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Posts Tagged ‘Entwicklungen’

MyPoolitzer – Ein innovatives Geschäftsmodell? Matching von Autoren und Verlagen

Mai 16th, 2017 | Neue Prozesse, Produkte & Profile | 0 Comments

Innovative Geschäftsmodelle

Bist du der nächste Jonathan Franzen?
So titelt die neue Onlineliteraturagentur MyPoolitzer auf der Startseite. Eine Frage und gleichzeitig auch ein Versprechen. Schlummert in mir ein unentdecktes Literaturgenie? Der Weg für Autoren einen passenden Verlag zu finden, führt häufig über unverlangt eingesandte Manuskripte, was sich als äußerst mühselig und demotivierend erweist, oder über Selfpublishing.
Hier tritt die Vermittlungsplattform MyPoolitzer auf den Plan. Autoren haben die Möglichkeit, eine Synopse und die ersten Seiten ihres Werkes auf der Website hochzuladen. Die Kritiker von MyPoolitzer bewerten und schätzen das Werk ein, führen also eine Qualitätsprüfung durch. Überdurchschnittlich gute Texte werden anschließend für die Verlage freigeschaltet, welche die jeweiligen Autoren dann kontaktieren können.
Jetzt in der Betaphase ist der Service für Autoren und Verlage noch kostenfrei, aber in Zukunft soll er sich durch Zahlungen der Autoren finanzieren.
Bis jetzt liegt noch kein Buchdeal von dem Berliner Startup vor – aber es bleibt spannend. Wird die Zukunft der Buchbranche vielleicht in Matching Portalen liegen?

 

Autor: Anna Leiß

Wo sind die digitalen Produkte der Kinderbuchverlage? – Resümee der Leipziger Buchmesse 2015

März 20th, 2015 | Meinung & Kritik, Verlage der Zukunft | 0 Comments

Druck

Getreu dem Themenschwerpunkt „digitale Produkte für Kinder“ machten wir uns auf, um von der Leipziger Buchmesse über Trends und neue Produkte zu berichten. Der Mangel an Vorab-Tweets und Facebook-Posts von uns verrät vielleicht schon, dass sich dies schwieriger als erwartet gestaltete.

Die Leipziger Buchmesse ist keine Verkaufs-, sondern eine Ausstellungsmesse. Die Verlage präsentieren also ihre neuen Produkte, in der Hauptsache gedruckte Bücher. Die Angst, eBooks würden gedruckte Bücher ersetzen, ist zumindest für die absehbare Zukunft unbegründet. Das steht außer Frage. Aber verträgt sich die nahezu komplette Abwesenheit von digitalen Produkten im Kinderbereich mit der intensiv geführten Diskussion um die Digitalisierung?

Digital Natives, Smartboards in den Schulen, 79% Smartphone-Verbreitung in Familien – das alles sind weder Fachwörter noch Wissen, welches nur einem kleinen Kreis zugänglich ist, aber auf der Leipziger Buchmesse könnte der Verdacht entstehen, dass der Kinderbuchbereich in Halle 2 nicht im Jahr 2015 angekommen ist.

Einzig die Schulbuchverlage stellen ihre digitalen Schulbücher und Nachmittagsübungsangebote auf zahlreichen Smartboards vor. Die Infrastruktur zur Präsentation solcher Angebote von Seiten der Messe ist also vorhanden. Wo nur sind die digitalen Produkte der Kinderbuchverlage? Oetinger hat ein Display mit einigen Tigerbooks. Bei Ravensburger ist ein einziger Reader montiert, auf dem man sich das 54 Seiten lange eBook-Titelangebot anschauen kann. Am besten präsentiert sich dabei noch Carlsen mit Leyo, mit allen erschienen Büchern und einem Test-iPad zum Ausprobieren. Doch damit ist das für den Besucher ersichtliche digitale Angebot auch schon erschöpft.

Wird am Ende von der Digitalisierung nur gesprochen? Gibt es einen Markt an Vortragsreihen, Workshops und Tagungen rund um das Thema, bei dem am Ende alles ergebnislos bleibt? Wo sind die Resultate des allgemeinen Einvernehmens, dass die Digitalisierung die Buchbranche beeinflussen wird, wie einst die Musikbranche? Am 15.03.2015 warnte der BDI, dass die deutsche Industrie die digitale Revolution (geschichtlich auf einer Stufe mit der industriellen Revolution zu sehen) zu verpassen droht. Wenn die Eindrücke von der Leipziger Buchmesse 2015 nicht täuschen, scheint das für den Kinderbuchbereich eine reelle Gefahr zu sein.

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Da sich uns die digitalen Produkte nicht einfach durch den Messebesuch erschließen wollten, haben wir uns selbst auf die Suche begeben. Neben den bereits erwähnten und im Blog beschriebenen Tigerbooks von Oetinger oder Leyo von Carlsen, widmen wir uns den Schulbuchverlagen, sowie Tokyopop/ Splitter, mit denen wir auf der Messe ausführlich gesprochen haben.

