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Posts Tagged ‘Medien’

Bastei Entertainment – Ein Startup im Verlag

Juni 25th, 2015 | Internationale Entwicklungen, Neue Prozesse, Produkte & Profile | 0 Comments

 

Verlagsgruppe Bastei Lübbe - Logo

 

Hintergrund:
Lesen, Hörbücher hören, TV-Serien schauen oder Computerspiele spielen – warum sich entscheiden, wenn man auch alles auf einmal tun kann? Bastei Entertainment bietet an digitaler Unterhaltung alles, was nicht zwischen zwei Buchdeckel passt.

Name des Modell: Bastei Entertainment

Geschäftsführer: Jörg Plathner

Träger: Bastei Lübbe AG

Sitz: Köln

bastei entertainment head

Beschreibung und Nutzen des Geschäftsmodells:
Unter dem Namen Bastei Entertainment bringt die Bastei Lübbe AG ein ausschließlich digitales Programm („Digital First“) auf den Markt: E-Books, Apps, digital erweiterte Produkte, Read&Listen-Versionen, Audio-Downloads und Serienformate für die wichtigsten Abspielgeräte, Mobiltelefone und E-Book-Reader bieten beste Unterhaltung. 2010 startete dieses Geschäftsmodell mit dem Verkauf der ersten Webnovel zu Mario Giordanos Buch „Apocalypsis“, einem multimedialen Serienroman, der aus Hörsequenzen, Illustrationen, eigens gedrehten Filmszenen und interaktiven Spielen zusammengesetzt ist. Seitdem folgten weitere erfolgreiche digitale Produkte, wie z.B. E-Books zur Science-Fiction-Serie „Survivor“, aber auch Lern- und Wimmel-Apps, sowie Minilektüren für Kinder.
Mit der Berliner Firma Filmtank wurde jüngst das Projekt „netwars“ entwickelt, ein Format, zu dem eine Graphic Novel App, eine 6-teilige E-Book- und Hörbuchserie und eine TV-Dokumentation gehören und sogar eine TV-Serie ist in Planung. Read More

Kinder im Umgang mit Medien und deren Verfügbarkeit

Dezember 8th, 2014 | Neue Prozesse, Produkte & Profile | 0 Comments

In der Herstellung multimedialer Kinderprodukte ist ein Wissenszweig essentiell: In welcher Intensität nutzten Kinder Medien überhaupt?
Damit beschäftigt sich die KIM Studie (Kinder und Medien) des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest. Die letzte aktuelle Studie (2012) wurde für uns dafür vom Gesundheitsamt Landkreis – Leipzig zusammengefasst.

 

Die Auswahl  an Medien, die den Kindern in der heutigen Zeit zur Verfügung steht, ist breit gefächert und nahezu ohne zeitliche Begrenzung nutzbar. Kinder im Alter von 6 bis 13 Jahren finden in ihrem häuslichen Umfeld eine Vollausstattung hinsichtlich Handy und Fernseher  und eine 90 prozentige Verfügbarkeit von Radio, CD – als und  DVD Player vor. 75 Prozent  der Haushalte verfügen mindestens  über  eine Spielkonsole. Laut Aussagen der  Eltern ist am häufigsten ein CD Player (58%) im Kinderzimmer vorhanden, gefolgt von der Spielkonsole (51%) und dem eigenem Handy (49%). Über einen MP3 Player verfügen  45 Prozent der Altersgruppe von 6 bis 12 Jahren und 36 Prozent haben einen eigenen Fernseher in ihrem Zimmer stehen, gefolgt  von 32 Prozent  mit eigenem Radio  und/oder eigenem  Kassettenrekorder bzw. CD Player (30 %).

Beliebt: Der Fernseher

Das am häufigsten genutzte  Medium ist das Fernsehen mit  einem Anteil von 79 Prozent des täglichen bzw. fast täglichen Konsums. Für  57 Prozent der Kinder in der relevanten Altersgruppe käme ein Verzicht darauf am wenigsten in Frage. Im Durchschnitt beginnen die Kinder mit 3 Jahren  Medieninhalte aus dem Fernseher zu beziehen.

