… und was liest Du so? – Leonie Lastella

Sie möchte ihre Leser mit Worten berühren und in andere Realitäten entführen – und ist damit außerordentlich erfolgreich. Unser heutiger Gast bei “…und was liest Du so?” ist Autorin Leonie Lastella. Seit 2017 veröffentlichte sie mehrere Romane und Kurzgeschichten im Fischer Verlag sowie beim dtv-Verlag. Obwohl die gebürtige Lübeckerin ein waschechtes Nordlicht ist und die raue Nordseeküste über alles liebt, wollte sie als Kind am liebsten auf einer Ranch in Montana leben und den ganzen Tag ihrer Leidenschaft neben dem Schreiben – dem Reiten – nachgehen. Mittlerweile lebt sie mit ihrer Familie in einem gemütlichen Reetdachhaus in der Nähe von…

Netflix für die Ohren – Was ist dran am Hype um Podcasts?

Heutzutage wird der Alltag von vielen von Termindruck und Nackenverspannungen dominiert. Alles muss perfekt getimed sein, vom Kaffee am Morgen bis zum Lesen abends im Bett – wenn Lesen überhaupt drin ist. Multitasking ist mittlerweile eine Lebenseinstellung, ein regelrechter Lifestyle. Auch wenn es absolut nicht gesund ist, immer zwei Dinge gleichzeitig zu machen, begrüßen wir in unserem durchgeplanten Alltag alles, was man nebenbei machen oder irgendwo „dazwischenquetschen“ kann. Wir dürfen vorstellen: der Podcast.

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… und was liest Du so? – Marion Hellweg

Für alle, die gerne bei IKEA shoppen gehen und Pinterest nach “Interieur”-Inspiration durchstöbern, ist unser heutiger Gast bei “… und was liest Du so?” wahrscheinlich eine wahre Einrichtungs-Ikone. Marion Hellweg war Chefredakteurin der Zeitschriften House&Gardening und Wohnträume. Im März 2014 erschien ihr erstes eigenes Wohnmagazin Sweet Living, bei dem sie von Layout über Bildgestaltung und Inhalt alles alleine gestaltete – eine echte Powerfrau. Mittlerweile hat sich die gelernte Schreinerin und Restauratorin mit ihrem Blog Nord Liv selbstständig gemacht und betreut seit 2017 als freie Chefredakteurin das Magazin Living&More. Außerdem hat sie mehrere erfolgreiche Bücher über die Themen Wohnen, Architektur und Lifestyle geschrieben. 

Heute zeigt sie uns ihr Bücherregal und stellt sich unserem Mini-Interview. 

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Alexa, schreib mir ein Buch! – Künstliche Intelligenz in der Buchbranche

Wer Marc-Uwe Klings dystopischen Roman QualityLand gelesen hat, der ist vielleicht vertraut mir der Androiden-Frau Kalliope 7.3. Kalliope ist eine sogenannte E-Poetin, die zum Schreiben personalisierter Bücher entwickelt wurde. Nun hat sie jedoch eine Schreibblockade und soll verschrottet werden, wie das in QualityLand eben üblich ist.

Wenn wir an Künstliche Intelligenz, kurz K.I., denken, kommen den meisten wahrscheinlich Bilder von erschreckend menschenähnlichen Robotern und Cyborgs in den Kopf, die unser Leben kontrollieren und die Menschheit langsam aber ganz systematisch vernichten wollen. Doch was viele nicht wissen, ist dass unser Leben schon in sehr vielen Aspekten von Künstlicher Intelligenz begleitet wird. Wir finden sie beispielsweise in Algorithmen, die Kundendaten für Unternehmen auswerten, Bestellvorgänge durchführen oder riesige Datenmengen verwalten. Außerdem hat jeder, der ab und an „Alexa, schreib Käse auf die Einkaufsliste“ sagt, sich die K.I. auch schon ins Wohnzimmer geholt.

Doch was ist eine Künstliche Intelligenz eigentlich? Und welche Bedeutung hat sie für die Buchbranche?

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75 Jahre Pippi Langstrumpf – Was wir von unseren KindheitsheldInnen lernen können

„Ich versuche nicht die Kinder, die meine Bücher lesen, zu erziehen. Das Einzige was ich hoffe zu wagen ist, dass meine Bücher ein bisschen dazu beitragen, in ihnen eine menschenfreundliche, lebensbejahende und demokratische Grundhaltung zu wecken oder zu festigen.“ – Astrid Lindgren

Wir versetzen uns gedanklich zurück in das Jahr 1945 – die ersten Assoziationen, die uns dabei durch den Kopf schießen, sind Krieg, Zerstörung und Dunkelheit.

Kaum zu glauben, dass in dieser düsteren Zeit im nicht weit entfernten Schweden ein literarischer Schatz geschaffen wurde. Ein Kinderbuch welches auch heute noch, 75 Jahre später, ein vertrauter Bestandteil in den Regalen vieler Familien ist. „Mama, erzähl mir von Pippi Langstrumpf“ habe ich damals, ebenso wie meine Freunde, begeistert als Gute Nacht-Geschichte verlangt, ohne zu wissen, dass ein kleines Mädchen namens Karin Nyman vor vielen Jahren dasselbe Anliegen an ihre Mutter Astrid Lindgren hatte. So begann Astrid im Jahre 1941 zu erzählen und immer mehr aufregende Geschichten zu erfinden, anfangs nur für ihrer Tochter, doch mit der Zeit wuchs die Anzahl der kleinen Zuhörer, die bei Pippis Abenteuern dabei sein wollten.

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