 

Sollten wir Verlage übersehen haben, können sich diese gerne bei uns melden – wir berichten gerne mehr.

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Autoren: Josephine Mitze und Marie-Therese Kirow

App-Vorstellung: SiGame

März 2nd, 2015 | Internationale Entwicklungen, Neue Prozesse, Produkte & Profile | 0 Comments

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SiGame ist weltweit die erste Gebärdensprach-App, die das Lernen und Spielen miteinander verbindet. Die App richtet sich an gehörlose und hörende Menschen. Der Nutzer kann nicht nur Kenntnisse der deutschen, sondern auch der amerikanischen Gebärdensprache und der International Sign Language erwerben.

 

Avatar SiMAX als Lehrer und Spielpartner

Mit der SiGame-App lässt sich die Gebärdensprache spielerisch erlernen und trainieren. Die App umfasst neben einem Wörterbuch auch ein Quiz, ein Memory-Spiel und einen Vokabeltrainer. Bei allen Funktionen steht dem Nutzer der Avatar SiMAX zur Seite. Die Kunstfigur gebärdet die Wörter und ist Spielpartner zugleich. Der Avatar stellt die Mimik der Gebärden durch eine eigens für die App entwickelte Emotionssteuerung realistisch dar. Der Avatar SiMAX wurde 2013 mit dem Innovationspreis der Wirtschaftskammer Wien in der Kategorie Kreativität & Medien ausgezeichnet.

 

Dreisprachiger Lernspaß für Jeden

Wer die SiGame-App ausprobieren möchte, braucht keine Vorkenntnisse der Gebärdensprache. Die App ist für Gehörlose und Hörende jeden Alters konzipiert. Sie kann genutzt werden, um die Gebärdensprache neu zu erlernen oder um vorhandenes Wissen auszubauen. Durch die einfache Anwendung kann die App auch problemlos von Kindern und älteren Personen verwendet werden.

Neben der deutschen und der amerikanischen Gebärdensprache lässt sich SiGame auch in der International Sign Language nutzen. Die International Sign Language ist eine Gebärdensprache, die bei internationalen Tagungen und Events eingesetzt wird, da sich die Gebärdensprachen von Land zu Land unterscheiden.

Die Grundversion der App ist kostenlos und enthält rund 70 Gebärden. Zusätzlich können weitere Wort-Packages erworben werden. Die SiGame-App ist im App-Store für Android- und iOS-Geräte verfügbar.

 

Für weitere Informationen rund um SiGame klicken Sie hier.

 

 

Autor: Lillian Geißler

 

Antolin – Mit Lesen punkten

Februar 26th, 2015 | Neue Prozesse, Produkte & Profile | 0 Comments

Lesen? Nein, danke! – Ein Problem, mit dem Eltern und auch Lehrer zu kämpfen haben. 

Dabei ist das Verständnis für Buchstaben und ihre Bedeutung eine wichtige Fähigkeit, die Kinder eigentlich mit Begeisterung erlernen. Wenn Erstklässler damit anfangen Überschriften oder einzelne Wörter in ihren Bilderbüchern bewusst zu verstehen und sich die Welt der Buchstaben selbst erschließen können, beginnt der Zauber des Lesens. Das Online-Portal „Antolin“ ist sich dieser (möglichen) Faszination aber auch den aktuellen Trends bewusst und versucht deshalb mit ihrem Konzept der Lesemotivation von Kinder auf die Sprünge zu helfen.

 

Was ist Antolin?

Das Konzept verbindet das klassische Lesen von Büchern mit einer technischen Komponente – die Anziehungskraft von Computern. Da die Begeisterung für digitale Technik bei Kindern in der heutigen Zeit besonders hoch ausgeprägt ist, versucht Antolin diese Interessensbasis mit dem klassischen Lesen zu verknüpfen. Das heißt, Schüler können, nachdem sie einen Text oder eine Geschichte gelesen haben, ihr inhaltliches Verständnis überprüfen, indem sie zum Text entsprechende Fragen auf der Internetseite von Antolin beantworten.

 

Wo wird es genutzt?

Ausgelegt ist dieses Konzept ausschließlich für Schulen und deren Schüler der Klassenstufen eins bis zehn. Unterstützung durch Antolin bekommen hierbei vor allem Lehrer, die das Portal in ihre Lehrplanung einbringen und so ihren Schülern eine modernere Art des Unterrichts bieten. Das Portal weist eine vielfältige Auswahl an Kinder- und Jugendliteratur auf: von klassischen Kinderbüchern bis hin zur Neuerscheinung werden alle Interessenbereiche abgedeckt, auch Bücher in anderen Sprachen, beispielsweise für den Englisch- oder Französischunterricht stehen zur Verfügung.

 

Wie wird es genutzt?

