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Posts Tagged ‘Buchbranche’

Studiengang Buchhandel und Verlagswirtschaft – was ist das?

April 30th, 2017 | Verlage der Zukunft | 1 Comment

Sonstiges
Wie der Name bereits verrät, handelt es sich bei dem Studiengang Buchhandel/Verlagswirtschaft an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur (kurz: HTWK) in Leipzig um ein wirtschaftliches Studium. Ziel ist es, die Absolventen auf die Arbeit in Unternehmen der Buchbranche, wie zum Beispiel in Verlagen (sowohl Buch- als auch Presseverlage) und bei Filialisten (Hugendubel, Thalia etc.) vorzubereiten. Marketing, Vertrieb, Einzelhandel – die Studierenden werden auf Tätigkeiten in all diesen Bereichen vorbereitet, um die Buchbranche, aber auch andere Wirtschaftszweige, in der Zukunft durch ihre Arbeit zu prägen. Der Anspruch ist hierbei ganz klar auch leitende Positionen und das Einbringen von innovativen Ideen.

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Mit High-Speed ins Business

Mai 11th, 2015 | Neue Prozesse, Produkte & Profile | 0 Comments

Am 18. Juni wird auf den Buchtagen in Berlin das erfolgreiche Konzept des Speed-Datings aufgegriffen. Nach großem Zuspruch auf der Leipziger Buchmesse, können auch in Berlin innerhalb von zehn Minuten Kontakte mit Verlagen und anderen Unternehmen der Buchhandels-und Medienbranche geknüpft werden.
Es können sich alle eingetragenen Startup-Unternehmen anmelden, deren Produkte oder Dienstleistungen einen Bezug zur Buchbranche aufweisen.
Das Speed-Dating wurde vom „startup-club“ des Börsenvereins ins Leben gerufen.

Weitere Infos und den Link zum Anmeldeformular gibt es hier: startup-club.net

Wir wünschen allen Teilnehmer einen spannenden und erfolgreichen Tag!

Autorin: Melanie Uhlig

Leipziger Buchmesse 2015 – Programm

März 10th, 2015 | Verlage der Zukunft | 0 Comments

LBM2015

Am Donnerstag ist es wieder soweit: Leipzig öffnet seine Messetore für alle Brancheninteressierten, Bücherfreunde und Cosplayer. Wir haben einen Blick ins Programm geworfen.

Mehr als 2000 Aussteller präsentieren auf der LBM 2015 ihre Produkte rund um Literatur, Buchkunst und Grafik, Musik und vieles mehr aus der Welt der Medien. Am ersten Messetag findet die Verleihung des Preises der Leipziger Buchmesse statt, 16:00 Uhr in der Glashalle. Nominiert wurde wie jedes Jahr in den Kategorien Belletristik, Sachbuch/ Esssayistik und Übersetzung.

Der Freitag steht unter dem Stern des Karrieretags Buch und Medien. Hier wird die Buchbranche vorgestellt, Entwicklung und Perspektiven betrachtet und diskutiert sowie Workshops für Schüler, Studenten und Brancheninterne angeboten. Auch die Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig wird einige branchenspezifische Studiengänge in Halle 5 vorstellen. Von 14:00 bis 16:00 Uhr treffen wir uns zudem beim von uns organisierten Speedmeeting (Ort CCL Seminarraum 6/7). Gleichzeitig finden außerdem unsere Messeführung zum Thema Manga, Comic und Graphic Novel statt (mehr dazu im vorhergehenden Artikel).

Messeschwerpunkt ist in diesem Jahr „1965 bis 2015. Deutschland – Israel.“ Auf der Messe und in der Stadt gibt es dazu zahlreiche Veranstaltungen. In Halle 3 wird daran angelehnt eine Hörbuchausstellung zum Themenkomplex Geschichte und Politik aufgebaut.

Neben der LBM laufen gleichzeitig auch das Lesefest „Leipzig liest“ und die 21. Leipziger Antiquariatsmesse.

