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Posts Tagged ‘Verlag’

Von Cowboys und Küssen – Die LoveLetter Convention 2017

Mai 26th, 2017 | Aktuelles, Messe, Neue Prozesse, Produkte & Profile, Neue Publisher | 2 Comments

Bericht

Ein Treffpunkt für all jene, deren Herz für die Liebe schlägt: Die 6. LoveLetter Convention (LLC) in Berlin stand vom 20. bis 21. Mai erneut im Zeichen der großen Gefühle. Dabei herrschte vor allem eins: eine familiäre Atmosphäre.

 

Foto ©Klaudia Szabo

Die LoveLetter Convention – eine Messe, die sich von der Masse abhebt

Am Campus der GLS Sprachschule in Berlin findet im Frühjahr traditionell die Messe statt, bei der sich alles um die Liebe dreht. Elf Verlage traten dieses Jahr als Sponsoren auf, darunter auch Größen wie der Ravensburger Buchverlag oder Bastei Lübbe. Mit dabei waren auch Autoren wie Poppy J. Anderson, Cora Carmack oder Samantha Young. Ihre Bücher verkaufen sich in dem Genre auch international in hohen Auflagen.

Was macht also eine verhältnismäßig kleine Messe wie die LoveLetter Convention attraktiv für diese Autoren, die in Standorten wie Leipzig oder Frankfurt am Main eine weitaus größere Masse an Besuchern erreichen könnten?

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Graphic Novels und Mangas – zu erbaulichen Themen

Mai 19th, 2017 | Meinung & Kritik | 1 Comment

Rezension

…Die überwältigende Kraft der Kernenergie!

Wir möchten bei Verlage der Zukunft über aktuelle Trends berichten, ab und an eine Rezension schreiben und noch vieles mehr. Bei meinem Beitrag heute, ist die Schnittmenge davon das Thema Kernenergie in der Publikationsform Graphic Novel.

 

© Carlsen Verlag

Barfuß durch Hiroshima

Die Handlung umfasst eine Zeitspanne von kurz vor der Explosion der Atombombe über Hiroshima, bis einige Monate danach. Eine schöne Zusammenfassung ist auf der Seite des Verlags zu finden. Drastische und realistische Schilderung (in 4 Bänden), des 2012 verstorbenen Manga-Zeichners Keji Nakazawa, der die Katastrophe zusammen mit seiner Mutter überlebt hat. Nicht zum einfach-nebenher-lesen zu empfehlen und auch nicht für zu junges Publikum. An diejenigen, die den Manga/die Graphic Novel bereits gelesen haben: Welches Alter haltet Ihr für angemessen?

 

 

 

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Studiengang Buchhandel und Verlagswirtschaft – was ist das?

April 30th, 2017 | Verlage der Zukunft | 1 Comment

Sonstiges
Wie der Name bereits verrät, handelt es sich bei dem Studiengang Buchhandel/Verlagswirtschaft an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur (kurz: HTWK) in Leipzig um ein wirtschaftliches Studium. Ziel ist es, die Absolventen auf die Arbeit in Unternehmen der Buchbranche, wie zum Beispiel in Verlagen (sowohl Buch- als auch Presseverlage) und bei Filialisten (Hugendubel, Thalia etc.) vorzubereiten. Marketing, Vertrieb, Einzelhandel – die Studierenden werden auf Tätigkeiten in all diesen Bereichen vorbereitet, um die Buchbranche, aber auch andere Wirtschaftszweige, in der Zukunft durch ihre Arbeit zu prägen. Der Anspruch ist hierbei ganz klar auch leitende Positionen und das Einbringen von innovativen Ideen.

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BookAffair – Online-Shop, Buchmagazin und Buchhändler-Forum in Einem

Juli 12th, 2015 | Internationale Entwicklungen | 0 Comments

HintergrundGrafik vdzu Anne
BookAffair.de ist eine geplante Online-Plattform, die die Vorzüge des Internets mit den Vorteilen einer klassischen Buchhandlung verbinden und Leser mit den Buchhändlern in ihrer Nähe vernetzen will. Dabei soll BookAffair.de eine echte Alternative zu Amazon werden. Die Website befindet sich momentan noch in der Entwicklung und soll am 15.10.2015 online gehen.