Um ein solches Projekt zu starten, muss der Lehrer für alle Schüler ein Login anlegen, mit dem sich jeder individuell anmelden kann. Der Lehrer ist der Administrator und verwaltet die Accounts, schaltet die Fragebögen bzw. Quizfragen zum aktuell behandelten Lesestoff frei und kann auch die erzielten Ergebnisse der Schüler anschauen.

Die Gestaltung des Portals ist vor allem für Grundschüler ausgelegt, so werden zum Beispiel, je nachdem wie viele richtig beantwortete Fragen erreicht wurden, Lesepunkte gesammelt. Ab einer bestimmten Anzahl an Punkten werden Bilder freigeschaltet oder auch Urkunden ausgestellt.

Die Bedienung ist für beide Seiten kinderleicht und die Umsetzung entsprechend für Schulkinder gestaltet. Mit einem jährlichen Kostenpunkt in Höhe von 40 € pro Schulklasse ist es zudem erschwinglich.

 

Fazit

Durch die zahlreichen Motivationselemente, die die Internetseite bietet, lassen sich vor allem jüngere Kinder zum Lesen ermuntern. Schwieriger ist das Konzept bei älteren Kindern, da sie den Leistungs- und Zeitaufwand eher als zusätzliche Arbeit ansehen. Nachteilig ist zudem, dass sich bereits zahlreiche Videos mit Aufgabenlösungen im Internet befinden.

Daher ist es sinnvoll, dass Lehrer bevor sie Antolin in ihren Unterricht integrieren, gut überlegen, ob diese Lehrmethode für ihre Schüler geeignet ist. Denn letztlich soll sich das Angebot motivierend auf das Leseverhalten der Kinder auswirken und nicht ausschließlich als zusätzliche Arbeit gelten.

 

Autor: Sarah Alsgut 

Altersbeschränkung für Bücher – Ist eine Buch-FSK denkbar?

Februar 21st, 2015 | Meinung & Kritik, Neue Prozesse, Produkte & Profile | 0 Comments

Der Umgang mit Medien ist heutzutage selbstverständlicher Teil unseres Alltags und somit kommen bereits die Jüngsten mit vielerlei Arten von Medien in Kontakt. Um nun aber diese Jüngsten unter den Mediennutzern vor bestimmten Inhalten zu schützen, haben sich über Jahre hinweg zwei Institutionen mit ihren Altersfreigabeprüfungen etabliert. Die Labels der FSK (Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft) auf DVDs sowie die Angaben der USK (Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle) auf jeder Art von Computerspiel sind allgemein bekannt und inhaltlich akzeptiert.

 

Doch wie sieht es eigentlich bei Büchern bzw. Printmedien aus? Hier gibt es keine unabhängige Institution, die sich einer Prüfung der Produkte annimmt. Lediglich verlagseigene Altersempfehlungen lassen sich zu Kinderbüchern finden – in unterschiedlichsten Altersabstufungen und ohne Hinweis darauf, wie diese Empfehlungen zustande gekommen sind. Und bei (Erwachsenen-)Romanen fehlt es an jeglicher Art von Einstufung. Aus dieser Sachlage entstand eine komplexe Diskussion um eine „Buch-FSK“.

 

Was spricht dafür?

Die Argumente für eine solche Selbstkontrolle sind ähnlich derer für die Prüfung von Filmen und Software: Die Kinder sollten geschützt werden vor eindringlichen Szenen und bestimmten Sachverhalten, solange sie diese noch nicht einschätzen können. Die Eltern sollten in der Entscheidung unterstützt werden, welche Bücher sie ihren Kindern zu lesen geben und der Kauf bestimmter Titel sollte nicht für jede Altersgruppe möglich sein. Und durch die Entwicklungen in der Verlagsbranche kommt auch in dieser Diskussion das Thema Selfpublishing zur Sprache, denn bei selbstveröffentlichten Büchern gibt es keinerlei Instanzen – ähnlich einem Verlag – mehr, die ein Werk hinsichtlich seiner Eignung für bestimmte Altersgruppen einschätzen. Dies sind die wesentlichen Aspekte auf Seiten der Befürworter einer Selbstkontrolle bei Büchern.

 

Was spricht dagegen?

Doch es gibt auch eine Reihe von Gegenargumenten. Etwa dass eine „Buch-FSK“ bewirken könne, dass sich die Eltern bedingungslos darauf verlassen und sich selbst nicht mehr mit dem Lesestoff ihrer Kinder auseinandersetzen. Oder dass Buchhändler eine Kontrollfunktion innehaben, was die Käufe ihrer jungen Kunden angeht – in Zeiten von Internet und anonymen Kettenbuchhandlungen eine schwache These.

Einen besonders vielschichtigen Aspekt der Debatte spricht das Argument an, dass Literatur von jedem anders wahrgenommen wird und dass Bilder, die im Kopf entstehen, schlecht zu zensieren sind. Dies mag bei reinen Textbänden durchaus ein Stück weit zutreffen, doch bei bebilderten Büchern sieht es schon wieder anders aus.

