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Posts Tagged ‘Social Media’

Pay with a tweet − „verschenkte“ Leseproben als Marketing-Tool?

Mai 16th, 2011 | Neue Prozesse, Produkte & Profile | 0 Comments

© www.paywithatweet.com

© www.paywithatweet.com

Johannes Haupt, Redakteur der auf Nachrichten zu E-Books, E-Readern und E-Commerce spezialisierten Seite lesen.net, hat sich  in seinem Artikel aus dem November einer  Marketing-Aktion des Verlages Kiepenheuer & Witsch gewidmet, deren Modell zu spannend ist, um in der hiesigen Verlagsbranche nicht noch breiter diskutiert zu werden: Der Verlag bot ein 450-seitiges E-Book mit 15 Leseproben zum kostenlosen Download an — wenn man die Aktion per Twitter oder Facebook weiterempfiehlt.

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Bettina Halstrick (Der Hörverlag) im Interview: Das A und O im Social-Media-Marketing

April 8th, 2011 | Meinung & Kritik | 1 Comment

der Hörverlag

© der Hörverlag

Der Hörverlag veröffentlicht seit 1995 Hörbücher aller Genres und Formate. Dank populärer Themen wie „Harry Potter“ und „Der Herr der Ringe“ konnte der Hörverlag dem Medium Hörbuch zum Durchbruch verhelfen. Das Verlagsprogramm umfasst 850 lieferbare Titel. Seit März 2008 ist Der Hörverlag bei Facebook, Twitter, YouTube und Blogger aktiv.

Welche Potenziale Social-Media-Marketing-Tools für die Verlagsbranche aufzeigen, erklärt Bettina Halstrick.

Frau Halstrick, seit 2005 arbeiten Sie im Hörverlag als Marketingleitung. Worin liegen Ihre Aufgabenschwerpunkte? Wie ist Ihr Team aufgestellt, insbesondere in Bezug auf das Web 2.0?

Unsere Marketingabteilung setzt sich aus sechs Mitarbeiterinnen zusammen: drei Grafikerinnen, eine Werbereferentin, eine Herstellerin und die Marketing-leitung. Jährlich veröffentlicht Der Hörverlag ca. 150 Novitäten. Ich verantworte den Bereich Corporate Design und Marketingkommunikation. Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Marke „Hörverlag“ und dem Medium Hörbuch als eigenständiger Bereich in der Verlagsbranche. Das Web 2.0 ist bei uns angesiedelt und wird zu zweit bearbeitet.

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Vom traditionellen Internet, digitalen Lego und dem herkömmlichen Buch

März 28th, 2011 | Meinung & Kritik | 0 Comments

Daniel Michelis

© Daniel Michelis

Ein Interview mit Prof. Dr. Daniel Michelis, dem Herausgeber von Social Media Handbuch: Theorien, Methoden, Modelle

Wie hat sich das Internet aus Ihrer Sicht durch Social Media gewandelt?

Mit den sozialen Medien ist das Internet „beschreibbar“ geworden. Stefan Münker, der das erste Kapitel im Social Media Handbuch geschrieben hat, vergleicht das traditionelle Internet mit einer Litfaßsäule – die sozialen Medien hingegen als digitales Lego.
Die Teilhabe an den sozialen Medien, die Nutzung digitaler Bausteine ist so einfach geworden, dass eine große Zahl an Nutzern sich an der Produktion von Inhalten beteiligt. Wenn sich im Internet immer mehr Personen an der Inhalteproduktion beteiligen, verschwimmt die traditionelle Grenze zwischen Produzenten und Konsumenten.
Dieser Trend, der seinen Ursprung in der freien Verfügbarkeit entsprechender Technologien hat, wirkt sich auf viele Branchen und Produkte aus. Autohersteller bspw. lassen ihre Käufer das zukünftige Design bestimmen, Konsumgüterhersteller beteiligen Konsumenten an der Entwicklung neuer Produkte.

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Unternehmen nutzen ihre Social-Media-Chancen nicht

Februar 24th, 2011 | Internationale Entwicklungen, Neue Prozesse, Produkte & Profile | 0 Comments

Die sozialen Medien sind verbreitet wie nie. Doch nach einer Umfrage der Harvard Business Review Analytic Services  in Partnerschaft mit SAS nutzen die Unternehmen die Kommunikation ihrer Kunden und die damit verbundenen Informationen nicht annähernd. Social-Media-Aktivitäten sind zwar bei mehr als der Hälfte der Befragten Bestandteil ihres Marketingmix, aber nur ein Viertel davon, weiß wo sich die wertvollsten Kunden tummeln. Außerdem hat fast kein befragtes Unternehmen hinreichende Erfahrungen mit der Analyse von Kundenmeinungen.

