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Posts Tagged ‘Buchhandlung’

Ein etwas anderer Bericht – Lesung mit Babet Mader

Juli 4th, 2017 | Meinung & Kritik | 0 Comments

Bericht

 

Der Weltuntergang steht kurz bevor. Dieser festen Überzeugung waren am Donnerstagabend meine Kommilitoninnen und ich, als wir aus dem Fenster der BuMerang, der Campusbuchhandlung der HTWK Leipzig blickten, und pechschwarze Wolken sahen. Blitze zuckten durch den Himmel, Donner grollte in der Ferne und heftiger Wind und Regengüsse machten das Unheil perfekt. Warum wir bei diesem Wetter und zu der Uhrzeit – der Regen setzte schließlich erst gegen Abend ein – noch in der BuMerang waren, fragt sich jetzt vielleicht der eine oder andere.

Eigentlich wollten wir an diesem Abend unsere allererste Veranstaltung, eine Autorenlesung mit Babet Mader , durchführen, doch diese fiel buchstäblich ins Wasser. Nicht nur die Deutsche Bahn und viele Reisende wurden an diesem Abend Opfer des Unwetters.

 

Ein fast perfekter Plan

 

Die BuMerang bereit für die Lesung, © Judith Plötz

Unser ursprünglicher Plan war es, am Donnerstagabend des 22. Junis eine kleine Lesung in der Campusbuchhandlung BuMerang durchzuführen. Für alle, die bisher nur Bahnhof verstehen und sich fragen, was ein Bumerang denn mit einer Buchhandlung und der HTWK zu tun hat, folgt hier die kurze Erklärung: während des Studiums haben wir die Möglichkeit, im Rahmen des Schwerpunktmoduls Buchhandelsmanagement selbst eine Buchhandlung zu leiten, die BuMerang. Sie befindet sich im dritten Stock des Lipsius Baus und ist während der Vorlesungszeit in der Mittagspause (12:45-13:45 Uhr) geöffnet. Und zum alltäglichen Betrieb einer Buchhandlung gehört es eben auch, Veranstaltungen, meist Autorenlesungen, zu organisieren.

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Thalia, Hugendubel und Co. versus kleine Buchhandlungen

Dezember 23rd, 2012 | Meinung & Kritik | 0 Comments

Buchhandlung.
Assoziationen -erste Bilder, die sich im Kopf dazu bilden.
Was siehst du?
Das kleine, gemütliche und im Familienbetrieb geführte Lädchen nebenan?
Oder eher: drei Geschosse, Rolltreppen, Aktionen über Aktionen, Bücher über Bücher, Menschen über Menschen?
Viele Leute beklagen die Eintönigkeit der großen Filialisten. Hinzu kommt, dass einigen schlicht und einfach die Buchhandlungen um Thalia und Hugendubel zu groß, zu unübersichtlich und zu unpersönlich sind. Doch auch diese haben zweifelsohne ihre Vorteile aufzuweisen – wie sonst würde es den kleinen, unabhängigen Buchhandlungen so schwer gemacht werden, sich gegen die etablierten Ketten durchzusetzen?
Kaum einer der kleinen Betriebe kann auch nur ansatzweise ein so vielfältiges Angebot wie beispielsweise eine Hugendubel-Filiale vorweisen.
In unserem schnelllebigen Zeitalter möchte kaum jemand abwarten, ehe man das Buch seines Wunsches in den Händen halten kann, auch wenn dies auf Bestellung in jeder privaten Buchhandlung ebenfalls innerhalb kürzester Zeit bestellt und geliefert wird.
Wenn man sicher gehen will, einen bestimmten Titel sofort zu erwerben, treibt es viele von uns zielstrebig in eine der großen Filialen. Hier findet man nahezu ausnahmslos alles, was das Bücherherz begehrt. Personal steht mit Rat und Tat zur Seite. Nichts, woran der Kunde etwas aussetzen könnte.
Doch in Ruhe schmökern, das lässt es sich dann doch am besten in der kleineren unabhängigen Buchhandlung. Bestechen können diese immerhin mit einem kleineren, aber dafür besonders ausgewähltem Buchsortiment, einer gemütlicheren Atmosphäre und durch Personal, was gerne und individuell – vielleicht sogar durch eigene Lesetipps – berät.
Für welchen Weg du dich auch immer entscheidest, ob du überhaupt direkt im Buchladen kaufst oder sogar immer häufiger im Onlinehandel, das Wichtigste ist doch unbestritten das Lesen an sich, denn „Lesen heißt durch fremde Hand träumen“ [1]
(Fernando Pessoa).