Leseverhalten

Trotz der wachsenden Medienvielfalt hat das klassische Buch einen hohen Stellenwert. Außerhalb des schulischen Kontextes lesen 14 Prozent der Kinder täglich oder fast täglich. Ein Drittel  liest ein- oder mehrmals pro Woche. Es ist eher geschlechts- als altersabhängig, wie häufig gelesen wird. So lesen Mädchen (58 %) deutlich mehr als Jungen (39 %), gemessen bei einer Leseaktivität von mindestens 1-mal pro Woche. Bei dem Anteil der intensiven Leser (jeden o. fast jeden Tag), ist der Anteil bei den Mädchen dreimal höher, als bei den Jungen.

Multimediageräte: Computer, Tablet, Smartphone

Die Nutzung von Computern hat im Alltag der Kinder zugenommen. 21 Prozent  der Kinder besitzen mittlerweile ein eigenes Gerät, wobei hier Jungen (23 %) etwas häufiger über  einen eigenen Computer als Mädchen (19 %) verfügen. Gerade einmal 26 Prozent dieser Altersgruppe haben  noch nie einen Rechner genutzt.

Durch den Einzug  von Tablet-PCs (12 %) und Smartphones in die Medienlandschaft, vervielfältigten sich auch die Möglichkeiten für Kinder, Angebote im Internet zu nutzen, da diese per Touchscreen und Wisch – Technik leichter zu bedienen sind.

Zehn Prozent im Alter von 6 bis 7 Jahren haben ein eigenes Handy, bei den 8 und 9 Kindern besitzt jedes Dritte ein mobiles Telefon. Zwei Drittel sind es bei den 10 und 11 Jährigen u. bei den 12 bzw. 13 Jährigen sind es fast flächendeckende  91 Prozent. Die am meisten hierbei genutzten Funktionen sind das Telefonieren und das Versenden von Kurznachrichten per SMS. Die Nutzung von Apps spielt  zurzeit kaum eine Rolle (Stand 2012).

Netzwerkgigant Internet

Die Internetnutzung beginnt nach Einschätzung der Eltern mit durchschnittlich 8 Jahren. Nutzen, wenn auch erst einmal sporadisch, tun 62 Prozent der Kinder zwischen sechs und 13 Jahren das Internet (Jungen 64 %, Mädchen 58 %). Suchmaschinen und Communities machen den Hauptteil der Nutzung aus. In der Altersgruppe zwischen 6 und 13 Jahren sind 44 Prozent der Internetnutzer  in einer Community angemeldet. Die Community-Mitgliedschaft wird vorrangig bei den Kindern via Facebook realisiert, welches  mit 55 % Anteil damit an erster Stelle rangiert. Bemerkenswert ist hierbei, dass die Mitgliedschaft frühestens bei Facebook mit 13 Jahren möglich ist.

Für ein Viertel aller Kinder, vor allem für Jungen,  gehört die Nutzung von digitalen Spielen, ob nun am Computer, im Internet oder an der Spielkonsole, zu einer  beliebten Freizeitaktivität und ist mittlerweile  zu einer Selbstverständlichkeit geworden. Zurzeit nutzen 66 Prozent der 6 bis 13 Jährigen mindestens einmal pro Woche Computer-, Konsolen- und Onlinespiele. Täglich  sind es 22 Prozent.

 

Quelle: KIM Studie 2012

Im Rahmen der KIM Studie werden jeweils rund 1.200 Kinder mündlich-persönlich sowie deren Mütter schriftlich befragt. Die KIM-Studie 2014 erscheint im Frühjahr 2015. Aufgrund dessen sind keine aktuelleren Zahlen verfügbar.

 

Autor: der Text wurde freundlichst von der Präventions-Abteilung des Gesundheitsamtes LK-Leipzig zur Verfügung gestellt.

