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Posts Tagged ‘Bücher’

Mein Literaturkreis – Der Buchclub 2.0

September 22nd, 2015 | Internationale Entwicklungen | 1 Comment

mein literaturkreis - vdzu

Hintergrund:

Wer kennt sie nicht – Die Lese-und Literaturkreise, allgemein bekannt als Buchclubs. Man sitzt in einer gemütlichen Runde und wählt gemeinsam ein Buch aus. Danach tauscht man in regelmäßigen Treffen seine eigenen Leseeindrücke mit denen der anderen Mitglieder aus. Dies ist auch das Ziel von Mein-Literaturkreis.de: Menschen mit gleichen Literaturinteressen in einer freundlichen Runde zusammen zu bringen.

Name des Modells: Mein-Literaturkreis.de
Geschäftsführer: Kerstin Hämke
Träger: Mein Literaturkreis
Sitz: Bad Honnef

Beschreibung und Nutzen des Geschäftsmodells:

Mein-Literaturkreis.de ist eine Website, welche es sich zur Aufgabe gemacht hat, Menschen durch Literaturkreise zusammen zu bringen. Ob man nun einfach einem Lesekreis in seiner Nähe beitreten will oder darüber nachdenkt einen eignen zu gründen, das Team von Mein-Literaturkreis.de steht als Ratgeber-Plattform unterstützend zur Seite.
Für alle Leser, welche keine Zeit oder Lust auf einen „traditionellen“ Literaturkreis haben, gibt es in Kürze einen Online Literaturkreis auf der Website. Ebenso werden Tipps und Anregungen zu buchbezogenen Themen, Informationen zu Literatursendungen im TV, Literaturfestivals und wichtigen Buchpreisen auf der Seite präsentiert.
Für die kostenlose Mitgliedschaft reicht eine kurze Anmeldung aus, die damit Zutritt zu einer Community von vielen gleichgesinnten Lesebegeisterten ermöglicht. Read More

BookAffair – Online-Shop, Buchmagazin und Buchhändler-Forum in Einem

Juli 12th, 2015 | Internationale Entwicklungen | 0 Comments

HintergrundGrafik vdzu Anne
BookAffair.de ist eine geplante Online-Plattform, die die Vorzüge des Internets mit den Vorteilen einer klassischen Buchhandlung verbinden und Leser mit den Buchhändlern in ihrer Nähe vernetzen will. Dabei soll BookAffair.de eine echte Alternative zu Amazon werden. Die Website befindet sich momentan noch in der Entwicklung und soll am 15.10.2015 online gehen.

 

Name des Modells: BookAffair.de
Geschäftsführer: Walter Mayer

 

Beschreibung und Nutzen des Geschäftsmodells:

BookAffair.de will versuchen, mit journalistischen Mitteln die Atmosphäre einer Buchhandlung ins Internet zu übertragen, um so eine Brücke zwischen Digitalisierung und Buchhandel zu schlagen. BookAffair.de dient also als ein Online-Shop, mit dem gewissen Etwas einer Buchhandlung. Wenn ein Kunde ein Buch kauft, wird diese Bestellung an eine Buchhandlung geliefert, die sich an BookAffair.de beteiligt und geographisch am nächsten liegt. Von dort aus wird das Buch an die gewünschte Adresse geliefert (per Kurier oder Post), oder es kann direkt vom Besteller bei der Buchhandlung abgeholt werden.
So kann der Kunde den Buchladen um die Ecke unterstützen, muss aber auch nicht auf die Vorteile der Online-Bestellung verzichten.
Weitere geplante Elemente der Website soll ein Blog sein, indem Buchhändler sich austauschen oder auch Bücher empfehlen können. Außerdem soll BookAffair.de eine Plattform bieten, die Bücher zur passenden aktuellen Nachrichtenlage auswählt (wie etwa den Tod eines Schriftstellers).
BookAffair.de Gründer Walter Mayer will mit seiner Website den Versandriesen Amazon herausfordern und eine Art „Nachbarschafts-Amazon“ gründen, welches eine eigene Version des Internet-Buchhandels und somit ein Alternativangebot zu Amazon bietet. Read More

Bastei Entertainment – Ein Startup im Verlag

Juni 25th, 2015 | Internationale Entwicklungen, Neue Prozesse, Produkte & Profile | 0 Comments

 

Verlagsgruppe Bastei Lübbe - Logo

 

Hintergrund:
Lesen, Hörbücher hören, TV-Serien schauen oder Computerspiele spielen – warum sich entscheiden, wenn man auch alles auf einmal tun kann? Bastei Entertainment bietet an digitaler Unterhaltung alles, was nicht zwischen zwei Buchdeckel passt.

