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Posts Tagged ‘Marketing’

Neue Wege der Kommunikation – Snapchat als Instrument des Verlagsmarketings

Mai 26th, 2016 | Internationale Entwicklungen, Neue Prozesse, Produkte & Profile, Verlage der Zukunft | 2 Comments


Was haben Sixt, Rewe und Adidas gemeinsam? 
Außer dass die drei Unternehmen sehr erfolgreich sind, haben sie alle einen Snapchat-Account.

SnapchatLogoBuch bearb.

Fotomontage: Viktoria Gamagina

Den meisten 16-24-jährigen dürfte die App Snapchat geläufig sein, wenn auch nur vom Namen, da diese den größten Nutzeranteil von 52% darstellen. Für die anderen nochmal eine kurze Zusammenfassung: Mit der kostenfreien App kann man Fotos und Videos an seine Freunde verschicken und veröffentlichen. Der Clou – die Fotos sind nur für wenige Sekunden sichtbar und verschwinden dann wieder. Außerdem kann man nur Momentaufnahmen verschicken, das bedeutet man kann die Bilder nicht vorher mit dem neuesten Photoshop- Programm bearbeiten. Das macht die Authentizität der Momentaufnahme aus. Dort wo sich bis jetzt Max und Petra Bilder von ihren Katzen oder Selfies auf der Couch geschickt haben, wittern große Konzerne ihre Chance.

Dafür gibt es einige gute Gründe:

  • Die Anzahl der Snapchat-Nutzer wächst rasant und so auch die Anzahl potentieller Kunden.
  • Durch die tagtägliche Mediennutzung hat sich die Aufmerksamkeitsspanne des Menschen stark verkürzt, sodass die 15 Sekunden kurzen Bilder bei den Nutzern gut ankommen.
  • Das Unternehmen wirkt authentischer, da nur Momentaufnahmen geteilt werden können. Das erfordert jedoch einen hohen Handlungsfreiraum der Mitarbeiter. Das Unternehmen muss sich fragen, was gepostet werden darf und was nicht.
  • Da noch nicht so viele Unternehmen Snapchat nutzen, ist der Wettbewerb gering und man kann sich als Einsteiger leichter Leser sichern.

In Deutschland sind die Unternehmen noch zaghaft und trauen sich noch nicht so recht an einen Snapchat-Account, denn das fordert Mut und Kreativität.

Für Verlage ist Snapchat eine große Chance erfolgreiches Marketing zu betreiben ganz nah am Kunden, vor allem wenn eine junge Zielgruppe angesprochen werden soll. Der Verlag als Medienunternehmen sollte sich immer wieder umschauen nach neuen Wegen der Kommunikation.

Was kann Snapchat als Marketinginstrument?

  • Man kann Fotos, Videos und Geschichten schnell veröffentlichen, bepackt mit vielen Informationen und am besten mit Unterhaltungswert. So kommt es besonders gut an.
  • Durch Exklusivität der Inhalte kann man vorab Teaser oder Informationen zum Produkt geben.
  • Durch Echtzeitberichterstattung wirkt es auf den Leser nicht wie Werbung.
  • Marken können sich gegen Geld prominent machen durch Discover Channels die in der App gut sichtbar und leicht aufrufbar sind. Täglich kommen immer mehr dazu.

Also liebe Verlage, ran an das Smartphone und los fotografiert!

Autorin: Viktoria Gamagina

Drei Sätze heiße Ohren – die gestrigen Keynotes der Buchtage Berlin

Juni 16th, 2011 | Meinung & Kritik | 3 Comments

Update:  die in den Kommentaren besprochenen 55 Thesen haben heute im Buchreport online eine sehr, sehr spannende Ergänzung erhalten, die wir Ihnen und Euch nicht vorenthalten wollen:

Hier der eigentliche Artikel:

Als am gestrigen Donnerstag Dr. Gottfried Honnefelder die Schließung auch der letzten Tür des rammelvollen Kongress-Saales im BCC am Alexanderplatz anordnete, ahnte noch keiner den guten Grund für dieses geheimnisvolle Vorgehen, das zunächst zugegebenermaßen eher an ein Zusammentreffen der Olsen-Bande erinnerte, als an die feierliche Eröffnung der Buchtage Berlin. Es schien dieser zunächst noch beschmunzelten Vorgehensweise aber eine weise Voraussicht zugrunde zu liegen: die drei Ansprachen der geladenen Rednerin und Redner Read More