 

 

… mehr zu diesem Thema:

Auch die aktuelle KidsVerbraucherAnalyse 2014 bestätigt die ansteigende Fülle der Mediennutzungsmöglichkeiten und somit konsequent des Mediennutzungsverhaltens. Allein 82 % der 6 bis 13 Jährigen verfügen über Erfahrungen im Umgang mit Computern.

Rund dreiviertel lesen regelmäßig einmal wöchentlich Bücher oder Zeitschriften, 14 % davon auf E-Readern, Tablets oder Computer.
Im Vergleich zum Vorjahr besitzen doppelt so viele Kinder (tatsächlich jedes vierte Kind) ein Smartphone.

Das digitale Kinderzimmer ist also nicht mehr aufzuhalten, oder?
Bereiten wir uns auf die Zukunft vor.

 

Quelle: Pressemitteilung Egmont MediaSolutions , Berlin, 12. August 2014, KidsVerbraucherAnalyse 2014

Ratgeber für Eltern: Welche multimedialen Produkte sind für mein Kind geeignet?

November 27th, 2014 | Neue Prozesse, Produkte & Profile | 0 Comments

Kinder sind zunehmend von der wachsenden multimedialen Ausstattung im Kinderzimmer fasziniert. Sie wollen sich informieren, einen Austausch mit anderen eingehen und Neues entdecken. Dazu bieten zahlreiche Webanbieter und Verlage Apps sowie andere Anwendungen an, die Geschichten mit Geräuschen, Animationen und Spielen erlebbar machen.

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Die richtige Auswahl treffen

Doch nicht alle Anwendungen sind auch für Kinder geeignet, wodurch Eltern ihren Nachwuchs beim Erlernen des Umgangs mit den gebotenen Produkten unterstützen sollten. Gerade bei Kleinkindern ist es wichtig, dass sie mobile Geräte nur unter Aufsicht der Eltern nutzen und die Inhalte altersgerecht ausgewählt sind. So sollten Sie sich als Erziehungsberechtigte am besten zu Beginn ein eigenes Bild von den Kinderbuch- und Spiele-Apps machen. Hilfreich ist es auch, gerade im Kindergartenalter, das Produkt gemeinsam mit dem Kind auszuprobieren, dessen Reaktion zu beobachten und anschließend zu entscheiden, ob es das Richtige ist. Bei Grundschulkindern eignen sich besonders interaktive Apps, die das Lesen, Schreiben und Rechnen spielerisch fördern. Achten Sie hierbei darauf, dass die Anwendung zum Schulstoff passt und den sicheren Umgang mit mobilen Geräten vermittelt.

Produkte für ältere Kinder sollten thematisch an ihre Lebenswelt angepasst sein. Auch der Kontakt mit sozialen Netzwerken ist möglich, sollte aber in jedem Fall von den Eltern begleitet werden. Hierbei können Sie gemeinsam mit ihren Kindern eine Auswahl altersgerechter Netzwerke treffen und eine Sensibilisierung für die Themen Schutz persönlicher Daten und regelmäßige Überprüfung der Sicherheitseinstellungen fördern.

Grundsätzlich sollten die Installation von Apps und deren zeitliche und inhaltliche Nutzung, vor allem bei Kindern bis zwölf Jahre noch in der Verantwortung der Eltern liegen. So können ungeeignete Apps und Webseiten vermieden werden und auch andere Aktivitäten wie Spielen, Treffen mit Freunden und das gemeinsame (Vor-)Lesen ihren festen Platz im Familienalltag erhalten.

Grundlegende Kriterien und Richtlinien

Um es Ihnen ein wenig einfacher zu machen, gibt es einige grundlegende Kriterien und Richtlinien, die Sie bei der Auswahl von Apps, E-Books und Co. beachten sollten.

