie besonders interessieren.

Des Weiteren haben wir einen eigenen Youtube-Kanal mit Trailern zu unseren Büchern. Das ist für uns ganz interessant, da einige unserer Autoren in dem Bereich sehr aktiv sind und die Trailer selbst produzieren. Auch zu unseren neuen Frühjahrstiteln gibt es bereits wieder einige tolle Videos. Wir werden dies auch weiterhin unterstützen und die Trailer in Zukunft auch auf unserer Facebook-Seite mit einbinden.

Welche Resonanz konnten Sie feststellen?

Wir haben schon eine Reihe an Fans gewonnen, mit denen wir regelmäßig kommunizieren. Das motiviert uns, unsere Social-Media-Aktivitäten weiter auszubauen.

Wie gehen Sie mit den Kommentaren auf Facebook um? Haben Sie ein Service-Team, das die Kommentare und Leserwünsche beantwortet?

Für die Beantwortung von Leserwünschen und Kommentaren auf unserer facebook-Seite ist die Marketing-Abteilung unseres Verlags zuständig.

Werden Sie sich in Zukunft verstärkt im Bereich des Social-Media-Marketing engagieren oder gar gänzlich auf diese Weise Ihre Bücher bewerben?

Wir haben Anfang Dezember 2010 einen Relaunch unseres Internetauftritts realisiert. Im Zuge dieses Relaunchs möchten wir uns im Bereich Social Media Marketing noch stärker betätigen. Unsere Verlagsprofile bei Youtube und Facebook sind bereits auf unserer neuen Website verlinkt und wir arbeiten gerade an einem umfassenden Marketing-Konzept für unsere Social-Media-Aktivitäten. Aktuelle Veranstaltungshinweise werden in Zukunft automatisch auf unserer Facebook-Seite erscheinen, außerdem werden die Leser regelmäßig über Neuigkeiten aus dem Verlag informiert werden, es wird Gewinnspiele geben und noch einiges mehr.

Der Vorteil  von Portalen wie Facebook und Co. ist sicherlich die Tatsache, dass man ohne  ein großes Marketing-Budget viele Menschen erreichen kann und mit ihnen kommunizieren kann.

Sehen Sie Möglichkeiten, Facebook für die Lektoratsarbeit (Autorengewinnung, Manuskriptbewertungen durch die Leser, etc.) zu nutzen?

Facebook bietet interessierten Autoren die Möglichkeit, sich über unseren Verlag zu informieren und mit uns in Kontakt zu treten. Unsere bestehenden Autoren sind bereits sehr aktiv bei Facebook und kommunizieren auch mit uns über dieses Medium.

Wie sehen Sie die Zukunft für die Verlage? Wird es den typischen Verlag noch geben oder wird sich alles im Social-Media-Bereich abspielen?

Natürlich wird es auch weiterhin den Verlag im klassischen Sinne geben. Aber der Social-Media-Bereich gewinnt zunehmend an Bedeutung, da es neue Möglichkeiten bietet, mit den Lesern zu kommunizieren.

Vielen Dank für das Interview.

Fazit:
Wieder hat sich gezeigt, dass die Social Media in Ihrer Bedeutung für die Verlage wachsen. Der Gmeiner-Verlag ist einen wichtigen Schritt in die Zukunft gegangen.

Der Gmeiner-Verlag ist ein Verlag mit fast 20 Mitarbeitern, der sich auf Spannungsromane mit Handlungen im deutsprachigen Raum spezialisiert hat, aber auch Historische Romane, Frauenromane und ab März 2011  Kulturführer veröffentlicht.

Interview: Franziska Riege

weitere Informationen
[www.gmeiner-verlag.de]

Regina Hengge im Interview: Social-Media-Marketing und die Bedeutung für die deutsche Verlagsbranche

Januar 25th, 2011 | Meinung & Kritik | 0 Comments

Regina Hengge | Bergverlag Rother

© 2010 privat (Regina Hengge)

Der Bergverlag Rother veröffentlicht seit 90 Jahren Wanderführer und alpine Literatur, welche Art von Bergsport es auch sein mag. Seit September 2010 ist der Fachverlag bei Facebook mit einer Fanpage vertreten. Wie wichtig Social-Media-Marketing nicht nur für Publikumsverlage, sondern auch für Fachverlage ist, erläutert Regina Hengge.

Frau Hengge, im Bergverlag Rother sind Sie u.a. für Marketing verantwortlich. Verraten Sie uns Ihre Aufgaben, insbesondere in Bezug auf das Social Web.

Wandern, insgesamt der Themenkomplex Outdoor, boomt. Unsere Zielgruppe ist natürlich auch online unterwegs und informiert sich. Es eröffnen sich neue Wege und Möglichkeiten, die wir von Rother finden und ausprobieren. Ziel ist es, bestmöglich vernetzt zu sein, unsere Fans sollen überall auf unser Angebot stoßen. Wir haben im September eine Facebook-Fanpage ins Leben gerufen worüber wir Kontakt zu Endkunden aufbauen und Potenziale nutzen möchten. Außerdem verschicken wir einen monatlichen Newsletter.  weiterlesen

Facebook – Sie sprechen es selbst schon an. Innerhalb von 15 Wochen verzeichnet Bergverlag Rother eine enorme Beliebtheitssteigerung: Von Null auf 728 „Liker“ (Stand 06.01.2011). Ihr Geheimtipp für den Erfolg Ihrer Fanpage?

