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Posts Tagged ‘Marketing’

Social-Media-Marketing und -Monitoring nimmt zu

März 29th, 2011 | Internationale Entwicklungen | 0 Comments

Laut einer Studie aus dem November 2010 messen Unternehmen den Themen Social-Media-Marketing und -Monitoring immer größere Bedeutung bei. Befragt wurden Entscheider in den verschiedensten Branchen aus den Unternehmensbereichen Marketing/Vertrieb sowie Geschäftsführung.

Zwei Drittel der befragten Unternehmen beteiligen sich bereits aktiv an der Kommunikation im Social Web oder vermarkten ihre Produkte über verschiedene Online-Kanäle. An erster Stelle steht hier das zurzeit höchstfrequentierte Netzwerk Facebook mit 86,5 %, gefolgt von XING und Twitter. 43,2 % zeigten sich mit dem Erfolg ihrer Aktivitäten zufrieden. Allerdings ist der Erfolgsnachweis nicht nur bei klassischen Marketing-Aktivitäten mitunter schwer messbar, sondern stellt auch im Social Web für viele der befragten Unternehmen die größte Hürde dar.

Die gezielte Auswertung ihrer Aktivitäten in sozialen Netzwerken wird bisher erst von etwa einem Drittel der Befragten betrieben. Dabei wird so gut wie keine fremde Hilfe in Anspruch genommen. Die Monitoring-Aktivitäten werden zu 92,6 % von den Unternehmen selbst durchgeführt (Marketing-Aktivitäten: 77,4 %). Zur Durchführung nutzen etwa drei Viertel aller Befragten ein IT-gestütztes Monitoring-System, allerdings mit dem Hinweis, dass der manuelle Analyseaufwand noch bei mindestens 50 % liegt. Hauptanliegen der Unternehmen sind an dieser Stelle Wettbewerbsbeobachtung, Marktforschung und Identifizierung von Trends.

weitere Ergebnisse der Studie
[Institut: Marketing- und Kommunikationsagentur Pepper GmbH | 14.12.2010]

Fast wie ein echtes Buch…

März 29th, 2011 | Neue Prozesse, Produkte & Profile | 0 Comments

Cover für den Kindle ©Oberon Design

Johannes Haupt, Chefredakteur und Herausgeber von lesen.net, beschreibt in seinem Artikel „Neue eReader-Mäntel imitieren Bücher“ den Trend, eReadern das „Look and Feel eines Buches zu geben“. Stimmt das wirklich?

eReader-Hüllen aus Leder & Leinen – damit versuchen Hersteller einem Hauptproblem von elektronischen Lesegeräten entgegen zu wirken: die fehlende Haptik. Das widerstandsfähige Material eines Einbandes, der Geruch des weichen Papieres und das sanfte Rascheln der Seiten – für Liebhaber „klassischer“ Bücher immer noch unverzichtbar.

Hier versuchen Hersteller von eReader-Zubehör anzusetzen, um buchaffine Leser verstärkt zum Kauf der Geräte zu bewegen. Das Angebot an „Mänteln“ ist in jeder Hinsicht vielfältig: es reicht von niedrigpreisiger Ware unabhängiger Dritthersteller bis zu hochpreisigen Artikeln der eReader-Produzenten Amazon, Sony & Co. Dabei sind mittlerweile pink- oder neongrünfarbene Markenhüllen aus Hochleistungskunststoffen für unter 10 Euro erhältlich, während sich gleichzeitig ein Luxuxsegment für Designer-Cover ab 100 Euro entwickelt. Die verwendeten Materialien reichen von Leder und Kuhfell bis zu Neopren, vom Soft- bis zum Hard-Case Cover. Optisch sind manche Schutzhüllen kaum von Büchern zu unterscheiden. Ist sogar der Geruch der Geräte nach „echten“ Büchern in der digitalisierten Zukunft möglich? Der Kult, der in US-amerikanischen hand-made Foren um das individualisierte Cover gemacht wird, muss auch jedem noch so buchbegeisterten E-Buch-Verweigerer mindestens ein Schmunzeln abgewinnen!

Allerdings gilt wie überall: je aufwendiger die Verarbeitung und je teurer das Material, um so mehr zahlt der Kunde für das vertraute Leseempfinden. Denn Schutzhüllen sind laut Haupt nicht im Lieferumfang der Lesegeräte enthalten. Außerdem erschweren (im wahrsten Sinne des Wortes) gerade aufwändig gestaltete Lederhüllen das komfortable Lesen.