Dass jedoch eine Altersprüfung von Büchern einen hohen Aufwand mit sich bringen würde steht außer Frage – wobei sich auch dafür bereits jetzt Hilfsmittel zur Textanalyse finden lassen und die Durchsicht eines Bilderbuches sicherlich weniger Zeit in Anspruch nimmt als die eines mehrstündigen Filmes.

Und zuletzt steht, wie so häufig, die Problematik der Finanzierung einer sogenannten Buch-FSK im Raum.

 

Was wäre ein Kompromiss?

Dies stellt nun einen Auszug aus der sehr komplexen Diskussion um eine Altersfreigabeprüfung bei Büchern – oder allgemein Printmedien – dar. Ein Kompromiss den es zu durchdenken gäbe, wäre möglicherweise eine Vereinheitlichung der durch die Verlage gegebenen Lesealter-Empfehlungen und der prinzipielle Abdruck dieser auf den Büchern. Somit wäre den Eltern und anderen Käufern ein Vergleich der verschiedenen Titel einfacher möglich und eine erste Orientierung gegeben. Und auch bei Büchern, die für Erwachsene konzipiert wurden, würde eine Angabe zum Lesealter den jugendlichen Lesern sicher helfen, sich in der Buchlandschaft zu orientieren.

Darüber hinaus sind mehr und mehr crossmediale Produkte erhältlich, wie beispielsweise buchbegleitende Apps, bei denen für einen Teil der Produkte durch FSK oder USK bereits eine Alterseinschätzung vorliegt. Diese ließe sich gegebenenfalls entsprechend auch auf die gedruckten zum Thema erhältlichen Teilprodukte erweitern, sodass eine einheitliche Altersempfehlung für alle Artikel zu einem Inhalt realisierbar wäre. Voraussetzung dafür wäre eine enge Zusammenarbeit zwischen den jeweiligen Produzenten (Verlage, Medienunternehmen) von Medien mit gleichem Inhalt.

 

Fazit

Abschließend lässt sich sagen, dass die komplexe Debatte um eine Selbstkontrolle bei Büchern noch lange nicht zu einem Ende gekommen ist und sich mit jeder Neuerung auf dem Medienmarkt und in der automatisierten Medienanalysetechnik wandelt.

 

 

Autor: Hanne Ziegler

„kapiert.de“ – Vorstellung des neuen Lernportals

Februar 16th, 2015 | Meinung & Kritik, Neue Prozesse, Produkte & Profile | 2 Comments

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Schon in vorigen Artikeln informierten wir über digitale Medien, die vor allem Schülern beim Erlernen neuen Unterrichtsstoffs eine Hilfe sein sollen, so zum Beispiel digitale Schulbücher oder Online-Nachhilfeportale. Das Lernportal www.kapiert.de ist Anfang Februar online gegangen. Diese Gelegenheit möchten wir nutzen und es einmal genauer unter die Lupe nehmen.

 

Was ist kapiert.de?

Bei dieser Internetplattform handelt es sich um ein von der Westermann Gruppe entwickeltes Nachhilfeportal für Schüler der 7. und 8. Klasse. Zu Beginn des neuen Schuljahres werden allerdings auch die Klassenstufen 9 und 10 einbezogen, 5 und 6 folgen im kommenden Jahr. Das Angebot beschränkt sich derzeit noch auf die Hauptfächer Deutsch, Englisch und Mathematik.

 

Das Besondere: lernen mit oder ohne Schulbuch

Stellt sich die Frage, wodurch sich kapiert.de besonders hervorhebt. Zunächst orientiert sich die Plattform genau am Lehrplan der Klassenstufen, die Schüler können also individuell bei verschiedenen Lehrgebieten, bei denen Bedarf besteht, Hilfe suchen und Wissen erlangen. Weiterhin gibt es die Möglichkeit, die Lerneinheiten direkt an das Schulbuch anzupassen. Mittlerweile umfasst das Angebot knapp 30 verfügbare Titel der Schulbuchverlage, die mehr als 10.000 Lerneinheiten umfassen. Auch eine Vielzahl verschiedener Aufgabentypen kann von den Schülern gelöst werden, so wird es nicht langweilig und die Motivation am Lernen bleibt bestehen.

 

Interaktive Tools, die Spaß machen

Das Nachhilfeportal zeichnet sich außerdem durch eine große Palette interaktiver Möglichkeiten aus. Zum einen wird in den Fächern Deutsch und Englisch mit der Latenten Semantischen Analyse gearbeitet, ein Verfahren, dass es ermöglicht, Texte auf Struktur und Wortwahl zu überprüfen. Dadurch erfolgt eine Analyse und Bewertung der von den Schülern verfassten Texte. Zum anderen bietet die Seite auch mathematische Tools an, beispielsweise einen virtuellen Zirkel, ein Geodreieck und einen Formeleditor.