Altmodisch? – Nein! Elektronische Medien im Axel Springer Verlag – ein Trainee-Programm am Puls der Zeit

Mai 26th, 2011 | Veränderungen der Arbeitswelt | 0 Comments

„Wo will ich hin?“
„Wie steige ich in einen Beruf ein, ohne zu Beginn völlig überfordert zu sein?“
„Wer bietet mir die Möglichkeit, mit meinen Fähigkeiten etwas zu bewegen?“

Mit dem Trainee-Programm „Elektronische Medien“ gibt der Axel Springer Verlag eine mögliche Antwort. Er bietet Berufseinsteigern nach der Beendigung ihres Studiums die Möglichkeit, die Digitalisierung und Internationalisierung des Verlags mitzuerleben und mitzugestalten. In den 18 Monaten individueller Ausbildung in Berlin oder Hamburg liegt der Tätigkeitsschwerpunkt des Trainees zwar im Bereich der digitalen Aktivitäten, jedoch wird ihm außerdem ein Einblick in die weiteren Bereiche des Unternehmens, zum Beispiel die Redaktion, aber auch das Controlling gewährt.

Learning by doing soll die Trainees darauf vorbereiten, in naher Zukunft Fach- und Führungspositionen zu übernehmen. Außerdem finden während des Ausbildungszeitraumss zahlreiche Seminare für die Trainees statt, auf welchen der Aufbau von sozialen Netzwerken gefördert wird. Einem Trainee-Forum zufolge gehören die Trainee-Programme beim Axel Springer Verlag mit einem Gehalt von 3.700 Euro brutto im Monat zu den bestbezahltesten der Branche.

„Sie sind leistungsorientiert, kreativ, Sie sehen Veränderungen als Chance und streben unternehmerisches Handeln im Team an.“

Die Anforderungen, die der Axel Springer Verlag an die Trainees der Zukunft hat, sind durchaus hoch, erscheinen jedoch im direkten Vergleich mit anderen Trainee-Programmen der Branche als realistisch. Voraussetzung ist ein überdurchschnittlich gut abgeschlossenes Studium der Wirtschaftswissenschaft sowie Erfahrungen im Bereich der Online-Märkte und zum Beispiel der Unternehmensberatung. Des Weiteren spielen Kreativität, die Fähigkeit innovativ zu sein sowie sehr gute Englisch-Kenntnisse im Umgang mit den neuen Medien eine wichtige Rolle und werden daher vorausgesetzt.

Das Trainee-Programm des Axel Springer Verlags bereitet die Absolventen gezielt auf die Veränderungen in der Branche vor und bieten ihnen die Möglichkeit, aktiv daran teilzunehmen.

mehr Informationen
[http://www.axelspringer.de/cw_jobs_karriere_index_de_40058.html
|T. Dünnhaupt|28.04.2011|20:01]

Top 5: Kreative Werbeideen

Mai 18th, 2011 | Meinung & Kritik | 1 Comment

 

Heute geht‘s um Werbeaktionen rund ums Buch. Lustiges, Aufregendes, Einfallsreiches und Außergewöhnliches ist uns bei den Recherchen über den Weg gelaufen… Hier unsere Top 5:

-Die Reihenfolge entspricht keiner Wertung-

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TOP 5: Medien-Masterstudiengänge

April 27th, 2011 | Meinung & Kritik, Veränderungen der Arbeitswelt | 5 Comments

Diese TOP 5 ist dem Branchennachwuchs gewidmet. Wir stellen Medienstudiengänge vor, die im Anschluss an ein Bachelor-Studium beste Voraussetzungen für eine Karriere in der schnelllebigen Medienbranche bieten. Dabei stellt die Reihenfolge keine Wertung dar; die Auswahl ist subjektiv.