Letztlich entscheidet der Geschmack und Geldbeutel der eReader-Nutzer. Technikbegeisterte werden die Buchoptik vermutlich nicht präferieren. Ob der buchähnliche Umschlag klassische Leser vom elektronischen Lesen überzeugen kann, bleibt abzuwarten. Vielmehr macht es momentan nämlich den Anschein, als wären die sogenannten Early Adopters nicht nur technikaffin, sondern gleichermaßen mit einem großen Hang zum Individualismus ausgestattet und darüber hinaus schlichtweg an der sicheren Aufbewahrung ihrer Geräte interessiert. Von einem Lesefreund, der sich einen Reader zulegt, weil die Hüllen jetzt so schön sind, haben wir noch nichts gehört.

Diaspora ‒ teile, was du willst, mit wem du willst

März 1st, 2011 | Neue Prozesse, Produkte & Profile | 0 Comments

Kontrolle, Privatsphäre und Entscheidungsfreiheit – das verspricht das neue soziale Netzwerk Diaspora.

Da die Kritik an der Datenpolitik von Facebook in den letzten Monaten immer lauter wurde, bietet Diaspora den Nutzern eine Alternative, die ihre Daten schützen wollen.
Die Idee hinter diesem Projekt ist, dass jeder Nutzer im Besitz seiner eigenen Daten bleibt und selbst entscheiden kann wie und mit wem er diese teilt.

Es wird sich allerdings erst noch zeigen, ob Diaspora wirklich eine ernsthafte Konkurrenz für Facebook darstellt oder zu einem Nischen-Netzwerk avanciert.

Noch steckt das Projekt jedenfalls in den Kinderschuhen und durchläuft seine erste Testphase.

mehr Informationen
[www.t3n.de | Autor: Falk Hedemann | 17.09.2010]

Unternehmen nutzen ihre Social-Media-Chancen nicht

Februar 24th, 2011 | Internationale Entwicklungen, Neue Prozesse, Produkte & Profile | 0 Comments

Die sozialen Medien sind verbreitet wie nie. Doch nach einer Umfrage der Harvard Business Review Analytic Services  in Partnerschaft mit SAS nutzen die Unternehmen die Kommunikation ihrer Kunden und die damit verbundenen Informationen nicht annähernd. Social-Media-Aktivitäten sind zwar bei mehr als der Hälfte der Befragten Bestandteil ihres Marketingmix, aber nur ein Viertel davon, weiß wo sich die wertvollsten Kunden tummeln. Außerdem hat fast kein befragtes Unternehmen hinreichende Erfahrungen mit der Analyse von Kundenmeinungen.

Das wichtige der Social-Media-Aktivitäten für Unternehmen ist das Beobachten von Kundenmeinungen, die Analyse dieser und das gezielte Teilhaben an den Diskussionen. Doch die Chance, dadurch in Interaktion mit dem Kunden und die Verbesserung des Produktes herbeizuführen, wird nicht wahrgenommen. Stattdessen benutzen die Unternehmen Social Media als ein weiteres Marketingtool, um weitere Markenbotschaften wahllos zu streuen.

Nach der Studie der Harvard Business Review Analytic Services will die Hälfte der befragten Unternehmen Social Media nutzen, um ihre Bekanntheit zu steigern, doch das allein reicht nicht. Die Unternehmen müssen lernen die Kommentare auszuwerten und zu filtern.

mehr Informationen
[www.media-treff.de | Autor: Christian Schmitt | 16.12.2010 | 18:31]

„triboox“ – Eine Chance für unbekannte Autoren

Februar 23rd, 2011 | Neue Publisher | 2 Comments

16.12.2010, 17:18 Uhr, Screenshot, www.triboox.de

Screenshot; © Caroline Voigt; Inhalt:www.triboox.de

triboox.de ist eine Chance für unbekannte Autoren, ihre Bücher ohne finanzielle Vorleistungen kostengünstig  zu verbreiten.  Einfach in der Community von triboox.de anmelden und Manuskript hochladen. Die Vorteile  sind unter anderem die kostenlose Vermarktung,  Selbstgestaltung der Bücher aus mehreren Covern und Titelbildern und Selbstbestimmung des Autorenhonorars. Nachteilig ist der allgemein eher negative Ruf von Selbstverlagen und Book on Demand, z.B. in Hinblick auf die Qualität.

