„Die Bücher unserer Zukunft. Der Podcast für die Buchbranche von morgen“ – Ein Interview mit Annika Bach und Anne Friebel

Wie wird die Zukunft der Buchbranche aussehen? Wie werden Verlagsinhalte aussehen und wie werden wir diese erhalten? Wie geht man mit verschiedenen Herausforderungen um? Diese Fragen haben sich Verleger:innen, Buchhändler:innen sowie viele andere bestimmt schon einmal gestellt.

Annika Bach von Seemann Henschel und Anne Friebel von Palomaa Publishing setzen sich genau damit in ihrem Podcast „Die Bücher unserer Zukunft“ auseinander und teilen ihre Gedanken mit den Hörer:innen. Dazu laden sie in jeder Folge Personen ein, die die Zukunft der Branche aktiv mitgestalten und kommen mit ihnen ins Gespräch.

Es lohnt sich auf jeden Fall, in den Podcast reinzuhören, wenn man Interesse an der Zukunft der Buchbranche hat und Einblicke von den vielen unterschiedlichen Gästen bekommen möchte. Hörer:innen können sich besonders nach der Sommerpause auf viele spannende Inhalte freuen.

Um mal einen Blick hinter die Kulissen zu bekommen, haben wir mit den beiden ein Interview geführt:

 

Wie kamt ihr auf die Idee, einen Podcast zu machen? Wie ist die Konstellation Gast/Trend/Inspiration entstanden? Und hattet ihr vorher eventuell Zweifel?

Annika Bach:
Ich habe schon seit längerem darüber nachgedacht, einen Podcast zu machen, da ich bei Seemann Henschel auch den Hörbuchmarkt stark in Beobachtung hatte. Da habe ich gesehen: Der Podcastbereich ist sehr stark wachsend. In der Pandemie noch viel stärker, als irgendjemand zuvor prognostiziert hätte. Podcasts werden einfach wirklich gehört, das hat mich interessiert.

Podcasts gibt es schon seit einer ganzen Weile. Im letzten Jahr haben Anne und ich angefangen, uns hier auf der Leipziger Ebene stärker auszutauschen, irgendwann habe ich sie dann gefragt, ob sie so etwas mit mir machen möchte. Ich wollte einen Branchenpodcast machen, ich hatte diesen Titel „Die Bücher unserer Zukunft“ im Kopf. Die Einzelheiten, die Gestaltung und auch die Kategorien sind dann in Zusammenarbeit mit Anne entstanden.

Anne Friebel:
Der Kern jeder Folge ist tatsächlich das Gespräch mit einem spannenden Gast. Das war, glaube ich, von Anfang an klar. Wir beide wollen uns nicht nur gegenseitig austauschen, sondern mit Menschen ins Gespräch kommen, bei denen wir das Gefühl haben: Ihr treibt das Thema voran, ihr setzt Impulse für die Branche, ihr setzt Innovationen um, ihr steht vielleicht auch für einen ganz großen Verband. Deshalb war eigentlich klar, dass das immer der Schwerpunkt jeder Folge sein wird.

Aber ich muss ehrlich sagen, ich hatte das Gefühl, wir haben noch ein bisschen mehr zu erzählen. Deshalb haben wir dann noch die beiden Kategorien ‚Trend oder bleibt es?’ und ‚Inspiration‘ hinzugefügt. Denn ich finde auch bei ‚Trend oder bleibt es?‘ gibt es so viel, was gerade hochkocht und wo sich alle fragen: Was wird das für mich bedeuten? Wird das Bestand haben? Lohnt sich das, in TikTok zu investieren? Was bedeutet der Kulturpass? Ich finde, das ist eine sehr sinnvolle Ergänzung zu unserem Gespräch mit dem Gast. Und bei ,Inspiration‘ ist ja immer etwas sehr Persönliches mit dabei.

 

Was waren eure Herausforderungen beim Starten des Podcasts? Gab es auch Sachen, die euch eventuell schwergefallen sind?