Wir wünschen allen Lesern viel Spaß beim Stöbern und freuen uns auf Ihren Besuch!

Altersbeschränkung für Bücher – Ist eine Buch-FSK denkbar?

Februar 21st, 2015 | Meinung & Kritik, Neue Prozesse, Produkte & Profile | 0 Comments

Der Umgang mit Medien ist heutzutage selbstverständlicher Teil unseres Alltags und somit kommen bereits die Jüngsten mit vielerlei Arten von Medien in Kontakt. Um nun aber diese Jüngsten unter den Mediennutzern vor bestimmten Inhalten zu schützen, haben sich über Jahre hinweg zwei Institutionen mit ihren Altersfreigabeprüfungen etabliert. Die Labels der FSK (Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft) auf DVDs sowie die Angaben der USK (Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle) auf jeder Art von Computerspiel sind allgemein bekannt und inhaltlich akzeptiert.

 

Doch wie sieht es eigentlich bei Büchern bzw. Printmedien aus? Hier gibt es keine unabhängige Institution, die sich einer Prüfung der Produkte annimmt. Lediglich verlagseigene Altersempfehlungen lassen sich zu Kinderbüchern finden – in unterschiedlichsten Altersabstufungen und ohne Hinweis darauf, wie diese Empfehlungen zustande gekommen sind. Und bei (Erwachsenen-)Romanen fehlt es an jeglicher Art von Einstufung. Aus dieser Sachlage entstand eine komplexe Diskussion um eine „Buch-FSK“.

 

Was spricht dafür?

Die Argumente für eine solche Selbstkontrolle sind ähnlich derer für die Prüfung von Filmen und Software: Die Kinder sollten geschützt werden vor eindringlichen Szenen und bestimmten Sachverhalten, solange sie diese noch nicht einschätzen können. Die Eltern sollten in der Entscheidung unterstützt werden, welche Bücher sie ihren Kindern zu lesen geben und der Kauf bestimmter Titel sollte nicht für jede Altersgruppe möglich sein. Und durch die Entwicklungen in der Verlagsbranche kommt auch in dieser Diskussion das Thema Selfpublishing zur Sprache, denn bei selbstveröffentlichten Büchern gibt es keinerlei Instanzen – ähnlich einem Verlag – mehr, die ein Werk hinsichtlich seiner Eignung für bestimmte Altersgruppen einschätzen. Dies sind die wesentlichen Aspekte auf Seiten der Befürworter einer Selbstkontrolle bei Büchern.

 

Was spricht dagegen?

Doch es gibt auch eine Reihe von Gegenargumenten. Etwa dass eine „Buch-FSK“ bewirken könne, dass sich die Eltern bedingungslos darauf verlassen und sich selbst nicht mehr mit dem Lesestoff ihrer Kinder auseinandersetzen. Oder dass Buchhändler eine Kontrollfunktion innehaben, was die Käufe ihrer jungen Kunden angeht – in Zeiten von Internet und anonymen Kettenbuchhandlungen eine schwache These.

Einen besonders vielschichtigen Aspekt der Debatte spricht das Argument an, dass Literatur von jedem anders wahrgenommen wird und dass Bilder, die im Kopf entstehen, schlecht zu zensieren sind. Dies mag bei reinen Textbänden durchaus ein Stück weit zutreffen, doch bei bebilderten Büchern sieht es schon wieder anders aus.

Dass jedoch eine Altersprüfung von Büchern einen hohen Aufwand mit sich bringen würde steht außer Frage – wobei sich auch dafür bereits jetzt Hilfsmittel zur Textanalyse finden lassen und die Durchsicht eines Bilderbuches sicherlich weniger Zeit in Anspruch nimmt als die eines mehrstündigen Filmes.

Und zuletzt steht, wie so häufig, die Problematik der Finanzierung einer sogenannten Buch-FSK im Raum.