Das wichtige der Social-Media-Aktivitäten für Unternehmen ist das Beobachten von Kundenmeinungen, die Analyse dieser und das gezielte Teilhaben an den Diskussionen. Doch die Chance, dadurch in Interaktion mit dem Kunden und die Verbesserung des Produktes herbeizuführen, wird nicht wahrgenommen. Stattdessen benutzen die Unternehmen Social Media als ein weiteres Marketingtool, um weitere Markenbotschaften wahllos zu streuen.

Nach der Studie der Harvard Business Review Analytic Services will die Hälfte der befragten Unternehmen Social Media nutzen, um ihre Bekanntheit zu steigern, doch das allein reicht nicht. Die Unternehmen müssen lernen die Kommentare auszuwerten und zu filtern.

mehr Informationen
[www.media-treff.de | Autor: Christian Schmitt | 16.12.2010 | 18:31]

Gmeiner-Verlag verstärkt Social-Media-Aktivitäten

Februar 4th, 2011 | Internationale Entwicklungen, Meinung & Kritik | 0 Comments

Verleger Armin Gmeiner © privat

Verleger Armin Gmeiner © privat

Der Gmeiner-Verlag hat im letzten Jahr seine Social-Media-Aktivitäten ausgebaut.

Ich habe mit dem Inhaber, Armin Gmeiner, gesprochen, und ihm einige Fragen zu seinen Beweggründen für den Einsatz von Social Media, der bisherigen Resonanz und dem Umgang des Gmeiner-Verlages mit Social Media gestellt.

Herr Gmeiner, seit 1986 führen Sie den Gmeiner-Verlag. Seitdem hat sich vieles in der Verlagsbranche gewandelt. Kürzlich haben Sie Ihre Internetpräsenz grundlegend überarbeitet. Nicht nur Ihre Website erhielt ein neues Erscheinungsbild, auch Ihr Facebook-Auftritt hat sich verändert und Sie sind dort nun stärker aktiv. Zudem nutzen Sie erstmalig Youtube.
Was sind Ihre Beweggründe dafür?

Facebook ist mittlerweile zu einem wichtigen Marketing-Instrument für uns geworden. Viele Leser und Autoren haben einen Facebook-Account  und wir möchten Sie auch über diesen Kanal erreichen. Außerdem ermöglicht uns Facebook, neue Lesergruppen zu erschließen. Grundsätzlich ist es uns wichtig, in Kontakt mit unseren Lesern zu stehen, zu erfahren, wie sie unsere Bücher finden und welche Themen sie besonders interessieren.

Des Weiteren haben wir einen eigenen Youtube-Kanal mit Trailern zu unseren Büchern. Das ist für uns ganz interessant, da einige unserer Autoren in dem Bereich sehr aktiv sind und die Trailer selbst produzieren. Auch zu unseren neuen Frühjahrstiteln gibt es bereits wieder einige tolle Videos. Wir werden dies auch weiterhin unterstützen und die Trailer in Zukunft auch auf unserer Facebook-Seite mit einbinden.

Welche Resonanz konnten Sie feststellen?

Wir haben schon eine Reihe an Fans gewonnen, mit denen wir regelmäßig kommunizieren. Das motiviert uns, unsere Social-Media-Aktivitäten weiter auszubauen.

Wie gehen Sie mit den Kommentaren auf Facebook um? Haben Sie ein Service-Team, das die Kommentare und Leserwünsche beantwortet?

Für die Beantwortung von Leserwünschen und Kommentaren auf unserer facebook-Seite ist die Marketing-Abteilung unseres Verlags zuständig.

Werden Sie sich in Zukunft verstärkt im Bereich des Social-Media-Marketing engagieren oder gar gänzlich auf diese Weise Ihre Bücher bewerben?

Wir haben Anfang Dezember 2010 einen Relaunch unseres Internetauftritts realisiert. Im Zuge dieses Relaunchs möchten wir uns im Bereich Social Media Marketing noch stärker betätigen. Unsere Verlagsprofile bei Youtube und Facebook sind bereits auf unserer neuen Website verlinkt und wir arbeiten gerade an einem umfassenden Marketing-Konzept für unsere Social-Media-Aktivitäten. Aktuelle Veranstaltungshinweise werden in Zukunft automatisch auf unserer Facebook-Seite erscheinen, außerdem werden die Leser regelmäßig über Neuigkeiten aus dem Verlag informiert werden, es wird Gewinnspiele geben und noch einiges mehr.