Anne Friebel:
Der ursprüngliche Plan, als wir im Dezember letzten Jahres zusammengekommen sind, war: Wir starten im Februar und wir machen jede Woche eine Folge. Je mehr wir in die Vorbereitungen reingegangen sind, desto schneller haben wir auch gemerkt, dass wir das nicht schaffen. Hinter jeder Folge steht ein ganzes Team an Menschen, die unheimlich gute, aber auch sehr umfangreiche Arbeit leisten – von der Technik über Marketing bis zur Pressearbeit. Wir haben jetzt einen sehr guten Arbeitsrhythmus, finde ich.

Aber ehe wir uns eingearbeitet hatten, war dann klar, dass wir alle zwei Wochen eine Folge machen und auch erst zur Leipziger Buchmesse starten können. Da steckt einfach weit mehr dahinter als: Ich mache mal schnell Zoom an, wir drücken auf Aufnahme und dann ist die Folge im Kasten.

Annika Bach:
Wir haben ein professionelles technisches Setup, mit dem wir im Studio aufnehmen, denn dort gibt es keinen Hall. Zudem sprechen wir in professionelle Mikros und benutzen eine Software, die extra für Podcasts ausgelegt ist. Das heißt: mehrere Tonspuren werden aufgenommen, die unser Tontechniker dann zusammenführt und schneidet.

Da ich das bei Seemann Henschel produziere, wollte ich auch wissen: Kann ich denn als Verlag einen Podcast produzieren, der sich auch professionell anhört? Auch die vertriebliche Umsetzung hat mich interessiert. Findet man ihn wirklich bei Apple, Spotify und allen anderen Anbietern? Diese Fragen haben wir uns von Tag zu Tag erarbeitet und dann am Ende selbst gesehen, wie es funktioniert.

Die erste Folge, oder die Nullte, wie wir sie nennen, in der Anne und ich uns vorstellen, die haben wir zweimal aufgenommen. Die erste Aufnahme haben wir zuerst an Freunde, Familie und Kollegen verschickt und sie sagten alle: ‚Es ist gut, aber steif.‘ Da es einfach mehr oder weniger gescripted war, haben wir das nochmal eingesprochen.

Anne Friebel:
Die Lernkurve im letzten halben Jahr ist ganz steil gewesen.

 

Wie entscheidet ihr, was der Inhalt ist und wen ihr als Gast einladet? Habt ihr vielleicht auch schon mal eine Absage bekommen?

Anne Friebel:
Terminabsprachen ziehen sich sehr lange hin, weil natürlich die Gäste, die wir haben, zum Teil unheimlich gefragt sind, da sie sehr hohe Positionen bekleiden. Aber eine direkte Absage habe ich noch nicht bekommen; dass jemand gesagt hätte, er habe keine Lust.

Die Auswahl der Gäste in unserem Podcast ist natürlich sehr subjektiv. In der Regel schauen Annika und ich: Wen finden wir spannend? Mit wem möchten wir über die Zukunft der Buchbranche sprechen? Da kommt zum Beispiel Karin Schmidt-Friderichs nicht nur in ihrer Rolle als Verlegerin in Frage, sondern auch als Vorsteherin des Börsenvereins.

Es kommen aber auch aus unserem eigenen Netzwerk kleine Verlage in Betracht. Wir überlegen, wer genau für uns ein spannender Gesprächspartner oder eine Gesprächspartnerin ist. Mittlerweile werden uns auch Vorschläge gemacht. Es kommen Leute, die sich selbst bewerben, um als Gast in unseren Podcast zu kommen, aber Annika und ich kuratieren alles.

Annika Bach:
Ich bin noch mit einem ganz anderen Fokus über die Messe gelaufen als auf den früheren und habe geschaut: Sind hier irgendwo Unternehmen oder Menschen, die auch für den Podcast interessant wären? Auch auf Konferenzen sehe ich mich inzwischen um und überlege mir: Könnte man mit dem Menschen vielleicht mal im Podcast sprechen? Gibt es einen Mehrwert für die Hörer:innen? Denn das ist uns super wichtig. Ich möchte, dass die Menschen, die den Podcast hören, Ideen entwickeln oder auch sagen: Was könnte das denn für mich bedeuten? – Gibt es einen positiven Impuls, um weiter über die Gestaltung der eigenen Zukunft nachzudenken?

