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Posts Tagged ‘HTWK’

Shape of the future

April 27th, 2017 | Aktuelles, Neue Prozesse, Produkte & Profile, Veränderungen der Arbeitswelt, Verlage der Zukunft | 2 Comments

Sonstiges

Gruppenfoto ©Klaudia Szabo

 

Wie wir die Verlags- und Medienwelt gestalten wollen

Wer hier regelmäßig unterwegs ist, ahnt was jetzt kommt. Für alle anderen – die wir an dieser Stelle auch herzlich willkommen heißen – gilt jetzt: Aufgepasst! Denn diese Seite wird von Studenten im Lehrgebiet Electronic Publishing bei Herrn Prof. Dr. Figge an der HTWK Leipzig betreut und jedes Semester wird gewechselt. Dieses Mal sind wir, BVB-16, dabei – unser zweites Semester Buchhandel- und Verlagswirtschaft. Read More

Die Fachwörterbuch Druck & Medien App

Oktober 26th, 2014 | Neue Prozesse, Produkte & Profile | 0 Comments

Hersteller, Drucker, Verpacker, Satzdienstleister – Druck- und Medienbranche aufgepasst: Mit über 7.500 Begriffen aus den Bereichen Werkstoffe, Typografie, Vorstufe, Drucktechnik, Weiterverarbeitung, Verpackungstechnik, Publishing und Digitale Medien bietet die neue »Fachwörterbuch Druck & Medien« App DAS mobile Nachschlagewerk sowohl für Studenten oder Azubis, Berufseinsteiger als auch bereits Berufstätige.

Seit 2003 trägt die Fakultät Medien die Vokabeln (englisch-deutsch/deutsch-englisch) aus der Druck- und Medienbranche zusammen. Unter der Betreuung von Prof. Christian Ide beschäftigten sich fünf Studierende der Buch- und Medienproduktion in insgesamt drei Semestern mit einer überarbeiteten Neuausgabe der Printversion des Fachwörterbuchs, die zur Leipziger Buchmesse 2014 erschien.

ICON_FINAL_iosMit Erscheinen der „Fachwörterbuch-App“ auf der Frankfurter Buchmesse 2014, sollte nun das Komplettangebot rund um das Wörterbuch vervollständigt werden. Alle Begriffe sowie Grafiken sind in einer modernen Anwendung für Android und iOS Systeme zusammengestellt worden und seit Oktober in den jeweiligen Stores für 4,99 € erhältlich. Die auf HTML5 basierende App ist so überall auch offline nutzbar und wird durch regelmäßige Updates stets auf dem neusten Stand gehalten.

Konzeption, Gestaltung, Satz und Herstellung der Fachwörterbuch-App sind im Rahmen des Moduls Projektmanagement vom WS 2013/14 bis WS 2014/15 von Sieglinde Pohle (Projektleitung), Marietta Kurth, Katrin Heß, Yvonne Bölzle und Anja Bergmann entwickelt worden. Unterstützung bei der Umsetzung und Programmierung der App erhielten die Studenten durch den Projektauftraggeber Prof. Christian Ide sowie durch die zwonull media – Büro für Kommunikation Klarmann, Nowatius und Thurm GbR.

Ihr wollt die App haben und so künftig auch mobil mit eurem Fachwissen glänzen? Dann nichts wie hin in den App Store eures Vertrauens oder über einen Klick auf den folgenden >>Link<<.

Autorin: Anja Bergmann

Clemens Meyer – er kam, las, signierte

Dezember 2nd, 2013 | Meinung & Kritik | 0 Comments

Am Freitag, den 29.11.2013, hatte die HTWK Leipzig einen besonderen Gast im Hörsaal des Geutebrückbaus: Für 20.00 Uhr hatte sich Clemens Meyer, Autor aus Leipzig, zur Lesung aus seinem neuen Roman „Im Stein“ angekündigt. Bereits über eine Stunde vor Beginn der Veranstaltung strömten die Zuhörenden in den Hörsaal, um sich einen der begehrten Plätze zu sichern.