So erfordern kinderfreundliche Apps oder Seiten keine Anmeldung oder Mitgliedschaft und sind den Kleinen frei zugänglich. Weiterhin erfragen sie auch keine persönlichen Daten, warnen hingegen diese freizugeben und in Ausnahmefällen wird erklärt, warum eine Abfrage notwendig ist. Eine freundliche und übersichtliche Gestaltung, in der das Kind selbsterklärend navigieren kann sowie eine verständliche und bildhafte Sprache sind Kriterien für ein gutes Kinderprodukt. Ihre Schützlinge sollten zudem neugierig gemacht werden, die Inhalte spielerisch Wissen vermitteln und der Umgang mit dem Produkt die Medienkompetenz fördern. Dazu gehört auch, dass diese Anwendungen frei von ängstigenden Inhalten oder Werbung sind.

Bei Werbung für Kinder gilt grundsätzlich, dass diese kenntlich zu machen ist und auch keine Kaufaufforderung bestehen darf. Eltern sollten hier auf mögliche Vollversion-Downloads achten, die einen unangemessenen Kaufanreiz darstellen. Wenn doch Werbung in die App integriert ist, ist es wichtig, dass sich diese in einem speziellen Elternbereich befindet und deaktiviert werden kann, sodass keine Gefahr des Antippens der Kleinen besteht. Auch Zugriffsrechte auf Kalender oder Telefonbuchdaten sollten im Vorhinein deaktiviert werden. Auf Nummer sicher gehen Eltern mit der Auswahl des Flugmodus, der die Funkeinheiten des Gerätes und damit die Kommunikationsfunktionen deaktiviert, ohne dass dabei die anderen Funktionen beendet werden.

Auch Verlinkungen zum App-Shop oder dritten Seiten sollten in einem Kinderprodukt nicht auftauchen. Wenn dies hingegen doch der Fall ist, weisen gute Produkte auf das Verlassen der eigenen Seite hin und kontrollieren auch diese Verlinkungen auf ihre Sicherheit.

Weitere Merkmale sind die Nennung von Herausgeber, Quellen und Impressum, welches die üblichen Angaben enthalten sollte. Zudem ist es schön, wenn über die Ziele des Produktes informiert und die Möglichkeit der Kontaktaufnahme geboten wird.

Das Einhalten der Bestimmungen des Jungendschutzes und das Informieren der Eltern darüber, inklusive der Chancen und Risiken die bestehen, sind ebenfalls auszeichnend für ein gutes Produkt.

Abschließend ist es jedoch so, dass Computer, Tablet und Smartphone keine Babysitter darstellen sollten. Es ist notwendig, dass Eltern ihre Kinder beim Umgang begleiten und altersgerechte zeitliche und inhaltliche Begrenzungen festlegen. Sie sollten eine Balance für ihre Kinder finden und ihnen auch Alternativen zur digitalen Welt, wie Sport, Gesellschaftsspiele oder Outdooraktivitäten bieten.

 

Autor: Sophie Kliemann

Kleine kluge Köpfe

November 6th, 2014 | Neue Prozesse, Produkte & Profile | 0 Comments

gehirnDie Wahrnehmungsentwicklung von Kindern in Bezug auf Neuronale Prozesse

 

Bevor wir konkret in unsere Thematik einsteigen, ist es hilfreich, Genaueres über die neuronale Entwicklung des Menschen zu erfahren. Wir müssen also wissen, wie unser Gehirn funktioniert und in welchen Entwicklungsstadien das Gehirn besonders aktiv und aufnahmefähig ist. Erst dann können wir klären, wie speziell Kinder auf technologische Prinzipien reagieren und diese wahrnehmen und verarbeiten. Des Weiteren können wir uns damit beschäftigen, mit welchen Apps wir Kinder fördern können und mit welchen wir sie in ihrer Entwicklung eher einschränken.