Anne Friebel:
Ja, das ist ganz wichtig. Diese konstruktive Haltung, dieser positive Blick in die Zukunft. Das ist auch mein Anliegen mit dem Podcast, weil ich finde, wir haben in der Buchbranche einfach gerade mit großen Herausforderungen zu kämpfen: Papierpreise, Energiepreise, der Angriff auf die Ukraine letztes Jahr, Lieferkettenprobleme, Innenstadtsterben, Digitalisierung. Das sind gerade Marktveränderungen, denen wir uns stellen müssen. Und wir wollten eigentlich mit dem Podcast ein bisschen Kraft geben und sagen: Guck mal, hier gibt es Wege, die wir alle gehen können. Um die Leute einfach auch positiv zu inspirieren. Das will ich mit diesem Podcast erreichen. Um die Branche von innen heraus zu stärken, ist mir auch keine Lernkurve groß genug.

 

In der ersten Folge war die Rede davon, dass der Podcast ein Versuchsobjekt ist. Wie findet ihr das bisher? Wie läuft es?

Annika Bach:
Ein Versuchsobjekt ist es auf jeden Fall auch weiterhin. Ich habe stark gemerkt, dass man diesen Podcast wirklich als ein soziales Medium sehen sollte. Eigentlich ist das Öffentlichkeitsarbeit, die wir hier für unsere Ideen, unsere Inhalte und unsere Gäste betreiben. Und auch für einen positiven Weg in die Zukunft. Dass man dann mit jeder einzelnen Folge wieder neue Leute erreicht und mit neuen Leuten ins Gespräch kommt, war für mich der größte Erfolg bisher.

Es kommt auch viel inhaltliches Feedback zurück, sei es jetzt über E-Mail oder einfach, wenn ich irgendwo unterwegs bin. Teilweise werde ich auch von vielen jüngeren Leuten angesprochen. Das finde ich einfach richtig gut.

Anne Friebel:
Wir können hier auch mal einen Fakt teilen. Zwei Tage nach dem Launch waren wir auf Platz drei der deutschlandweiten Charts der Podcasts im Bereich Literatur. Also gibt es auch ein Interesse an dem Thema, die Leute hören gerne rein. Wir konnten auch vorher noch nicht abschätzen, wie erfolgreich der Podcast an Abonnenten, an Downloads sein wird. Wir sind jetzt nicht die Number One in Deutschland, aber das ist auch in Ordnung. Schließlich sind wir ein Branchenpodcast, also ein B2B-Podcast. Das ist ja auch etwas anderes, als wenn ich die große Leserschaft adressiere.

Am Anfang war mir noch nicht klar, ob das überhaupt Resonanz bekommt. Mittlerweile wissen wir, dass sie auf jeden Fall kommt. Ich werde auch viel darauf angesprochen. Vor dem Podcast war ich noch viel unbekannter als Annika – auch mit meinem Verlag. Den habe ich erst vor drei Jahren gegründet und jetzt kommen über den Podcast auch ganz neue Kontakte in der Branche zustande. Man wird sehr ernst genommen, also habe ich das Gefühl, wir machen etwas ganz Relevantes für die Branche.

 

Wie erfolgreich ist euer Podcast und habt ihr schon Feedback bekommen?

Bisher habt ihr noch nicht so viele Folgen herausgebracht, denn immerhin läuft er jetzt erst seit knapp zwei Monaten. Deswegen finden wir es beeindruckend, dass ihr schon solche Rückmeldungen bekommen habt.

Anne Friebel:
Absolut. Ich finde, wir müssen uns nicht verstecken.

Annika Bach
:
Er ist viel erfolgreicher, als ich es auch selbst erwartet hatte.
Ich habe erwartet, dass wir nach und nach eine gewisse Hörerschaft bekommen, aber tatsächlich haben wir sehr schnell viel Feedback bekommen. Ich muss sagen, ich denke oft: ‚In diesem Medium ist offensichtlich wirklich etwas los, lasst uns weiter darüber nachdenken.‘ Natürlich gibt es unendlich viele Podcasts da draußen. Aber Branchenpodcasts gibt es noch nicht so viele und da haben wir auch einfach einen ganz guten Start gehabt.

 

Was gefällt euch, neben dem Austausch mit den Gästen, besonders gut am Podcast? Gab es vielleicht auch etwas, das ihr nicht unbedingt erwartet habt?