Die Internetseite ist sowohl für den Computer als auch für Tablets optimiert. Dem Lernen und Üben von unterwegs aus steht also nichts im Weg.

 

Preise und Abos

Bevor Sie und Ihr Kind sich dazu entscheiden, ein kostenpflichtiges Abo abzuschließen, bietet die Seite einen kostenfreien Testzugang an. So können erste Erfahrungen mit dem Konzept gemacht werden. Sollte danach weiteres Interesse bestehen, gibt es verschiedene Auswahlvarianten:

Abo 1: ein Monat Laufzeit, der Preis für ein Fach beträgt 12,95€/Monat, für alle Fächer 29,95€/Monat.

Abo 6: sechs Monate Laufzeit, der Preis für ein Fach beträgt 9,95€/Monat, für alle Fächer 22,95€/Monat.

Abo 12: zwölf Monate Laufzeit, der Preis für ein Fach beträgt 6,95€/Monat, für alle Fächer 15,95€/Monat.

Es besteht allerdings jederzeit die Möglichkeit, die Klassenstufe innerhalb eines Abonnements zu wechseln. Sollten Sie nun das Abo 12 abschließen, so kann die Klassenstufe problemlos im Sommer gewechselt werden.

 

Fazit

Die Plattform www.kapiert.de bietet eine kostengünstige Alternative zum oftmals teuren Nachhilfeunterricht. Noch dazu ist bekannt, dass die Motivation der Schüler steigt, können sie eigenständig Lehrinhalte vertiefen und üben. Lediglich das Angebot der Schulbücher ist noch nicht für alle Schulen ausreichend gestaltet, jedoch werden nach und nach neue Titel in die Liste aufgenommen. Auch der zunächst kostenlose Testzugang ist positiv anzumerken.

Somit bildet www.kapiert.de eine Plattform mit Erfolgschancen, vor allem, wenn zukünftig auch weitere Klassenstufen integriert werden.

 

 

Autor: Maria Bende

Deutsche Schüler haben Nachholbedarf

Februar 12th, 2015 | Internationale Entwicklungen, Meinung & Kritik | 0 Comments

ICILS

Eine Studie der ICILS (International Computer and Information Literacy Study) aus dem Jahr 2013  beschäftigte sich mit der Computerkompetenz von Schülern. Insgesamt haben 21 Länder teilgenommen, darunter Nationen aus Amerika, Asien, Australien und Europa. Wie Deutschland dabei abschnitt, können Sie im Folgenden nachlesen.

 

Die fünf Kompetenzstufen

In ihrer Studie ordnet die ICILS die Schülerinnen und Schüler je nach ihren Fähigkeiten in verschiedene Kompetenzstufen ein: 

Stufe 1: Diese Stufe umfasse rudimentäre Anwendungen und Fertigkeiten am Computer, wie beispielsweise das Anklicken von Links oder Emails.

Stufe 2: Kompetenzstufe 2 beinhalte den einfachen Umgang mit Informationen. Dazu gehörten unter anderem das Bearbeiten von Dokumenten wie beispielsweise das Ausschneiden und Einfügen von Textteilen.

Stufe 3: Schüler, die diese Kompetenzstufen erreichen, könnten mit Hilfestellung Informationen ermitteln, diese bearbeiten und einfache Textdokumente erstellen.

Stufe 4: Diese Stufe beinhalte das eigenständige Ermitteln von Informationen und Erzeugen von Textdokumenten.

Stufe 5: Schülerinnen und Schüler, die sehr gute computer- und informationsbezogene Kenntnisse aufwiesen, könnten der höchsten Stufe zugeordnet werden. Dazu gehöre das fundierte Bewerten und Organisieren eigenständig ermittelter Informationen sowie das Erstellen sprachlich Anspruchsvoller Textdokumente.

 

Zentrale Ergebnisse

Befragt wurden Schüler und Schülerinnen der 8. Jahrgangsstufe sowie Lehrpersonen, die dieselbige unterrichten. Zudem unterzogen sich die Schüler einigen computerbasierten Tests. Deutschland befinde sich mit einem Leistungsmittelwert von 523 Punkten im mittleren Bereich der Rangreihe aller Länder. Tschechien führe die Rangliste mit 553 Punkten an und könne somit das beste Ergebnis erzielen. Trotz des Aufwachsens in der von neuen Technologien geprägten Welt würden Kinder und Jugendliche sich nicht automatisch zu kompetenten Nutzern und Nutzerinnen digitaler Medien entwickeln.