 

Name des Modells: BookAffair.de
Geschäftsführer: Walter Mayer

 

Beschreibung und Nutzen des Geschäftsmodells:

BookAffair.de will versuchen, mit journalistischen Mitteln die Atmosphäre einer Buchhandlung ins Internet zu übertragen, um so eine Brücke zwischen Digitalisierung und Buchhandel zu schlagen. BookAffair.de dient also als ein Online-Shop, mit dem gewissen Etwas einer Buchhandlung. Wenn ein Kunde ein Buch kauft, wird diese Bestellung an eine Buchhandlung geliefert, die sich an BookAffair.de beteiligt und geographisch am nächsten liegt. Von dort aus wird das Buch an die gewünschte Adresse geliefert (per Kurier oder Post), oder es kann direkt vom Besteller bei der Buchhandlung abgeholt werden.
So kann der Kunde den Buchladen um die Ecke unterstützen, muss aber auch nicht auf die Vorteile der Online-Bestellung verzichten.
Weitere geplante Elemente der Website soll ein Blog sein, indem Buchhändler sich austauschen oder auch Bücher empfehlen können. Außerdem soll BookAffair.de eine Plattform bieten, die Bücher zur passenden aktuellen Nachrichtenlage auswählt (wie etwa den Tod eines Schriftstellers).
BookAffair.de Gründer Walter Mayer will mit seiner Website den Versandriesen Amazon herausfordern und eine Art „Nachbarschafts-Amazon“ gründen, welches eine eigene Version des Internet-Buchhandels und somit ein Alternativangebot zu Amazon bietet. Read More

Bastei Entertainment – Ein Startup im Verlag

Juni 25th, 2015 | Internationale Entwicklungen, Neue Prozesse, Produkte & Profile | 0 Comments

 

Verlagsgruppe Bastei Lübbe - Logo

 

Hintergrund:
Lesen, Hörbücher hören, TV-Serien schauen oder Computerspiele spielen – warum sich entscheiden, wenn man auch alles auf einmal tun kann? Bastei Entertainment bietet an digitaler Unterhaltung alles, was nicht zwischen zwei Buchdeckel passt.

Name des Modell: Bastei Entertainment

Geschäftsführer: Jörg Plathner

Träger: Bastei Lübbe AG

Sitz: Köln

bastei entertainment head

Beschreibung und Nutzen des Geschäftsmodells:
Unter dem Namen Bastei Entertainment bringt die Bastei Lübbe AG ein ausschließlich digitales Programm („Digital First“) auf den Markt: E-Books, Apps, digital erweiterte Produkte, Read&Listen-Versionen, Audio-Downloads und Serienformate für die wichtigsten Abspielgeräte, Mobiltelefone und E-Book-Reader bieten beste Unterhaltung. 2010 startete dieses Geschäftsmodell mit dem Verkauf der ersten Webnovel zu Mario Giordanos Buch „Apocalypsis“, einem multimedialen Serienroman, der aus Hörsequenzen, Illustrationen, eigens gedrehten Filmszenen und interaktiven Spielen zusammengesetzt ist. Seitdem folgten weitere erfolgreiche digitale Produkte, wie z.B. E-Books zur Science-Fiction-Serie „Survivor“, aber auch Lern- und Wimmel-Apps, sowie Minilektüren für Kinder.
Mit der Berliner Firma Filmtank wurde jüngst das Projekt „netwars“ entwickelt, ein Format, zu dem eine Graphic Novel App, eine 6-teilige E-Book- und Hörbuchserie und eine TV-Dokumentation gehören und sogar eine TV-Serie ist in Planung. Read More

Bookalive- Das Buch lebt.

Juni 1st, 2015 | Neue Prozesse, Produkte & Profile | 0 Comments

bookalive

Das Start-Up-Unternehmen Bookalive hat sich das ehrgeizige Ziel gesetzt, Multimedia-Features in Bücher zu integrieren und deren Nutzung in einer App verlags- und unternehmensübergreifend zu vereinen. Damit will Bookalive die Usability für die Leser vereinfachen und so einen Mehrwert für den Endverbraucher schaffen.

Für Verlage und Medienunternehmen ergeben sich durch die Nutzung von Bookalive viele Möglichkeiten. Neben der Einbindung von Grafiken, Audiodateien und Videos, können zahlreiche Extras mit eingebaut werden. Als Verlag hat man nun die Mittel ein Print-Buch mit Bewertungstools, einem Forum und weiterführenden Links zu verknüpfen, sowie eine Verbindung zu Social Media Plattformen zu schaffen. Es besteht auch die Möglichkeit zusätzliche Produkte anzubieten und zu verkaufen, in dem der E-Commerce direkt in die Bookalive-App implementiert wird.