 

Aufbau und Funktion des Großhirns

Mediziner sagen, unser Großhirn lasse sich im Wesentlichen in zwei nahezu symmetrische Teile untergliedern. Die linke Hälfte bezeichnen sie als sensorischen Humunculus. Hier verarbeite das Gehirn insbesondere Sinneseindrücke. Der rechte Teil sei der sogenannte motorische Humunculus, der unsere Bewegungsabläufe koordiniere. Jede der zwei Hälften lasse sich zusätzlich in Frontallappen, Parietallappen, Temporallappen und Okzipitallappen einteilen. Der Präfrontale Cortex oder auch Frontallappen, der sich direkt hinter unserer Stirn befinde, nehme den gesamten vorderen Teil des Gehirns ein und sei damit die größte Hirnstruktur des Menschen. Er stehe in engem Zusammenhang mit unserer Wahrnehmung, Aufmerksamkeit und der Fähigkeit des Planens und Entscheidens. Damit spiele er für unseren Charakter und unsere Persönlichkeit eine entscheidende Rolle. Er definiere, wie wir uns verhalten, bewegen und auf unsere Außenwelt reagieren. Aufgrund solch komplexer Funktionen sei es nicht ungewöhnlich, dass der Frontallappen der Bereich des Gehirns sei, der am längsten für seine Entwicklung brauche: ganze 25 Jahre.

Der Scheitellappen oder auch Parietallappen befinde sich im hinteren oberen Bereich und sei für unsere Empfindungen zuständig. Er ermögliche uns das räumliche Denkvermögen und damit Prozesse wie Rechnen oder Lesen. Der Schläfenlappen oder auch Temporallappen liege dem Namen entsprechend nahe unseres Schläfenbereichs. Er diene sehr vielen verschiedenen Funktionen, wie dem Hören, Riechen, Sprechen, Verstehen, visuellen Erkennen und der Gedächtnisbildung. Der letzte der vier Großhirnareale sei der Okzipitallappen oder Hinterhauptslappen, der sich am Hinterkopf befinde und für unsere visuelle Wahrnehmung zuständig sei, d.h. er verarbeite äußere Eindrücke und bilde damit das Sehzentrum unseres Gehirns. Doch wie entwickelt sich unser Gehirn im Laufe des Lebens und ab wann beginnt der Mensch seine Außenwelt zu erfassen?

 

Entwicklung der Wahrnehmung von Kindern 

Experten sind der Meinung, dass das Gehirn sich bereits im Mutterleib entwickelt. Erstaunlich ist, dass das Gehirn eines Fötus schon ab der 19. Woche Informationen aufnehmen könne. Ab der 26. Woche entwickeln sich Sinneseindrücke wie Hören, Schmecken und Sehen. Danach, ca. ab der 32. Schwangerschaftswoche, könnten sogar Schlafphasen festgestellt werden und es folge die Ausbildung einer Art Kurzzeitgedächtnis, was beispielsweise in der Lage sei, wiederkehrende Töne abzuspeichern. Man geht davon aus, dass der Fötus ab der 35. Woche die Stimme und Sprache seiner Eltern wahrnehme und dies maßgeblich zur Entwicklung der Muttersprache beitrage. Nach der Geburt sei das Gehirn trotzdem noch recht rudimentär aufgebaut. Es sei bisher nur ein Grundgerüst entwickelt, welches über einfache Reflexe wie Saugen und Schlucken verfüge, sowie Bedürfnisse (z.B. Hunger) und Angstgefühle zum Ausdruck bringen könne. Besonders im Kleinkindalter schreite die neuronale Entwicklung von Kindern schnell voran. Hätte ein Kind im Alter von 2 Jahren noch genauso viele Neuronen wie ein Erwachsener, seien es bereits ein Jahr später mit 200 Billionen Neuronen schon doppelt so viele. Auch das Wachstum der neuronalen Verknüpfungen, der Synapsen, sei in diesem Alter viel höher als die Anzahl der Synapsen, die ein Erwachsener tatsächlich benötige. Das würde bedeuten, dass das Gehirn eines Dreijährigen mehr als doppelt so aktiv sei, als das eines ausgewachsenen Menschen. Dies habe eine enorme Lern-und Anpassungsfähigkeit zur Folge und mache es den Kindern besonders in diesem Alter einfacher, sich Sprachen, Lebensstile und Verhaltensweisen anzueignen. Genau jetzt sei es wichtig, Kinder zu fordern und zu fördern, denn in den folgenden Jahren würden unbenötigte Synapsen abgebaut und häufig benutzte verstärkt. So trügen besonders das äußere Umfeld des Kindes und in den ersten Jahren vor allem die Eltern die Verantwortung über dessen Persönlichkeitsentwicklung. Doch wie können Eltern zu einer positiven Charakterausbildung ihrer Schützlinge beitragen? Könnte eine zusätzliche Bildung mit speziellen Apps auf dem Tablet oder Smartphone nicht eine Option sein? Und wenn ja, welche Apps eignen sich aus pädagogischer Sicht überhaupt zur Schulung von Kindern? Diese Fragen wollen wir in demnächst erscheinenden Artikeln klären.