Während die Veranstaltenden, unter ihnen Frau Prof. Dr. Kerstin Keller-Loibl, letzte Vorbereitungen trafen, diskutierten die vielen Studierenden und Besuchenden noch wild. Ein Tisch mit Leselampe, darauf eine Flasche Wasser und direkt davor zwei Kameras, die das Event live in das Audimax übertrugen – alles schien perfekt vorbereitet. Während 15 Minuten vor Beginn die freien Plätze rar wurden, war vom Autor des Abends jedoch noch nichts zu sehen.

Da keiner der Gäste auf den Live-Eindruck des Leipziger Autors verzichten wollte, stapelten sich die Menschen in den Fensterbänken und Gängen des großes Raumes. Kurz vor Beginn dann endlich Erleichterung: Clemens Meyer lukte vorsichtig in den Hörsaal, checkte kurz, ob das Handy aus ist, und betrat sodann die Bühne.

Clemens MeyerMit ruhiger und tiefer Stimme begann er seine kurze Vorrede: „Eins: Girl, Girl, Girl.“ Dies lässt noch nicht gleich erahnen, um was es in dem Roman eigentlich geht. Deshalb hier ein kurzer Abriss: Clemens Meyer schreibt in „Im Stein“ über das Rotlichtmilieu einer zwar namenlosen, aber als Leipzig erkennbaren Stadt. Die Welt der Prostituierten, Dealer, Freier und Immobilienmakler schildert er hier schonungslos. Auch aktuelle Debatten wie die um Zwangsprostitution werden aufgegriffen und Hintergründe offen gelegt. Dabei legt er auch keinen Wert auf eine „gesittete“ Schreibweise, sondern nennt das Kind direkt beim Namen: „[…] das Wochenende ist mir echt heilig – so wie mein Arsch […]“

Während seines Lesens blickte der gebürtige Hallenser nur selten nach oben zum Publikum. Nicht einmal, als eine Besucherin den Raum verlies. Hier ließ er nebenbei eher noch einen trockenen Witz fallen: „Da hat’s aber jemand eilig gehabt.“ und steigerte sich fast schon in die Problematik rein, dass er durch dieses Verhalten in seiner Aura gestört werde etc., was das Publikum jedoch zum Schmunzeln brachte – für Clemens Meyer deutlich zu hören : „Gut, die Laune steigt, dann kann es ja weitergehen. Also meine Laune, eure ist mir egal.“ Erneutes Gelächter brach aus.

Während er so immer wieder einen trockenen Witz in seiner scheinbar ernsten Weise brachte, konnte Clemens Meyer zum Ende hin nicht mehr an sich halten. Während er in seinem zweiten Teil noch ungeniert Obdachlose und Drogenabhängige mit Zombies verglich, so kam er an den letzten Seiten des Buches zu der Frage: „Wer denkt sich denn eigentlich sowas aus?“ und lachte.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Clemens Meyer mit seiner trockenen und selbstironischen Art das Publikum von sich und seinem neuen Buch überzeugt hat und durch diese Veranstaltung sicherlich noch einige Literaturfans mehr gewinnen konnte. Zu Recht wurde er daher auch mit zahlreichen Preisen (u.a. dem Preis der Leipziger Buchmesse) ausgezeichnet. Zudem wurde sein neuer Roman „Im Stein“ kürzlich auf die Shortlist für den Deutschen Buchpreis gewählt.

Autorin: Anja Bergmann

Eine Region, ein Verlag, ein Kaktus

November 19th, 2013 | Neue Prozesse, Produkte & Profile | 0 Comments

Der diesjährige 20. Kleinverlegertag fand am 7. November in den Räumen der HTWK statt und hat interessante Einblicke in das Leben dreier Verlage geboten.