Name des Modell: Bastei Entertainment

Geschäftsführer: Jörg Plathner

Träger: Bastei Lübbe AG

Sitz: Köln

bastei entertainment head

Beschreibung und Nutzen des Geschäftsmodells:
Unter dem Namen Bastei Entertainment bringt die Bastei Lübbe AG ein ausschließlich digitales Programm („Digital First“) auf den Markt: E-Books, Apps, digital erweiterte Produkte, Read&Listen-Versionen, Audio-Downloads und Serienformate für die wichtigsten Abspielgeräte, Mobiltelefone und E-Book-Reader bieten beste Unterhaltung. 2010 startete dieses Geschäftsmodell mit dem Verkauf der ersten Webnovel zu Mario Giordanos Buch „Apocalypsis“, einem multimedialen Serienroman, der aus Hörsequenzen, Illustrationen, eigens gedrehten Filmszenen und interaktiven Spielen zusammengesetzt ist. Seitdem folgten weitere erfolgreiche digitale Produkte, wie z.B. E-Books zur Science-Fiction-Serie „Survivor“, aber auch Lern- und Wimmel-Apps, sowie Minilektüren für Kinder.
Mit der Berliner Firma Filmtank wurde jüngst das Projekt „netwars“ entwickelt, ein Format, zu dem eine Graphic Novel App, eine 6-teilige E-Book- und Hörbuchserie und eine TV-Dokumentation gehören und sogar eine TV-Serie ist in Planung. Read More

Altersbeschränkung für Bücher – Ist eine Buch-FSK denkbar?

Februar 21st, 2015 | Meinung & Kritik, Neue Prozesse, Produkte & Profile | 0 Comments

Der Umgang mit Medien ist heutzutage selbstverständlicher Teil unseres Alltags und somit kommen bereits die Jüngsten mit vielerlei Arten von Medien in Kontakt. Um nun aber diese Jüngsten unter den Mediennutzern vor bestimmten Inhalten zu schützen, haben sich über Jahre hinweg zwei Institutionen mit ihren Altersfreigabeprüfungen etabliert. Die Labels der FSK (Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft) auf DVDs sowie die Angaben der USK (Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle) auf jeder Art von Computerspiel sind allgemein bekannt und inhaltlich akzeptiert.

 

Doch wie sieht es eigentlich bei Büchern bzw. Printmedien aus? Hier gibt es keine unabhängige Institution, die sich einer Prüfung der Produkte annimmt. Lediglich verlagseigene Altersempfehlungen lassen sich zu Kinderbüchern finden – in unterschiedlichsten Altersabstufungen und ohne Hinweis darauf, wie diese Empfehlungen zustande gekommen sind. Und bei (Erwachsenen-)Romanen fehlt es an jeglicher Art von Einstufung. Aus dieser Sachlage entstand eine komplexe Diskussion um eine „Buch-FSK“.

 

Was spricht dafür?

Die Argumente für eine solche Selbstkontrolle sind ähnlich derer für die Prüfung von Filmen und Software: Die Kinder sollten geschützt werden vor eindringlichen Szenen und bestimmten Sachverhalten, solange sie diese noch nicht einschätzen können. Die Eltern sollten in der Entscheidung unterstützt werden, welche Bücher sie ihren Kindern zu lesen geben und der Kauf bestimmter Titel sollte nicht für jede Altersgruppe möglich sein. Und durch die Entwicklungen in der Verlagsbranche kommt auch in dieser Diskussion das Thema Selfpublishing zur Sprache, denn bei selbstveröffentlichten Büchern gibt es keinerlei Instanzen – ähnlich einem Verlag – mehr, die ein Werk hinsichtlich seiner Eignung für bestimmte Altersgruppen einschätzen. Dies sind die wesentlichen Aspekte auf Seiten der Befürworter einer Selbstkontrolle bei Büchern.