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Mit High-Speed ins Business

Mai 11th, 2015 | Neue Prozesse, Produkte & Profile | 0 Comments

Am 18. Juni wird auf den Buchtagen in Berlin das erfolgreiche Konzept des Speed-Datings aufgegriffen. Nach großem Zuspruch auf der Leipziger Buchmesse, können auch in Berlin innerhalb von zehn Minuten Kontakte mit Verlagen und anderen Unternehmen der Buchhandels-und Medienbranche geknüpft werden.
Es können sich alle eingetragenen Startup-Unternehmen anmelden, deren Produkte oder Dienstleistungen einen Bezug zur Buchbranche aufweisen.
Das Speed-Dating wurde vom „startup-club“ des Börsenvereins ins Leben gerufen.

Weitere Infos und den Link zum Anmeldeformular gibt es hier: startup-club.net

Wir wünschen allen Teilnehmer einen spannenden und erfolgreichen Tag!

Autorin: Melanie Uhlig

Entwicklung Kinderbuch: So wie die Kleinen verändert sich auch die Branche

Juni 2nd, 2014 | Meinung & Kritik, Neue Prozesse, Produkte & Profile | 0 Comments

Am Sonntag war Kindertag; ich hoffe kein Elternteil hat diesen vergessen. Wie an jedem 1. Juni gab es viele Veranstaltungen und Geschenke für den Nachwuchs. Kleine und große – denn auch ich ging nicht leer aus – Kinder durften sich an wohlgemeinten Gaben erfreuen. Spielzeug und Süßigkeiten, das sind Klassiker. Das Buch ist es genauso. Dieses hebt sich sogar durch einen Fakt von seinen Kontrahenten im Laden ab. Nein, nicht nur durch die Preisbindung. Es hat einen ganz besonderen Auftrag.

OetingerBildung heißt dieser. Lesen soll ja hierfür förderlich sein, so zumindest die weit verbreitete Meinung. Wer liest eignet sich Wissen an. Umkehrschluss: Wer früh beginnt, hat logischerweise mehr Zeit zum Lernen. Da liegt nichts näher als dem eigenen Kind helfend zur Seite zu stehen. Ansprechende Literatur muss also her. Nebenbei sollten Kenntnisse und Werte vermittelt werden, aber zu Beginn soll der korrekte Umgang mit dem Buch erlernt werden.
Die Kinder selbst haben etwas andere Ansprüche. Manche haben natürlich den Antrieb genauso in der Zeitung zu blättern wie die Eltern, die sogar etwas aus dieser erfahren können. Aber für viele andere – bei mir war es genauso – ist das Lesen ein spannendes „Spiel“. Geschichten zu verfolgen und sich in diese hineinzuversetzen macht Spaß und lässt einen zum dauerhaften Nutzer des Mediums Buch werden. Die frühe Rekrutierung erfolgt also im Sinne der Branche.
Das Verbinden der Interessen beider Gruppen, die der Eltern (Käufer) und Kinder (Nutzer), ist die schwierige Aufgabe der Autoren und Verlage. Eine notwendige Tätigkeit, damit Bücher nicht nur gekauft, sondern auch gelesen werden.
Seit einigen Jahren müssen sich diese aber noch einem zusätzlichen Problem stellen: der Anpassung an den sich weiterentwickelnden elektronischen Markt.

Neue Konkurrenten
Tablets und Smartphones stellen eine Herausforderung für Kinderbuchverlage dar. Zum einen sind sie mit dem E-Reader Nutzergeräte für Angebote, wenn auch digitalisiert, die erstellt und vertrieben werden können. Dies benötigt zwar Investitionen, einen gewissen Aufwand und Kompetenzen, bietet aber gleichzeitig neue Absatzmöglichkeiten.
Zum anderen aber finden neue „Fressfeinde“ auf diesen Geräten ebenso Platz und Anwendung. Spiele um genau zu sein. Einfacher Rätsel- und Puzzlezeitvertreib, klassische Jump ’n‘ Run oder komplexe Games, sie alle haben das Potential einen großen Teil eines Kindertages zu belegen. Ein klassischer Fall intermedialer Konkurrenz. Ungeachtet ihrer Kosten sind sie durch bunte Farben und Bewegungen für die Augen eines Heranwachsenden meist verlockender als stumpf dreinblickende Satzstrukturen. Den Zugang zu den Geräten erhalten sie meist durch ihre Verwandten, die ihnen den Spaß gönnen, kurzzeitig eine Beschäftigung für sie brauchen – schon praktisch bei Autofahrten – und/oder einen pädagogischen Sinn darin sehen. Lesen lernen kann man ja auf verschiedenen Wegen.