Zum Thema „Du bist die Region – Regionalverlage im Gespräch“ waren Conny Ledwig vom Hinstorff Verlag aus Rostock, Titus Häussermann vom Silberburg Verlag (Tübingen) und Dr. Frank Stübner vom Oberlausitzer Lusatia Verlag zu Besuch.

Sie berichteten von den Herausforderungen, die ein Regionalverlag mit teils ganz bekannten und teils sehr individuellen Stärken zu lösen hat.

Warum scheint es so wichtig, aus der Region heraus zu veröffentlich? Conny Ledwig erklärt, es hänge mit einem hohen Qualitätsanspruch zusammen, dass die Autoren zumindest in der Region heimisch seien, wenn auch nicht gebürtig aus dieser stammend. Bei Veröffentlichungen müssen die Fakten stimmen: Diesem Anspruch sollten sich Regionalverlage stellen, um am Markt überhaupt wahrgenommen zu werden und für längere Zeit bestehen zu können.

Der zweite Punkt, den alle drei Besucher nannten, war der, Nischen bedienen zu können. Da sich das ganz große Absatzgeschäft nur ganz selten in Form eines sich sehr gut verkaufenden Titels oder sogar eines Bestsellers offenbart, braucht ein Regionalverlag eigene Ideen und, ganz wichtig, Partner. Sie wissen, was fehlt, sie geben Tipps und vermitteln manchmal sogar auch Autoren, wie etwa Tourismusverbände und Buchhändler.

Der wichtigste Partner ist der Buchhändler vor Ort, wie oft betont wurde. Dieser ist nicht zuletzt daran interessiert, die Titel eines heimischen und erfahrenen Regionalverlages an seine Kunden weiterempfehlen zu können, denn im Internet sind Regionaltitel sehr selten Selbstläufer. Dieser Fakt macht Verlag und Buchhändler zu treuen „Bündnispartnern“.

Der Silberburg Verlag hat in den achtziger Jahren mit einem Erstprogramm von drei Mundart-Titeln seinen Anfang genommen. Daraus entstand bald ein bekanntes Verlagshaus, das mittlerweile für ganz Baden-Württemberg verlegt und Marktführer in diesem Segment ist. Dies ist durch das Abdecken einzelner Marktlücken möglich, wie etwa mit der Monatszeitschrift „Schönes Schwaben“ oder dem Jahreskalender „Lahrer Hinkender Bote“, die bei der Leserschaft sehr beliebt sind und dem Verlag einen treuen Kundenstamm bescheren.

Wie auch in den anderen Häusern wird im Lusatia Verlag das Thema Gestaltung groß geschrieben. Dr. Frank Stübner ist dieser Bereich sehr wichtig, damit der Verlag individuell bleibt und eine Abgrenzung von der großen Masse deutlich wird.

Im Hinstorff Verlag identifiziert sich jeder Mitarbeiter, und damit der Verlag und sein Programm, sehr mit der Region, was durch die Ostseekrimis deutlich wird: Der Handlungsort ist als Marketing-Stempel auf den Covern abgedruckt.

So zeigt nicht zuletzt das beim Kleinverlegertag zur Sprache gebrachte Motto:

„Durchhalten, Stacheln zeigen und auch auf Durststrecken nicht verzagen.
Das gilt für den Kaktus wie auch bei Verlagen.“,

dass ein Regionalverlag zu sein, nicht nur bedeutet, Bücher zu veröffentlichen, sondern auch eine persönliche Note zu haben und die Verschrobenheit einer ganzen Region von Herzen zu lieben.

Autor: Annelie Pawlitz

»Schrägstrich – das Typografiemagazin«

Oktober 22nd, 2013 | Neue Prozesse, Produkte & Profile | 0 Comments

Die neue App rund um das Thema Schrift und Schriftgestalter.