Eine tolle Möglichkeit für neue Autoren, ihre Werke schnell und interaktiv zu veröffentlichen, ist es allemal. Besonders im Vergleich  sticht die aus Lesern und Autoren bestehende Internet-Community hervor. Dort können die hochgeladenen Manuskripte präsentiert, bewertet und diskutiert werden.  Außerdem kann jeder Leseproben auf Facebook, Twitter und anderen Webseiten einbetten um so ein noch größeres Publikum anzusprechen.
Ein willkommener Nebeneffekt ist, dass der Autor von größeren Verlagen leichter entdeckt werden kann.

Also alles in allem eine gute usability, aber Überrschenderweise weniger Zugriffe auf der Seite. Mein Tipp wäre: Kommentare und Links posten bei Literatur und Lektorenseiten. Wie z.B. lovelybooks oder verlagederzukunft.de 🙂

mehr Informationen:
[www.triboox.de|16.12.2010|14:53]
[http://medien-news.blog.de|mediennewspro|06.10.2010|12:25]
[http://medien-news.blog.de|mediennewspro|13.12.2010|16:31]

Senioren in sozialen Netzwerken

Februar 10th, 2011 | Meinung & Kritik | 5 Comments

Wie aktiv sind Senioren in sozialen Netzwerken wirklich? Bild: ubuntu Linux

Mit diesem Fakt habe ich mich, so wie sicherlich viele andere auch, noch nie näher beschäftigt, bis ich auf www.netzwerk-senioren.de gestoßen bin. Dort ist am 2. September 2010 der Artikel „Benutzen Senioren Social Media Netzwerke?“ erschienen.
In diesem heißt es, dass es auf die Einstellung sowie das Alter der Senioren ankommt, ob sie sich in Social Media Netzwerken bewegen oder nicht. Sehr selten beschäftigen sich alte Menschen, die über 80 Jahre alt sind mit dem Social Web. Bei noch jüngeren Senioren kommt es dagegen eher auf die persönliche Einstellung an. Einige von Ihnen stehen den neuen Medien sehr kritisch gegenüber und würden sich daher auch nicht mit dem Internet, geschweige denn mit Social Media Netzwerken beschäftigen. Andere sind sehr offen und erkunden gern die neuen Möglichkeiten, die das Internet bietet. Interessant für mich war, dass es immer mehr Senioren gibt, die altersunabhängige Netzwerke, wie facebook oder stayfriends nutzen. Hier können sie zu alten Kollegen, Mitschülern und Freunden Kontakt halten auch wenn es mit dem Laufen und gegenseitigem Besuchen im Laufe der Zeit eher schwer geworden ist.

Die Frage, die sich mir nach dem Lesen dieses Artikels stellt, ist die folgende: Wird die Präsenz der aktiven Rentner im Web unterschätzt?
Wenn ich heute an die Nutzer der Social Media Netzwerke denke, stelle ich mir nicht das Senioren-Pärchen von gegenüber vor, sondern eher die jungen WG- Bewohner nebenan. Nun sind in dem Artikel von www.netzwerk-senioren.de leider keine Zahlen genannt worden. Es ist also schwer einzuschätzen, welchen Anteil von Social Media Usern Senioren wirklich ausmachen. Trotzdem frage ich mich, ob man nicht auch die Marketingstrategien in sozialen Netzwerken wie facebook mehr auf Senioren ausrichten sollte. Warum denn nicht den nächsten Roman, der für Leser ab 60 geschrieben wurde, groß auf Facebook ankündigen? Es würde nicht nur den Enkeln und Kindern bei der immer wiederkehrenden Suche nach Geschenken helfen, sondern die Senioren auch mit einbeziehen in die moderne Welt der sozialen Netzwerke und somit der neuen Art zu kommunizieren und sich zu informieren.

mehr Informationen
[www.netzwerk-senioren.de | Auror: netzwerker | 02.09. 2010 | 12:05]

VReader – Ein E-Reader für Kinder macht Lesen erlebbar

Februar 8th, 2011 | Neue Prozesse, Produkte & Profile | 0 Comments

Auf der diesjährigen US Toy Fair stellte VTech, der führende Hersteller von Kindercomputern, erstmalig den VReader, ein „Animated E-Book System for kids“ vor.