 

Was spricht dagegen?

Doch es gibt auch eine Reihe von Gegenargumenten. Etwa dass eine „Buch-FSK“ bewirken könne, dass sich die Eltern bedingungslos darauf verlassen und sich selbst nicht mehr mit dem Lesestoff ihrer Kinder auseinandersetzen. Oder dass Buchhändler eine Kontrollfunktion innehaben, was die Käufe ihrer jungen Kunden angeht – in Zeiten von Internet und anonymen Kettenbuchhandlungen eine schwache These.

Einen besonders vielschichtigen Aspekt der Debatte spricht das Argument an, dass Literatur von jedem anders wahrgenommen wird und dass Bilder, die im Kopf entstehen, schlecht zu zensieren sind. Dies mag bei reinen Textbänden durchaus ein Stück weit zutreffen, doch bei bebilderten Büchern sieht es schon wieder anders aus.

Dass jedoch eine Altersprüfung von Büchern einen hohen Aufwand mit sich bringen würde steht außer Frage – wobei sich auch dafür bereits jetzt Hilfsmittel zur Textanalyse finden lassen und die Durchsicht eines Bilderbuches sicherlich weniger Zeit in Anspruch nimmt als die eines mehrstündigen Filmes.

Und zuletzt steht, wie so häufig, die Problematik der Finanzierung einer sogenannten Buch-FSK im Raum.

 

Was wäre ein Kompromiss?

Dies stellt nun einen Auszug aus der sehr komplexen Diskussion um eine Altersfreigabeprüfung bei Büchern – oder allgemein Printmedien – dar. Ein Kompromiss den es zu durchdenken gäbe, wäre möglicherweise eine Vereinheitlichung der durch die Verlage gegebenen Lesealter-Empfehlungen und der prinzipielle Abdruck dieser auf den Büchern. Somit wäre den Eltern und anderen Käufern ein Vergleich der verschiedenen Titel einfacher möglich und eine erste Orientierung gegeben. Und auch bei Büchern, die für Erwachsene konzipiert wurden, würde eine Angabe zum Lesealter den jugendlichen Lesern sicher helfen, sich in der Buchlandschaft zu orientieren.

Darüber hinaus sind mehr und mehr crossmediale Produkte erhältlich, wie beispielsweise buchbegleitende Apps, bei denen für einen Teil der Produkte durch FSK oder USK bereits eine Alterseinschätzung vorliegt. Diese ließe sich gegebenenfalls entsprechend auch auf die gedruckten zum Thema erhältlichen Teilprodukte erweitern, sodass eine einheitliche Altersempfehlung für alle Artikel zu einem Inhalt realisierbar wäre. Voraussetzung dafür wäre eine enge Zusammenarbeit zwischen den jeweiligen Produzenten (Verlage, Medienunternehmen) von Medien mit gleichem Inhalt.

 

Fazit

Abschließend lässt sich sagen, dass die komplexe Debatte um eine Selbstkontrolle bei Büchern noch lange nicht zu einem Ende gekommen ist und sich mit jeder Neuerung auf dem Medienmarkt und in der automatisierten Medienanalysetechnik wandelt.

 

 

Autor: Hanne Ziegler

Onilo – Die Zukunft des Lesens?

November 17th, 2014 | Neue Prozesse, Produkte & Profile | 0 Comments

Druck

 

Die aktuelle Lage

Fakt ist, dass das Interesse am Lesen bei Kindern im Alter von sechs bis dreizehn Jahren kontinuierlich sinkt, wie die KIM Studie 2010 belegte. Dabei interessieren sich nur 15% der befragten Kinder „sehr“ für Bücher und ein Fünftel lese sogar nie. Der Trend ist alarmierend, denn Lesen ist eine elementare Fähigkeit und nicht nur wichtig um gute schulische Leistungen zu erbringen, sondern auch um mit digitalen Medien richtig umzugehen.