Der Vorteil  von Portalen wie Facebook und Co. ist sicherlich die Tatsache, dass man ohne  ein großes Marketing-Budget viele Menschen erreichen kann und mit ihnen kommunizieren kann.

Sehen Sie Möglichkeiten, Facebook für die Lektoratsarbeit (Autorengewinnung, Manuskriptbewertungen durch die Leser, etc.) zu nutzen?

Facebook bietet interessierten Autoren die Möglichkeit, sich über unseren Verlag zu informieren und mit uns in Kontakt zu treten. Unsere bestehenden Autoren sind bereits sehr aktiv bei Facebook und kommunizieren auch mit uns über dieses Medium.

Wie sehen Sie die Zukunft für die Verlage? Wird es den typischen Verlag noch geben oder wird sich alles im Social-Media-Bereich abspielen?

Natürlich wird es auch weiterhin den Verlag im klassischen Sinne geben. Aber der Social-Media-Bereich gewinnt zunehmend an Bedeutung, da es neue Möglichkeiten bietet, mit den Lesern zu kommunizieren.

Vielen Dank für das Interview.

Fazit:
Wieder hat sich gezeigt, dass die Social Media in Ihrer Bedeutung für die Verlage wachsen. Der Gmeiner-Verlag ist einen wichtigen Schritt in die Zukunft gegangen.

Der Gmeiner-Verlag ist ein Verlag mit fast 20 Mitarbeitern, der sich auf Spannungsromane mit Handlungen im deutsprachigen Raum spezialisiert hat, aber auch Historische Romane, Frauenromane und ab März 2011  Kulturführer veröffentlicht.

Interview: Franziska Riege

weitere Informationen
[www.gmeiner-verlag.de]

FLOP 5: Verlage auf Facebook

Februar 2nd, 2011 | Meinung & Kritik | 16 Comments

02.02.2011, 12:59, FLOP5 Logo

Heute leider etwas verspätet und ganz anders. Da unsere letzten TOP 5: Verlage auf Facebook eine große Resonanz mit sich gebracht haben, kam bei uns die Frage nach dem Gegenteil auf. Welche Verlage sind eher dürftig bzw. überhaupt nicht auf Facebook vertreten? Wir haben uns der Herausforderung gestellt und stellen heute zum ersten Mal unsere Flops vor.
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Social Media Conference 2011

Januar 31st, 2011 | Veränderungen der Arbeitswelt | 0 Comments

Social Media Conference 2011 in Hamburg, c Henrike Judwitt, 12.12.2010,12:08

Bildschirmfoto, © Henrike Judwitt, www.socialmediaconference.de

Am 15. und 16. Februar 2011 findet die zweite Social Media Conference“, die Konferenz zu Facebook, Twitter, Youtube & Co in Hamburg statt. Gastgeber
wird diesmal die Fachzeitschrift Internet World Business für Internet-Professionals sein.

Nach der ersten Veranstaltung am 25. und 26. Oktober 2010 in München,
findet die folgende Konferenz im Hamburger Hotel Atlantic Kempinski statt.
Die zweitägige Anwendertagung gibt einen Überblick über die wichtigsten Fragen rund um das Thema Social Media und Social Network.
Diese Veranstaltung orientiert und richtet sich branchenübergreifend an alle
Führungskräfte und Manager verschiedener Unternehmen, die mit Ihren
Produkten/Dienstleistungen künftig vermehrt in Social Media Kanälen aktiv
werden möchten. Außerdem werden Beispiele aufgezeigt, wie man bereits
eingeführte Marketing – Maßnahmen verbessern kann.

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Flickr – eine Fotocommunity

Januar 28th, 2011 | Internationale Entwicklungen, Neue Prozesse, Produkte & Profile | 2 Comments

Screenshot www.flickr.com, 6.1.2011 22:00

Screenshot © Antje Niendorf, Inhalt: www.flickr.com

Flickr ist ein Webportal mit Community-Elementen von Yahoo. Es ist eine Art Bilddatenbank. Man lädt eigene Bilder und auch Videos auf die Seite, kann sie in Alben sortieren und sie somit präsentieren und anderen Nutzern zur Verfügung stellen.
Das Hochladen ist neben dem normalen Webuploader auch per Mobilgerät und E-Mail möglich. Ich kann meine Fotos mit Notizen und Kommentaren versehen, was andere Nutzer auch dürfen. Außerdem können den Bildern Personen und Tags zum Kategorisieren zugefügt werden. Die Tags erleichtern die Suchfunktion auf Flickr. Andererseits kann auch genau eingestellt werden, für wen die eigenen Fotos sichtbar sein sollen und durch frei wählbare Rechte und Lizenzen (wie Creative Commons) kann man die weitere Verwendung von anderen festlegen oder unterbinden.