 Anne Friebel:
Für mich war von Anfang an klar: Ich habe das noch nie gemacht, ich habe überhaupt keine Ahnung, wie man sowas auf die Beine stellt und ich habe auch keine Ahnung, wie ich klinge. Da war ich total ergebnisoffen. Als wir das erste Mal im Studio waren und es dann hieß: Setzt mal die Kopfhörer auf, dann hört ihr euch auch selber, da habe ich richtig gezögert.

Mittlerweile habe ich mich daran gewöhnt und ich habe das Gefühl, ich habe meine eigenen Skills stark verbessert. Wir schneiden Versprecher und ähnliche Dinge raus. Am Anfang mussten wir teilweise ganze Passagen nochmal einsprechen und mittlerweile ist schon eine gewisse Professionalität drin. Mittlerweile bin ich auch nicht mehr aufgeregt, wie es am Anfang noch der Fall war. Ich habe das Gefühl, ich bin da ganz viel gewachsen und das macht mir Spaß. Auch unabhängig davon, wie viele Downloads wir jetzt haben. Das ist eine Form, wie wir unsere Meinung ausdrücken können und darüber bin ich einfach glücklich.

Annika Bach:
Mir geht es eigentlich genauso. Du bist gezwungen, dich selbst immer wieder zu hören. Wir nehmen unsere Audiodateien auch ab und sagen dann, was geschnitten werden soll. Auch Rückmeldungen haben einen riesigen Lerneffekt – wenn man vom Team z.B. gesagt bekommt, dass etwas noch unklar ist. Und da wir ja alle Menschen sind, die ihre Ideen auch präsentieren müssen, um andere dafür zu begeistern, ist es auch ein hilfreiches Training.

Und es ist natürlich toll mit den Gästen. Wir hatten Sebastian Wolter als Einzigen einmal live bei uns im Studio. Das macht schon einen Unterschied. Vielleicht hat man das auf der Tonspur später gar nicht so sehr gehört, wie ich es im Studio gespürt habe. Es war wirklich etwas Schönes, jemanden da sitzen zu haben. Das hätte ich gerne mehr.

Anne Friebel:
Man konnte sich menschlich so nah sein. Sonst schalten wir alle Gäste remote dazu und das ist einfach etwas anderes, auch wegen nonverbalen Körpersignalen.  Man muss sich ganz anders auf die Person einstellen. Das würde ich mir vielleicht auch für die Zukunft wünschen – dass wir nochmal jemanden im Studio haben. Das war wirklich toll.

 

Ihr meintet in eurer ersten Folge, dass ihr euch erhofft, immer etwas Neues von euren Gästen mitzunehmen. Hat sich das bisher so erfüllt?

 Annika Bach:
Nach jeder Folge denke ich darüber nach, was ich aus der Sitzung mitgenommen habe. Als Nikola Richter bei uns war, habe ich gedacht: Sie ist so nah am Inhalt und einfach nur auf der Spur nach dem tollen Autor, nach der tollen Autorin und nach dem großartigen Text. Das ist der ganze Fokus. Neben allem anderen, was sie auch macht, ist ihre Fokussierung auf den Text so klar, so stark und so gut. Und da habe ich gedacht, dass ich jetzt wieder stärker nur noch Textarbeit machen will, nur noch Autorenarbeit.

Anne Friebel:
Man nimmt natürlich aus jedem individuellen Gespräch ganz eigene Gedanken mit. Sei es jetzt zu Nachhaltigkeit, zur Digitalisierung oder zur Verbandsarbeit. Was ich echt immer wieder mitnehme: Egal welche Position diese Person innehat, alle brauchen Pausen, alle haben ihre eigene Art, sich zu inspirieren. Oft ganz bodenständig. Sei es eben beim Fahrradfahren, sei es bei der Gartenarbeit oder im Museum. Das finde ich immer wieder beeindruckend.

Auch nach der Sommerpause werden wir Gäste haben, bei denen ich denke: Wow, dass ich mal mit euch reden kann, das ist unglaublich. Und eigentlich habe ich nach jedem Gespräch wirklich das Gefühl, dass sie auch nur Menschen sind. Sie machen ganz tolle Arbeit, aber jetzt habe ich eben das Gefühl, ich könnte das vielleicht auch unter bestimmten Umständen. Und das finde ich ganz toll und ich hoffe, wir können das in den Folgen auch so ein bisschen mitgeben.