Etwa 30 Prozent der Achtklässlerinnen und Achtklässler würden nur Stufe 1 oder 2 der insgesamt 5 Medienkompetenzstufen erreichen. Weiterhin könne festgestellt werden, dass das mittlere Kompetenzniveau von Jungen dem der Mädchen deutlich nachstehe. Insbesondere Jungen aus Familien mit geringen kulturellen Ressourcen hätten zu einem hohen Teil eher geringe computer- und informationsbezogene Kompetenzen. Zudem seien Bildungsbenachteiligungen für Schüler aus unteren und mittleren sozialen Schichten sowie für Jugendliche mit Migrationshintergrund festzustellen. Deren Leistungen seien überproportional häufig in den beiden unteren Kompetenzstufen aufzufinden.

Außerdem bestünden Missverhältnisse zwischen dem was dem Lehren und Lernen mit digitalen Medien zugesprochen würde und dem, was in den Klassenräumen tatsächlich geschehe. Ohne eine feste Verankerung digitaler Medien im Schulunterricht könnten deutsche Schülerinnen und Schüler auch zukünftig nicht über ein mittleres Leistungsniveau hinauskommen.

 

Fazit

Insgesamt kann festgestellt werden, dass bei vielen deutschen Achtklässlerinnen und Achtklässlern erheblicher Nachholbedarf bezüglich ihrer Computerkompetenzen besteht.

Für nahezu jeden Berufszweig werden heutzutage Computerkenntnisse vorausgesetzt. Deswegen ist es wichtig, dass sich insbesondere Schulen mit der Nutzung digitaler Medien im Unterricht vertraut machen und damit offensichtlich bestehende Benachteiligungen für Schüler aus weniger privilegierten Schichten und Jugendliche mit Migrationshintergrund ausgleichen. Schließlich machen es sich die Schulen und damit auch die Lehrer zur Aufgabe, jedes Kind optimal auf die Zukunft vorzubereiten und sollten sich gerade deswegen vor Neuerungen nicht verschließen.

 

 

Autor: Vivien Zschammer

 

Fixed-Layout Kinderbuch Software im Vergleich

Februar 9th, 2015 | Neue Prozesse, Produkte & Profile | 0 Comments

Die digitalen Medien sind auf dem Vormarsch. Auch die Kinderzimmer erobern sie im Sturmflug. So gibt es mittlerweile verschiedene Möglichkeiten, Kinderbücher mit Animationen, Sprache und interaktiven Funktionen auszustatten, um den Kindern ein völlig neues, digitales Leseerlebnis zu ermöglichen. In diesem Artikel werden verschiedene dafür entwickelte Software-Lösungen kurz vorgestellt und verglichen.

 

Fixed-Layout – was genau bedeutet das?

Bei Fixed-Layout Büchern handelt es sich um eine fixierte Gestaltung der Seiten. So kann der Leser keine Schriftänderung vornehmen. Was zunächst negativ klingt, bringt aber mehrere Vorteile. Es entsteht ein fest positioniertes Layout, bei dem Text auch auf Bilder gesetzt werden kann. Weiterhin sind Schriften in das Layout eingebunden und auch eine Vorlesefunktion kann integriert werden.

Das entsprechende Datei-Format ist das EPUB 3.0-Format, das unter anderem von Apple, Google und mit Einschränkungen von Amazon unterstützt wird. Umgesetzt werden Fixed-Layout Bücher nach Erstellung mittels eBook oder App.

 

Vergleich der Software

 

TigerCreate

TigerCreate ist eine für Mac programmierte Software zur Erstellung animierter eBooks oder Apps mit englischer Benutzeroberfläche. Eine umfassende Vorstellung aus einem vorigen Artikel finden Sie hier (http://www.verlagederzukunft.de/tigercreate-kreiere-deine-welt/). Das Programm bietet eine Vielfalt an Funktionen, so zum Beispiel das Einfügen von Animationen, Movieclips und Interaktionen (wie das Freirubbeln von Bildelementen), Abspielen von Audiodateien, Einfügen von Spielen (Puzzle, Malspiele) und eine Vorlesefunktion.

Eingangsformat: einzelne Daten, wie Texte, Bilder, Videos, Audio-Dateien

Ausgangsformat: TigerBook, Amazon KF8, iBookstore, Google Play Store, Apple App Store

Preise: Software kostenfrei, ebenso wie die TigerBook-Ausgabe,

Basic (für Fixed-Layout) mit 25€ pro Exportformat,

Standard (read and listen) mit 100€ pro Exportformat,

Interactive (vollanimierte/s, interaktive/s App/eBook) mit 250€ pro Exportformat

TigerCreate

 

PubCoder

PubCoder ist eine für Mac und Windows (ab 2. Quartal 2015 verfügbar) entwickelte Software mit deutscher Benutzeroberfläche. Auch hier können Bilder, Texte, Videos und Audio-Dateien in das Produkt eingefügt werden. Weiter gibt es Werkzeuge zur Erstellung von Animationen, einen Vorlese-Editor und eine Möglichkeit zur Fotobuch-Erstellung.