Medienmanagement (M.A.) an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz

In Mainz können neben betriebswirtschaftlichen Fächern wie Marketing, Controlling und Medienrecht auch Journalismus, Buch-, Film-, oder Theaterwissenschaft belegt werden. Der 2009 initiierte Master wird schon in diesem Jahr mithilfe der Studenten optimiert, neu strukturiert und den Gegebenheiten am Arbeitsmarkt angepasst. Attraktiv für Interessierte wirkt auch die neue Masterbroschüre mit sehr detaillierten Informationen rund um Studium und Uni. Mit der besonderen Kombination aus Kultur und Wirtschaft hat dieser Master seinen Platz in den TOP 5 mehr als verdient!

Marketing, Dienstleistungs-und Kommunikationsmanagement (M.A.) an der Universität St. Gallen

Hier steht der Kunde im Mittelpunkt. Der anderthalbjährige Master in St. Gallen bildet zukünftige Führungskräfte, die über das klassische Marketing hinaus denken, aus. Neigungen und Interessen werden durch eine große Freiheit bei der Wahl der Kurse gefördert. Zudem ist St. Gallen eine der führenden Wirtschaftsunis Europas und bietet damit TOP-Chancen auf dem internationalen Arbeitsmarkt. Noch ein Pluspunkt: es sind nur 15 km bis zum Bodensee!

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iRead – Digitales Marketing für eine Buchbranche der Zukunft

April 15th, 2011 | Neue Prozesse, Produkte & Profile, Neue Publisher | 0 Comments

11.01.2011, 23:07, http://www.i-read.de/

Logo von iRead Media © iRead

Die Online-Agentur iRead Media entwickelt speziell für Buchverlage bedürfnisorientierte Marketingkonzepte. Eine intensive Markt- und Branchenkenntnis, sowie ein großes branchenübergreifendes Kontaktnetzwerk führten bei den Gründern von iRead vor allem zu der Erkenntnis, dass die speziellen Bedürfnisse der Buchbranche zeitgemäß durch eine nachhaltige strategische Präsentation erfüllt werden können. Das Internet entwickelt sich rasant, es gibt ständig neue Trends und genau hier liegt die Herausforderung für eine effektive Buchwerbung. Read More

Bettina Halstrick (Der Hörverlag) im Interview: Das A und O im Social-Media-Marketing

April 8th, 2011 | Meinung & Kritik | 1 Comment

der Hörverlag

© der Hörverlag

Der Hörverlag veröffentlicht seit 1995 Hörbücher aller Genres und Formate. Dank populärer Themen wie „Harry Potter“ und „Der Herr der Ringe“ konnte der Hörverlag dem Medium Hörbuch zum Durchbruch verhelfen. Das Verlagsprogramm umfasst 850 lieferbare Titel. Seit März 2008 ist Der Hörverlag bei Facebook, Twitter, YouTube und Blogger aktiv.

Welche Potenziale Social-Media-Marketing-Tools für die Verlagsbranche aufzeigen, erklärt Bettina Halstrick.

Frau Halstrick, seit 2005 arbeiten Sie im Hörverlag als Marketingleitung. Worin liegen Ihre Aufgabenschwerpunkte? Wie ist Ihr Team aufgestellt, insbesondere in Bezug auf das Web 2.0?

Unsere Marketingabteilung setzt sich aus sechs Mitarbeiterinnen zusammen: drei Grafikerinnen, eine Werbereferentin, eine Herstellerin und die Marketing-leitung. Jährlich veröffentlicht Der Hörverlag ca. 150 Novitäten. Ich verantworte den Bereich Corporate Design und Marketingkommunikation. Hauptaugenmerk liegt dabei auf der Marke „Hörverlag“ und dem Medium Hörbuch als eigenständiger Bereich in der Verlagsbranche. Das Web 2.0 ist bei uns angesiedelt und wird zu zweit bearbeitet.

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Top 5 : Verlagshomepages im Social Web

April 6th, 2011 | Meinung & Kritik | 2 Comments

Vor weniger als 10 Jahren gehörte eine ansprechend gestaltete, funktionale und sichere Website noch zu den Luxusgütern der Besserverdienenden, waren Systemadministratoren die verehrten Hüter des nebelumwogten Grals, glaubten gefühlte 80% der Deutschen, dass Bildschirmschoner so ähnlich funktionieren wie Klohüte. Heute gibt es frei verfügbare Software, die mittels millionenfach bewährter Plugins Schnittstellen zu allen großen Plattformen schafft, integrative Websitekonzepte ermöglicht und das Einfügen multimedialer Inhalte auf der Homepage zum Kinderspiel macht. Unsere heutigen Top 5 zeigen auf, wer auch mit wenig Geld einen richtig guten Onlineauftritt hinlegt.

