Der Trend zum digitalen Buch ist schon lange kein Geheimnis mehr. Nachdem Amazon bereits 2010 verkündete, mehr digitale als gedruckte Bücher verkauft zu haben, zieht jetzt auch eBook.de (früher Libri.de) nach. Der Geschäftsführer Per Dahlheimer gab bekannt, dass letztes Jahr 53% [1] der verkauften Bücher nie einen Drucksaal gesehen haben. Inwieweit sich die Verlagsbranche bereits auf den Wandel eingestellt hat, soll durch eine Online-Umfrage der Kommission Geschäftsprozesse des Arbeitskreises Elektronisches Publizieren (Teil des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels) herausgefunden werden. Unter dem Titel „Digitaler Wandel und Geschäftsprozesse in der Verlagsbranche“ werden Verlage und Verlagsdienstleister zu internen Geschäftsprozessen befragt. Ziel der Umfrage…
Autor: Admin
Augmented Reality
Die Wahrnehmung der Technologie Augmented Reality (AR) hat in den letzten Jahren stetig zugenommen, da Mobiltelefone und andere mobile Endgeräte für diese Technik nun nutzbar geworden sind. Dementsprechend prognostiziert man eine rasante Entwicklung in diesem Bereich für die nächsten fünf Jahre. Erstaunlich ist dabei, dass die meisten Entwicklungen für AR bereits in 90ern vonstattengingen. Die Gründe für den plötzlichen Boom sind zum einem die Steigerung der Attraktivität für den Endverbrauchermarkt und zum anderen die Änderung des technologischen Umfelds und unsereskommunikativen Verhaltens. Man merkt das bereits an der Flut digitaler Informationen, die uns ständig umgibt und mit der wir interagieren. Das…
Die Kunst mit dem Buch
Ein Buch herzustellen, ist schon eine Kunst an sich. Das Kultur- und Gedankengut dann künstlerisch zu gestalten, eine Herausforderung. Doch gibt es Menschen, die sich dieser gewachsen und berufen fühlen. Die Liebe zu Typografie, Schriften, Illustration und grafischen Prozessen lassen sie in künstlerisch ausdrucksstarken Werken rund um das Buch in Erscheinung treten. Die Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig (kurz HGB) bietet hierzu den Studiengang Buchkunst/Grafik-Design an.
Beruf: Buchbinder
Buchbinder. Woran denkt man da? Eine Werkstatt in der es nach Holzleim riecht und in der halbfertige Bücher neben Schneidewerkzeugen liegen. Und natürlich Pappen und Umschlagpapier in allen möglichen Größen und Farben. Dazu dann der Buchbinder selbst, der mit großer Sorgfalt Einzelstücke fertigt oder repariert. Die Seiten näht er mit Nadel und Faden zusammen und leimt sie anschließend. Danach wird der Buchblock im Einband befestigt und noch schön verziert. Solche Sorgfalt braucht seine Zeit. Für die Produktion eines Buches benötigt er mehrere Tage. Aber gibt es diesen Beruf eigentlich überhaupt noch?
BoD − Books-on-Demand
Books-on-Demand oder auch Print-on-Demand genannt, bedeutet nichts anderes als „Bücher auf Bestellung“. Bei diesem Publikationsverfahrenkönnen Kleinstauflagen mit Hilfe von Digitaldruckverfahren realisiert werden.