 

Was wäre ein Kompromiss?

Dies stellt nun einen Auszug aus der sehr komplexen Diskussion um eine Altersfreigabeprüfung bei Büchern – oder allgemein Printmedien – dar. Ein Kompromiss den es zu durchdenken gäbe, wäre möglicherweise eine Vereinheitlichung der durch die Verlage gegebenen Lesealter-Empfehlungen und der prinzipielle Abdruck dieser auf den Büchern. Somit wäre den Eltern und anderen Käufern ein Vergleich der verschiedenen Titel einfacher möglich und eine erste Orientierung gegeben. Und auch bei Büchern, die für Erwachsene konzipiert wurden, würde eine Angabe zum Lesealter den jugendlichen Lesern sicher helfen, sich in der Buchlandschaft zu orientieren.

Darüber hinaus sind mehr und mehr crossmediale Produkte erhältlich, wie beispielsweise buchbegleitende Apps, bei denen für einen Teil der Produkte durch FSK oder USK bereits eine Alterseinschätzung vorliegt. Diese ließe sich gegebenenfalls entsprechend auch auf die gedruckten zum Thema erhältlichen Teilprodukte erweitern, sodass eine einheitliche Altersempfehlung für alle Artikel zu einem Inhalt realisierbar wäre. Voraussetzung dafür wäre eine enge Zusammenarbeit zwischen den jeweiligen Produzenten (Verlage, Medienunternehmen) von Medien mit gleichem Inhalt.

 

Fazit

Abschließend lässt sich sagen, dass die komplexe Debatte um eine Selbstkontrolle bei Büchern noch lange nicht zu einem Ende gekommen ist und sich mit jeder Neuerung auf dem Medienmarkt und in der automatisierten Medienanalysetechnik wandelt.

 

 

Autor: Hanne Ziegler

Verlagsaufgaben in Autorenhand – Ein Treffen mit der Indie-Autorin Annelie Wendeberg

Januar 27th, 2014 | Neue Publisher | 1 Comment

Ich habe eine Verabredung, mit einer Autorin und mit einer Verlegerin. Dennoch treffe ich an jenem sonnigen Vormittag im November lediglich eine Person, Annelie Wendeberg, in Begleitung ihres Ehemannes Magnus. Annelie Wendeberg ist Autorin und Verlegerin sozusagen in Personalunion. Sie ist Selfpublisherin oder Indie-Autorin, wie sie sich selbst nennt.

Annelie Wendeberg Copyright Magnus Wendeberg

Annelie Wendeberg
(C) Magnus Wendeberg

Vor gut zwei Jahren begann Annelie, die hauptberuflich Mikrobiologin und Mutter ist, in ihrer Freizeit zu schreiben. Es entstand „The Devil’s Grin“, ein historischer Thriller um Dr. Anton Kronberg, alias Anna Kronberg, eine junge, ehrgeizige Frau, die sich im Männergewand als führender Bakteriologe des viktorianischen England einen Namen gemacht hat. Gemeinsam mit Sherlock Holmes muss sie die Herkunft eines Cholera-Toten in den Londoner Wasserwerken und die Hintergründe dieses mysteriösen Todesfalles ans Licht bringen.

Der Titel „The Devil’s Grin“ lässt es bereits erahnen: Das Buch ist auf Englisch erschienen, „weil es einfach besser floss“, sagt Annelie. Mittlerweile ist der zweite Teil der Kronberg Thriller, „The Fall“, auf dem eBook-Markt zu haben, der dritte Teil ist fertiggestellt und ein weiterer in Arbeit.