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Einfluss in Social Media erhöhen

April 5th, 2011 | Meinung & Kritik | 0 Comments

Laut Spiegel Online vom vergangenen Oktober ist der Einfluss von Social Media eingeschränkt auf „Klatsch, Tratsch und sich selbst“. Den Mainstream haben Blogger, Facebook und Co noch nicht erreicht, vielmehr handle es sich um eine Parallelgesellschaft, verstrickt im „digitalen Selbstgespräch“. Dies kann dahingehend unterstützt werden, dass eines der Top Themen im jungen und Unsicherheiten auslösenden Social Web die Erweiterung des eigenen Wirkungsbereiches ist. Kurz um: Wie werde ich zum Influencer? Einen vielversprechenden Erklärungsansatz bietet hierzu die Kurzdokumentation „Influencers: How Trends & Creativity Become Contagious“ von Paul Rojanathara und Davis Johnson. Die These, Trends seien weniger das Ergebnis eines Individuums sondern vielmehr das Resultat verschiedener Faktoren, wird mit Kommentaren einiger „Vorzeige-Influencer“ untermauert. Was unterscheidet, in einem Satz, den Influencer vom Mainstream? „Die Fähigkeit eine Idee oder ein Konzept außerhalb des Mainstream-Bewusstseins wahrzunehmen und es in dessen Bewusstsein zu platzieren.“ Sobald ein Trend aber die konservative Mehrheit erreicht hat, verliert er seine Besonderheit und schafft Platz für neue, innovative Trends.
Aus dem Fakt, dass die drittgrößte Fanpage bei Facebook von Facebook selbst betrieben wird, lässt sich daher weniger belegen, dass sich Social Web nur aus sich selbst und einigen Egomanen speist, sondern dass es einem Vorzeige-Influenzer gelungen ist, ein Konzept nicht nur im Bewusstsein der Massen zu platzieren, sondern darüber hinaus einem Teil dieser Massen eine Plattform bietet, selbst Einfluss zu nehmen.

Quellen
http://www.spiegel.de

http://www.influencersfilm.com

Social-Media-Marketing und -Monitoring nimmt zu

März 29th, 2011 | Internationale Entwicklungen | 0 Comments

Laut einer Studie aus dem November 2010 messen Unternehmen den Themen Social-Media-Marketing und -Monitoring immer größere Bedeutung bei. Befragt wurden Entscheider in den verschiedensten Branchen aus den Unternehmensbereichen Marketing/Vertrieb sowie Geschäftsführung.

Zwei Drittel der befragten Unternehmen beteiligen sich bereits aktiv an der Kommunikation im Social Web oder vermarkten ihre Produkte über verschiedene Online-Kanäle. An erster Stelle steht hier das zurzeit höchstfrequentierte Netzwerk Facebook mit 86,5 %, gefolgt von XING und Twitter. 43,2 % zeigten sich mit dem Erfolg ihrer Aktivitäten zufrieden. Allerdings ist der Erfolgsnachweis nicht nur bei klassischen Marketing-Aktivitäten mitunter schwer messbar, sondern stellt auch im Social Web für viele der befragten Unternehmen die größte Hürde dar.

Die gezielte Auswertung ihrer Aktivitäten in sozialen Netzwerken wird bisher erst von etwa einem Drittel der Befragten betrieben. Dabei wird so gut wie keine fremde Hilfe in Anspruch genommen. Die Monitoring-Aktivitäten werden zu 92,6 % von den Unternehmen selbst durchgeführt (Marketing-Aktivitäten: 77,4 %). Zur Durchführung nutzen etwa drei Viertel aller Befragten ein IT-gestütztes Monitoring-System, allerdings mit dem Hinweis, dass der manuelle Analyseaufwand noch bei mindestens 50 % liegt. Hauptanliegen der Unternehmen sind an dieser Stelle Wettbewerbsbeobachtung, Marktforschung und Identifizierung von Trends.

weitere Ergebnisse der Studie
[Institut: Marketing- und Kommunikationsagentur Pepper GmbH | 14.12.2010]

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