Was ist Onilo?

Um das Leseinteresse zu fördern, wurde die Plattform Onilo des Oetinger Verlags (Hamburg) ins Leben gerufen. Dort herrscht ein vielfältiges Angebot an Boardstories – bekannte Kinderbücher, die in digitale Form umgewandelt und mit animierten Elementen ausgeschmückt werden.
Mittlerweile verlocken dort über 160 Boardstories von 18 bekannten Kinderbuchverlagen in deutscher und englischer Sprache zum Lesen.
Die Zielgruppen sind hauptsächlich Leseanfänger. Mit kurzen Geschichten und zahlreichen Illustrationen soll in kleinen Schritten die Erarbeitung des Kontexts erleichtert und spielerisch umgesetzt werden.
Aufgebaut sind die digitalen Bücher als eine Art Video, dessen Geschwindigkeit nach den Bedürfnissen des Lesers manuell reguliert werden kann.
Onilo legt den Fokus hauptsächlich auf die Anwendung im Unterricht. Deshalb gibt es zu jeder Geschichte Unterrichtsmaterial und andere kreative Anregungen, die Lehrer in ihre Unterrichtsplanung einbringen können. So haben Schüler die Möglichkeit für sich oder vor einer Gruppe zu lesen, können aber auch einfach dem Lehrer zuhören.
Durch den kostenpflichtigen Download auf das Smartphone, Tablet oder den PC, kann Onilo überall problemlos genutzt werden.

Der Gedanke hinter diesem Konzept

Die Idee hinter dieser Entwicklung ist, dass Kinder sich schnell emotional mit der Lesegeschichte verknüpfen, das geschieht durch die animierten Bilder in Kombination mit den Textelementen. Die Schüler sollen in das Buch eintauchen und so ein besseres Verständnis für die Inhalte entwickeln, das erleichtert ihnen wiederum das Lesen an sich. Durch das intensive Arbeiten können die Schüler ihre eigenen Gefühle ausleben und auch Ansätze zur Konfliktlösung für sich erkennen.
Zusammengefasst steht der spielerische Umgang sowie das Gefühl für Sprache im Mittelpunkt.

Kritisch betrachtet

Onilo möchte, dass ihre Idee in den Unterricht aufgenommen wird, diese spezielle Lehrmethode sei aber nicht in den Lernplänen vorgesehen. Dafür müssten neue Modelle zur Leseförderung konzipiert und durchgesetzt werden, denn es sei beispielsweise nicht klar ersichtlich, ob das Kind nun den Inhalt durch das Lesen oder durch das Betrachten der Bilder erschlossen hat. Außerdem wären Lehrer so gezwungen spezielle Fortbildungen zu besuchen, um die Boardstories richtig im Unterricht einsetzen und bewerten zu können.

 

Autorin: Sarah Alsgut

Voland & Quist – App-Release im März!

Februar 6th, 2014 | Neue Prozesse, Produkte & Profile | 0 Comments

Voland & Quist – zwei widersprüchliche Namen, bei denen einige sich vielleicht an den mephistophelischen Teufel aus Michail Bulgakows »Meister und Margarita« erinnern und an den friedensstiftende Quinten Quist aus Harry Mulischs »Die Entdeckung des Himmels«. Hier ist allerdings der Leipziger Verlag gemeint, der 2004 von Sebastian Wolter und Leif Greinus gegründet wurde. Jedoch gibt es Mutmaßungen, dass die Wesenszüge beider Verleger nicht ganz unentscheidend für diese Namensgebung des Verlages waren.