Um ihr Buch an den Leser zu bringen, hat sich Annelie Wendeberg in den vergangenen Jahren in die Welt des Indie-Publishing gestürzt und sich intensiv mit dessen Instrumenten auseinandergesetzt. Das macht sie zu einer interessanten Gesprächspartnerin, wenn es um die Praxis des Selfpublishing geht, und nicht nur dann…

Spätestens nachdem das Werk vollendet ist, sollte es Außenstehenden zum Lesen gegeben werden. Diese wichtige Verlagsaufgabe, das Lesen, Redigieren und Korrigieren des Textes funktioniert für Annelie als eine Art gegenseitiger Freundschaftsdienst. In ihren Indie-Kollegen findet sie versierte Korrekturleser, da diese, so Annelie, selbst in der Regel Vielleser sind. Nichtsdestotrotz sollte man unbedingt sein Werk einem professionellen Lektor bzw. Korrektor übergeben, wenn es denn der Geldbeutel hergibt. Ein Lektor wird allumfassend am Text arbeiten, inhaltliche Fallstricke aufspüren und die Qualität der Geschichte damit erheblich verbessern. Ein Korrektor hingegen ist für die orthografische Richtigkeit verantwortlich. Für den zweiten Teil der Kronberg Thriller setzte Annelie eine Crowdfunding-Aktion in Gang, die ihr das Geld für das Lektorat und Korrektorat bescherte.

Die Gestaltung ihrer Cover übernimmt Annelie selbst. Um die Reaktionen zu testen, stellt sie die Entwürfe bei Facebook zur Diskussion.

Auch das Layout und die Konvertierung des Textes in die gängigen eBook-Formate, mobi und ePub, nimmt sie selbst in die Hand. Das Know-How haben ihr Internetpiraten vermittelt, die ihr erstes Werk vollkommen bar jeden Kopierschutzes im Netz verbreiteten.

Ein wichtiger Erfolgsfaktor, so Annelie, ist zweifelsohne die Community, die den Entstehungsprozess des Werkes begleitet. Sie besteht aus befreundeten Indie-Autoren ebenso wie aus Lesern und Fans der bereits erschienenen Titel. Annelie pflegt diese Verbindungen intensiv. Auf ihrer Website hält sie beispielsweise die Fans über den Fortschritt im Schreibprozess auf dem Laufenden, nimmt Anregungen und Kritik entgegen. Der Leser ist bereits während des Schreibens quasi hautnah dabei. Ein wichtiger Teil der Arbeit des Indie-Autors besteht, laut Annelie, in diesen Vernetzungsaktivitäten.

Bei aller Professionalität, die der Indie-Autor bei der Bearbeitung seines Werkes an den Tag legen könne, seien eine perfekte Umsetzung in Sachen Lektorat, Cover, Layout oder Konvertierung jedoch längst kein Garant für einen Erfolg: „Das Buch muss einen Nerv treffen.“

Mit mehreren zehntausend Lesern erlangte „The Devil’s Grin“ eine große Resonanz auf dem englischsprachigen eBook-Markt. Um ausländische Rechte ihres Buches verkaufen zu können, hat Annelie sich an den KiWi Verlag gewandt, der die Rechte für „The Devil’s Grin“ und den Nachfolger „The Fall“ kaufte. Die englischen Rechte bleiben bei der Autorin.

In Kürze kann der erste Teil der Kronberg Thriller nun auch auf Deutsch gelesen werden. Am 13. Februar 2014 wird er unter dem Titel „Teufelsgrinsen“ als Taschenbuch beim Verlag Kiepenheuer & Witsch erscheinen.

Wir freuen uns auf eine spannende Lektüre und wünschen Annelie weiterhin sprudelnde Ideen.

Autorin: Stefanie Staat

Speed Meeting 2013 – Überzeugen im Acht-Minuten-Takt #FBM13

Oktober 27th, 2013 | Veränderungen der Arbeitswelt | 0 Comments

Am Messefreitag der Frankfurter Buchmesse 2013 war es wieder so weit: Das Speed Meeting von Verlage der Zukunft im Rahmen der Messebegegnungen mit Zukunft brachte neun Führungskräfte und neun Nachwuchskräfte der Branche zusammen.