Auf Flickr befinden sich zurzeit 4 Milliarden Fotos und Videos im Austausch von über 3 Millionen registrierten Benutzern weltweit. Die Anzahl der Fotos, Videos und der registrierten Nutzer ist stetig gestiegen. Die Zielgruppe von Flickr ist weit gestreut. Es gibt zwei Arten von Accounts. Der kostenlose Account beinhaltet ein begrenztes Datenvolumen, was jeden Monat hochgeladen werden darf und es werden nur die 200 neuesten Fotos angezeigt. Beim Pro-Account (für ca. 25 US-Dollar im Jahr) erhöht sich die erlaubte Datengröße für ein Foto oder Video und die Einschränkungen fallen weg.

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Regina Hengge im Interview: Social-Media-Marketing und die Bedeutung für die deutsche Verlagsbranche

Januar 25th, 2011 | Meinung & Kritik | 0 Comments

Regina Hengge | Bergverlag Rother

© 2010 privat (Regina Hengge)

Der Bergverlag Rother veröffentlicht seit 90 Jahren Wanderführer und alpine Literatur, welche Art von Bergsport es auch sein mag. Seit September 2010 ist der Fachverlag bei Facebook mit einer Fanpage vertreten. Wie wichtig Social-Media-Marketing nicht nur für Publikumsverlage, sondern auch für Fachverlage ist, erläutert Regina Hengge.

Frau Hengge, im Bergverlag Rother sind Sie u.a. für Marketing verantwortlich. Verraten Sie uns Ihre Aufgaben, insbesondere in Bezug auf das Social Web.

Wandern, insgesamt der Themenkomplex Outdoor, boomt. Unsere Zielgruppe ist natürlich auch online unterwegs und informiert sich. Es eröffnen sich neue Wege und Möglichkeiten, die wir von Rother finden und ausprobieren. Ziel ist es, bestmöglich vernetzt zu sein, unsere Fans sollen überall auf unser Angebot stoßen. Wir haben im September eine Facebook-Fanpage ins Leben gerufen worüber wir Kontakt zu Endkunden aufbauen und Potenziale nutzen möchten. Außerdem verschicken wir einen monatlichen Newsletter.  weiterlesen

Facebook – Sie sprechen es selbst schon an. Innerhalb von 15 Wochen verzeichnet Bergverlag Rother eine enorme Beliebtheitssteigerung: Von Null auf 728 „Liker“ (Stand 06.01.2011). Ihr Geheimtipp für den Erfolg Ihrer Fanpage?

Persönliches Auftreten, dem Leser und Interessierten auf Augenhöhe begegnen. Rother ist es wichtig keine kommerzielle Werbeseite darzustellen. Es ist uns ein Bedürfnis, auf Novitäten und Publikationsbesonderheiten aufmerksam zu machen, aber letztlich lebt die Fanpage durch den Austausch von Bergbegeisterten und Outdoorfreunden. weiterlesen

Veranstaltungsmarketing mit Hilfe von Social Media

Januar 20th, 2011 | Meinung & Kritik, Neue Prozesse, Produkte & Profile | 0 Comments

18.01.2011, 19.34 Uhr, Screenshot: http://www.facebook.com/event.php?eid=126233150774291&index=1

Facebook-Veranstaltungsseite für die Leipziger Buchmesse 2011, Screenshot, ©Friederike Hänsel, 18.01.2011, 19.34 Uhr

18.01.2011, 19.46 Uhr, Screenshot: http://www.twitter.com/buchmesse

Twitteraccount der Leipziger Buchmesse, Screenshot, ©Friederike Hänsel, 18.01.2011, 19.46 Uhr











Social Media ist für Unternehmen mittlerweile in verschiedensten Funktionen bedeutsam –  als Werkzeug der erweiterten Pressearbeit, für Maßnahmen der Kundenbindung oder zur Imagegewinnung bspw. durch Gewinnspiele und Wettbewerbe. Per Facebook, Twitter & Co erreicht man die eigene Zielgruppe schnell und direkt. Mit regelmäßigen Aktionen (Gewinnspiele, kleine Umfragen u.ä.), bindet man den Kunden stärker an das eigene Unternehmen. Durch den direkten Kundenkontakt, bietet sich die Möglichkeit schnell und direkt, auf Anregungen, Fragen und Beschwerden zu reagieren. Deswegen sind Social Media Kanäle gut geeignet um Veranstaltungen zu planen und zu bewerben. Dazu empfiehlt Mashable fünf Schritte:

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