von Juliane Brauneis

[1]:http://kag-westerburg.de/typo3/index.php?id=487&no_cache=1&tx_ttnews%5Bpointer%5D=3&tx_ttnews%5Btt_news%5D=955&tx_ttnews%5BbackPid%5D=485

Gebündeltes Jobangebot im Internet

März 25th, 2011 | Veränderungen der Arbeitswelt | 4 Comments

24.11.2010, 19.45 Uhr, http://wasmitbuechern.de/

Logo „Ich mach was mit Büchern“, © Leander Wattig

Die zukünftigen Arbeitnehmer der Buchbranche tummeln sich im Internet, erkannte ebenfalls die Branchenvernetzungsinitiative „Ich mach was mit Büchern.“ Ende August ging die Jobbörse für Buchmenschen online.

Die Nachfrage nach einer Plattform für für gesammelte Jobangebote wurde auf der Facebook-Seite von „Ich mach was mit Büchern“ stark diskutiert und schließlich umgesetzt.
In insgesamt 13 Kategorien (u.a. Aus- und Weiterbildung, Buchhandel, Verlage) können potenzielle Arbeitgeber, die zu besetzenden Stellen annoncieren und die Bewerbungen abwarten. Derzeit wird die Jobbörse mit rund 50% der Einträge von Verlagen genutzt, doch auch für andere Arbeitgeber besteht hier die Chance, zukünftige Mitarbeiter direkt anzusprechen.
Um kein Jobangebot zu verpassen, besteht außerdem die Möglichkeit, sich die Angebote als Abo per RSS-Feed, per E-Mail oder Twitter zukommen zu lassen.

Verlage der Zukunft plant ein ähnliches Angebot für den Branchennachwuchs – da geht es speziell um Trainee-Plätze, Praktikaangebote, Mentoring-möglichkeiten und Nachwuchsstellen im Bereich Social Media und Electronic Publishing. Sobald es ernst wird und die neue Rubrik online geht, aber auch schon im Vorfeld freuen wir uns sehr über Anregungen und vor allem über Angebote!

Mehr Informationen: http://wasmitbuechern.de/jobs / 30.11.2010 / 17:30

Deutschland sucht den Superfan

Dezember 13th, 2010 | Neue Prozesse, Produkte & Profile | 0 Comments

http://www.flickr.com/photos/intersectionconsulting/4732770125/

So nicht: Im Blindflug durch die sozialen Netzwerke. © Mark Smiciklas

Wie wird aus einem treuen Fan ein Markenbotschafter? Als Gastschreiber für mashable.com formuliert Ben Straley Strategien, mit denen Unternehmen mit Hilfe ihrer Fans und Followers die Reichweite ihrer Marketingmaßnahmen steigern können.

Laut Straley sind nur etwa 1% der Fans, die ein Unternehmen in sozialen Netzwerken hat, für den Großteil der Besuche ihrer Internetseiten verantwortlich. Sogenannte „super influencers“ teilen besonders häufig und regelmäßig Inhalte ihres favorisierten Unternehmens oder Produktes. Straleys Strategien sollen insbesondere diese Super-Beeinflusser erreichen und aktivieren und somit den Erfolg von Onlinekampagnen steigern.

Seine Thesen zeigen, dass es nicht genug ist, in sozialen Netzwerken präsent zu seien. Vielmehr bedarf es intensiven Kontakt zu Fans und Followern, um diese an das Produkt oder das Unternehmen zu binden. Besonders für Verlage und Buchhandlungen, die bereits in sozialen Netzwerken aktiv sind, können Straleys Strategien eine nützliche Anregung zum Umgang mit Fans und Nutzern sein.

mehr Informationen
[www.mashable.com | Autor: Ben Straley | 12.12.2010 | 14:33]

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