Eingangsformat: einzelne Daten, wie Texte, Bilder, Videos, Audio-Dateien

Ausgabeformat: Amazon KF8, iBookstore, Google Play Store, Apple App Store und weitere

Preise: nur verfügbar für mindestens 3 Monate Laufzeit, mit Rabatten,

Einzel-Lizenz für 50€ pro Monat,

Gruppen-Lizenz für 45€ pro Monat je Nutzer

 

PubCoder

 

Kindle Kids’ Book Creator

Hierbei handelt es sich um ein Programm mit deutscher Benutzeroberfläche zur Erstellung illustrierter eBooks. Die Funktionen sind begrenzt: Bilder können auf den Seiten dargestellt werden, Texte über ein Pop-up aufblinken.

Eingangsformat: Texte, Bilder

Ausgabeformat: Amazon KF8 für Kindle Fire-Geräte, Kindle App für iOS und Android

Preise: kostenfreie Software

 

 

Kid’s App Maker

Beim Kid’s App Maker handelt es sich um eine für Mac programmierte Software mit englischer Benutzeroberfläche zur Erstellung von interaktiven Kinder-Apps. Auch hier können Texte, Bilder, Videos und Audio-Dateien abgespielt, Animationen ausgelöst und Spiele getestet werden. Weiterhin beinhaltet das Programm einen Vorlese-Editor sowie ein Verwaltungssystem für unterschiedliche Sprachen.

Eingangsformat: einzelne Daten, wie Texte, Bilder, Videos, Audio-Dateien

Ausgabeformat: iOS, Android, Mac OS, Windows Phone

Preise: Einzel-Projekt-Lizenz zu 500€ für alle Ausgabeformate,

unbegrenzte Projekt-Lizenz für 5000€ pro Jahr

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Fazit

Mittlerweile gibt es vielfältige Möglichkeiten zur Gestaltung von interaktiven eBooks und Apps. Anhand der Informationen stellt sich heraus, dass die Auswahl der geeigneten Software zum einen vom Produktportfolio abhängig ist, zum anderen von den vorhandenen Ressourcen und dem Grad der Interaktivität des Endproduktes. Daher steht Verlagen und Nutzern ein vielfältiges Angebot zur Verfügung, welches sich stetig weiterentwickelt.

 

 

 

Autor: Maria Bende

Medien mal andersherum – die Initiative „SCHAU HIN!“

Februar 5th, 2015 | Meinung & Kritik, Neue Prozesse, Produkte & Profile | 0 Comments

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„SCHAU HIN! Was dein Kind mit Medien macht“, so lautet die Aussage der gleichnamigen Initiative, die uns auffordert genauer hinzuschauen, wenn unsere Kinder sich mit digitalen Medien beschäftigen.

 

Die Aufgabe  von „SCHAU HIN!“

In Form einer Website www.schau-hin.info werden Tipps im Umgang mit digitalen Medien im Alltag vermittelt. „SCHAU HIN!“ arbeitet mit der Initiative des Bundesministeriums für Familie, Senioren und Frauen, Vodafone, ARD, ZDF und TV Spielfilm zusammen. Gemeinsam versuchen sie Eltern Orientierungspunkte für den richtigen Umgang mit dem Medienkonsumverhalten ihrer Kinder zu geben und die Bedeutung der digitalen Erlebniswelt für Kinder zu erklären.

 

Die Kernaussage von „SCHAU HIN!“

Der Gedanke hinter diesem Projekt ist nicht Kinder zu maßregeln und strenge Grenzen zu setzen, sondern im gemeinsamen Umgang mit digitalen Medien ein gegenseitiges Verständnis für diese Thematik zu entwickeln und daraus Regeln als Orientierung aufzustellen.

Daher das Motto: „Verstehen ist besser als Verbieten.“

Um diese Vorgehensweise der Eltern zu unterstützen, werden zunächst viele informative Tipps gegeben, auch in speziellen Kategorien, wie Fernsehen, Smartphone oder Internet, um für einen grundlegenden Einblick in die Medienwelt zu sorgen. Außerdem werden Risiken und Gefahren deutlich gemacht, um im Anschluss Möglichkeiten aufzuzeigen, wie und in welchem Maß Eltern beispielsweise auf Verhaltensauffälligkeiten ihrer Kinder reagieren können.

„SCHAU HIN!“ versucht auf aktuelle Thematiken einzugehen und nah an den Trends der jungen Mediengesellschaft zu sein. Unterstützung dafür bekommt das Projekt zum einen von Medienpädagogen und Psychologen, zum anderen auch durch Prominente wie Jörg Pilawa und Tim Mälzer, einigen Ärzteverbänden und Krankenkassen.

 

Die „SCHAU HIN! –App“

Zum Service der Seite gehört außerdem eine gleichnamige App. In dieser werden viele Hinweise über die digitale Medienwelt gegeben und auch ein großes Repertoire an Spielideen angeboten, die eine Alternative zu den digitalen Games bieten.