Speedmeeting von Verlage der Zukunft auf der Frankfurter Buchmesse 2013 #FBM13

Speedmeeting von Verlage der Zukunft auf der Frankfurter Buchmesse 2013 #FBM13

Das Konzept: Neun Nachwuchskräfte der Branche treffen auf neun Führungskräfte. Dabei haben die Teilnehmer jeweils acht Minuten Zeit, sich mit ihrem Gegenüber zu unterhalten, bevor ein Glockenton den Wechsel ankündigt. Die Nachwuchskräfte rutschen im Uhrzeigersinn von Tisch zu Tisch und haben am Ende neun interessante und erfolgreiche Führungskräfte ihrer Wunschbranche kennengelernt – und idealerweise auch von sich überzeugt.

Speedmeeting von Verlage der Zukunft auf der Frankfurter Buchmesse 2013 #FBM13

Speedmeeting von Verlage der Zukunft auf der Frankfurter Buchmesse 2013 #FBM13

Aus den zahlreichen Bewerbungen hatte das Agenturteam, bestehend aus Marie Dietsch und Laura Köhninger, und die Personalberaterin Sabine Dörrich die neun vielversprechendsten Nachwuchstalente ausgesucht.

Die teilnehmenden Unternehmensvertreter waren dieses Jahr:

1. Books on Demand: Beata Debacka (Marketing Director)
2. Carlsen Verlag: Denise Timm (Personalmanagerin)
3. Droemer Knaur Verlag: Josef Röckl (Geschäftsführer)
4. epubli: Jörg Dörnemann (Geschäftsführer)5.
5. Gräfe und Unzer Verlag: Eva Langer (Personalreferentin)
6. Holtzbrinck Verlagsgruppe: Katrin Knecht (Senior HR Consultant)
7. Verlagsgruppe Oetinger: Till Weitendorf (Geschäftsführer)
8. Personalagentur Sabine Dörrich: Sabine Dörrich (Geschäftsführerin)
9. S. Fischer Verlag: Cristina Bartz (Personalreferentin)

Das Feedback der Teilnehmer war durchweg positiv: Die Atmosphäre sei angenehm, die Gespräche locker und interessant gewesen und viele Visitenkarten tauschten an diesem Vormittag den Besitzer. Die Unternehmensvertreter waren von der Auswahl der Kandidaten begeistert und können sich vorstellen, mit ca. drei bis fünf Nachwuchskräften auch in Zukunft in Kontakt zu bleiben.

Beim anschließenden Get-together konnte man auf der Seite der Nachwuchskräfte viele erleichterte und fröhliche Gesichter sehen. Die Anspannung, die noch vor Beginn der Veranstaltung im Raum lag, war nun wie weggeblasen. Bei Getränken und einem kleinen Imbiss bot sich die Gelegenheit, die Gespräche wieder aufzunehmen und auszuweiten.

Abschließend bedanken wir uns herzlich bei der Frankfurter Buchmesse, vor allem bei Frank Krings, sowie bei Sabine Dörrich für ihre freundliche und großzügige Unterstützung!

von Marie Dietsch und Laura Köhninger

Weitere Fotos, die uns die Fotografin Isabelle Grubert freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat, sind in unserer Event-Rubrik zu finden.

Optimierung von Geschäftsprozessen in Verlagen als Antwort auf den digitalen Wandel

Februar 7th, 2013 | Neue Prozesse, Produkte & Profile | 2 Comments

Der Trend zum digitalen Buch ist schon lange kein Geheimnis mehr. Nachdem Amazon bereits 2010 verkündete, mehr digitale als gedruckte Bücher verkauft zu haben, zieht jetzt auch eBook.de (früher Libri.de) nach. Der Geschäftsführer Per Dahlheimer gab bekannt, dass letztes Jahr 53% [1] der verkauften Bücher nie einen Drucksaal gesehen haben.