Sebastian Wolter (C) Robert Gommlich

Sebastian Wolter
(C) Robert Gommlich

Verlegt wird bei Voland & Quist hauptsächlich zeitgemäße Literatur, das Programm ist vielfältig und reichhaltig – die Schreiberschaft ebenso. Keine gewöhnliche Belletristik, hier werden die Klassiker von morgen produziert und der Lyrik eine angemessene Bedeutung zugeschrieben. „Anspruch der verlegerischen Tätigkeit von Voland & Quist ist es, zeitgenössische urbane Literatur in entsprechender Form zu präsentieren. Dies verwirklichen wir einerseits durch die Veröffentlichung von »Liveliteratur«, d. h. Literatur, die auch für die (Lese-)Bühne und den Vortrag verfasst wurde, andererseits durch die sorgfältige Auswahl von Autoren und Themen. Unsere Bücher sind originell, authentisch, voller Humor und sehen auch noch gut aus.“ Stimmt. Doch wie kam es zu diesem grandiosen Einfall, Live-Literatur zwischen Buchdeckeln zu konservieren? „Weil wir als Studenten viele Literaturveranstaltungen organisiert haben und die meisten der Autoren damals noch nicht, oder eben nicht passend – nämlich mit CD zum Anhören –, verlegt wurden, wie wir fanden. Das wollten wir dann übernehmen. Zumal es unser Verlagskonzept, nämlich Bücher mit CDs zu verlegen, so noch nicht gab.“

Einige äußerst bekannte Namen finden sich in der Autor*innenliste, wie beispielsweise Ahne, Fiva und Marc-Uwe Kling – auch der beliebte Leipziger Hörspielsommer e.V. ist vertreten, ebenso zahlreiche bisher unentdeckte osteuropäische Talente wie Edo Popović, Roman Simić und Olja Savičević. Selbst Kinderliteratur ist seit 2010 im Programm, so beispielsweise »Reggaehase BOOOO«, herausgegeben von der Band Yellow Umbrella, illustriert von Manon Gauthier.

Generell erscheint eine Vielzahl der eindrucksvollen Druckwerke inklusive CD. Wieso eigentlich? „Wir sind der erste Verlag in Deutschland, der auf die Kombination dieser beiden Medien setzt und die Vorlese-Qualitäten unserer Autoren für alle Leser erlebbar macht. Auf diese Weise kann man den Lesungen passionierter Bühnenpoeten lauschen, die Live-Atmosphäre einer Literaturshow auch zu Hause nacherleben oder einfach einen neuen Zugang zu den bereits gelesenen Texten finden.“ Super Idee! Ja, und manchmal werden die Bücher bei Voland & Quist nicht nur mit Hörstoff, Bonusmaterial & Co. versehen, manchmal entstehen sogar ganze Filme aus ihnen, wie etwa „Alois Nebel“, der seit Dezember vergangenen Jahres auf Kinoleinwänden gegen seine Dämonen kämpft.

Und worauf dürfen wir uns als Nächstes freuen? Auf interaktive E-Books vielleicht? „Wir arbeiten derzeit mit Hochdruck an einer App für Kurzgeschichten, geplanter Release ist März diesen Jahres.“

http://www.voland-quist.de

Verlagsaufgaben in Autorenhand – Ein Treffen mit der Indie-Autorin Annelie Wendeberg

Januar 27th, 2014 | Neue Publisher | 1 Comment

Ich habe eine Verabredung, mit einer Autorin und mit einer Verlegerin. Dennoch treffe ich an jenem sonnigen Vormittag im November lediglich eine Person, Annelie Wendeberg, in Begleitung ihres Ehemannes Magnus. Annelie Wendeberg ist Autorin und Verlegerin sozusagen in Personalunion. Sie ist Selfpublisherin oder Indie-Autorin, wie sie sich selbst nennt.

Annelie Wendeberg Copyright Magnus Wendeberg

Annelie Wendeberg
(C) Magnus Wendeberg

Vor gut zwei Jahren begann Annelie, die hauptberuflich Mikrobiologin und Mutter ist, in ihrer Freizeit zu schreiben. Es entstand „The Devil’s Grin“, ein historischer Thriller um Dr. Anton Kronberg, alias Anna Kronberg, eine junge, ehrgeizige Frau, die sich im Männergewand als führender Bakteriologe des viktorianischen England einen Namen gemacht hat. Gemeinsam mit Sherlock Holmes muss sie die Herkunft eines Cholera-Toten in den Londoner Wasserwerken und die Hintergründe dieses mysteriösen Todesfalles ans Licht bringen.