»Schrägstrich – das Typografiemagazin« ist das erste digitale Magazin mit (Weiter-) Bildungsfunktion zum Thema Typografie des Studienganges Buch- und Medienproduktion. Unsere App informiert in vielfältigen Rubriken über aktuelle Themen und Trends in den Bereichen Technik, Schrift und Schriftgestalter. Außerdem stellen wir* unseren Studiengang Buch- und Medienproduktion vor und geben unseren Nutzern einen interessanten Einblick in viele spannende Projekte.

Die erste Ausgabe von »Schrägstrich« enthält unter anderem Texte von Typografen, Schriftgestaltern und Designern wie Gerrit van Aaken, Ralf Herrmann und Siri Poarangan. Zudem hält die App ein Video-Interview mit dem Schriftdesigner Tim Ahrens, die Rubrik »Typografische Fehler«, ein Typo-Spiel und eine Bildergalerie mit typografischen Kunstwerken bereit.

Neben Branchenkennern wenden wir uns mit diesem Magazin vor allem an Berufseinsteiger, die mit »Schrägstrich« in einen einprägsamen und spannenden (ersten) Kontakt mit dem Thema Typografie treten können.

Erste Ideen zum Projekt stammten von zwei Studierenden unserer Fakultät Medien, Franziska Reichert und Philipp Zins, die das Konzept rund um die App ausarbeiteten. Das Layout entstand im Rahmen eines studentischen Wettbewerbs im Modul »Produktentwicklung und -gestaltung«. Nach den aufschlussreichen Präsentationen der Entwürfe fiel uns die Auswahl aufgrund vieler ansprechender Gestaltungsideen gar nicht leicht, aber der klare, ruhige und sehr grafische Entwurf von Daniel Winkler konnte sich gegen seine 15 Konkurrenten durchsetzen. Die inhaltliche und technische Umsetzung wurde von uns über zwei Semester im Team realisiert.

Das Magazin ist seit dem 12. Oktober 2013 im App Store zu finden. Wir freuen uns über jedes Feedback, Lob, konstruktive Kritik und Anregungen zur Weiterentwicklung. Weitere Informationen erhaltet ihr auch auf unserer Facebook-Seite www.facebook.com/SchraegstrichMagazin oder bei Twitter unter www.twitter.com/typomagazin.

Bis dahin,
euer Typo-App-Team

*Wir, das sind, v.l.n.r.: Isabell Tetzner, Stephanie Tübbicke, Elise Menzel, Christin Wozniak, Carolina Perez de la Cruz, Isabell Eschenberg sind mittlerweile im fünften Semester des Studienganges Buch- und Medienproduktion und sind wahnsinnig stolz auf das, was wir in den vergangenen zwei Semester geschafft haben.

*Wir, das sind, v.l.n.r.: Isabell Tetzner, Stephanie Tübbicke, Elise Menzel, Christin Wozniak, Carolina Perez de la Cruz, Isabell Eschenberg sind mittlerweile im fünften Semester des Studienganges Buch- und Medienproduktion und sind wahnsinnig stolz auf das, was wir in den vergangenen zwei Semester geschafft haben.

Pack dein Studium – am besten rund ums Buch!

März 1st, 2013 | Veränderungen der Arbeitswelt | 0 Comments

HTWK auf der Buchmesse Leipzig

Dein Traumjob ist in einem Buch-, Zeitungs- oder Zeitschriften-Verlag, dem Buchhandel oder doch einer Marketing-Agentur? Du würdest gern studieren, weißt aber nicht was, wann und wo? Wir helfen dir weiter!

Wir, dass sind die Studenten der HTWK Leipzig und Universitäten Leipzig, Nürnberg-Erlangen, München und Mainz sowie die Hochschule der Medien Stuttgart. Von uns erhältst du die wichtigsten Infos zu den verschiedensten Studiengängen rund ums Buch aus erster Hand und hast die Chance, vor Ort deine Fragen loszuwerden. Komm vorbei in Halle 5, Stand C510!

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