Inwieweit sich die Verlagsbranche bereits auf den Wandel eingestellt hat, soll durch eine Online-Umfrage der Kommission Geschäftsprozesse des Arbeitskreises Elektronisches Publizieren (Teil des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels) herausgefunden werden. Unter dem Titel „Digitaler Wandel und Geschäftsprozesse in der Verlagsbranche“ werden Verlage und Verlagsdienstleister zu internen Geschäftsprozessen befragt.

Ziel der Umfrage ist es, den Kenntnisstand in der Verlagsbranche zu Methoden der Prozessanalyse und –optimierung abzufragen sowie auf die Wichtigkeit der Optimierung von Geschäftsprozessen und der damit verbundenen Kostenreduzierung aufmerksam zu machen.

Interessenten können an der Umfrage unter folgendem Link teilnehmen: https://de.surveymonkey.com/s/JPY9MMH
Das Ergebnis der Umfrage wird voraussichtlich im März veröffentlicht.

 photo boev_web_zps61ee6737.jpg

[1]..http://www.telekom-presse.at/E-Books_ueberholen_nach_Amazon_auch_auf_eBook-de_gedruckte_Buecher_.id.24220.htm

Die Kunst mit dem Buch

Februar 4th, 2013 | Veränderungen der Arbeitswelt | 0 Comments

Ein Buch herzustellen, ist schon eine Kunst an sich. Das Kultur- und Gedankengut dann künstlerisch zu gestalten, eine Herausforderung. Doch gibt es Menschen, die sich dieser gewachsen und berufen fühlen. Die Liebe zu Typografie, Schriften, Illustration und grafischen Prozessen lassen sie in künstlerisch ausdrucksstarken Werken rund um das Buch in Erscheinung treten. Die Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig (kurz HGB) bietet hierzu den Studiengang Buchkunst/Grafik-Design an.
 photo HGB_zps47ea2c0c.jpg Read More

Beruf: Buchbinder

Januar 28th, 2013 | Veränderungen der Arbeitswelt | 0 Comments

Buchbinder. Woran denkt man da? Eine Werkstatt in der es nach Holzleim riecht und in der halbfertige Bücher neben Schneidewerkzeugen liegen. Und natürlich Pappen und Umschlagpapier in allen möglichen Größen und Farben. Dazu dann der Buchbinder selbst, der mit großer Sorgfalt Einzelstücke fertigt oder repariert. Die Seiten näht er mit Nadel und Faden zusammen und leimt sie anschließend. Danach wird der Buchblock im Einband befestigt und noch schön verziert. Solche Sorgfalt braucht seine Zeit. Für die Produktion eines Buches benötigt er mehrere Tage.

Aber gibt es diesen Beruf eigentlich überhaupt noch? Read More

Speed Meeting – Nachwuchskräfte gesucht!

Januar 18th, 2013 | Veränderungen der Arbeitswelt | 0 Comments

10 Führungskräfte, 10 Nachwuchskräfte, 10mal 8 Minuten!

Beim Speed-Meeting treffen zehn Nachwuchskräfte und zehn Führungskräfte der Verlags- und Medienbranche als Gesprächspartner aufeinander. In ungezwungener Atmosphäre werden jeweils Gespräche von acht Minuten geführt. Danach wird zum nächsten Gesprächspartner gewechselt. Im Anschluss an diesen „Gespräche-Marathon“ gibt es noch die Möglichkeit, die Gespräche in offener Runde bei Snacks und Getränken fortzusetzen.
Dem Branchennachwuchs bietet sich hier die Chance, wichtige Kontakte für die berufliche Zukunft zu knüpfen und aus erster Hand Informationen über Karrieremöglichkeiten in der Verlags- und Medienbranche zu sammeln. Verlage und andere Unternehmen der Branche haben wiederum die Möglichkeit einen Eindruck über das Nachwuchspotenzial von gleich zehn interessierten und engagierten Nachwuchskräften zu gewinnen. Das Speed-Meeting ist also ein Event, das sich für beide Seiten lohnt! Read More

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