Der Titel „The Devil’s Grin“ lässt es bereits erahnen: Das Buch ist auf Englisch erschienen, „weil es einfach besser floss“, sagt Annelie. Mittlerweile ist der zweite Teil der Kronberg Thriller, „The Fall“, auf dem eBook-Markt zu haben, der dritte Teil ist fertiggestellt und ein weiterer in Arbeit.

Um ihr Buch an den Leser zu bringen, hat sich Annelie Wendeberg in den vergangenen Jahren in die Welt des Indie-Publishing gestürzt und sich intensiv mit dessen Instrumenten auseinandergesetzt. Das macht sie zu einer interessanten Gesprächspartnerin, wenn es um die Praxis des Selfpublishing geht, und nicht nur dann…

Spätestens nachdem das Werk vollendet ist, sollte es Außenstehenden zum Lesen gegeben werden. Diese wichtige Verlagsaufgabe, das Lesen, Redigieren und Korrigieren des Textes funktioniert für Annelie als eine Art gegenseitiger Freundschaftsdienst. In ihren Indie-Kollegen findet sie versierte Korrekturleser, da diese, so Annelie, selbst in der Regel Vielleser sind. Nichtsdestotrotz sollte man unbedingt sein Werk einem professionellen Lektor bzw. Korrektor übergeben, wenn es denn der Geldbeutel hergibt. Ein Lektor wird allumfassend am Text arbeiten, inhaltliche Fallstricke aufspüren und die Qualität der Geschichte damit erheblich verbessern. Ein Korrektor hingegen ist für die orthografische Richtigkeit verantwortlich. Für den zweiten Teil der Kronberg Thriller setzte Annelie eine Crowdfunding-Aktion in Gang, die ihr das Geld für das Lektorat und Korrektorat bescherte.

Die Gestaltung ihrer Cover übernimmt Annelie selbst. Um die Reaktionen zu testen, stellt sie die Entwürfe bei Facebook zur Diskussion.

Auch das Layout und die Konvertierung des Textes in die gängigen eBook-Formate, mobi und ePub, nimmt sie selbst in die Hand. Das Know-How haben ihr Internetpiraten vermittelt, die ihr erstes Werk vollkommen bar jeden Kopierschutzes im Netz verbreiteten.

Ein wichtiger Erfolgsfaktor, so Annelie, ist zweifelsohne die Community, die den Entstehungsprozess des Werkes begleitet. Sie besteht aus befreundeten Indie-Autoren ebenso wie aus Lesern und Fans der bereits erschienenen Titel. Annelie pflegt diese Verbindungen intensiv. Auf ihrer Website hält sie beispielsweise die Fans über den Fortschritt im Schreibprozess auf dem Laufenden, nimmt Anregungen und Kritik entgegen. Der Leser ist bereits während des Schreibens quasi hautnah dabei. Ein wichtiger Teil der Arbeit des Indie-Autors besteht, laut Annelie, in diesen Vernetzungsaktivitäten.

Bei aller Professionalität, die der Indie-Autor bei der Bearbeitung seines Werkes an den Tag legen könne, seien eine perfekte Umsetzung in Sachen Lektorat, Cover, Layout oder Konvertierung jedoch längst kein Garant für einen Erfolg: „Das Buch muss einen Nerv treffen.“

Mit mehreren zehntausend Lesern erlangte „The Devil’s Grin“ eine große Resonanz auf dem englischsprachigen eBook-Markt. Um ausländische Rechte ihres Buches verkaufen zu können, hat Annelie sich an den KiWi Verlag gewandt, der die Rechte für „The Devil’s Grin“ und den Nachfolger „The Fall“ kaufte. Die englischen Rechte bleiben bei der Autorin.

In Kürze kann der erste Teil der Kronberg Thriller nun auch auf Deutsch gelesen werden. Am 13. Februar 2014 wird er unter dem Titel „Teufelsgrinsen“ als Taschenbuch beim Verlag Kiepenheuer & Witsch erscheinen.

Wir freuen uns auf eine spannende Lektüre und wünschen Annelie weiterhin sprudelnde Ideen.

Autorin: Stefanie Staat

Weihnachtskalender: Gewinnspiel vom 24.12.2013

Dezember 27th, 2013 | Weihnachtskalender | 0 Comments

Ja, und es war sein eigener Bettpfosten.
Es war sein Bett und sein Zimmer.
Und was das Glücklichste und Beste war:
die Zukunft gehörte ihm, um sich zu bessern.