Die Reaktion?
Die Verlage gehen recht unterschiedlich mit dieser Problematik um.

Es gibt die „klassischen Kinderbuchverlage“, deren Verhalten sich kaum bis gar nicht verändert hat. Vielleicht wurde der Auftritt im Internet verstärkt, damit man diese über die „neuen Geräte“ finden kann. Konzentriert wird sich jedoch weiterhin auf die gedruckten Werke. Oft haben diese Verlage etablierte Reihen, die sich stetiger Nachfrage erfreuen und kein Umdenken erfordern. Die Eltern kennen die Helden und Geschichten aus ihrer eigenen Kindheit, mochten diese scheinbar und lassen nun ihre eigenen Kinder auf die Bücher los – oder eben umgekehrt. Solange das Interesse an den Charakteren nicht erlischt, lässt sich dieses Modell durchaus weiterhin umsetzen.

S.-Fischer„Moderne Kinderbuchverlage“ haben sich hingegen in ihrem Aufbau und Angebot deutlich angepasst. Rein digital arbeitende Kinderbuchverlage sind mehr eine Randerscheinung oder eine Entwicklung aus dem Selfpublishing. Die Kombination aus elektronischem und gedrucktem Angebot scheint sich bisher durchzusetzen. Hierbei setzen die Verlage, Oetinger und S. Fischer sind hier hervorzuheben, auf ihr Printangebot, erweitern dieses aber digital.
2011 wurde die kostenlose App „Tigerbooks“, eine Online-Vertriebsplattform für Kinder- und Jugendbücher, auf Initiative Oetingers veröffentlicht. Im Mai 2014 zog S. Fischer mit einer eigenen Plattform, „Blubberfisch“, nach. Diese dient zur Zusammenführung der verschiedenen Fischer-Verlagsprodukte, die für Kinder bis 12 Jahren gedacht sind.

Beide Plattformen bieten Leseproben und kleine Anwendungen an, um das Interesse der Nutzer zu wecken, diese an sich zu binden und möglicherweise zum Kauf weiterer Produkte zu animieren. Hierbei hat besonders Tigerbooks die Möglichkeiten der interaktiven und vertonten Geschichten erkannt und bietet eine große Auswahl dieser an. Durch das – in digitaler Nachbearbeitung durchgeführte – Einfügen von Interaktionsmöglichkeiten wie das Ein- und Ausschalten einer Lampe wird dem Nutzer erlaubt, das Geschehen zu beeinflussen. In manchen Fällen ist dies relevant für die Handlung und es wird dazu aufgefordert, in anderen nur eine Option. Ein Buch erhält somit das Element der Bewegung, des Spielens.

Durch die Software „TigerCreate“ des Tigerbooks Media Teams sind seit 2013 auch andere Verlage dazu in der Lage ihr Verlagsprogramm anzupassen, da sie nun die Möglichkeit besitzen kostengünstig animierte Bildergeschichten zu erstellen. Ein starker Anstieg des erhältlichen Sortiments, der Anzahl der Themenbereiche und der Qualität der technischen Umsetzung ist deshalb in Zukunft zu erwarten.

Deshalb rate ich zum nächsten Kindertag: Riskieren Sie einen Blick. Vielleicht finden Sie eine animierte und vertonte Fassung eines Kindheitsheldens. Oder zumindest ein gutes Geschenk.

