Passend zum Semesterthema „Geschäftsmodelle“ möchte ich zwei Sachbücher von Alexander Osterwalder empfehlen, die diesen Bereich aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten: „Business Model Generation“ (mit Yves Pigneur, 2011 erschienen bei Campus) und „Business Model You“ (mit Tim Clark, 2012 erschienen bei Campus). Inhaltliche Basis und strukturgebendes Prinzip dieser beiden Ratgeber ist die Business Model Canvas. Hierbei handelt es sich um ein Modell zur Visualisierung von Geschäftsmodellen. Wie dieses Modell funktioniert und wie das erste Buch entstanden ist, beschreibt dieser Artikel sehr gut.
Kategorie: Internationale Entwicklungen
BookAffair – Online-Shop, Buchmagazin und Buchhändler-Forum in Einem
Hintergrund BookAffair.de ist eine geplante Online-Plattform, die die Vorzüge des Internets mit den Vorteilen einer klassischen Buchhandlung verbinden und Leser mit den Buchhändlern in ihrer Nähe vernetzen will. Dabei soll BookAffair.de eine echte Alternative zu Amazon werden. Die Website befindet sich momentan noch in der Entwicklung und soll am 15.10.2015 online gehen. Name des Modells: BookAffair.de Geschäftsführer: Walter Mayer Beschreibung und Nutzen des Geschäftsmodells: BookAffair.de will versuchen, mit journalistischen Mitteln die Atmosphäre einer Buchhandlung ins Internet zu übertragen, um so eine Brücke zwischen Digitalisierung und Buchhandel zu schlagen. BookAffair.de dient also als ein Online-Shop, mit dem gewissen Etwas…
Bastei Entertainment – Ein Startup im Verlag
Hintergrund: Lesen, Hörbücher hören, TV-Serien schauen oder Computerspiele spielen – warum sich entscheiden, wenn man auch alles auf einmal tun kann? Bastei Entertainment bietet an digitaler Unterhaltung alles, was nicht zwischen zwei Buchdeckel passt. Name des Modell: Bastei Entertainment Geschäftsführer: Jörg Plathner Träger: Bastei Lübbe AG Sitz: Köln Beschreibung und Nutzen des Geschäftsmodells: Unter dem Namen Bastei Entertainment bringt die Bastei Lübbe AG ein ausschließlich digitales Programm („Digital First“) auf den Markt: E-Books, Apps, digital erweiterte Produkte, Read&Listen-Versionen, Audio-Downloads und Serienformate für die wichtigsten Abspielgeräte, Mobiltelefone und E-Book-Reader bieten beste Unterhaltung. 2010 startete dieses Geschäftsmodell mit dem Verkauf…
Mehr als nur ein E-Reader: Der Tolino
Mittlerweile dürfte wohl jeder, der seine Buchkäufe bei Thalia, Hugendubel oder Weltbild erledigt, über ihn gestolpert sein: Den Tolino. Als er im Frühjahr 2013 von den Filialisten ins Sortiment aufgenommen wurde, geschah dies mit dem Anspruch, an digitalen Lesetrends teilzunehmen und deren Zukunft aktiv mitzugestalten. Auch dem gemeinsamen Konkurrenten Amazon wollte man selbstbewusster entgegengetreten. Der Tolino löste bis dato veraltete bzw. nutzerunfreundliche Technologien ab, so beispielsweise den stark fehlerhaften Thalia-OYO. Es folgten aufwendige Marketingkampagnen, die insbesondere auf die Vorteile des offenen Systems abzielten. Mit Erfolg – denn laut zahlreicher Umfragen bildet gerade diese Universalität eine wesentliche Einflussgröße auf das Kaufverhalten…
DipIn – Compare books, discover worlds
Die App DipIn befindet sich zwar gerade noch in der Entwicklung, verspricht aber einen völlig neuen Ansatz, um in Literaturwelten einzutauchen. DipIn stellt dem Nutzer kurze Textausschnitte aus zwei verschiedenen Romanen vor. Nach dem Lesen entscheidet dieser sich für den Ausschnitt, der ihm besser gefallen hat und erhält so weitere Informationen über die Geschichte, den Titel und den Autoren. Je mehr Entscheidungen der Nutzer trifft, desto besser lernt die App dessen Präferenzen kennen. Basierend auf diesen Daten, werden weitere passende Textausschnitte vorgestellt. Wenn einem Leser ein Buch besonders gefällt, kann er direkt Leseproben herunterladen oder es bei seinem nächsten Buchhandlungsbesuch als Referenz…