Aus welchem bekannten Buch haben wir hier zitiert? Wisst ihr die Antwort? Dann schickt sie uns an xmas.vdzu@gmail.com mit dem Stichwort: Lösungswort und gewinnt unsere tollen Geschenk-pakete von KeinBuchGoldmann Verlag und C.Bertelsmann Verlag!

 

 

Weihnachtskalender: Türchen 15

Dezember 15th, 2013 | Weihnachtskalender | 0 Comments

Mit diesem gelungenem Foto hat uns David Liebefinke überzeugt und gewinnt damit den zweiten Advents-Fotowettbewerb vom diesjährigen VdZu-Team. David schrieb, dass dies ein ebenso ungewöhnlicher, angenehmer sowie gefährlicher Ort für den Schokoweihnachtsmann zum Relaxen und Genießen sei: Zu heiß für den Schokoladenweihnachtsmann… Sein Foto regt zum Nachdenken an und begeistert mit der tollen Bildkomposition!
Dafür erhält er ein Preispaket vom Goldmann Verlag – Viel Spaß damit!

Davids Schokoweihnachtsmann beim Relaxen

Davids Schokoweihnachtsmann beim Relaxen

Denkt dran: Ihr habt noch ein letztes Mal die Chance für euer Foto einen Preis zu gewinnen. Diesmal wird es für euch ‚Beste Freunde‘ von KeinBuch, den Roman ‚Schattenfreundin‘ und Daniela Katzenberger’s Buch ‚Katze küsst Kater‘ von Bastei Lübbe geben!

Das Thema lautet:

„Wie sieht euer Lieblingsstand auf dem Weihnachtsmarkt aus? Egal, ob es dort einfach nur super guten Glühwein gibt oder ob er besonders aus der Menge heraussticht – wir wollen ihn sehen!“

Euer selbstgeschossenes Fotos geht an xmas.vdzu@gmail.com mit dem Betreff: Weihnachtsmarkt und benennt bitte die Fotos mit euren Vor- und Nachnamen. Einsendeschluss ist Freitag, der 20.12.2013. Der Gewinner wird am Sonntag, den 22.12.2013, bekannt gegeben.

Fotowettbwerb

Wir freuen uns auf eure Fotos!

Das VdZu-Team empfiehlt: Benutzt doch hierfür auch die von uns am 14.12.2013 empfohlenen Weihnachtsmarkt-Apps!

Weihnachtskalender: Türchen 5

Dezember 5th, 2013 | Weihnachtskalender | 0 Comments

Weihnachtsbücher: Wie der Grinch Weihnachten gestohlen hat 

Fast jeder hat sich zu Weihnachten mal den Film „Der Grinch“ angesehen und man muss die Figuren einfach lieben. Ich persönlich war immer ein Fan von dem Hund Max. Leider wissen nur die wenigsten, dass die Vorlage für den Film ein Kinderbuch lieferte. Also wäre es doch mal ein schönes Vorhaben für die Vorweihnachtszeit auch mal das Buch zu lesen. In der Geschichte geht es darum, wie der miesepetrige Grinch versucht, das Weihnachtsfest in Hu-Heim zu zerstören. Verkleidet als Weihnachtsmann, dringt er in die Häuser ein und stiehlt alles, was an Weihnachten erinnert, bis sich ihm die kleine Cindy Lou in den Weg stellt. Sie glaubt nämlich nicht, dass der Grinch so herzlos ist, wie alle behaupten. Am Ende schafft sie es sein Herz zu erweichen. Eine der beliebtesten Weihnachtsgeschichten von Dr. Seuss und der Film dazu zählt heute schon zu den Weihnachtsklassikern. Gefällt euch der Film auch so gut?

 

Der Grinch

Der Grinch – Illustriert von Daniel Grunewald

 

Zum Gewinnspiel:

Welcher Schauspieler verkörpert den fiesen Charakter des Grinchs in dem Film? Merkt euch den orange hinterlegten Buchstaben.

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