Screen des VReaders

Screenshot VReader; © Elisabeth Pagel; Inhalt: VTech Electronics

Das batteriebetriebene Gerät, das im Wesentlichen akkustisch unterlegte, annimierte Bilddateien wiedergibt, wird für das Alter von 3 bis 7 Jahren empfohlen und beinhaltet dementsprechend verschiedene Lernkategorien. Die Bedienung wird als besonders einfach beworben und erfolgt über einen Touchscreen sowie mittels eines kleinen Stifts. Via USB-Kabel kann das Gerät an den elterlichen PC angeschlossen werden um Lernzertifikate für das Kind auszudrucken oder kostenfreie Geschichten zu downloaden.

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Wie wichtig ist digitale Mundpropaganda im Social Media wirklich?

Februar 7th, 2011 | Meinung & Kritik | 1 Comment

Viele Menschen reden  gern und viel über all die kleinen und großen Neuigkeiten, die ihr Leben bereichern, manche besonders über jene Dinge, die sie neu erworben haben. Ein gefundenes Fressen also für Marketingstrategen, denn zum Konsens avancierte  Zahlen sagen: 90% der Käufer vertrauen Empfehlungen aus dem Bekanntenkreis. Die bisher von Beratern und Medienfachleuten suggerierten 1:1-Anwendbarkeit im Social Web und damit den Hype um ungesteuertes Word-of-Mouth enthebelt Dr. Martin Oetting im aktuellen Mundpropaganda Monitor.

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Fischer Jugendbuch startete Flashmob

Februar 4th, 2011 | Internationale Entwicklungen, Neue Prozesse, Produkte & Profile | 3 Comments

http://www.facebook.com/FischerFJB

Pre-Read-Flashmob auf der frankfurter Zeil                     © S. Fischer Verlag GmbH

Die Facebook-Seite des Fischer Jugendbuch Verlags (FJB) aus Frankfurt am Main entwickelt sich zu einem echten Vorreiter was innovatives Marketing im Social Web angeht.

Mit kreativen Aktionen wie dem Pre-Read-Flashmob am 2.2.2011 zum Titel „Cassia & Ky – Die Auswahl“ von Allie Condie auf der frankfurter Zeil und einer bunten Mischung aus Mitmachaktionen und Gewinnspielen hat die Facebookseite innerhalb von wenigen Tagen einen enormen Fanzuwachs erhalten (am 17.1. waren es noch 2000 Fans, heute sind es 3303).

Der Mitmachgedanke ist auf der Facebook-Seite besonders lebendig. In vielen privaten Beiträgen stellen Fans Fragen oder teilen ihre Leseerfahrungen mit. Die Gründung eines formspring.me-Forums durch den Verlag ist ebenfalls ein Schritt in Richtung Austausch.

Den eigentlichen Coup hat FJB allerdings mit der Aktion des Pre-Read-Flashmob und dem damit verbundenen viralen Marketing zur Aktion und dem Buch gelandet. Angefangen mit der Website zum Buch, die zu Kettengedichten und Gewinnspielen einlädt und die natürlich zur Ankündigung des Flashmobs genutzt wurde, über den Twitter-Account und die Facebook-Seite und nicht zuletzt durch zahlreiche aufmerksam gewordene Blogger, wurde allerorts verbreitet und angekündigt. Dass sich am Ende nur relativ wenige Besucher auf der Konstablerwache zu heißen Getränken und gemeinsamem Lesen einfanden, ist bei diesem viralen Erfolg eigentlich nebensächlich. Doch damit es das nächste Mal richtig erfolgreich wird, bietet sich, neben wärmeren Temperaturen, auch eine verstärkte lokale PR an, zum Beispiel durch Ankündigungen in frankfurter Buchhandlungen.

Gmeiner-Verlag verstärkt Social-Media-Aktivitäten

Februar 4th, 2011 | Internationale Entwicklungen, Meinung & Kritik | 0 Comments

Verleger Armin Gmeiner © privat

Verleger Armin Gmeiner © privat

Der Gmeiner-Verlag hat im letzten Jahr seine Social-Media-Aktivitäten ausgebaut.

Ich habe mit dem Inhaber, Armin Gmeiner, gesprochen, und ihm einige Fragen zu seinen Beweggründen für den Einsatz von Social Media, der bisherigen Resonanz und dem Umgang des Gmeiner-Verlages mit Social Media gestellt.