 

gehirn

 

Autor:  Vivien Zschammer

Die Fachwörterbuch Druck & Medien App

Oktober 26th, 2014 | Neue Prozesse, Produkte & Profile | 0 Comments

Hersteller, Drucker, Verpacker, Satzdienstleister – Druck- und Medienbranche aufgepasst: Mit über 7.500 Begriffen aus den Bereichen Werkstoffe, Typografie, Vorstufe, Drucktechnik, Weiterverarbeitung, Verpackungstechnik, Publishing und Digitale Medien bietet die neue »Fachwörterbuch Druck & Medien« App DAS mobile Nachschlagewerk sowohl für Studenten oder Azubis, Berufseinsteiger als auch bereits Berufstätige.

Seit 2003 trägt die Fakultät Medien die Vokabeln (englisch-deutsch/deutsch-englisch) aus der Druck- und Medienbranche zusammen. Unter der Betreuung von Prof. Christian Ide beschäftigten sich fünf Studierende der Buch- und Medienproduktion in insgesamt drei Semestern mit einer überarbeiteten Neuausgabe der Printversion des Fachwörterbuchs, die zur Leipziger Buchmesse 2014 erschien.

ICON_FINAL_iosMit Erscheinen der „Fachwörterbuch-App“ auf der Frankfurter Buchmesse 2014, sollte nun das Komplettangebot rund um das Wörterbuch vervollständigt werden. Alle Begriffe sowie Grafiken sind in einer modernen Anwendung für Android und iOS Systeme zusammengestellt worden und seit Oktober in den jeweiligen Stores für 4,99 € erhältlich. Die auf HTML5 basierende App ist so überall auch offline nutzbar und wird durch regelmäßige Updates stets auf dem neusten Stand gehalten.

Konzeption, Gestaltung, Satz und Herstellung der Fachwörterbuch-App sind im Rahmen des Moduls Projektmanagement vom WS 2013/14 bis WS 2014/15 von Sieglinde Pohle (Projektleitung), Marietta Kurth, Katrin Heß, Yvonne Bölzle und Anja Bergmann entwickelt worden. Unterstützung bei der Umsetzung und Programmierung der App erhielten die Studenten durch den Projektauftraggeber Prof. Christian Ide sowie durch die zwonull media – Büro für Kommunikation Klarmann, Nowatius und Thurm GbR.

Ihr wollt die App haben und so künftig auch mobil mit eurem Fachwissen glänzen? Dann nichts wie hin in den App Store eures Vertrauens oder über einen Klick auf den folgenden >>Link<<.

Autorin: Anja Bergmann

LiMA 2014 – Alternativer Medienkongress vom 17. bis 23. März in Berlin

Januar 31st, 2014 | Veränderungen der Arbeitswelt | 0 Comments

LiMA_LogoAls ich neulich im Internet auf die Ankündigung zur LiMA-Werkstatt 2014 stieß, schlug mein Verlagsnachwuchsherz direkt höher: Eine Woche professionelle Workshops zu Photoshop, InDesign, WordPress, PR-Kampagnen und vielem mehr, und das schon ab 25 Euro für Studierende!