Persönliches Auftreten, dem Leser und Interessierten auf Augenhöhe begegnen. Rother ist es wichtig keine kommerzielle Werbeseite darzustellen. Es ist uns ein Bedürfnis, auf Novitäten und Publikationsbesonderheiten aufmerksam zu machen, aber letztlich lebt die Fanpage durch den Austausch von Bergbegeisterten und Outdoorfreunden. weiterlesen

Veranstaltungsmarketing mit Hilfe von Social Media

Januar 20th, 2011 | Meinung & Kritik, Neue Prozesse, Produkte & Profile | 0 Comments

18.01.2011, 19.34 Uhr, Screenshot: http://www.facebook.com/event.php?eid=126233150774291&index=1

Facebook-Veranstaltungsseite für die Leipziger Buchmesse 2011, Screenshot, ©Friederike Hänsel, 18.01.2011, 19.34 Uhr

18.01.2011, 19.46 Uhr, Screenshot: http://www.twitter.com/buchmesse

Twitteraccount der Leipziger Buchmesse, Screenshot, ©Friederike Hänsel, 18.01.2011, 19.46 Uhr











Social Media ist für Unternehmen mittlerweile in verschiedensten Funktionen bedeutsam –  als Werkzeug der erweiterten Pressearbeit, für Maßnahmen der Kundenbindung oder zur Imagegewinnung bspw. durch Gewinnspiele und Wettbewerbe. Per Facebook, Twitter & Co erreicht man die eigene Zielgruppe schnell und direkt. Mit regelmäßigen Aktionen (Gewinnspiele, kleine Umfragen u.ä.), bindet man den Kunden stärker an das eigene Unternehmen. Durch den direkten Kundenkontakt, bietet sich die Möglichkeit schnell und direkt, auf Anregungen, Fragen und Beschwerden zu reagieren. Deswegen sind Social Media Kanäle gut geeignet um Veranstaltungen zu planen und zu bewerben. Dazu empfiehlt Mashable fünf Schritte:

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StudiVZ – (Noch) Nummer 1 in Deutschland

Januar 17th, 2011 | Internationale Entwicklungen | 0 Comments

11.01.2011, 10.30 Uhr

Screenshot Startseite; © VZnet Netzwerke Ltd.

StudiVZ gehört zur VZ-Gruppe, dem größten deutschen Anbieter für soziale Netzwerke. Trotz wachsender Bedeutung des Hauptkonkurrenten Facebook bleibt die VZ-Gruppe, Tochtergesellschaft von Holtzbrinck Digital, mit insgesamt etwa 17 Mio. Mitgliedern bei StudiVZ, MeinVZ und SchülerVZ (Stand Juli 2010) weiter vorn. Diese beeindruckend hohe Zahl an Unique Usern ist und bleibt zwar werbe(-kunden)wirksames Aushängeschild der VZ-Gruppe, verrät aber nichts über die Visits der VZ-Seiten, die tendenziell sinken.

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Neue Untersuchung zum Thema „Social Media im Personalmarketing und Recruiting“

Januar 14th, 2011 | Internationale Entwicklungen | 1 Comment

23.11.2010, 21:49Uhr, http://www.blogaboutjob.de/

Wertung der Telekom in einzelnen Diensten – © http://www.blogaboutjob.de/lt.AGB am 23.11.2010 frei und nichtkommerziell verwendbar

Prof. Dr. Christoph Beck vom Institut für Personalmanagement und Arbeitsrecht und Gero Hesse von Bertelsmann untersuchten empirisch in einem kürzlich veröffentlichten Ranking, inwiefern 110 Dax-, Mdax- und Tecdax-Unternehmen die Möglichkeiten des Social Web nutzen, um Personalmarketing und Recruiting zu betreiben. Dazu wurde z.B. geprüft, wie Online-Plattformen wie Facebook, Xing oder der Kununu eingesetzt werden, um sich als Unternehmen eben nicht nur dem Kunden, sondern auch (zukünftigen) Arbeitnehmern zu präsentieren und geeignete Fachkräfte anzulocken.

Dabei lautet das Fazit der Forschungen, dass im Feld der Personalbeschaffung Social-Media-Aktivitäten noch sehr verhalten eingesetzt werden, die Chancen (auch für Verlage), noch weitestgehend ungenutzt bleiben. Vorbildlich zeigte sich im Unterschied dazu die Deutsche Telekom AG, die in dem Ranking den ersten Platz verbuchen konnte. Die Studie „Social Media im Personalmarketing & Recruiting 2010“  ist für 395,- Euro z.B. hier erhältlich.

Wem die knapp 400,-Euro eine für den ersten Einblick zu unüberschaubare Summe sind, findet im Blog von Talential.com zu fast allen Themen des Recruiting im Web Einstiegshilfen, die ersten Ergebnisse einer Umfrage, Trends und Beispiele. Die bertelsmannsche „medienfabrik Gütersloh“ selbst verzichtet übrigens auf ihrer Recruitingpage auf Social Media Elemente.

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