Herr Gmeiner, seit 1986 führen Sie den Gmeiner-Verlag. Seitdem hat sich vieles in der Verlagsbranche gewandelt. Kürzlich haben Sie Ihre Internetpräsenz grundlegend überarbeitet. Nicht nur Ihre Website erhielt ein neues Erscheinungsbild, auch Ihr Facebook-Auftritt hat sich verändert und Sie sind dort nun stärker aktiv. Zudem nutzen Sie erstmalig Youtube.
Was sind Ihre Beweggründe dafür?

Facebook ist mittlerweile zu einem wichtigen Marketing-Instrument für uns geworden. Viele Leser und Autoren haben einen Facebook-Account  und wir möchten Sie auch über diesen Kanal erreichen. Außerdem ermöglicht uns Facebook, neue Lesergruppen zu erschließen. Grundsätzlich ist es uns wichtig, in Kontakt mit unseren Lesern zu stehen, zu erfahren, wie sie unsere Bücher finden und welche Themen sie besonders interessieren.

Des Weiteren haben wir einen eigenen Youtube-Kanal mit Trailern zu unseren Büchern. Das ist für uns ganz interessant, da einige unserer Autoren in dem Bereich sehr aktiv sind und die Trailer selbst produzieren. Auch zu unseren neuen Frühjahrstiteln gibt es bereits wieder einige tolle Videos. Wir werden dies auch weiterhin unterstützen und die Trailer in Zukunft auch auf unserer Facebook-Seite mit einbinden.

Welche Resonanz konnten Sie feststellen?

Wir haben schon eine Reihe an Fans gewonnen, mit denen wir regelmäßig kommunizieren. Das motiviert uns, unsere Social-Media-Aktivitäten weiter auszubauen.

Wie gehen Sie mit den Kommentaren auf Facebook um? Haben Sie ein Service-Team, das die Kommentare und Leserwünsche beantwortet?

Für die Beantwortung von Leserwünschen und Kommentaren auf unserer facebook-Seite ist die Marketing-Abteilung unseres Verlags zuständig.

Werden Sie sich in Zukunft verstärkt im Bereich des Social-Media-Marketing engagieren oder gar gänzlich auf diese Weise Ihre Bücher bewerben?

Wir haben Anfang Dezember 2010 einen Relaunch unseres Internetauftritts realisiert. Im Zuge dieses Relaunchs möchten wir uns im Bereich Social Media Marketing noch stärker betätigen. Unsere Verlagsprofile bei Youtube und Facebook sind bereits auf unserer neuen Website verlinkt und wir arbeiten gerade an einem umfassenden Marketing-Konzept für unsere Social-Media-Aktivitäten. Aktuelle Veranstaltungshinweise werden in Zukunft automatisch auf unserer Facebook-Seite erscheinen, außerdem werden die Leser regelmäßig über Neuigkeiten aus dem Verlag informiert werden, es wird Gewinnspiele geben und noch einiges mehr.

Der Vorteil  von Portalen wie Facebook und Co. ist sicherlich die Tatsache, dass man ohne  ein großes Marketing-Budget viele Menschen erreichen kann und mit ihnen kommunizieren kann.

Sehen Sie Möglichkeiten, Facebook für die Lektoratsarbeit (Autorengewinnung, Manuskriptbewertungen durch die Leser, etc.) zu nutzen?

Facebook bietet interessierten Autoren die Möglichkeit, sich über unseren Verlag zu informieren und mit uns in Kontakt zu treten. Unsere bestehenden Autoren sind bereits sehr aktiv bei Facebook und kommunizieren auch mit uns über dieses Medium.

Wie sehen Sie die Zukunft für die Verlage? Wird es den typischen Verlag noch geben oder wird sich alles im Social-Media-Bereich abspielen?

Natürlich wird es auch weiterhin den Verlag im klassischen Sinne geben. Aber der Social-Media-Bereich gewinnt zunehmend an Bedeutung, da es neue Möglichkeiten bietet, mit den Lesern zu kommunizieren.

Vielen Dank für das Interview.

Fazit:
Wieder hat sich gezeigt, dass die Social Media in Ihrer Bedeutung für die Verlage wachsen. Der Gmeiner-Verlag ist einen wichtigen Schritt in die Zukunft gegangen.

Der Gmeiner-Verlag ist ein Verlag mit fast 20 Mitarbeitern, der sich auf Spannungsromane mit Handlungen im deutsprachigen Raum spezialisiert hat, aber auch Historische Romane, Frauenromane und ab März 2011  Kulturführer veröffentlicht.

Interview: Franziska Riege

weitere Informationen
[www.gmeiner-verlag.de]

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