Einsteiger, Fortgeschrittene und Profis  können sich für Kurse in den Bereichen Print, Foto/Grafik, Tv/Film, Radio, Online, Recherche, Ressource & Fundraising, Öffentlichkeitsarbeit & PR, Musik und Medienrecht anmelden. Das ständig aktualisierte Programm findet ihr hier: www.lima-akademie.de/LiMA14/index.de.html.

Gegründet wurde die Linke Medienakademie als Angebot für alle Medienschaffenden, die im beruflichen oder ehrenamtlichen Kontext alternative und linke Positionen, Kampagnen und Projekte bekannt machen wollen. Seit 2004 findet in Berlin jährlich ein großer Medienkongress statt, der sich neben den Workshops auch durch ein spannendes Rahmenprogramm und viel Raum für Austausch und Vernetzung auszeichnet.

Das diesjährige Motto „Walls and Bridges“ nimmt auf die „turbulenten Zeiten der Digitalisierung und Multi-Kommunikation“ Bezug und ist für die Verlage der Zukunft besonders interessant: In Vorträgen und Diskussionen wird nach Schnittstellen zwischen klassischen und neuen Medien gesucht.

Neben einem Lese- und Erzählcafé wird es auch Exkursionen in die bunte Medienwelt geben.

Die Werkstatt der Linken Medienakademie (LiMA) findet vom 17. bis 23. März auf dem Campus der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) in Berlin statt. Anmeldung und weitere Infos gibt es unter www.lima-akademie.de.

Wir sehen uns!

Autorin: Unica Peters

Speed Meeting 2013 – Überzeugen im Acht-Minuten-Takt #FBM13

Oktober 27th, 2013 | Veränderungen der Arbeitswelt | 0 Comments

Am Messefreitag der Frankfurter Buchmesse 2013 war es wieder so weit: Das Speed Meeting von Verlage der Zukunft im Rahmen der Messebegegnungen mit Zukunft brachte neun Führungskräfte und neun Nachwuchskräfte der Branche zusammen.

Speedmeeting von Verlage der Zukunft auf der Frankfurter Buchmesse 2013 #FBM13

Speedmeeting von Verlage der Zukunft auf der Frankfurter Buchmesse 2013 #FBM13

Das Konzept: Neun Nachwuchskräfte der Branche treffen auf neun Führungskräfte. Dabei haben die Teilnehmer jeweils acht Minuten Zeit, sich mit ihrem Gegenüber zu unterhalten, bevor ein Glockenton den Wechsel ankündigt. Die Nachwuchskräfte rutschen im Uhrzeigersinn von Tisch zu Tisch und haben am Ende neun interessante und erfolgreiche Führungskräfte ihrer Wunschbranche kennengelernt – und idealerweise auch von sich überzeugt.

Speedmeeting von Verlage der Zukunft auf der Frankfurter Buchmesse 2013 #FBM13

Speedmeeting von Verlage der Zukunft auf der Frankfurter Buchmesse 2013 #FBM13

Aus den zahlreichen Bewerbungen hatte das Agenturteam, bestehend aus Marie Dietsch und Laura Köhninger, und die Personalberaterin Sabine Dörrich die neun vielversprechendsten Nachwuchstalente ausgesucht.