Autor: Jonas Jorek

250 Jahre alt, bewandert in etlichen Wissenschaften und ein Kenner der Berühmtheiten dieser Welt

Januar 23rd, 2014 | Neue Publisher | 0 Comments

Wer könnte das sein? Natürlich, der C.H. Beck Verlag für Literatur, Sachbuch und Wissenschaft aus München! Dieses Jahr feiert der Verlag als eine fest etablierte Größe der Medienbranche – ebenso wie vor hundert Jahren – runden Geburtstag. Was geschieht aber derzeit in den Etagen von so großen Verlagen? Wie sieht der Verlag heute selbst seine Arbeit? Wir haben nachgeforscht:

250_Worbildmarke_finalWas sind die Stärken als Verlag / medienherstellendes Unternehmen?
Der Verlag C.H.Beck ist ein Programmverlag, der auf inhaltliche Qualität setzt. Wir sehen uns dem Gedanken der Aufklärung verpflichtet, unsere Bücher sollen Wissen vermitteln, kompetent verfasst und geistig anregend sein.

Vor welchen Herausforderungen stehen Sie in Bezug auf digital und print?
Der Medienwandel ist im Alltag angekommen. Die Leser informieren sich digital, ohne außer Acht zu lassen, dass es auch eine offline-Welt gibt. Diese hat auch weiterhin Bestand. Wir verstehen den Wandel als Transformation, nicht als Disruption. Ohne Frage birgt er Risiken, aber wir bemühen uns, dem Puls der Zeit zu lauschen, attraktive Angebote zu testen und uns mit Experten auszutauschen. Wir stellen überdies sicher, dass sich der Verlag und seine Mitarbeiter immer weiter qualifizieren.

Wie erreichen Sie Ihre Kunden und Leser?
Wir denken an unsere Zielgruppen: Das sind Leser, Buchhändler, Journalisten, Lieferanten, Dienstleister und nicht zuletzt unsere Autoren. Folglich versuchen wir ihnen zielgruppengerecht, also über vielerlei Kanäle zu begegnen – über den Printbereich, über digitale oder soziale Verbindungen.

Erfolgsfaktoren für den Job – so klappt’s garantiert!

Januar 15th, 2014 | Neue Publisher, Veränderungen der Arbeitswelt | 0 Comments

Gerade in der Medienbranche ist der Arbeitsmarkt hart umkämpft! Klar also, dass sich in Vorstellungsgesprächen jeder Bewerber von seiner besten Seite zeigen möchte, um dem potentiellen Arbeitgeber zu imponieren. Doch worauf legen die LeiterInnen erfolgreicher Medienunternehmen bei ihren MitarbeiterInnen überhaupt wert? Wie soll sie aussehen, die beste Seite? Um das herauszufinden, haben wir einfach bei verschiedenen UnternehmensleiterInnen nachgefragt, welcher DER Erfolgsfaktor ist, den sie sich von ihren (zukünftigen) MitarbeiterInnen wünschen.

Eine erste Antwort bekamen wir von epubli. Das Unternehmen, das zur Verlagsgruppe Holtzbrinck gehört,  ist dafür berühmt, dass es dank moderner Print-on-Demand-Technologien Bücher bereits  ab einer Auflage von einem Exemplar herstellen kann. Dies ermöglicht es auch Privatpersonen und Self-Publishern, ihre Werke drucken und binden zu lassen, was bei herkömmlichen Verlagen auf Grund einer bestimmten Mindestauflage oft nicht möglich wäre. Hinzu kommt, dass das Unternehmen die Bücher nicht nur produziert, sondern auf Wunsch auch veröffentlicht und es somit anderen Nutzern zugänglich macht. Dies gilt sowohl für herkömmliche Bücher, als auch für E-Books. Auf unsere Frage nach dem entscheidenden Erfolgsfaktor, den ein Mitarbeiter für ePubli mitbringen sollte, antwortete uns Geschäftsführer Jörg Dörnemann wie folgt:

„Wenn ich es auf einen Faktor herunterbrechen müsste, wäre der wahrscheinlich EHRGEIZ.
Der Ehrgeiz, Probleme selbstständig zu durchdringen, kreative Lösungen zu erdenken und dann nicht locker zu lassen, bis sie funktionieren oder man eine andere Lösung hat…“

Erfolg kommt eben nicht von ungefähr. Ein Unternehmen mit ehrgeizigen Zielen braucht eben auch ehrgeizige Mitarbeiter, um diese erfüllen zu können. In diesem Sinne bedanken wir uns bei epubli für das Interview und geben allen Lesern den Rat mit: Wer seine Ziele mit Ehrgeiz verfolgt, der wird sie früher oder später auch erreichen!

Interview: Melanie Böttger
Autorin: Sarah Bohnert

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