Business Model Generation – wieso eigentlich?

Passend zum Semesterthema „Geschäftsmodelle“ möchte ich zwei Sachbücher von Alexander Osterwalder empfehlen, die diesen Bereich aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten: „Business Model Generation“ (mit Yves Pigneur, 2011 erschienen bei Campus)     und „Business Model You“ (mit Tim Clark, 2012 erschienen bei Campus).     Inhaltliche Basis und strukturgebendes Prinzip dieser beiden Ratgeber ist die Business Model Canvas. Hierbei handelt es sich um ein Modell zur Visualisierung von Geschäftsmodellen. Wie dieses Modell funktioniert und wie das erste Buch entstanden ist, beschreibt dieser Artikel sehr gut.

Booktex – Digitale Semesterapparate auf Abruf

Zum Wintersemester 2014/2015 startete Booktex, ein E-Vertriebsdienstleister aus Stuttgart, seine Online-Plattform www.digitaler-semesterapparat.de. Diese macht es Bibliothekaren und Hochschulmitarbeitern möglich, Auszüge aus verschiedenen Fachbüchern für hochschulinterne Zwecke zusammenzustellen und zu lizenzieren. Damit bietet Booktex eine rechtssichere und bequeme Möglichkeit zur abschnittsweisen Nutzung von Verlagserzeugnissen in Semesterapparaten, wobei Paragraf 54a des Urheberrechtsgesetzes nicht greift. Die Lizenzgebühr berechnet sich abhängig von Buchpreis, genutztem Seitenumfang, Nutzungsart sowie Teilnehmerzahl und Dauer der Lehrveranstaltung. Von Dozenten zusammengestellte Semesterapparate können von Studierenden online auf der Seite www.digitaler-semesterapparat.de abgerufen oder als PDF-Datei heruntergeladen werden. Außerdem besteht die Möglichkeit, sich ein Exemplar auf eigene Kosten als Print-on-Demand auszudrucken.

Mehr als nur ein E-Reader: Der Tolino

Mittlerweile dürfte wohl jeder, der seine Buchkäufe bei Thalia, Hugendubel oder Weltbild erledigt, über ihn gestolpert sein: Den Tolino. Als er im Frühjahr 2013 von den Filialisten ins Sortiment aufgenommen wurde, geschah dies mit dem Anspruch, an digitalen Lesetrends teilzunehmen und deren Zukunft aktiv mitzugestalten. Auch dem gemeinsamen Konkurrenten Amazon wollte man selbstbewusster entgegengetreten. Der Tolino löste bis dato veraltete bzw. nutzerunfreundliche Technologien ab, so beispielsweise den stark fehlerhaften Thalia-OYO. Es folgten aufwendige Marketingkampagnen, die insbesondere auf die Vorteile des offenen Systems abzielten. Mit Erfolg – denn laut zahlreicher Umfragen bildet gerade diese Universalität eine wesentliche Einflussgröße auf das Kaufverhalten…

Strategische Umorientierung bei Langenscheidt

Der Langenscheidt Verlag formuliert seine verlegerischen Schwerpunkte neu. Als der Sprachenriese im März über einen geplanten Stellenabbau informierte, gab er damit auch das Signal zum Kurswechsel. Geplant ist eine klare Fokussierung auf die Printproduktion. Gleichzeitig soll eine neue Abteilung Digital den Ausbau von App-Angeboten und Online-Wörterbüchern forcieren. Rein digitale Angebote entstehen künftig in Kooperation mit Partnern. Wir sind gespannt und wünschen viel Erfolg! Autor: Markus Heinrich

Digitales Schulbuch in Deutschland

Ab in die Schule: Digitale Schulbücher im Test (Teil 2) Was muss das digitale Schulbuch im Gegensatz zur Printvariante können? Inwieweit müssen sich die Inhalte und deren Aufbereitung von denen des klassischen Schulbuchs abheben? Und was können digitale Schulbücher deutscher Verlage aktuell?   Erwartungen Das Lernen aktueller, motivierender und individueller gestalten – so soll das digitale Schulbuch laut BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf Unterrichts- und Lernprozesse bereichern. Auch Heiko Przyhodnik sieht verbesserte Lernbedingungen, da es alle Lerntypen bediene. Przyhodnik ist Mitgründer des Schulbuch-O-Mats, einer Plattform für Lehrer, die ihnen die Unterrichtsvorbereitung erleichtern soll. Ihr erstes digitales Schulbuch ging zum Schuljahresstart im…