 

Wie viel Arbeit macht euch der Podcast? Ihr habt ja noch eure Verlagsarbeit, passt das zeitlich mit dem Podcast oder ist das sehr viel Aufwand?

 Annika Bach:
Es ist aufwendig und vor allem lag der Aufwand in den letzten Monaten darin, dass wir alles zum ersten Mal gemacht haben. Da muss man sich erstmal einarbeiten: Wann muss man einladen? Dann schickt man den Gästen die Fragen, die man vorbereitet haben muss. Dann haben wir die Kategorien, die zu bespielen sind. Anfangs hatten wir am Aufnahmetag die Kategorien noch nicht fertig und mussten im Nachhinein nochmal aufnehmen und so weiter.

Aber seitdem wir dem Ganzen einen Platz zugewiesen haben und uns auch disziplinieren, ist es schon besser geworden. Auch weil Anne und ich sowieso täglich über die Themen, die wir besprechen, nachdenken. Von daher ist es zwar Arbeit, aber es ist endlich mal ein produktiver Rahmen für Gedanken, die ich mir sowieso mache.

Anne Friebel:
Ich stecke bestimmt, ohne den Aufnahmetag, drei bis vier Stunden die Woche in das Podcast-Projekt. Wir haben über MS-Teams eine interne Kommunikationsgruppe, in der wir uns mit der Technik und dem Marketing abstimmen.

Annika Bach:
Wir machen auch bald eine Sommerpause und sind dann im Herbst wieder mit weiteren Folgen zurück. Allerdings verändern wir unseren Rhythmus von zweiwöchentlich auf dreiwöchentlich. Das reicht dann auch vom Workload her.

Anne Friebel:
Ich hatte neulich auf LinkedIn so einen Kommentar: „Ich hab noch nicht mal die Folge zu Ende gehört, jetzt haut ihr schon die nächste raus. Das geht viel zu schnell.“ Ich glaube, alle drei Wochen reichen den Hörenden.

 

Ihr meintet, dass ihr euch wünscht, in Zukunft mehr persönlich aufzunehmen. Habt ihr sonst noch andere Vorstellungen?
In der dritten Folge z.B. habt ihr auf der Leipziger Buchmesse die verschiedensten Leute befragt. Habt ihr so etwas in der Richtung nochmal vor oder war das jetzt eher ein Einzelfall?

 Anne Friebel:
Wir werden sehen. Man muss auch sagen, der Planungshorizont ist nicht riesengroß. Klar, wir planen jetzt die Folgen nach der Sommerpause, aber ich habe noch keinen Überblick über die Trends und Inspirationen, die ich euch im August geben werde.

Ich fand das auf der Leipziger Buchmesse auch toll. Ich finde schon, dass man das punktuell wiederholen kann, aber natürlich hatten wir dafür ein professionelles Aufnahmegerät. Solche Dinge müssen organisiert werden; die kosten Geld, aber auch Headspace. Da muss man sich auf der Messe noch überlegen, wen man interviewen könnte, wer noch etwas zu sagen hat. Das ist sehr viel Arbeit gewesen, deshalb würde ich nicht sagen, dass wir das noch groß ausbauen.

Annika Bach:
Ich würde gerne im nächsten Jahr live von der Leipziger Buchmesse aus senden – so eine richtige Folge machen. Das fände ich total aufregend. Mal gucken, ob das möglich ist, aber wir sind ja immerhin beide in der Stadt.

Anne Friebel:
Es sind tolle Ideen in der Mache, wir haben ganz besondere Gäste geplant und wir haben auch für die Location mal einen Wechsel im Blick. Aber jetzt gerade können wir einfach noch nicht zu viel verraten, weil es noch in der Abstimmung ist.

Annika Bach:
Die Gäste sind schon die treibende Kraft der Folge und das bleibt auch so; wir wollen weiterhin interviewen. Die Hörenden weiterhin zu erreichen, zu halten und vielleicht auch auszubauen, sehe ich erstmal als die große Herausforderung für die Zukunft an.

 

Vielen Dank an Annika Bach und Anne Friebel für das interessante Gespräch!

 

Autorinnen / Interview-Durchführung: Julia Rodner und Louisa Prautzsch

Bildquelle: https://www.palomaapublishing.de/podcast/

 

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