Die teilnehmenden Unternehmensvertreter waren dieses Jahr:

1. Books on Demand: Beata Debacka (Marketing Director)
2. Carlsen Verlag: Denise Timm (Personalmanagerin)
3. Droemer Knaur Verlag: Josef Röckl (Geschäftsführer)
4. epubli: Jörg Dörnemann (Geschäftsführer)5.
5. Gräfe und Unzer Verlag: Eva Langer (Personalreferentin)
6. Holtzbrinck Verlagsgruppe: Katrin Knecht (Senior HR Consultant)
7. Verlagsgruppe Oetinger: Till Weitendorf (Geschäftsführer)
8. Personalagentur Sabine Dörrich: Sabine Dörrich (Geschäftsführerin)
9. S. Fischer Verlag: Cristina Bartz (Personalreferentin)

Das Feedback der Teilnehmer war durchweg positiv: Die Atmosphäre sei angenehm, die Gespräche locker und interessant gewesen und viele Visitenkarten tauschten an diesem Vormittag den Besitzer. Die Unternehmensvertreter waren von der Auswahl der Kandidaten begeistert und können sich vorstellen, mit ca. drei bis fünf Nachwuchskräften auch in Zukunft in Kontakt zu bleiben.

Beim anschließenden Get-together konnte man auf der Seite der Nachwuchskräfte viele erleichterte und fröhliche Gesichter sehen. Die Anspannung, die noch vor Beginn der Veranstaltung im Raum lag, war nun wie weggeblasen. Bei Getränken und einem kleinen Imbiss bot sich die Gelegenheit, die Gespräche wieder aufzunehmen und auszuweiten.

Abschließend bedanken wir uns herzlich bei der Frankfurter Buchmesse, vor allem bei Frank Krings, sowie bei Sabine Dörrich für ihre freundliche und großzügige Unterstützung!

von Marie Dietsch und Laura Köhninger

Weitere Fotos, die uns die Fotografin Isabelle Grubert freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat, sind in unserer Event-Rubrik zu finden.

Autoren zweiter Reihe

Dezember 31st, 2012 | Veränderungen der Arbeitswelt | 3 Comments

Es gehört mittlerweile schon zum guten Ton, als Prominenter neben einem Parfüm oder einer Handtaschenkollektion auch ein Buch zu veröffentlichen.
Die Vorteile sind offensichtlich: Der Prominente kann selbst entscheiden, welche Informationen in die Öffentlichkeit gelangen, sein Image festigen oder verbessern und neue Fans gewinnen.
Die Form ist dabei ganz dem eigenen Geschmack überlassen, ob Fantasiethriller, Frauenroman, Biografie oder ein Kinderbuch, die Medienvertretung des Prominenten hat meist eine so große Werbewirksamkeit, wie sie ein Verlag nie bezahlen könnte.
Doch wie schaffen sie es eigentlich neben ihren zahlreichen Terminen und Verpflichtungen auch noch ein Buch zu schreiben? Und besitzen diese überhaupt auch die nötigen rhetorischen Fähigkeiten? Read More

Studiengänge rund ums Buch

Dezember 30th, 2012 | Veränderungen der Arbeitswelt | 0 Comments

Bücher sind eure Leidenschaft? Ihr wollt gerne studieren, aber Ihr wisst nicht welche Studiengänge für euch in Frage kommen? Kein Problem!
Das Team von Verlage der Zukunft Team hat euch ein Angebot über die verschiedenen Bachelor- und Masterstudiengänge mit den wichtigsten Informationen zusammengestellt.

Hier geht’s zur Übersicht: Studium_rund_ums_Buch.pdf
Weitere Informationen findet Ihr auch unter: www.boersenverein.de

Bibliotheken von nationaler Bedeutung

Dezember 21st, 2012 | Meinung & Kritik | 0 Comments

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Ist von Bibliotheken mit nationaler Bedeutung die Rede, denkt die Vielzahl der Menschen wohl in erster Linie an die deutschen Nationalbibliotheken, welche in Leipzig und Frankfurt am Main ihren Standort haben. Neben diesen gibt es jedoch in Deutschland noch andere, welche eine ausgenommen wichtige Rolle im Bibliothekswesen spielen.

So ist an erster Stelle die Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz, kurz SBB-PK, zu nennen. Sie zählt zu einer der beiden bedeutendsten deutschen, wissenschaftlichen Forschungs- und Informationsbibliotheken. Die Staatsbibliothek zu Berlin ist Teil der Stiftung Read More

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