Speziell zum Thema Apps für Kinder beinhaltet die Seite eine Menge Tipps und vor allem viele Links zu empfehlenswerten Web-Portalen und sicheren App-Angeboten für Kinder.

Dabei wird zum Beispiel auf die optimale Zeit, die ein Kind täglich mit digitalen Medien verbringen sollte, hingewiesen. So sollten Kinder bis drei Jahre sich am besten überhaupt nicht mit digitalen Medien beschäftigen, Kinder bis fünf Jahre höchstens eine halbe Stunde am Tag und bis zum Alter von neun Jahren eine Stunde. Ab dem zehnten Lebensjahr können oder sollten Eltern mit ihren Kindern gemeinsam Zeiträume aushandeln.

Für das „Verhandeln“ an sich, zum Beispiel über die Zeit, die ein Kind am Tag mit Fernsehen verbringen darf, wird auch eine Umsetzungsmöglichkeit geboten, indem ein konkreter Vertrag zwischen den Eltern und dem Kind gemacht wird – ein Mediennutzungsvertrag. Dahinter verbirgt sich ein Link zu der Seite www.mediennutzungsvertrag.de, wo Eltern gemeinsam mit ihren Kindern ein Formular erstellen, in dem die aufgestellten Regeln festgehalten werden.

 

Fazit

Zusammengefasst bietet www.schau-hin.info ein vielfältiges und aktuelles Angebot mit Tipps und Informationen, die keinesfalls aufgezwungen wirken und Eltern auf unkonventionelle Art und Weise einen Einblick in die Mediennutzung verschaffen.

 

 

Autor: Sarah Alsgut

Online-Lernhilfen – Wie finde ich die Richtige?

Januar 26th, 2015 | Meinung & Kritik, Neue Prozesse, Produkte & Profile | 0 Comments

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Nicht nur das Angebot digitaler Schulbücher steigt – auch Online-Lernhilfen werden immer beliebter. Entwickelt werden sie von verschiedenen Verlagen sowie von branchenfernen Unternehmen und Start-Ups. Doch haben digitale Nachhilfeportale wirklich eine Zukunft? Wie behalten Sie bei solch großer Auswahl den Überblick?

 

Entwicklung und Ziele

Seit einiger Zeit wächst das Angebot von digitalen Lernhilfen. Sie schaffen für Schüler eine Umgebung, in der ein integriertes Angebot von Unterrichts-, Planungs- und Nachhilfematerialen existiert, das sowohl Ansprüchen von Schülern als auch Lehrern und Eltern gerecht wird. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Motivation, die durch die moderne Gestaltung und interaktive Benutzeroberfläche gesteigert wird. Laut einer Studie der Online-Lernplattform Scoyo haben 50% aller Erstklässler immer Spaß in der Schule. Bei den 13-jährigen Schülern sinkt diese Zahl rapide auf 6% (siehe http://www-de.scoyo.com/studie_lernenmitspass.html). Ziel ist es, dem entgegen zu wirken, um so langfristig Spaß an der Schule und damit gute Erfolge beim Lernen erwirken zu können.

 

Die Wirkung der Online-Lernhilfen

Je älter Kinder werden, desto lieber möchten sie eigenständig Neues erarbeiten und lernen. Über Online-Portale können sich die Schüler selbstständig Inhalte erarbeiten und in Übungen ihr Gelerntes anwenden, oft mit anschließendem Feedback und Belohnungsmechanismen. Generell lösen diese Angebote jedoch nicht das altbekannte Schulbuch und Arbeitsheft ab. Sie sind lediglich eine Ergänzung zu den in der Schule vermittelten Lehrinhalten. In Bildungseinrichtungen kommen digitale Medien zwar immer häufiger zum Einsatz, dennoch können sie den Präsenzunterricht nicht vollständig ersetzen.

 

Die richtige Wahl treffen

Ebenso, wie es auch bei gedruckten Schulbüchern ist, existieren für digitale Lernportale gute und schlechte Angebote. Schauen Sie am besten zusammen mit Ihrem Kind, welche didaktischen Konzepte Sie am meisten ansprechen. Im Netz gibt es zahlreiche Möglichkeiten, sich zu informieren. Dabei ist darauf zu achten, dass die angebotenen Produkte, Leistungen und entstehenden Kosten transparent gehalten sind. Eine sichere Datenübermittlung wird ebenfalls empfohlen. Diese erkennen Sie am „https“ zu Beginn der Webadresse. Sollten Sie dann eine ansprechende Plattform entdeckt haben, empfiehlt es sich, einen Testzeitraum vor dem kostenpflichtigen Vertrag abzuschließen. Seriöse Anbieter sollten damit kein Problem haben. Nach dieser Probezeit können Sie gemeinsam mit Ihrem Kind entscheiden, ob dieses Lernportal hilfreich ist und Sie einen Vertrag abschließen möchten.

 

Autor: Maria Bende

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